Beiträge von Ingo W

    Hallo!


    Ich weiß ja, die Farben und der Computer........oft ncht einfach!


    Ich finde nicht nur Janinas Trefferquote sehr erstaunlich nach der geringen Beschäftigungszeit mit Pilzen, sondern auch die Farben ihrer Bilder. Meiner Meinung nach einwandfrei, nicht farbverfälscht.
    So, wie die Bilder der 3. Amanita bei mir ankommen, hatte ich sofort an Amanita crocea (Safrangelber Scheidenstreifling) gedacht.

    Zitat


    .....A. crocea hat einen deutlich genatterten Stiel, das ist bei deinem Fund nicht zu erkennen......


    Keine Ahnung, was da schief läuft. Ich sehe auch die Natterung:


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!


    Na mit dem von dir geschilderten Hintergrund möchte ich nicht in deiner Haut stecken, wenn du einen Korb Rotkappen freigibst und der Finder eine Unverträglichkeit gegen die Art hat, oder wenn du den Finder nicht nachdrücklich darauf hingewiesen hast, dass er seine Speisepilze ordentlich erhitzen muss bevor er sie isst.


    Das, was du zur rechtlichen Situation schreibst, hört sich für mich schon beinahe befremdlich amerikanisch an, also wo ich dem Kunden beim Verkauf von Besteck belehren muss, dass er sich mit dem Messer schneiden und mit der Gabel stechen kann.
    Ist natürlich stark übertrieben, was ich schreibe, aber ich mache mir in der Tat über solche rechtlichen Dinge wenig Gedanken.


    VG Ingo W

    Hallo Thorsten!


    Ich denke, dass Panaeolus olivaceus zu den "echten" Düngerlingen gehört, also mit grau bis schwärzlichen Lamellen, die oft gescheckt sein können.
    Der Heudüngerlinbg hat ja irgendwie so eine Sonderstellung wegen seiner feinornamentierten Sporen und der braunen Lamellenfarbe.


    Ich kann allerdings jetzt nicht mit stolz geschwollener Brust behaupten, dass ich die beiden 100%-ig makroskopisch unterscheiden könnte, weil ich mich mit P. olivaceus noch nicht beschäftigt habe. Ich glaube aber dennoch, dass der nicht genauso wie P. foenisecii aussieht.
    Viele Bilder im Netz zu P. olivaceus glaube ich nicht. Falls jmd. zuverlässige Bilder kennt, möge er sich mal melden.


    VG Ingo W

    Hallo Peter!

    Zitat


    Die Lamellen z.B. werden darin als am Stiel aufsteigend und breit angewachsen beschrieben. So sehe ich sie auf dem Foto nicht.


    Ich schon!
    Ist klar, solange der Hutrand sich nach unten biegt, sind die Lamellen dementsprechend aufsteigend angewachsen wie auch auf Bild 2 zu sehen.
    Würde man sich vorstellen, dass der Hut flach aufgeschirmt wäre, dann biegen sich natürlich auch die Lamellen mehr nach oben und es wird eher aussehen wie "breit angewachsen".


    Übrigens verstehe ich nicht wirklich, warum der Vorschlag "HEUDÜNGERLING" anhand des Bildes und der Beschreibung "größere Anzahl auf Wiese" so skeptisch gesehen wird.
    Zeit passt, Standort, Erscheinung und Farbe passt. Eigentlich sehe ich nichts, was nicht passt.


    Was gäbe es denn für Alternativen? Da wären wahrscheinlich lediglich Psathyrellen und andere Panaeolus-Arten, aber da möchte mir man erst mal vergleichbare Bilder von ähnlichen Arten zeigen (mit braunen Lamellen + weißer Schneide und diesem typischen Abtrocknungsverhalten) und Standort "auf Wiese".
    http://www.mykoweb.com/CAF/pho…ina_foenisecii(fs-03).jpg


    VG Ingo W

    Hallo Hilmi!

    Zitat


    .....je mehr ich lese und sehe, desto verwirrter werde ich...die vielen Arten und Unterarten Eek ... irgendwie glaub ich fast nicht mehr dran, dass ich das irgendwann auf die Reihe bekomme
    Ging es Euch am Anfang auch so, oder bin ich nur zu doof ?
    Voll deprimierte Grüße


    Du bist sicher nicht zu doof und das ist nicht nur eine Erscheinung am Anfang.
    Lies mal hier im Benutzerprofil, was ich unter Erkenntnis schrieb:
    http://www.pilzepilze.de/cgi-b…ig.pl?profile=ingo+wagner


    Um das durchzuhalten, musst du dir die Pilz-Arten vor Augen führen, die du inzwischen gut kennst, sonst landest du irgendwann in der Klapse.


