Beiträge von Ingo W

    Hallo Jörg!


    Du sagst gar nix mehr. Das will mir nicht recht gefallen.
    Ok., ich geb ´s ja zu, ich wollte ein Späßlein machen und dich ein klein wenig aufziehen. War wohl nicht eindeutig genug.
    Tschuldigung, nich böse sein, ja? :shy:


    Ich schaue doch deine Bilderserien sehr gern an und bestimmungsmäßig findet man ja auch kaum noch was, das man besser wüsste.
    Bei dem, was du jetzt immer so präsentierst, muss ich mich immer an deine Anfangszeiten in den Pilzforen erinnern.
    Unscharfe Bilder, weil der Fotoapparat nicht "gscheit geht" und Frust, weil bei dir "nichts ordentliches wächst". Wie die Zeiten sich doch ändern.........


    VG Ingo W

    Hach Jörg!

    Zitat


    Was hat ein Pfeffermilchling mit einem klar erkennbaren Täubling gemein Veryannoyed .


    Na, wenn er ganz hell ist?


    Du gibst einfach eine zu schöne Vorlage mit deinem Russula virescens (Grüngefeldeter Täubling), der ganz hell aussieht und du kein Foto dazu hast.
    Zum Glück hat Pablo wenigstens meine kleine Witzelei verstanden.
    Damit nichts schif geht, habe ich sogar ein kleines spitzbübisches Teufelchen gesetzt als Verabschiedung.


    Zitat


    Manchmal komme ich bei deine Antworten ins Grübeln und überlege schon überhaupt noch darauf zu antworten.


    Tja, entweder weitergrübeln oder ignorieren.
    Lieber wäre mir weitergrübeln und drauf kommen, dass nicht alles so grottenernst gemeint ist.
    Was für Antworten sind dir denn noch grübelnderweise aufgestoßen, wenn du schon länger über die Antwort-Konsequenzen nachdenkst?


    Hallo Pablo!

    Zitat


    Fast.
    Aber angesichts des Lamellenabstandes hättest du lieber Lactarius bertillonii ins Spiel gebracht. Oder auch Lactarius vellereus, aber den esse ich nicht. Ist mir nicht scharf genug.


    Jetzt verlangst du aber tiefgründiges Russula-Wissen von mir. Wo soll das denn herkommen?
    Oder gibt ´s die auch in becheriger Millimeter-Ausführung?
    Am Ende werden die das sein?

    Womöglich sollte ich sowas wie rechts unten nicht immer gleich wegwischen?
    Naja, stört aber schon irgendwie das Konzept, und noch nicht mal Schnecken und Maden gehen da ran. Bestimmt giftig......



    VG Ingo W

    Hallo Jörg!

    Zitat

    ....genau solche Exemplare von R. virescens mit kaum grünen Hut habe ich heute auch gefunden und verputzt.
    VG Jörg


    Spart man Pfeffer, oder?


    Hi Pablo!

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    Ich glaube, ich muss mal einen dieser ganz weißen Russula virescens ohne aufgerissene Huthaut fotografieren. Wink Weil wenn die noch ganz jung sind, dann sind sie weder wirklich grün, noch feldrig.


    Du meinst doch bestimmt die, wo so weiße Milch rauskommt?
    Hat Jörg auch schon gesagt.
    https://upload.wikimedia.org/w…tarius_piperatus_BS11.jpg


    :evil:
    Ingo W

    Hallo!


    Wenn man die Bilder anklickt und in Originalgröße anschaut, sieht man bei Bild 2 (Hutseitenansicht) auch besser, dass die Huthaut rechts am Pilz aufreißen will.
    Dann noch die Blaukomponente im Grün und die kompakte, fettstielige Wuchsweise, für mich wäre das alles der Grüngefelderte Täubling (Russula virescens).


    VG Ingo W

    Hallo HoBis!


    Zitat


    Die Farbe ist halt etwas irritierend Freebsd


    Stefans Täubling ist wohl farblich nicht optimal in Szene gesetzt.
    Ich denke, bei R. virescens hat man fehlende Grünfarbe gar nicht so selten, wenigstens bereichsweise wie auch in Stefans Bild.
    Zum Verständnis mal ein eigenes.

