Beiträge von Schupfnudel

    Hi.


    Die hier habe ich gestern beim Spaziergang mit meinen Neffen eingesackt.


    Bilder nicht im Habitat (Wegrand eines nährstoffreichen Laubwaldes).




    Habe in der HDS Schnallen gefunden:


    Die soll L. castanea ja nicht haben.


    Die Sporen sind aber zu groß für L. boudieri:

    N=19

    10,8-12-14,7x4,1-4,5-4,9

    Q=2,5-2,7-3,1



    Die passen besser zu L. castanea, die Farbe vermutlich auch vom Pilz. Was habe ich hier nun?


    Danke!


    LG,

    Schupfi

    Hi.

    Ich denke immer noch, dass der Kollege eigentlich gut identifizierbar sein sollte, oder?

    Oh, you sweet summer child. :whistling:

    Gefühlt herrscht für mich bei den ganzen Birkenpilzen immer noch Chaos und am Ende orientiert sich der Name eher daran welchen Schlüssel man benutzt. Will man sich's einfach machen nimmt man den Bakkers Bearbeitung, die aber zu viele Arten zusammenwirft. Dann kann man jegliche Rotverfärbungen ignorieren.

    Will man sich etwas mehr fordern nimmt man z.B. Klofacs "Schlüssel zur Bestimmung von Frischfunden der europäischen Arten der Boletales mit röhrigem Hymenophor".

    Der hat aber vermutlich wieder zu viele Taxa dabei...

    Kannst du ja mal probieren.


    Aufessen ist jedenfalls deutlich stressbefreiter als Birkenpilze auf die Art hin zu bestimmen. Abgesehen von einigen gut kenntlichen Einzelarten vielleicht. Meinen hiesigen diversen Birkenpilzen (Verfärbungen bei denen unter anderem: Gelb, Braun, Rot, Blau, Grün, Lila...) konnte ich ebenfalls keinen sicheren Namen verpassen bisher.


    LG.

    Hi.


    Es gab vor ein paar Jahren mal eine Diskussion nebenan dazu. Ich trenne ebenfalls nur 4 Steinpilzarten (edulis, reticulatus, pinophilus, aereus) bei uns und würde Echte Steinpilze unter Birken einfach Boletus edulis nennen.


    LG.

    Hi.


    Bei Stäublingen darf ich denke ich als unbedarft gelten. Die habe ich noch nie mikroskopiert, bräuchte ich auch erstmal wieder ein neues Fachbuch zu, wie es ausschaut. :whistling:

    Reifen die nach Entnahme noch nach? Wäre ein ziemlicher Umweg die vor der Pilzausstellung noch mal anzufahren, könnte höchstens von den eingesammelten welche ausreifen lassen, wenn das überhaupt funktioniert.


    LG.

    Hi Marcel,


    festmachen wäre übertrieben, der geht so natürlich nicht in die Kartierung. Die Art habe ich dort schon öfters gefunden, zumeist bleibt in der Hutmitte die orangebräunliche Färbung erhalten , der wollig überfaserte Stiel ist noch zu erahnen, ebenso wie die flockigen Hutränder.


    War in natura sicherlich besser zu sehen, habe noch einen zweiten Schnappschuss, den ich nicht mit hochgeladen hatte:


    LG.

    Hi Marcel,


    den kenne ich ganz gut, die hier sahen mir aber recht anders aus. Den Jeppsen habe ich leider nicht, aber vermutlich wird man da ohnehin reife Exemplare mikroskopieren müssen nehme ich an?


    LG.

    Aloha.


    Gestern hatte ich mal Zeit für einen kleinen Abstecher an den See.

    Das Pilzaufkommen ist immer noch recht verhalten, aber wird denke ich aktuell besser.


    1. Lactarius torminosus


    2. Suillus grevillei


    3. Suillus luteus und Suillus collinitus im Vergleich


    4. Vermutlich wieder Lepiota subincarnata, den ich hier öfters finde, wenn auch eher selten am Waldrand bei Kiefern.


    5. Tricholoma scalpturatum, sagt der Sporenquotient zumindest. Aufs Gilben warte ich noch, aber das kann manchmal ja dauern.




