Hallo Jan-Arne!
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Ich habe versucht, ein Querschnittspräparat anzufertigen, um nach dem braunen Subhymenium zu schauen. Auch nach Andreas' Mollisia-Schlüssel ein eindeutiges Merkmal für Ingos Favoriten Mollisia lividofusca.
Ja, das wäre schön, wenn das dunkle Subhymenium immer als deutliches Merkmal vorhanden wäre.
Momentan bin ich der Meinung, dass nicht jede M. lividofusca-Kollektion ein dunkles Subhymenium hat (ca. 40% ohne).
Auch die Idee mit den Sporenlängen-Mittelwerten über 10 = lividofusca, unter 10 = cinerea kann nach hinten losgehen, wenn ich jungreife sporenabschießende lividofuscas untersuche.
Etwas Durchsicht zu kriegen in der Problematik ist aber in Arbeit.
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Allerdings finde ich das nicht eindeutig zu erkennen. Ihr?
Beim 3. Bild könnte man sowas reininterpretieren, das ist ja aber nicht Sinn der Sache. Das müsste man schon deutlicher abbilden, ist aber m.M. nach jetzt auch nicht das wichtigste.
Eigentlich hast du jetzt so ziemlich alles:
Sporenmaße 9-13 x 2,5-3 µm, OCI = 0, 8-sporig, Porus + Jod = blau, Haken+, Paraphysen mit lichtbrechender Vakuole, diese KOH-negativ, Excipulumzellen ganz überwiegend schön kugelig, Subikulumhyphen vorhanden.
Marginalzellen und Endzellen kannst du noch anschauen, aber da wird nichts erstaunliches zu Tage treten:
http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=26901&position=80
Bliebe als als winzige Restunsicherheit das nicht nachgewiesene dunkle Subhymenium und das Wachstm an recht morschem Holz.
Der 2. Aspekt ist mir tatsächlich erst dieses Jahr so richtig aufgefallen, weil ich die ganze Zeit eigentlich eher von trockentoleranten Standorten ausging und maximal optimalmorschem, noch relativ festem Substrat.
Dieses Jahr hatte ich aber auch Funde an wenigstens oberflächlich finalmorschem, also bröckeligem Holz und versteckt wachsend.
Aus meiner Sicht kann man den Mollisia lividofusca nennen.
Viele Grüße
Ingo W