    Die ungrünen Bereiche waren im Fall meines Fotos ursprünglich durch Streu/ Blätter bedeckt.
    Selbst bin ich der Meinung, dass die Farbentstehung bei Pilzen (z.B. der Safranfarbige Scheidenstreifling, Zapfenrüblinge, Steinpilz oder auch Becherchen der Gattung Orbilia (Knopfbecherchen) z.gr.T. lichtabhängig ist.


    VG Ingo W

    Hallo Chris!


    Den Schuh wird sich kaum jmd. anziehen wollen, dir die Fruchtkörper alle per Bild als Stockschwämmchen durchzuwinken.


    Wäre es ein Rätsel (solche aufschlussreichen Stockschwämmchen-/ Häublingsbilderrätsel gab es schon mal irgendwo in einem Forum), würde ich alle, die ich bei dir auf den Bildern sehe, als Stockschwämmchen ansehen (ok. 2.Bild unten der, der ist schwieriger).
    Aber bei einem Rätsel macht es eben auch nichts, wenn man mal falsch liegt.


    VG Ingo W

    Hallo Craterelle!

    Zitat

    LG an die Gnolmchen,
    Craterelle


    Danke, sehr lieb von dir!
    Ich werde es Mitte November ausrichten, wenn sie ihren Sommerschlaf beendet haben.
    Momentan ist es relativ ruhig in den verschiedenen Gnolmenburgen, nur manchmal schnarcht es ganz leis, oder man hört sie mal kurz im Traum brabbeln, so wie letztens zu Annas Geburtstag.
    Aber auch dieses Thema gehört ja nicht wirklich hierher.


    VG Ingo W

    Die nicht vernünftig blauenden Maronen hatte ich zumindest bis jetzt übrigens für eine innerartliche Varietät gehalten und nicht für einen Trockenschaden.


    LG, Craterelle


    Hallo Craterelle!


    Klar, wenn die sich unter bestimmten Gegebenheiten nicht so verhalten wie man es gewohnt ist, sind auch solche Überlegungen erlaubt.


    Wichtig bleibt es ja nach wie vor, am Fundort und beim Inspizieren des Frischmaterials so viel wie möglich Merkmale zu erkennen und sich an dem Punkt reichlich Zeit zu lassen, den Pilz kennenzulernen und zu verstehen.
    Ist ja nach wie vor ein beliebter Sport in den Pilzforen, sich später anhand schnellgemachter unscharfer und farbverfälschter Fotos und der halbseidenen Erinnerung zur genauen Bestimmung vorzuquälen. Das bezieht sich jetzt nicht auf einen bestimmten Beitrag, wollte das einfach wieder mal loswerden.


    Auch bekomme ich gerade ein klein wenig Einblick in die Ergebnisse von Pilz-Sequenzierungen.
     
    Einige Arten kann man gar nicht so leicht festschreiben, die erwischt man dabei, dass sie sich aufdrößeln. Da sehen die Ergebnisse von verschiedenen Kollektionen immer ein klein wenig anders aus.
    Andere Arten sind gerade mal stabil und gleichen sich oft 100%-ig von Kollektion zu Kollektion (zumindest in einem bestimmten Gebiet. Wie es 5000 km weiter östlich oder sonstwohin aussieht ist dann wieder eine andere Frage).


    Alles sehr interessant, aber viel komplexer als es der Mensch mit seinem Schubfachdenken eigentlich gebrauchen kann.


    VG Ingo W

    Hallo Craterelle!

    Zitat


    .....die waren nach einer Weile quietschgelb. Oder ist das auch variabel?


    Um so besser die im Saft stehen, desto eindeutiger ist die Verfärbung (und auch der Verletzungsgeruch).


    Das trifft aber im Prinzip auf alle Pilzverfärbungen zu, deren innerer Chemismus mit Luft(sauerstoff) eine farbliche Reaktion bewirkt.
    Wer kennt sie nicht, die etwas zu trocken geratene Marone, die im Druck kaum noch blaut, sonnenbestrahlte Schichtpilze, die angekratzt nicht mehr röten wollen oder den schon etwas härtlichen Hexenröhrling, der mit seiner spärlichen Verletzungsbläuung nun wirklich kaum noch jmdn. an fürchterliches Hexenwerk erinnert.


