Beiträge von Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Welche Bilder mit dunkel gefärbten capillarissen findest du denn?


    An sowas hatte ich mich orientiert:
    http://users.skynet.be/deneyer…capillaris_%28yd%29_1.htm
    http://m.skogensrst.vpsite.se/…_66105329.jpg?u=871188300


    Kann freilich sein, dass auch die nicht gut bestimmt sind, wie viele andere gezeigte Bilder (bei denen man sich fragt, ob die Leute nicht lesen können).
    Hat aber für mich gereicht, diesbezüglich einfach mal die Klappe zu halten, weil ich es eben nicht sicher besser weiß.
    Nachdem Dieter die Auflösung verspricht, werden wir sehen, ob es möglich ist.
    Ich könnte mir das inzwischen mit Sonnenlicht erklären, was ja die Fruchtkörper der Art normalerweise wenig sehen, und deshalb bleiben sie auch weiß.
    Aber wenn trotzdem mal eine Wildsau in der Streu wühlt und ein paar offen legt, die aus irgendeinem Grund (einsetzender Regen?) dann nicht vertrocknen?


    VG Ingo W

    Hallo Jan-Arne!

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    Allerdings sehe ich bei den Mikrobildern nicht diese langen, geraden Härchen, die für die Art recht typisch sein sollen.


    Jetzt komme ich schon wieder nicht mehr mit.
    Wovon redest du denn?
    Wieso vergleichst du die Haare eines Basidios mit einem Becherling?
    Was macht die Mollisia?


    VG Ingo W

    Hallo Thorben!


    Deine Präparate sind zu dick, deshalb erkennst du nur die Hälfte.
    Das ist ein Knopfbecherchen (Orbilia).


    VG Ingo W


    Edit:
    Rechts am Substrat sieht man gerötetes Holz. War da vielleicht ein kleines graues Becherchen anwesend?

    Hallo Dieter!

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    OK, verstehe ich. Welche wären denn treffender?


    Treffender wäre der, den ich oben bereits verwendet habe, nämlich Langstieliger Anistrichterling. Die Art steht wirklich in den meisten Fällen auffällig langstielig rum.


    Der im "Abbildungsverzeichnis Europäischer Großpilze" verwendete Name Langstieliger Dufttrichterling wäre eine weitere Möglichkeit, aber "Duft" ist weniger genau als "Anis".
    Manchmal liest man auch Fleischbräunlicher Anis-Trichterling, aber den deutschen Namen würde ich aufheben für die angeblichen Doppelgänger, z.B. Clitocybe obsoleta, falls die wirklich Artberechtigung haben sollten.


    Thema Buchenblatthelmling (Mycena capillaris)

    Zitat


    Das Substrat war Buchenblätter


    Dann wette ich nicht dagegen.
    Pablos Gedanken zur Farbe verstehe ich, hatte mich auch zuerst gestört, aber im Netz sind bei den Nahaufnahmen etliche ähnliche Bilder mit vergleichbaren Farben.
    Hell sehen sie wohl hauptsächlich aus der Entfernung aus:
    http://asco-sonneberg.de/pages…aris-111106-01xs25281.php


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    hmmm... wenn es "bereift" heißt gehe ich immer davon aus dass es eine Schicht gibt die bei Berührung verschwindet - so wie bei echtem Reif eben.


    Ich auch!

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    Das war bei den Hüten so, sonst hätte ich es damals nicht geschrieben.


    Bereifte Clitocyben? Geht das vom Hutaufbau überhaupt?
    Vielleicht war der Name "Rinnigbereifter...." der Pate für den Wunsch, was Bereiftes sehen zu wollen?


    Zum angedachten Cl. phyllophila (Laubfreundtrichterling) hätte ich auch eine ganz andere Vorstellung als zu sehen ist. Aber das ist nicht wirklich das Gebiet, wo man sich auf mich verlassen sollte, denn ich persönlich sehe auch in Laubfreundtrichterling und Rinnigbereiften Trichterling verschiedene Arten.


