Hallo Marco!
Zitat
Meine Bestimmungsversuche brachten mich zu Claussenomyces xylophilus. Nicht zuletzt weil sie mit Dacrymyces auftreten.
Das wird wohl so sein. Sehe nichts, was dagegen spricht.
VG Ingo W
Hallo Marco!
Zitat
Meine Bestimmungsversuche brachten mich zu Claussenomyces xylophilus. Nicht zuletzt weil sie mit Dacrymyces auftreten.
Das wird wohl so sein. Sehe nichts, was dagegen spricht.
VG Ingo W
Hallo Björn!
ZitatAuf den ersten Blick hat mich das erstmal an Phaeolus spadiceus erinnert, aber der Pilz wuchs zweifelsfrei auf Buche.
Für so skeptische Menschen wie mich hast du wohl nicht zufällig ein Bild des Stumpfes oder Begleitpilze auf dem gleichen Substrat?
VG Ingo W
Gut, dass ich nicht gewettet habe.
So ein garstiges kleines Betrüger-Teil.
Das hat sich doch wer ausgedacht, und lacht jetzt "gnihihi".
Grüße
Ingo W
Hallo Marco!
Kann`s auch Kiefer sein?
Ich würde auf Cenangium ferruginosum (Kiefern-Korkbecherling) pokern:
https://www.fredis-pilzseite.de/cenangium-ferruginosum/
VG Ingo W
Hallo Marco!
Das letzte ist aber ein schönes Becherchen. Verrätst du das Substrat?
VG Ingo W
Hallo Ulli!
In der Tat schaffe ich keinen Exkursionskilometer. Überall lachen mich liegende Äste, Himbeeranken, Blätter, Krautstängel an.
Das bisschen, was ich brauche, finde ich in der Mittagspause auf der Arbeit, da muss man nicht lang suchen, solange uns Regen gegönnt wurde.
Normalerweise findet man beispielsweise an Himbeeruten sofort etwas Becheriges, wenn man sich nur die richtigen zum Angucken aussucht.
Vom letzten Jahr oder älter müssen die Ruten sein und schön eingebettet im Moos oder der sonstigen Streu, am besten zum großen Teil mit Bodenkontakt, damit das Substrat relativ konstant feucht bleibt.
Probiert es einfach mal aus am nächsten größeren Himbeerbestand! Allerhand Haarbecherchen, Rindenbecherchen, Kurzhaarbecherchen, Weichbecherchen, Einsenkbecherchen, Hyalinbecherchen, Glashaarbecherchen und sogar Basidiobecherchen warten darauf entdeckt zu werden:
Hier z.B. das Pyrenopeziza-Schwesterchen Pyrenopeziza rubi, vergesellschaftet mit Calycellina separabilis.
Oder eine mir unbekannte Pyrenopeziza:
Die häufigste Mollisia darauf ist M. alcalireagens:
Ein Basidiobecher (Lachnella villosa), der auch andere Krautstängel besiedelt:
Ein weißes Haarbecherchen, das schnell gelbscheibig wird:
Oder sehr häufig ein Winzling namens Olla millepunctata:
Da könnte man noch ein wenig weitermachen, aber ich will mal aufhören.
Laufen muss man auf jeden Fall nicht viel.
Grüße
Ingo W
Pyrenopeziza dilutella (Fr.) Gminder, Index Fungorum 302: 1 (2016)
Karamellfarbenes Rubus-Einsenkbecherchen
Neben der häufigen, eher dunklen Pyrenopeziza escharodes/rubi auf Himbeere (Brombeere) findet man mitunter ein hellhaariges Becherchen mit meist karamellfarbener Fruchtschicht.
Ein Vielzahl von kleinen Becherchen wächst an feuchtliegenden Him- und Brombeereruten, aber mit diesem Aussehen und weil das Becherchen substratspezifisch nur an Rubus wächst, kann man es kaum verwechseln.
Mikros:
Viele Grüße
Ingo W
Morgen!
Genau wie Pablo sagt, in der Gegend um fulvidula muss man schauen. Das sind Ectal-Excipulum-mäßig Arten mit kurzprismatischen Zellen, welche eher als Phaeohelotium bezeichnet werden. Und dort wird man sicherlich fündig bei epiphyllus, epigaeus, monticola usw. Ich habe die Eigenheiten der Arten jetzt nicht im Kopf, liegen auch dicht beieinander, wer mit "veritas" arbeitet, da ist es der Ordner Phaeohelotium monticola, in den man schauen muss.