    6. Pholiota tuberculosa. Noch nicht so oft gefunden tatsächlich.


    7. Russula graveolens


    8. Komische Birkenpilze, die ich mal wieder nicht einordnen kann. Nicht verfärbend, aber kleiner roter Anteil an der Fraßstelle des Einen. Und gilben tun die meisten Raufüße hier auch immer mal. Steht aber nirgends was dazu, also vielleicht irgendein Befall, der hier häufiger ist oder so.




    9. Winterlibelle:


    10. Lepiota griseovirens




    11. Russula persicina agg. (die Pappel-Sippe mit dem sehr angenehmen fruchtigen Obstgeruch, der sich aber leider nicht im Geschmack niederschlägt)


    12. Ein Moderkäfer in Angriffs-Stellung:


    13. Gegen Ende noch ein paar Riesenboviste im Gestrüpp:


    14. Und einige Brombeerspinner sind mir auch über den Weg gelaufen.

    Beeindruckend wie groß die sind.



    15. Den Abschluss machen diese zerregneten Lepiotas. Vermutlich war das mal L. oreadiformis, die finde ich hier zumindest immer mal an den Wegrändern. Aber vielleicht liege ich da auch daneben.


    Korrekturen wie immer erwünscht, wenn ich irgendwo falsch abgebogen bin. :)


    LG,

    Schupfi

    Hi.


    Gestern im Vorbeigehen standen diese Stäublinge am Wegesrand. Ich habe mich nicht viel mit Stäublingen auseinander gesetzt.

    Kann man zu denen was sagen ohne Mikro?


    Standort:


    1. Gruppe - mit Stiel und stachelig:



    2. Gruppe circa 200 Meter weiter weg - vermutlich das gleiche, nur abgewaschen?



    Danke!


    LG,

    Schupfi

    Hi.


    Keine Infos zum Habitat und ein Einzelexemplar ohne Mikros, könnte schwierig werden...

    Ja, X. redeuilhii ist unser europäischer X. dryophilus, wäre potentiell möglich.

    Makroskopisch X. redeuilhii vs sarnarii vs poederii rauszufiltern würde ich mir nicht zutrauen (ggf. sogar noch X. chrysenteron dazu). Vielleicht kriegen das unsere südeuropäischen Mykologen besser hin, da die erstgenannten Arten dort wohl häufiger sind.


    LG.

    Danke für den Link.


    Das war doch erfrischend locker und größtenteils auch quatschbefreit, wovon man bei Berichten im Fernsehen ja nicht immer ausgehen kann. Die Stoned Ape Theory, auf die er kurz anspielt, halte ich zwar für Quatsch, aber nun gut.

    Einen Lapsus gab's zwar mit dem Gyromitrin in Morcheln, aber ansonsten sehr sympathischer Dude, der sicherlich Interesse für Pilze erzeugen kann.


    LG.

    Hi,


    Jenaer Wohnungsmarkt ist übel. Ich hatte da mit viel Glück zentral eine WG gefunden. Die hatte zwar Mäuse, aber man muss da nehmen was man kriegen kann...

    Viele ziehen zu Beginn erstmal in eine WG und suchen dann nach Studiumsbeginn weiter. Viele sind auch aus Erfurt erstmal eine Weile gependelt. Lobeda war damals auch immer noch eine Option, wenn man mit der Platte kein Problem hat, scheint aber auch schwieriger geworden zu sein. Wenn die Möglichkeit besteht würde ich empfehlen vorher hinzufahren und auch die schwarzen Bretter an Uni/FH abzuklappern.


    Vielleicht hat ja Chorknabe auch noch nen heißen Tipp. ;)


    Viel Erfolg und Durchhaltevermögen!


    LG.

    Hi Jörg,


    bei der Hitze überhaupt Pilze finden, ist doch schon mal eine Ansage.

    Neoboletus erythropus var. pseudosulphureus heißen die komplett gelben "alten" Flockies.

    Gelbe N. xanthopus gibt's auch, sehr wahrscheinlich wird das auf N. xanthopus var. junquilleus hinauslaufen, wenn jemand da noch eine forma offiziell für beschreiben mag.


    LG.

    Hi.


    Caloboletus kluzakii ist aktuell nur genetisch bestimmbar. Es gab Fruchtkörper ohne jegliche Rosatöne in der Huthaut, die genetisch als kluzakii rauskamen. Ob Caloboletus radicans auch mal Rosatöne haben kann ist glaube ich aktuell noch nicht bekannt. Also am besten sequenzieren, wenn möglich. Wäre spannend.


    LG.