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!


    Das, was Peter sagt, ist eigentlich des Pudels Kern. Die richtigen Äste muss man aufheben, das erspart Frust!
    Es gibt zwar auch trockentolerante Aren an Totästen in Kopfhöhe (Luftraum), aber an gut durchfeuchteten optimal- bis finalmorschen, günstigerweise etwas in der Streu eingebetteten (Thema konstante Feuchtigkeitsversorgung) Ästen verschiedener Dicke sollte doch sehr schnell was zu sehen sein.


    Bei den nächsten Zitterpappeln nimmst du einfach mal nach der beschriebenen Schablone ein paar nicht trockene Äste auf, dürfen sogar noch berindet sein, und schaust an die Unterseite nach einem schwarzen dünnen Belag. Auf dem sitzen dann wahrscheinlich genauer hingeschaut auch Mollisien. Sollten dann Mollisia fusca sein, das ist die mit der schönen kräftigen KOH-Reaktion.


    VG Ingo W

    Hallo Dieter!


    Das ist natürlich von den Bildern und der Arbeit her mit der Beschreibung wieder mal allerfleißigstes Qualitätsgut.
    Ich finde, du könntest da bequem mehr Beiträge draus machen. Dann würde man sich wohl intensiver mit den Arten beschäftigen und es würde mehr im Hirn hängenbleiben von den vielen Infos.
    Nummerierung fände ich auch schön.

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    Blauer Träuschling: 4
    Fuchsiger Röteltrichterling (alte Fruchtkörper): 2 --> ich habe herausgefunden: Junge Fruchtkörper dieser Art schmecken hingegen sehr lecker.


    Da wundert es mich, dass der Blaue Träuschling noch besser dasteht bei dir als der Fuchsige. Der erste schmeckt eher muffig, also so wie alte Museumsbücher riechen, und der andere schmeckt mehr oder weniger nach Waldboden, naja, eben Mischpilze.


    Der Täubling wird wohl der Wiesel-Täubling (Russula mustelina) sein, taucht ja auch bei den verarbeiteten Speisepilzen in der Übersicht auf.


    Mycena amicta würde ich erst mal anzweifeln. Der Stiel wäre mir viel zu wenig bereift und gasartiger Geruch passt auch nicht.


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    Das müsste der Rinnigbereifte Trichterling (Clitocybe rivulosa) sein:
    ......Huthaut: weiß bereift,.....


    Oberseite des Hutes erkennt man ja nicht, und bereifter Hut? Passt ja nicht so wirklich!


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    Nach Rücksprache mit Matthias könnte das evtl. ein Mehlhelmling (Mycena cinerella) sein (Mikrodaten folgen):


    Das will ich doch nicht hoffen! Zumal Mycena cinerella (Mehl-Helmling) nun wirklich eindeutig nicht nach Rettich riecht, sondern ganz ganz klar und deutlich nach Gurke/mehlartig.
    Vor vielen Jahren fand ich den auf deinem Bild mal, da hatte ich noch nicht so die Bestimmungsmöglichkeiten von jetzt. Ganz deutlich ist mir noch die Weichheit der Hüte in Erinnerung und eben diese komisch gestaltete Lamellenform.
    Später stieß ich mal auf sehr ähnliche Bilder und meine mich zu erinnern, dass es eine andere Gattung als Mycena gewesen sein müsste. Genaueres habe ich aber leider vergessen.


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    Das könnte der Kaffeebraune Gabeltrichterling (Pseudoclitocybe cyathiformis) sein - obwohl er schon etwas untypisch aussieht:


    Der sieht mehr nach dem Clitocybe diatreta aus, den du später abbildest.