    VG Ingo W

    Hallo!

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    ..... Er wird auch Getäfelter Stäubling genannt. Und das sehe ich hier. Die Form passt für mich ebenso.
    LG Heinz


    Sehe ich auch so.


    VG Ingo W

    Hallo Gordon!

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    Das Aufschneiden erschien mir angesichts des vermuteten halbflüssigen Innenlebens als zu unästhetisch.


    Hoffentlich macht das keine Schule!
    Ich sehe den nächsten Filzröhrlings-Anfragenden schon auf die forumseitige Fruchtkörperlängsschnittaufforderung wie folgt reagieren:
    "Könnten da die inwendig anwesenden Würmer nicht in Mitleidenschaft gezogen werden? Das sieht dann aber nicht mehr schön aus!"


    Oder beim nahegelegten Verletzungstest des Karbol-/Anis-Champignons:
    "Kommt das dann nicht unschön pissgelb rüber?"


    Geruchstest Heringstäubling:
    "Leute, ich bitte euch! Das wäre ja eine Zumutung für mein Geruchsorgan!" (Kopf leicht wegdreh und Nase etwas in die Höhe rag)


    VG Ingo W

    Hallo Craterelle!

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    Mir erscheint Wiesenchampignon (A. campestris) am Naheliegendsten, oder spricht etwas dagegen?


    Der ausgeprägte Ring.
    Mehr traue ich mich nicht. Wenn du den an Hut oder Stielbasis außen an der Rinde mit dem Fingernagel drückst, wird nichts gelb?
    Nelkenschwindling passt aus meiner Sicht.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

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    Je weiter man nach unten geht, desto "kugeliger" werden die Zellen im Ectal - Excipulum.


    Richtig! Also akurat kugelig ist es ja dort nicht, ich sage immer angulär mit abgerundeten Ecken. Das ist aber genaugenommen auch irgendwie eine widersinnige Begriffkonstruktion.
    Na Hauptsache, man weiß, was gemeint ist, denn dieser Umstand führt uns zu Phaeohelotium/Hymenoscyphus, und bei den Sporenlängen mit dem Inhalt zu epiphyllus.


    Einen anderen Unterschied von epiphyllus zu monticola als die Sporenlängen kann ich dir nicht sagen.
    Wenn ich mir die verschiedenen Substrate aber so anschaue, wo beide Arten schon gefunden worden sind, befürchte ich beinahe, dass das Becherchen-Arten sind, die nah beieinander stehen, vielleicht eine sich kräftig aufspaltende Artengruppe.


    Also nach meinem Gusto ist dein Fund mit Phaeohelotium/Hymenoscyphus epiphyllus ausreichend inspiziert und gut bestimmt.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

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    Aber sobald man auf die Knie geht und genauer guckt, ist alles voller Pilze.
    Zum Beispiel beim Wühlen in der Laubstreu.


    Hört sich gut an bei dir!


    Zitat


    ....wenn da nicht ein paar Details seltsam wäre.
    Erstens: Inhalt der Paraphysen in Lugol nicht rotbraun, sondern goldbraun.


    Das musst du nicht so genau nehmen, hängt etwas mit der einwirkenden Jod-Konzentration und der Mikro-Optik zusammen wie man das wahrnimmt. Wichtig ist, dass du siehst, dass der Paraphyseninhalts eine braune Farbe annimmt, die schon verschieden ist von der restlichen (z.B. dextrinoiden Farbe, die man mitunter in heranwachsenden Asci sieht).


    Zitat

    Zweitens: Ectal - Excipulum nur dünn und keine wirklich eindeutige (gut entwickelte) textura angularis.


    Bei allen helotialen Becherchen sollte man das Ectal-Excipulum immer basisnah beurteilen.
    Aufsteigend strecken sich die Zellen, unter dem Becherrand sind die Zellen dann prismatisch und gehen in die gestreckten Marginalzellen über.


    Zitat

    Drittens: Gehört Hymenoscyphus monticola nicht in eine andere ökologische Nische? Also planarer Standort, submediterranes Klima: eher unpassend?


