Beiträge von Ingo W

    Hallo KnAGi!


    Also dein geschildertes "Sich-nicht-alle-Namen-merken-können" bzw. "Sich-namenmäßig-nicht-immer-auf-dem-neuesten-Stand-befinden" kenne ich sehr gut.


    Ich muss mich oft durchgoogeln. Hauptsache ein richtiges Namensstückchen ist noch im Gehirn zu finden, dann geht das.


    Dass mit dem falsch geschriebenen Namen war keine böse Absicht, aber bei mir geht es momentan etwas wild zu.

    Da wuselt es ständig kreuz und quer und zwischendurch fragt es aus jeder Ecke: "Wie heiß ich?"


    Und bei Namen wie Knork, Gnork, Gnorg, Knorg, Gnorki, Kronki, Grungi, Gronk fällt es mir sehr schwer, noch den Überblick zu behalten.
    Naja, gehört ja nicht wirklich hierher.


    Grüße I

    Hallo Heide!


    Genau wie Pablo sagt, dürfte es sich zu 95% um Cyathicula coronata (Kräuter-Krönchenbecherchen) handeln.
    Zufälligerweise habe ich das gleiche Becherchen, ebenfalls an Topinambur, erst kürzlich geschickt bekommen, inmitten von Hymenoscyphus scutula (Ciliensporiges Stielbecherchen):


    VG Ingo W

    Hallo Knaki!



    Dieses ständige Umgewöhnen an immer wieder andere Gattungen ist nervig für jeden. Keinem gefällt das wirklich.
    Ich komme da teilweise auch nicht mehr mit, z.B. bei Trichterlingen, wo manche jetzt Infundibulicybe heißen, Boleten, die jetzt im Dreierpack jedes mal eine andere Gattung benötigen, Rüblinge, die sich jetzt in Rosaspor- und Weißsporrüblinge unterteilen usw.



    Aber wir sind halt gerade in einer Zeit, wo es das neue Mittel der Sequenzierung gibt, das schon irgendwie im Groben das Erkennen der Verwandtschaftbeziehungen zulässt.



    Insofern würde ich nicht nur auf die Umkombinierer schimpfen, oftmals steckt da tatsächlich ein sachlicher Grund dahinter.
    Freilich wünschte ich mir, dass nicht immer gleich mit neuen Gattungsnamen um sich geschmissen wird.
    Ich fände es z.B. ausreichend, wenn alles im gleichen Schrank den gleichen Gattungsnamen hätte.
    Momentan handhabt man das wohl eher so, dass jedes Schubfach oder vielleicht sogar jede Schachtel im Schubfach einen neuen Gattungsnamen braucht.



    Was ich aber eigentlich sagen wollte: Namen sind Schall und Rauch, Hauptsache du erkennst den Pilz ;)



    VG Ingo W

    Hallo!


    Das sieht sehr nach typischem Chlorophyllum olivieri (Dunkler Wald-Safranschirmpilz) aus. Kaum Kontrast von Schuppen zum Untergrund und Schuppen selbst sehr wollig, da darf nichts anderes rauskommen.


    Stefan, den Chlorophyllum brunneum auszuschließen, weil dein Pilz orange anläuft, halte ich für den falschen Weg.
    Meiner Meinung laufen alle Safranschirmlinge bei Verletzung orange an, außer sie sind älter und schon mitgenommen, dann laufen die alle nur noch braun an. Das ist so ähnlich wie bei den Wald-Champignons: wenn die 2 Tage rumliegen, dann laufen die auch nicht mehr rot an sondern nur noch braun. Ist auf jeden Fall meine Theorie, weil "meine brunneums" mit der gerandeten Knolle sehr wohl orange färbten.


    Zitat


    Joseph:
    Na, im Ernst, nach der verwirrenden Namen-Problem wäre ich beim ganz normalen Safranschirming (Ch. rachodes) - der ja neuerdings Ch. Oliviri heißen soll, was ich immer noch nicht ganz verstehe.