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    Tja was könnte das sein? Tipps erbeten:


    Der Helmling mit dem langen Stiel, Hutbuckel und festwurzelnd auf Laubholzästchen ziemlich tief in der Streu nennt sich Mycena vitilis (Zäher Fadenhelmling).
    Immer wieder faszinierend, wie fest der am Substrat sitzt. Normalerweise rutscht man beim einfach gedachten Rausziehen des kleinen Fruchtkörpers erst mal mit den Fingern vom Stiel ab. Ich sehe den häufiger im Eichenwald.



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    Der nächste ist sehr sicher der Blatthelmling (Mycena capillaris) - werde ich evtl. noch mikroskopisch bestätigen:


    Ausgerechnet hier ist ken Substrat erwähnt.



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    Natürlich überall - der Gemeine Trompetenschnitzling (Tubaria furfuracea):


    Wenn die Bestimmung 100%-ig stimmen würde, wäre es ein wunderbares Referenzbild für mögliche herablaufende Lamellen am Stiel für die Art. Sowas habe ich letztens mal gesucht, aber was vertrauenswürdiges zu finden, ist manchmal schwer.



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    Hier bin ich noch unsicher - Weißer Anis-Trichterling (Clitocybe fragrans) oder vielleicht Wiesentrichterling (Clitocybe agrestis):


    Erscheinung passt zu Clitocybe fragrans (Langstieliger Anistrichterling).
    Deinen gewählten deutschen Namen finde ich nicht gut, weil nicht treffend.


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!

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    Vielleicht komm ich ja auch mal in die Verlegenheit eine Mollisia zu finden;


    Na das Finden sollte doch momentan und eigentlich zu keiner Zeit ein wirkliches Problem sein.
    Gehe ich die Mittagspause mal mit einem pilz-spleen-toleranten Kollegen in ein Waldstück, um nebenher nach für mich mykologisch Interessantem Ausschau zu halten,
    mache ich mir zuweilen den Spaß, im Vorraus zu orakeln, welche Becherchen an welchem Ast zu sehen sein müssten/könnten.
    Manchmal habe ich dabei gar nicht so unrecht.
    Mollisien sind da immer dabei, wer die nicht findet, obwohl er will, macht irgendwas Grundlegendes falsch.


    VG Ingo W

    Hallo magellan!

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    aber der etwa 8cm hohe schwarzhütige mit dem dicken Stiel, der unmittelbar daneben wächst, muß doch was Anderes sein, nicht nur eine dunkle Variante, wie vor einem halben Jahr vermutet -......


    Da würde ich sogar drauf wetten, dass das das gleiche ist. Der Kleine hat schon etwas gelitten.


    Beim Feuerschwamm würde ich Phellinus ferruginosus (Rostroter Feuerschwamm) raten, der abgefallen und durchfeuchtet eine sehr befremdlich dunkle Farbe annehmen kann. Wie gesagt: nur geraten!


    VG Ingo W

    Hallo Jan-Arne!

    Zitat


    Sporengröße (10 gemessen): 9-13 x 2,5-3 µm
    Die Sporenmaße ...... passen zumindest zu M. cinerea.


    Sagt wer?


    Ich habe da schon einen Favoriten, weil die Sporengröße, Sporeninhalt und kugelige Excipulumzellen plus Erscheinungszeit im Zusammenhang mit dem Makrobild (feucht graue Scheibe, abgetrocknet fast weiß, Form älter wellig, gedrängt wachsend, Außenseite bei älteren Apos braun und Farbe bis zum Rand hoch reichend) schon kräftig zeigen, in welche Richtung das geht.


    Paar Gedanken noch dazu:
    Zum Makrodokumentieren am besten alle vorhandenen Stadien fotografieren, also durchfeuchtet, abgetrocknet, jung und alt, wenn relevant, dann auch verletzt.


    Mollisia cinerea hat kürzere Sporen (7-11 oder 6-10), im Mittel theoretisch nicht über10.
    Möglicherweise muss diese Auffassung aber umgedacht werden. Dazu kann ich vielleicht später im Jahr mal was beitragen, die Eier werden erst noch gelegt und müssen dann auch noch bemalt werden.