    VG Ingo W

    Pezicula rubi (Lib.) Niessl 1876
    Pezicula rhabarbarina (Berk.) Tul. ex Fuckel 1870

    Brombeer-Rindenbecherchen


    Pezicula rubi ist ein Becherchen, welches nicht besonders selten ist, aber wohl hauptsächlich durch Kleinpilzinteressierte gefunden wird. Es wächst nämlich an toten Ruten von Rubus-Arten, meiner Beobachtung nach an toten dickrankigen Brombeerarten (Rubus spec.). Diese müssen nicht mal sehr in der Streu verborgen liegen.


    Am Substrat sind die Becherchen oft auf großer Länge locker verstreut zu finden als kleine orangegelbe Punkte.


    Einzelbecherchen werden kaum größer als 0,7mm, die Oberfläche ist Pezicula-typisch körnig rau.


    Warum das früher beschriebene Taxon Pezicula rhabarbarina (1870) namensmäßig nicht Vorrang vor P. rubi (1876) hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Hier ist eine schöne Tafel von Boudier zur Art:
    http://www.pilzepilze.de/cgi-b…1.pl?noframes;read=209422


    Die mikroskopischen Elemente sind recht dankbar, weil verhältnismäßig groß:


    Hemiamyloide Reaktion der Ascipori:



    Die Art ist meiner Erfahrung nach vom Mai bis Herbst zu finden, aber man muss halt vorsichtig nach ihnen forschen, damit man sich in den entsprechenden Brombeer-Biotopen nicht allzusehr kratzt und sticht.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Die Angabe "Kreiseldrüsling = selten" stammt sicherlich aus älteren Pilzbüchern, denn so vor 1990 soll er wohl in der Tat seltener gewesen sein, übrigens wie auch der inzwischen fast allgegenwärtige Plicatura crispa (Adernzähling). Aktuell kann man die Häufigkeitsangabe locker stark nach oben korrigieren.


    Irgendwie haben sich gewisse Pilzarten in den letzten 40 Jahren Lebensräume erobert (sicherlich auch irgendwie klimawechselbedingt), manche, wie der früher seltene Adernzähling, sogar extrem an die verschiedensten Substrate angepasst. Sicherlich zu Ungunsten anderer Pilzarten.


    Der Kreiseldrüsling (Exidia recisa) besiedelt übrigens überwiegend Salix, also Weide. Im Nadelwald standen also sicherlich noch Laubbäume rum, auch wegen der Täublinge und Judasohren.


    VG Ingo W

    Hallo Paul!


    Freilich werden die Lamellen vom Hallimasch auch dunkler im Alter, sicher auch irgendwie fastbraun im fortgeschrittenen Stadium, aber brauner als die oberseitige Hutfarbe? Und dann auch schon bei ganz jungen Fruchtkörpern (wie im Spielbild zu sehen)?


    Zeige ich in einem Kinderspiel die Ausnahmen ist es so ähnlich, als wenn ich Fliegenpilze ohne weiße Punkte abbilde und das wird nicht Sinn der Sache sein.


    Und dein Beispielbild? Was man mit Farbe entsprechend der Beleuchtung machen kann, soll folgender Link zeigen:
    http://www.mykoweb.com/CAF/pho…millaria_mellea_bk-02.jpg


    So finde ich die Farbe natürlicher und für die Mehrheit passend:
    http://www.mushroomexpert.com/…millaria_tabescens_04.jpg


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Das letzte Sporenbild meinte ich auch gar nicht. Da hast du recht: die sind wohl Ergebnis von zu viel Druck.


    Aber schau dir mal die Ausrichtung des Ornaments im Bild davor an! Hauptsächlich längsstreifig mit Gabelungen, aber auch welche, die diagonalstreifig sind und die mittlere tanzt ganz aus der Reihe.


    VG Ingo W

    Hallo zusammen!


    Dabei sind Kiddies immer so wissbegierig und aufnahmefähig, da könnte man das Spiel vollstopfen mit richtigen Infos!
    Was ist aber wieder mal Realität?
    Beim Grünen Knollenblätterpilz "hast du nicht auf die grünen Lamellen geachtet", der Hallimasch hat braune Lamellen und der Falsche Pfifferling gar keine und markante Zeichnungen am Pilzstiel der Boleten sind sowieso Luxus. :cursing:


    Mein Urteil: "Murks"!!
    Da ist man besser bedient, wenn man sich selbst eins bastelt!


    VG Ingo W

    Hallo!

    Zitat


    .......aber die Sporenbilder - ziemlich Sahne!