    Stell dir das so vor, dass lange Zeit kein Unterschied zwischen den essbaren Safranschirmlingen gemacht wurde. Da hießen also alle Macrolepiota rachodes.
    Nun ist man aber dahintergekommen, dass es 1. einen wolligen dunklen gibt und 2. einen, der häufig außerhalb des Waldes (oft Gärten, Büsche) wächst mit kontrastierenden Schuppen zum hellen Untergrund. Da die Originalbeschreibung von rachodes nun eben auf den letzteren zutraf, brauchte man einen anderen Namen für den im Wald (olivieri).


    VG Ingo W

    Gnabend!


    Oh, die Grünhex ist am Gnübeln.
    Gewisse Gnaan-Überlegungen gefallen mir schon ganz gut:

    Zitat

    Eigentlich wäre das APR 2017 ja dann eine super Gelegenheit, noch mal schnell auf die andere Seite der Macht zu wechseln,


    Ich hatte vor kurzen veranlasst, dass die Gnolmstärke auf das Maximum angehoben wird. Tuppie war dabei und hat es gleich zeichnerisch festgehalten:




    GnG Ingnolm


    DA ISSER JA!


    Der GNINGO!
    Lange nichts von dir gehört, aber deine Gnolmis haben dir jetzt wohl keine Ruhe mehr gelassen...==Gnolm13


    Hallo Knagi!



    Ja, viele Gnolmis sind nun wach und wie ich selbst gar nicht wusste, auch schon verreist und angekommen, wenn ich der Forums-Belegschaft hier so zuhöre.
    Die konnten es wohl gar nicht erwarten.


    GnG Ingnolm

    Hallo Norbert!


    Sehr schön, dass du das wahrmachst mit dem Weiterführen des APR.

    Zitat

    Über gewisse Dinge müssen wir uns noch unterhalten. Heutzutage sagt man sondieren dazu.


    Über die APR-Sonderregeln werde ich selbst noch informieren, da kann ich dich gut entlasten, auch mit der nervigen Teilnahmegebühr der Mitspieler, die schicken die am besten gleich zu mir, denn ich habe da sehr gutes Personal wegen dem Zählen und so.


    Die Liste der bereits Disqualifizierten für dieses Jahr wird auch schon gefertigt, aber es ist ja noch etwas Zeit.

    So richtig konnte ich die Namen auch noch nicht lesen, wo meine Brille bloß wieder ist?


    GnG
    Ingnolm

    Hi!


    Nobi, ich habe den übrigens auch unter Blaufichte, bin genauso unsicher.
    Reduzierter (wenn auch doppelter) Ring, kontrastreiche Schuppen in Ringen angeordnet (nicht wie beim hier verlinkten Amerikaner) und meist auch eine relative Kurzstieligkeit.


    Zu dem Thema anhaftendes oder angewachsenes "Erd"material an der Stielknolle könnte ich mir vorstellen, dass das doch oft der lockeren humosen Erde zuzuschreiben ist auf der Chl. brunneum eben gern wächst. Allerdings nur Vermutung.


    VG Ingo W

    Hallo Matthias, hallo Nobi!


    Das ähnlichste, was ich bei Zotto fand, ist eine provisorisch benamte Art mit Namen Calycellina "Saxifraga".
    Enrique hat die auf Blättern von Steinbrech (Saxifraga) gefunden:
    https://drive.google.com/drive…SeyOEkxxZhYVZub0N1aGY5YTg


    Passt aber so weit ganz gut, finde ich, auch die Gelhüllen sind gut zu sehen.
    Schade, dass du das Substrat nicht genau kennst.


    Ich kann gerne auch nochmal bei Zotto anfragen, schätze aber, er würde dann gerne deine Zusammenstellung mit auf "veritas" hochladen wollen.
    Wenn du da nichts dagegen hast, kontaktiere ich ihn.


    VG Ingo W

    Hallo Marco!

    Zitat


    Meine Bestimmungsversuche brachten mich zu Claussenomyces xylophilus. Nicht zuletzt weil sie mit Dacrymyces auftreten.