    Beim Sporenbild ist es ratsam, sicherheitshalber den Reifegrad mitzuerwähnen. Ich denke, hier hast du die Asci auch kräftig spucken sehen, das ist der Idealzustand und wir würden uns bei den Möglichkeiten "unreif", "anfangsreif", "vollreif", "altreif" und "überreif" also für die Option "vollreif" entscheiden.


    Diese Einschätzung ist wichtig, damit man den Fund versteht und richtig einordnen kann. Im Extremfall gibt es nämlich Becherchen, deren vollreife Sporen Maße von 7-11 haben, überreife aber von 7-15 gemessen werden können (im Vorkeimstadium entwickeln die sich noch mal etwas anders). Und bei anfangssreifen Apos darf man natürlich größenmäßig nicht gleich viele Sporen vom oberen Ende (Maximum) erwarten, da kämen wir dann eher auf 6-10(11).


    Das meiste hat Pablo schon gut erklärt.
    Die warzigen Fremdsporen werden zum Moos gehören, denke ich.


    Zitat


    8)
    Zellen im Zentrum der Fruchtkörper? Evtl. dasselbe wie 7?


    Zeigt die braunen kugeligen Zellen der Außenseite = Ectal-Excipulum = "äußerer Käfig/Korb".
    Zwischendrin sind auch wenige gerade ausgerichtete dickwandige Zellen zu sehen, hier spricht man von den Subikulum- oder Ankerhyphen. Das ist eine je nach Becherrt verschieden stark ausgeprägte Art und Weise, sich am Substrat festzuhalten, manchmal als flächiger Teppich ausgeprägt.


    Bevor ich aber hier wieder ellenlange Geschichten ausbreite, für die sich nur die wenigsten interessieren, verlinke ich einfach mal zu der von mir anvisierten Art, da siehst du was wichtig ist, also was du noch rausarbeiten musst.
    http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=26901&position=80
    http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=39048&position=86


    Für die KOH-Reaktion nimmst du ein Wasserpräparat eines Stückchens von Mollisia und schaust dir das Einwirken des nur an der einen Seite des Deckglases hingestrichenen KOH-Tropfens bei geringer Vergrößerung an (100-fach ist gut). Die geglückte Einwirkung lässt sich zunächst am schnellen Vorbeirauschen allerhand Kleinkrams beobachten und dann anhand der Farbänderung der braunen Excipulumzellen zu Olivgrün nachweisen.
    Dann hast du entweder nur die Olivgrünfärbung der Excipulumzellen und die platzenden Inhalte der Parahysen bewirken nichts.......
    http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=28541&position=22


    ....... oder du hast beim Platzen der Paraphysen-Vakuolen auch eine sehr schöne Gelbfärbung:
    http://asco-sonneberg.de/pages/gallery/mollisia-koh28541.php


    VG Ingo W


    Hallo Pablo!


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    Zumindest nimmt Ingo wohl immer Lugol, bei Baral oder Melzer kann das Ergebnis eventuell geringfügig abweichen.


    Bei Becherchen ist für die Klärung der Porusreaktion Lugol gut oder die etwas höherkonzentrierte Jod-Reagenz "Baral`sche Lösung".
    MELZER ist nicht gut wegen des enthaltenen Chloralhydrats. Wirkt erstens tödlich und zerstört Strukturen und Inhalt und dann hätten wir wieder das Thema, der hemiamyloiden Reaktion, die mit MELZER nicht nachweisbar ist.
    http://www.gbif-mycology.de/Ho…action.htm#Hemiamyloidity

    Hallo Thorben!

    Zitat


    Merkwürdig ist auch das nicht ein Asci auf Jod reagiert hat


    Naja, kann ja auch ein porus-negativer sein. Aber wie ich oben schon versucht habe zu erklären, braucht man für eine gesicherte Einschätzung reife Asci.
    Was asco-france damit anfangen soll, wenn du keine Werte und Merkmale liefern kannst, erschließt sich mir nicht.


