Hallo!
Eine schöne Gegenüberstellung!
H. Jahn ist ein ausgesprochen guter Pilzbeobachter gewesen, der seinesgleichen sucht.
Mich verwundert dennoch, dass er glaubte, alle Kollektionen korrekt ansprechen zu können und Zwischenformen nicht akzeptiert.
Also ich selbst komme immer wieder ins Schwimmen bei manchen Kollektionen und ich finde, dass die Merkmale nicht immer so eindeutig zu trennen sind.
Besonders, was den Anwuchs betrifft, kenne ich auf jeden Fall (besonders jung) dick angewachsene Schmetterlings-Trameten.
Bei so manchem (aus meiner Sicht) Problemfall wünschte ich mir, ich könnte Hermann Jahn fragen, was er denn nun zu diesem Fund sagt und warum.
Pablo schreibt, er könnte die beiden mikroskopisch auseinanderhalten. Da würde mich auch eine Gegenüberstellung interessieren. Ob das wirklich geht?
Und was ich noch interessant finde: H. Jahn spricht als Unterscheidungsmöglichkeit nicht die schwarze Linie im Schnitt an, die laut vieler Literatur angeblich zur Abtrennung gut sein soll.
Ich behaupte das ja schon immer, dass besonders junge, noch nicht dunkle Schmetterlings-Trameten auch keine schwarze Linie im Schnitt haben.
Schwarze Linien gibt es nämlich meiner Ansicht nach nur bei Fruchtkörpern, die auch Schwarz als Zonierungsfarbe haben.
VG Ingo W