VG Ingo W
Hallo Dieter, hallo Matthias!
Mit solchen Bildern räumt man normalerweise sämtliche Preise ab.
Ich glaube ja, dass die Pilze draußen noch nicht mal so schön aussehen wie auf euren Bildern.
Und eigentlich geht das ja auch gar nicht, so wie ihr das zeigt. Irgendwie Magie oder sowas.....
Und was da für Arbeit drin steckt!
Schon irgendwie verrückt, was ihr da abliefert.
Viele Grüße
Ingo W
Hallo Pablo!
Solche Standorte sind immer einen Blick wert.
Da wächst auch noch Vibrissea decolorans
http://asco-sonneberg.de/pages…rans-110519-01xs18561.php
oder das Verwechslungsbecherchen Mollisia ventosa
http://asco-sonneberg.de/pages…tosa-100411-01xs17511.php
In sauberen Rinnsälen ohne Kalk auch das polsterförmige Weichbecherchen Mollisia uda/pulviniformis
http://asco-sonneberg.de/pages…-uda-110605-01xs21971.php
VG Ingo W
Hallo Romana!
Mit Cudoniella clavus solltest du richtig liegen.
Das andere wird Vibrissea flavovirens sein.
http://asco-sonneberg.de/pages…rens-110521-01xs18671.php
VG Ingo W
Hallo Bernd!
Fast.
Oben rechts, die haben auch Kongorot abgekriegt.
Auf jeden Fall kann man sich so ungefähr vorstellen,
wenn zu einem Pilz nur die Totmaße angegeben sind (Inhalt meist sowieso nicht), fällt eine Zuordnung meist schwer und bleibt Glückssache.
VG Ingo W
Hallo nochmal!
Weil es gerade dazu passt:
Wie man sieht, wirkt sich die eingesetzte Chemie auf Sporenbreite und Sporeninhalt aus.
VG Ingo W
Hallo Bernd!
Mit der meisten Chemie tötest du lebendige Strukturen ab. Sporen werden schmäler, wichtige Inhalte sind nicht mehr zu erkennen, oft wird das dadurch schrumpfende Plasma dann sogar für Tropfen gehalten.
Bestandteile misst man am besten in Wasser.
Um aber schwer sichtbare Strukturen kenntlich zu machen, da ist dann Färbe-Chemie sehr willkommen oder um bestimmte Reaktionen abzugleichen.
Zitat
Wenn nur wenige Sporen im Präparat sind, nehme ich das gerne, um Sporen überhaupt zu finden.
Wenn nur wenige Sporen vorhanden sind, würde ich das ganz lassen, denn dann ist der Pilz nicht reif und du arbeitest mit falsche Werten. Zumindest ist das mit einzuberechnen, bevor du dich auf die Suche nach der Lösung machst.
Eine kaum lethal wirkende Chemie ist z.B. Brillant-Kresylblau.
VG Ingo W
Hallo!
Wenn ´s natürlich Nadelholz ist, darf man auch Exidia pithya (Teerflecken-Drüsling) nicht außer Acht lassen.
VG Ingo W
Hallo Maria!
Weil die Lamellen braun sind, weil viele Schüppchen am Stiel sind und weil alte Stockschwämmchenhüte von oben so aussehen.
Schwefelköpfe haben alt graue bis grauschwarze Lamellen und irgendwie gelbliche Hutfarben.
VG Ingo W
Hallo Pablo!
Ich schrieb ja "eine der Holzhäcksel-Agrocyben"....
Wollte bloß den Psathyrellenvorschlag nicht so alleine stehen lassen.
Dass sich Beitrag 10 auf den angefragten Pilz 1 bezieht, habe ich so gar nicht wahrgenommen.
VG Ingo W
Hallo!
Zitat
deine ersten Pilze sind irgendwelche Psathyrellen. s.l. .....
Oder eine der Holzhäcksel-Agrocyben, z.B. sowas:
https://www.pilzfotopage.de/Ag…s/Agrocybe_putaminum.html
VG Ingo W
Hallo Pablo!
Natürlich habe ich von diesem Pilz null Ahnung.