    Das wird wohl so sein. Sehe nichts, was dagegen spricht.


    VG Ingo W

    Hallo Björn!

    Zitat

    Auf den ersten Blick hat mich das erstmal an Phaeolus spadiceus erinnert, aber der Pilz wuchs zweifelsfrei auf Buche.


    Für so skeptische Menschen wie mich hast du wohl nicht zufällig ein Bild des Stumpfes oder Begleitpilze auf dem gleichen Substrat?



    VG Ingo W

    Hallo Ulli!


    In der Tat schaffe ich keinen Exkursionskilometer. Überall lachen mich liegende Äste, Himbeeranken, Blätter, Krautstängel an.
    Das bisschen, was ich brauche, finde ich in der Mittagspause auf der Arbeit, da muss man nicht lang suchen, solange uns Regen gegönnt wurde.
    Normalerweise findet man beispielsweise an Himbeeruten sofort etwas Becheriges, wenn man sich nur die richtigen zum Angucken aussucht.
    Vom letzten Jahr oder älter müssen die Ruten sein und schön eingebettet im Moos oder der sonstigen Streu, am besten zum großen Teil mit Bodenkontakt, damit das Substrat relativ konstant feucht bleibt.
    Probiert es einfach mal aus am nächsten größeren Himbeerbestand! Allerhand Haarbecherchen, Rindenbecherchen, Kurzhaarbecherchen, Weichbecherchen, Einsenkbecherchen, Hyalinbecherchen, Glashaarbecherchen und sogar Basidiobecherchen warten darauf entdeckt zu werden:


    Hier z.B. das Pyrenopeziza-Schwesterchen Pyrenopeziza rubi, vergesellschaftet mit Calycellina separabilis.


    Oder eine mir unbekannte Pyrenopeziza:


    Die häufigste Mollisia darauf ist M. alcalireagens:


    Ein Basidiobecher (Lachnella villosa), der auch andere Krautstängel besiedelt:


    Ein weißes Haarbecherchen, das schnell gelbscheibig wird:


    Oder sehr häufig ein Winzling namens Olla millepunctata:


    Da könnte man noch ein wenig weitermachen, aber ich will mal aufhören.
    Laufen muss man auf jeden Fall nicht viel.


    Grüße
    Ingo W

    Pyrenopeziza dilutella (Fr.) Gminder, Index Fungorum 302: 1 (2016)

    Karamellfarbenes Rubus-Einsenkbecherchen


    Neben der häufigen, eher dunklen Pyrenopeziza escharodes/rubi auf Himbeere (Brombeere) findet man mitunter ein hellhaariges Becherchen mit meist karamellfarbener Fruchtschicht.
    Ein Vielzahl von kleinen Becherchen wächst an feuchtliegenden Him- und Brombeereruten, aber mit diesem Aussehen und weil das Becherchen substratspezifisch nur an Rubus wächst, kann man es kaum verwechseln.



    Mikros:





    Viele Grüße
    Ingo W

    Morgen!


    Genau wie Pablo sagt, in der Gegend um fulvidula muss man schauen. Das sind Ectal-Excipulum-mäßig Arten mit kurzprismatischen Zellen, welche eher als Phaeohelotium bezeichnet werden. Und dort wird man sicherlich fündig bei epiphyllus, epigaeus, monticola usw. Ich habe die Eigenheiten der Arten jetzt nicht im Kopf, liegen auch dicht beieinander, wer mit "veritas" arbeitet, da ist es der Ordner Phaeohelotium monticola, in den man schauen muss.


    VG Ingo W

    Hallo Dieter, hallo Matthias!


    Mit solchen Bildern räumt man normalerweise sämtliche Preise ab.
    Ich glaube ja, dass die Pilze draußen noch nicht mal so schön aussehen wie auf euren Bildern.
    Und eigentlich geht das ja auch gar nicht, so wie ihr das zeigt. Irgendwie Magie oder sowas.....


    Und was da für Arbeit drin steckt!
    Schon irgendwie verrückt, was ihr da abliefert.


    Viele Grüße
    Ingo W