    Zitat


    Könnte es vielleicht sein das der Pilz keine Sporen mehr bildet und sich stattdessen durch Hyphen vermehrt ?


    Reife Sporen fehlen dir, weil du keine reifen Asci hast.


    Zitat


    Zitat:
    Und du hast auch bestimmt so einen großen braun-orange-scheibigen ausgebreiteten Becher für die Untersuchung genommen??


    Ja klar, was anderes wächst auf dem Holzstück nicht.


    Natürlich wachsen da auch kleine, weniger auffällig gefärbte Becherchen, bei denen in der Regel eher von Unreife auszugehen ist. Die wollte ich mit der Frage ausschließen.


    VG Ingo W

    Hallo Peter!

    Zitat


    Die vermeintliche P. aurantiaca von Magic wurde bestimmt, siehe oben.


    Du machst mich fertig!!
    Ich wollte nicht wissen, wer ihn bestimmt hat (das war ja oben schon geschrieben), sondern ich wollte wissen, ob genau diese abgebildete Peniophora aurantiaca noch vorhanden ist (siehe selbst oben im Beitrag 32!), damit du diese mit zu Pablo schicken kannst, damit der ein Portrait draus machen kann, das ich mir wünsche, weil ich die Art verlässlich als zu wenig abgebildet empfinde (siehe nochmal oben, z.B. Beitrag 27!).


    Zitat


    Alle Funde habe ich nicht eingestellt, diesen reiche nach, Lasiobelonium variegatum,....


    Lasiobelonium ist ein hübsches zweifarbiges Haarbecherchen und sieht so aus:
    http://asco-sonneberg.de/pages…0215-annam-01xsj37395.php


    VG Ingo W

    Hallo Thorben!


    Die Ecke um die Spinnwebbecherchen herum ist da sicherlich schon richtig. Da gibt es ja auch noch andere verwandte Gattungen, z.B. Arachnoscypha:
    http://www.naturefg.com/pages/…rachnoscypha%20aranea.htm
    oder Eriopeziza:
    http://asco-sonneberg.de/pages…group_id=38117&position=1


    Was mir gar nicht so richtig einleuchtet, ist, warum deine Apos keine reifen Schläuche haben.
    Und du hast auch bestimmt so einen großen braun-orange-scheibigen ausgebreiteten Becher für die Untersuchung genommen??


    Irgendwelche herumschwimmenden Einzelsporen kann man natürlich nur schlecht als sicher dazugehörig annehmen, die muss man dann schon mit denen in den Asci in Verbindung bringen können.
    Unreife Asci taugen nicht als Referenz für die Porus-Jod-Reaktion nehmen.


    VG Ingo W

    Hallo Peter!



    Na sag mir doch mal, wie soll ich nach der Aussage "den untersuchten Becherling habe ich gestern geholt" davon ausgehen, dass du einen anderen Becherling vom gleichen Standort geholt hast, der kleiner ist (nämlich nur 1,5 mm) und gar nicht der Abgebildete?
    Das müsstest du dann halt einfach dazuschreiben, vielleicht klappt das dann auch eher mit dem Verstandenwerden.


    Und dann: was bringt das, wenn du was ganz anderes untersuchst als abgebildet ist?
    Ok., bei Erlen-Biotop wirst du Glück haben, dass da höchstwahrscheinlich Ciboria amentacea rumliegt. Liegt ja bei ausreichender Laubschicht so gut wie überall rum.
    Aber lass da mal nur eine einzige Hasel rumstehen, da sind doch Irritationen vorprogrammiert. Weißt du wie oft ich ein Stück Substrat habe, an denen verschiedene Orbilien oder Mollisien wachsen?


    Zitat

    leider wird es keine Wette geben, ich habe das Ästchen heute nicht mehr gefunden,...


    Gibt es wenigstens die Peniophora aurantiaca von Magic noch?