War nur so der Gedankengang, wie man es hätte besser machen können. Und ich muss freilich "Poren klein" schreiben, damit für "Poren sehr klein" auch noch was übrig bleibt.
Nein, natürlich nicht, aber ich weiß ja aus Unkenntnis gar nicht wie groß die Poren wirklich sind bei der Art.
Und natürlich muss man die Porenform und -größe auch mit anderen Fruchtkörpern abgleichen. Ich wollte bloß damit kund tun, dass ich "Poren groß, unregelmäßig" auch noch nicht für das idealste halte.
VG Ingo W
Hallo Uwe!
Zitat
Beim Tintling habe ich die beste Beschreibung gefunden: Poren groß, unregelmäßig. Das sollte passen.
Naja, ob das jetzt die beste Beschreibung ist? Da sind ja auch kleine Poren und ab wo fängt "groß" an? Und "unregelmäßig" kann ja alles mögliche bedeuten.
Schätze, wenn man alles zusammengefasst wird's wohll einigermaßen hinkommen, so in der Art vielleicht:
"Poren klein, rundlich oder meist eckig (+Maße!) bis radial schmal längsgestreckt (Maße!), mitunter ansatzweise daedaloid."
VG Ingo W
Hallo!
Manchmal Schnee und Frost, manchmal Sonnenschein und Pilze, wer soll sich da wundern, dass mitunter auf dem Waldgrundstück auch mal sowas zu sehen ist:
Da kann man schon mal seinen Schlaf unterbrechen und gucken, was so los ist, besonders, wenn es um den 1. Mai um Schabernack und Hexen geht.
G(n)rüße
Ingo W
P.S.:
Und komisch, dass das Laub von der Terasse gefegt wird.
Naja, der Gnolmi wird ´s schon wieder richten.
Hallo Rainer!
Mit der Gattung haben sich schon einige befasst, allerdings widerspricht sich das ziemlich untereinander und macht nicht wirklich glücklich.
Möglicherweise gäbe es makroskopische Ansätze, was zu den Arten zu sagen, aber da muss man sicherlich jahrelang drinstecken in der Materie.
Wäre mal eine schöne Aufgabe für jmdn., der sequenzieren lässt.
Diese D. lacrymalis dürfte gut verbreitet und nicht selten sein. Wenn man von ihr relativ wenig hört, liegt das sicherlich an der stiefmütterlichen Behandlung der Gattung.
VG Ingo W
Hallo Marco!
Das ist natürlich Theorie, also meine Meinung über das Blauen.
Aber genauso könnte es anderen eben auch ergangen sein.
Insofern hast du zumindest mir damit ein stückweit geholfen.
VG Ingo W
Hi Marco!
Jawohl, die Gattungen passen.
Die Blaufärbung der Stictis kannst du im Schnellverfahren machen: ein Stück der Fruchtscicht in einen Tropfen KOH, dann in einen Tropfen Wasser zum Spülen, und dann mit Lugol oder Melzers uner das Deckglas.
VG Ingo W
Hallo zusammen!
Ungerne spiel ich mal wieder den Spielverderber.
Wenn es um die Orbilia geht, da gibt es Hunderte, das reicht nicht, hier mal kurz ein Bild von 2 Sporen zu zeigen, das braucht schon auch Maße und Inhalte, außerdem einen Blick auf die Randzellen inclusive mögliche glasige Aufsätze und eventuelle Exsudatauflagerungen auf dem Hymenium.
Was die Stictis betrifft: ich glaube an keine Art, die nicht blau reagiert.
Das Problem sind die verschiedenen Vorgehensweisen. Das Hymenium ist hemiamyloid, das bedeutet, dass die mit Lugol weinrötlich/rötlichviolett reagiert und am sichersten blau wird, wenn du mit KOH vorbehandelst, in Wasser spülst und dann Lugol oder Melzer hinzufügst.
Probier es aus, dieses Blau wird dann nicht zu übersehen sein!
Und ich glaube dir auch nicht, dass die Stictis-Sporen nur 1 breit sind. Aber ist auch kaum ein Wunder, denn bei dieser Vergrößerung kannst du womöglich nicht mal die vielen Septen wahrnehmen.
http://asco-sonneberg.de/pages…50201-tr-01xsmjj38261.php
VG Ingo W