    Und ein Lehrbeispiel dafür, dass man die Ornamentation bei Sporen in der Gesamtheit sehen muss.


    VG Ingo W

    Hallo!



    Zitat


    Warum habe ich auf einmal so Lust auf Gummibärchen? Eek


    Solche?


    Nicht mehr ganz so gummibärig, aber auch durcheinander. Dabei geht ´s hier noch, weil es 2 verschiedene Gattungen sind, welche sehr unterschiedlich aussehen:


    Aber wenn sich 2 oder 3 einander ähnliche Arten aus der gleichen Gattung den Substratplatz teilen, dann wird es manchmal kompliziert.


    Übrigens alles natura, nichts angepinselt.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Letztens wollte ich mal mit dem Handy ins eu-Forum und nach dem Rechten schauen. Da ist mir aufgefallen, dass man von der Startseite gar nicht so leicht ins Forum reinkommt, wenn man nicht gerade die Leiste ganz oben besonders beachtet.
    Vom Heimcomputer geht mein Lesezeichen gleich ins Forum, da juckt mich das nicht, aber als unwissender Ratsuchender.......


    Ob man da im Ankündigungstext nicht auch einen Link setzen sollte wie das für die Pilzzucht getan wurde? Vielleicht gleich im ersten Satz?
    http://www.pilzforum.eu/


    VG Ingo W

    Hi Nando!


    Zitat


    Was wäre, wenn die Fruchtkörper eine unterschiedliche Reaktion auf Eisen(II)-sulfat zeigen? Freebsd


    Zitat


    Die Farben sind von mir durch Bildbearbeitung hinzugefügt wurden,....


    Und dabei gibt es soooooooo viiiiiiiele reale Probleme und Rätsel, die es zu lösen gilt......


    So ein Programm hatte ich auch mal, da brauchte man nur mit der vorgewählten Tönungsfarbe über bestimmte Bereiche drüberzugehen, dann wurden diese getönt.
    Schade, dass manche alte Programme auf der Strecke bleiben mit der neuen Technik, die m.E. nach absichtlich nicht mehr kompatibel ist.


    VG Ingo W

    Hallo Nando!


    Hübsch bunt!
    Ich würde mich erst mal weigern an verschiedene Arten zu glauben und die Ursache für die unterschiedliche Reaktion woanders suchen.
    Schade, dass nicht 1. April ist, das wäre nämlich die einfachste Lösung.


    VG Ingo W

    Hallo!


    98% Lachnum virgineum!
    Substrat passt, Zeit passt. Will man makroskopisch Rückschlüsse ziehen, so beurteilt man die Länge der Haare am besten an frischen Apos mit unverklebten Haaren und dann günstigerweise am Stiel, wo sie fast im rechten Winkel abstehen.
    Braucht natürlich etwas Erfahrung und man muss da schon mal auch andere Lachnum-Arten angeschaut haben.
    Restrisiko bleibt immer ohne Mikro.


    Die Art besiedelt vielerlei, eher dünnes Substrat, z.B. Fichtenzapfen, Lärchenzapfen, Buchencupulen, Buchenblätter, liegende zentimeterstarke Laubholzäste, dünne Nadelholzzweige, Himbeerruten, Brombeerranken und bestimmt noch weitere 5-6 Substrate, die ich jetzt vergessen habe.
    Beim Zapfen muss man da die Schuppen an sich sehen, nicht den ganzen Zapfen (wegen der angesprochenen Substratdicke, meine ich).


    Lärchenzapfen werden gern besiedelt von der Art.


    Dass natürlich so nach und nach mit der Sequenzierung nochmal eine Differenzierung anhand der verschiedenen Substrate herausgearbeitet wird, damit ist zu rechnen.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat

    Wegen den technischen Problemen, die zuletzt im Forum auftraten. Die sind zwar behoben,.....


    Na so richtig behoben sind die nicht.
    Da gibt es bei mir nach wie vor Aktualisierungs-Probleme in den verschiedenen Forums-Ecken. Z.B. wird mein Pyrenopeziza atrata Beitrag in "Bestimmungshilfe" vom 27.5. immer noch als vor 16 Minuten abgesendet angezeigt.


    VG Ingo W

    Hallo Mario!


    Ich denke, das ist ein recht seltener Fund und bin wieder mal bei Pablo mit der Bestimmung.
    Eigentlich bleibt gar nichts anderres übrig bei der Fruchtkörpergröße mit kugeligen kleinen Sporen um 5.
    Damit wäre das Portrait schon beinahe fertig. Eigentlich bräuchte man nur noch die Zystidenform.


    VG Ingo W