Beiträge von Ingo W

    Hallo manoca!


    Willkommen im Forum.
    Ich habe manchmal eine lange Leitung, deshalb muss ich mal 3 Dinge nachfragen.
    Nr.1:

    Zitat


    - Farbe des Stiels:
    Braun mit weiszen Rand


    Wie ist das gemeint?
    Nr. 2:

    Zitat


    - Länge des Stiels
    ca. 4 cm - 6 cm
    - Höhe des gesamten Fruchtkörpers
    ca. 1 cm


    Komme ich auch nicht so recht klar damit: Stiel 4-6 cm, Gesamtfruchtkörperhöhe 1 cm?
    Nr. 3:

    Zitat


    - Verfärbung des Fruchtkörpers auf Druck
    rot - braun


    Bedeutet das rotbraun oder erst rot, dann braun oder rot bis braun?


    VG Ingo W

    Hallo Paul!


    Ich favorisiere deine jeweils ersten Gedanken zu den Pilzen.
    Obwohl Pilz 1 eigentlich eine schöne "Leucoagaricus-Hutform" hat, denke ich doch, dass die schon am frischen Fruchtkörper rosafarbenen Lamellen in Kombination mit dem Gilben des Stieles und der recht robusten Manschette mehr in Richtung Champignons weisen. Der rissig aufgeplatzte Hut ist womöglich kein stabiles Merkmal und wetterbedingt. Vielleicht hat er ja einen spezifischen Geruch?


    Pilz 2 würde ich wegen der Hutform, der Radialrissigkeit der Hutoberseite und des Velums am Hutrand tatsächlich bei den Risspilzen suchen. Auch bei den Risspilzen kann der Geruch recht interessant sein.


    VG Ingo W

    Hallo Klaus!


    Volvariella gloiocephala (Großer Scheidling) ist mehr als einmal essbar, er hat aber das Prädikat essbar wirklich nicht verdient, schmeckt überhaupt nicht.


    VG Ingo W

    Hallo Klaus!


    Vermutlich ist das Lactarius pubescens (Flaumiger Milchling), ist natürlich nur ein Tipp nach Bild.
    Hätte ich recht, dann hätte er scharfe Milch und gilt bei uns deshalb als nicht essbar.


    VG Ingo W

    Hallo mäxxi!


    Mich erinnert der zweite an Megacollybia platyphylla (Breitblättriger Rübling), allerdings kommt bei mir auch etwas Farbe an und du schreibst ja "weiß".


    VG Ingo W

    Hallo!


    Ich überlege auch schon die ganze Zeit, ob nicht vielleicht auch submembranacea in Frage käme. Passt aber auch nicht so 100%-ig.


    VG Ingo W

    Hallo Phasmatix!


    Ich denke nicht, dass du auf das kulinarische Vergnügen "Stockschwämmchen" verzichten musst. Nur eben wachsam bleiben: Oberflächlich betrachtet kann der Gifthäubling oder seine Verwandten schon sehr ähnlich sein.


    Am besten ist es immernoch, sich bei einem sicher identifizierten Fund sämtliche Eigenschaften einzuprägen. Geht natürlich am besten im direkten Vergleich mit seinen "Doppelgängern" (Besuch einer Pilzausstellung ist da nicht verkehrt).


    Dann werden dir auch einige Eigenschaften auffallen, die sich kaum in Worte fassen lassen: neben der Stielbeschuppung und dem spezifischen Geruch (der allerdings nicht von allen Menschen gerochen werden kann) geben einem u.a. auch die irgendwie fettige Hutoberfläche, die schön geschwungenen Lamellen mit einer Nuance rosa im Braun (siehe dein Bild) und die etwas gummiartige, wenig brüchige Struktur des ganzen Pilzes Sicherheit.


    Ansonsten gilt meiner Ansicht nach: man muss auch den Mut haben, bei Bestimmungsunsicherheit einen Pilz nicht zu essen.


    VG Ingo W

    Hallo Horst!


    Interessantes Pilzchen, doch auch durch langes Anschauen bekomme ich keine zündende Idee. Vielleicht irgendeine hübsche Kleingattung?


    Wenn man ja wenigstens wüsste, ob es überhaupt ein Hellsporer ist.
    Hast auch nichts geschrieben vom Substrat oder Begleitbaum.