    Ich war mal eine zeitlang sogar der Ansicht, dass monticola gerne wassernah wächst. Es gibt aber einige Beispiele von Eichel-Cupulen, die von der Art ganz normal im Wald bewachsen sind. Auch das muss dich also nicht stören.


    Du bräuchtest eigentlich nur noch reife Sporen, am besten, wenn sie unterm Mikro ausgespuckt werden. Ich bin aber guter Dinge, dass du richtig liegst mit deiner Idee.
    Ein weiterer Verwandter wäre dann H. epiphyllus mit größeren Sporen.


    VG Ingo W

    Hallo Chris!

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    Hier fallen mir die Schüppchen im Zentrum auf, die bei den anderen komplett fehlen??? Kann dazu jemand was sagen?


    Ich denke, das sind so unkonstante Erscheinungen, oft witterungsbedingt, so ähnlich wie die aufplatzende Huthaut vom Bitterröhrling oder Rotfuß, mal da, mal nicht.
    Eine Melanoleuca (Weichritterling) mit radial strukturierter oder sogar radial feinrissiger Huthaut kann ich mir übrigens nicht vorstellen. Wenn da jmd. ein Bild dazu findet, werde ich wahrscheinlich erstaunt sein.


    VG Ingo W

    Hallo Suillus!


    Da bist du ja wirklich an einen schlimmen Gesellen geraten. Das muss man wirklich erst mal schaffen!
    Ähnlich beschriebene Pilzler sind mir tatsächlich erst 2x untergekommen, zum Glück nicht persönlich, sondern in Pilzforen.
    Ich wüsste nicht, ob ich live mit dem so viel Ausdauer gehabt hätte.
    Schätze, ich hätte ihm bei jeder Albernheit seinerseits mit dem mitgenommenen Pilzbuch konfrontiert und ihm eindeutig zu verstehen gegeben wie bescheuert er ist.


    Im Forum gbt es momentan keinen Aktiven mit solchen Eigenschaften, da brauchst du nicht zu suchen. Die fliegen viel zu schnell auf, deshalb meiden sie solche Institutionen auf Dauer.


    Beim unbekannten Pilz 2 wäre ich übrigens beim Öhrlings-Stephan.
    Der Filzige Milchling oder Maggipilz (Lactarius helvus) hat frisch ziemlich unauffällige, etwas wässrige Milch. Erst im antrocknenden/abgetrockneten Stadium riecht er deutlich nach Maggi.
    Wenndu ihn also mitgenommen hast, sollte sich das feststellen lassen.


    Man achte auch auf die Stielfarbe, welche älter oder angefasst zum Vorschein kommt.
    http://www.sklorz-pilze.de/img/pilze/8272.jpg


    VG Ingo W

    Hallo!


    Ich sehe da auch einen Riesenchampignon.
    "Geruch süßlich" ist doch bei Marzipangeruch gar nicht schlecht.
    Ich freue mich da schon immer, wenn nicht dortsteht "riecht nach Pilz" oder noch schlimmer: "riecht nach Champignon".


    VG Ingo W

    Hallo!


    Eichenmilchling war auch mein erster Gedanke!
    So schlimm wie stinkende Wanzen kann er nicht riechen, aber eine bessere Assoziation will mir auch nicht einfallen.


    Wie schon gesagt wurde, ist der Kampfer-Milchling nicht so hell, dessen Hut kommt eher in Braun mit ordentlichen Dunkelrotanteilen daher, auch der Stiel ist so gefärbt.
    Das folgende Bild wäre mein Verständnis zur Art L. camphoratus:
    http://mycorance.free.fr/valchamp/champi67.htm


    VG Ingo W

    Hallo Martin!

    Zitat


    Meine Frage wäre deshalb: Warum ist es nur eine Varität und keine eigenständige Art ?


    Solche Fragen werden immer besser beantwortbar durch die Auswertung von entsprechenden Sequenzen. Bis dorthin muss man sich eben damit begnügen, dass irgendjemand seine Meinung vertreten hat.
    Ist ja schon mal gut, dass erkannt wurde, dass diese Art sich vom eigentlichen Gurkenschnitzling so weit abhebt, dass man sie nicht in einen Topf schmeißt.


    VG Ingo W