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


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    Die, die Magic bestimmt hat von eurer Exkursion ist demnach ein anderer Fund als der, den du im letzten Beitrag gezeigt hast, Peter?


    So ähnlich scheint es sich auch mit der Ciboria amentacea zu verhalten. Die Makro-Abgebildete ist wahrscheinlich nicht die mikroskopierte 1,5 mm kleine.
    Ich brauche demnächst zur Konversation mit Peter einen zwischengeschalteten Dolmetscher, ich finde das recht anstrengend.


    VG Ingo W

    Hallo Peter!


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    Schon ist es da, mein erstes Wettangebot, 10 Chips auf P. aurantica, ja?


    6 Chips gegen Peniophora aurantiaca (Grünerlen-Zystidenrindenpilz), wenn ich sehe, was du fortschickst.
    Und dann ist es nicht ganz so gut, wenn ich als Wett-Partner das Teil selbst mikroskopiere. Pablo wäre da schon recht. Der kann mit so Rindenpilz-Zeugs auch viel besser umgehen!
    Und das Teil im Beitrag, also das von Magic Mikroskopierte wäre mir für ein Portrait schon recht, auch wenn die Sporen ausgemessen sind. Ist doch um so besser, dann ist die Post-Sendung nichts Hinausgeschmissenes und ich kriege mein ersehntes zuverlässiges Peniophora-aurantiaca-Portrait.


    Zitat


    ....mein Minus erklärt sich über eine Spende von 37 Chips an die Teilnehmer am APR...


    Ich meine, ich hätte für das APR auch kräftig gespendet. Habe ich deswegen ein Minus? :evil:


    Zitat


    Du könntest ev. aufmerksamer mitlesen, den untersuchten Becherling habe ich gestern geholt. Raufscrollen geht auch, der ist er im Dreieck zu sehen Wink


    Ich begreife schon wieder nicht, was du mir sagen willst. ;(


    Die Ciboria amentacea auf dem Bild ist größer als von dir angegeben, die ist niemals nur 1,5 mm im Durchmesser.
    Ansonsten verstehe ich nur Bahnhof. :/
    Warum soll ich wohin raufscrollen und was bedeutet ".....den untersuchten Becherling habe ich gestern geholt.....der ist er im Dreieck zu sehen....."
    Was weiß ich denn, was du für einen Becherling geholt und untersucht hast?


    VG Ingo W

    Hallo Peter!

    Zitat


    Erfreue dich an deinen 135 Chips, solange du sie noch hast,....


    Genau! An den 135 und dann später auch an den 140, 145, 155............., am 1.1.2017 dann 156......


    Zitat


    Den von dir in Frage gestellten Erlenkätzchen-Becherling habe ich mikroskopiert. Bei einem Winzling von 1,5 mm war es eine nicht zu schaffende Hürde.......


    Die Erlenkätzchen-Ciboria geht ihren Gang, da hatte mich das Nahbild des Substrates schon überzeugt.
    Anfänglich hörte sich das bei eurem Fundbericht eben so an, als wären Erlenkätzchen am Fundort irgendwie mysteriös. Erst sehr viel später kam ja die Aussage, dass auch Erlen am Fundort waren.


    Wenn du mich jetzt natürlich mit Bechermaßen von 1,5mm für die abgebildete Ciboria amentacea auf eurem Bild auf die Probe zu stellen versuchst, haben wir das nächste, was ich anzweifele!


    Wenn du dir mal deine Konkurrenz-Ideen Ciboria viridifusca und Pezizella/Crocicreas/Cyathicula amenti im Bild anschaust, wirst du sehen, dass die in einer ganz anderen Liga spielen. Achte mal auf die Größe der Kätzchen im Verhältnis zu den Becherchen!
    Ciboria viridifusca wächst außerdem nur auf Erlenzapfen:
    http://www.pharmanatur.com/Myc…Ciboria%20viridifusca.htm


    Crocicreas/Cyathicula/Pezizella amenti:
    https://c1.staticflickr.com/9/…65705815_a393d9f8ba_b.jpg


    Diesen schönen und interessanten Grünerlen-Zystidenrindenpilz Peniophora aurantiaca kann man wohl nicht auch in Pablos Sendung dazulegen?