    VG Ingo W

    Hallo Horst!


    Gymnopus dryophilus (Waldfreund-Blasssporrübling) ist zwar auch recht variabel, dennoch spricht die kastanienbraune Hutfarbe und die recht blassen Stiele dagegen.
    Die Stiele von dryophilus haben +- die orangefarbene, orangeockerliche oder orangebräunliche Färbung des Hutes und sind im Verhältnis zum gezeigten Pilz auch dünner.


    VG Ingo W

    Hallo nochmal!


    Was ich vergessen habe: ich bin nicht der Meinung, dass deine Ursprungsbilder, also die Bilder in deinem ersten Beitrag, die gleiche Art darstellen. Hier glaube ich auch eher an eine Psathyrella (Mürbling).


    VG Ingo W

    Hallo enjoi!


    Fotos werden schon besser, aber so richtig kann man auf die Entfernung die Details immer noch nicht sehen.
    Meine erste Wahl wäre ja auch Panaeolus foenisecii (Heudüngerling), aber dafür die Hand ins Feuer legen wird aus genannten Gründen wahrscheinlich keiner im Forum.


    Beachtenswert bei foenisecii ist ja die starke Farbveränderung auf dem Hut von feucht satt braun bis trocken hell lederfarben, aber das können einige andere Arten auch. Aufschlussreich wäre ein Blick durch ´s Mikro, die Art fällt durch warzige Sporen auf, aber ich schätze, die Möglichkeiten wirst du nicht haben.


    VG Ingo W

    Hallo Sandri!


    Willkommen im Forum!


    Nach dem, was man aus den Bildern erkennt, würde ich an einen Ackerling (Agrocybe) denken. Zumindest handelt es sich nicht um einen gefährlichen Giftpilz, wahrscheinlich um gar keinen giftigen.


    Ansonsten gefällt mir die Antwort zu einem ähnlichen Beitrag in einem Nachbarforum. Dort war es allerdings ein Heudüngerling, der ist es bei dir nicht.


    Kein Text!


    VG Ingo W

    Hallo resavac71!


    Bei den vielen guten anderen Pilzen ist der schlechtere Geschmack von den paar Grauen Wulstlingen sicherlich nicht ins Gewicht gefallen. Graue Wulstlinge allein schmecken dann eher genauso wie sie riechen. :)


    VG Ingo W

    Hallo resavac71!


    Schätze, beim ersten wird es sich auch um eine Entoloma (Rötling) handeln, trifft dann (zumindest aus meiner Sicht) das gleiche zu, wie Gernot schon für den zweiten geschrieben hat. Hat bestimmt nach Gurke gerochen, kann das sein?


    VG Ingo W

    Hallo Waldelfe!


    Schade, dass die Bilder so klein sind!


    Ich spekuliere mal: Bild 1+2 könntest du mal mit Agrocybe praecox (Voreilender Ackerling) vergleichen, Bild 3+4 halte ich für Megacollybia platyphylla (Breitblättriger Rübling).


    Vielleicht auch immer was vom Biotop, Begleitbaum oder Substrat mitposten. Agrocybe praecox wächst z.B. gerne auf Holzresten, gerne Altgehäckseltes und Megacollybia dürfte eventuell an/auf einem Stumpf gewachsen sein, stimmt ´s?


    VG Ingo W

    Hallo!


    Gymnopus dryophilus (Waldfreundrübling) würde ich auch denken.
    Kennt vielleicht jemand die Tierchen, die sich oft zahlreich in den Lamellen des Pilzes tummeln?


    VG Ingo W

    Hallo mefi!


    Mit Bild von den Poren wäre es vielleicht noch sicherer, aber ich denke auch an Maiporling.
    Ich denke, dein Bild demonstriert schön die Herkunft des wissenschaftlichen Namens ciliatus (bewimpert).


    VG Ingo W

    Hallo Felix!


    Theoretisch würde ich sagen, auf Kiefernstumpf, zäh und mit gesägten Lamellen, da bleibt nichts anderes übrig als lepideus. Ich glaube mich dunkel zu erinnern, dass die verletzten Stellen (besonders bei jungen Fruchtkörpern) erst gilben und später braun werden.


    Der Geruch bei meinen Funden war immer aufdringlich blütenartig mit Aniskomponente.


    VG Ingo W