    VG Ingo W

    Hallo Edwin!


    Mir fällt da auch nichts besseres als Polyporus ein.
    Allerdings würde ich vielleicht mehr in Richtung P. arcularius tendieren, also den Weitlöchrigen Stielporling. Die Wuchsweise ist allerdings schon irgendwie komisch (Lageänderung des Substrats??).


    Nach dem Bild was zum Substrat zu sagen, ist natürlich kaum möglich. Vogelbeere/Eberesche (Sorbus) kann so aussehen und wird auch gern von Pycnoporus cinnabarinus besiedelt.


    VG Ingo W

    Hallo Peter!

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    Status quo, ich stelle Funde ein, du runzelst die Stirn, ja?


    Kann schon sein.
    Denn dann bin ich auf der sicheren Seite, und am 1.1.2017 lasse ich meinen wunderbaren Gewinn gleich von den zu diesem Zeitpunkt rückkehrwilligen Gästen bei dir (du weißt schon, die mit Fell und Plappermaul und zeitweiligem Unsinn im Kopf) mitbringen.


    Zitat


    Sofern du nicht auf eine von fünf angebotenen Wetten eingehst, wandern 35 Chips zu mir, o.k. ?


    Wette annehmen und erst dann versuchen zu verhandeln, das ist aber schon recht ungeschickt.........

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    Der 1.1.2017 ist ein krudes Datum, die Iden im selbrigen nehmen wir.


    Da brauchst du mir auch nicht mit einem mir unverständlichen komischen Dialekt zu kommen!
    Wette ist Wette (Und ich werde endlich reich!! Dann kaufe ich alle Pilzfloren von Baden Württemberg auf....... und verschleudere die für 29 Euro).


    VG Ingo W

    Hallo Peter!


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    Hi Ingo,
    diskutieren wir beide über des Kaiser's Bart?
    Gemeiner Feuerschwamm


    Weiß nicht so recht, was du mir sagen willst.
    Ich sagte ja, über die Daseinsberechtigung beider Arten nebeneinander kann man verschiedener Meinung sein. Ich selbst bin der Meinung, dass die Synonymisierung trivialis zu igniarius schon seinen Gang geht.
    Wenn wer aber was anderes sagt, weil er meint, er kennt sich da gut aus, und kann beide unterscheiden, dann würde ich womöglich nicht auf meine Meinung beharren.


    Zitat


    So nebenbei, ein paar von deinen Chips werden heuer auf mein Konto wandern. Darauf wette ich schon mal einen, nimmst die Wette an?


    Die Wette nehme ich an. Ich bin geizig und du kriegst keine Chips von mir. Deinen eingesetzten Chip hole ich mir am 1.1.2017 ab.


    VG Ingo W

    Hallo Peter!


    Über die Daseinsberechtigung von Phellinus trivialis neben igniarius kann man verschiedener Meinung sein, da will ich auch gar kein Urteil abgeben. Wichtig ist, dass man nicht denkt, dass Phellinus igniarius nicht an Weide wachsen darf (das ist m.M. nach sogar das Hauptsubstrat).


    Zitat


    Vielen Dank für deine Bestimmungen,


    Nein, nein, da ist nichts bestimmt von mir.
    Ich gebe nur meine Zweifel weiter und möchte darüber diskutieren.
    Schön wäre es, wenn das nicht besserwisserisch verstanden wird, ist lediglich meine Meinung, und ich irre doch gelegentlich auch ganz gewaltig.


    Beim Stereum freue ich mich natürlich, dass das eine offene und (zumindest für mich) nachvollziehbare Aufklärung gegeben hat.


    VG Ingo W


    Edit: Amylostereum habe ich nicht mikroskopiert.