Beiträge von Trino


    Hallo Mario,


    der Erlengrübling ist erheblich seltener als die Ziegenlippe, er wächst auch an Standorten, wo der normale Pilzsammler nicht unterwegs ist, weil er sich nasse Füsse holen würde. Also schon ein Glückstreffer für Dich - und man sieht, wie wichtig es ist, auch scheinbar alltägliche Funde zu dokumentieren!


    Grüße, Jürgen


    Tag Jurgen,


    da gebe ich dir vollkommen recht, deswegen habe ich auch den gewünschten Portrait erstellt, ich werde am Wochen Ende noch mal hin fahren, viell. kriege ich noch ein paar besseren Standort bilder gemacht.

    Ich finde es auch schade das ich solche schönheiten nicht ansprechen kann, aber ignorieren kann ich sie trotzdem nicht ich finde daraus entstehen die schönsten Bilder.

    Hallo Misa,


    na da hast du doch was dazu gelernt gegenüber dein letzter Beitrag, jetzt musst du nur noch lernen deine Funde besser vor zu stellen damit wir eine leichtere Arbeit habene und Überhaupt die Chance was zu bestimmen, hier hast du noch ein paar Tipps.


    So jetzt mal zu den Pilze.


    1 Gymnopus confluens


    2 Sieht aus wie ein Pluteus


    3 Halte ich mich zurück


    4 Wird ein Raufuß sein aber welcher? Da lass ich die Experten ran.


    5 Das müsste ein Birkenpilz sein viell. den Schwarzhütigen?


    6 Erkenne ich nicht viel, ich tippe mal auf einer der grössen weissen Milchlinge


    7 Auch hier nur ein tipp Russula rosea, bei Täublinge musst man schon mehr haben als nur ein Bild.


    8 Boletus erythropus


    9 Wahrscheinlich Butterpilz


    10 Her Perlpilz


    11 auch Russula


    12 Pfifferlinge


    13 ist ein Helmling


    Halles nur grob geraten :), bessere Bilder ergeben dann bessere Bestimmungen.


    Super. Vielen Dank für die Antworten :). Ich will gar nicht wissen wie viele Röhrlinge ich schon als "Rotfuß" verspeist habe, die vielleicht gar keine waren :shy:. Gut, dass ich das Forum hier entdeckt habe :).


    Hi Dietz,


    naja Schlimm ist es nicht, da ja alle Filzröhrlingen essbar sind, nur bei den Geschmack kamm man sich streiten.

    Hallo Meggie,


    ich habe dein Bild ein bisschen bearbeitet mit der hoffnung auf etwas bessere Farben und ich sehe da an der Basis eindeutig kleine orangenroten Pünktchen, für mich ist es Xerocomus communis/rubellus wie von meine Italienische freunde angesprochen werden, hier hast du noch ein paar vergleich Bilder.



    Übrigens, die Ziegenlippe hat keine rote Färbung am Stielfleisch höchstens rosa bräunlich.

    Flockiger Trompetenschnitzling
    Tubaria conspersa (Persoon 1800) Fayod 1889.


    Synonym:
    Agaricus conspersus Pers., Icones et Descriptiones Fungorum Minus Cognitorum, 2: 50, t. 12:3, 1800
    Naucoria conspersa (Pers.) P. Kumm., Der Führer in die Pilzkunde: 76, 1871
    Inocybe conspersa (Pers.) Roze, Bulletin de la Société Botanique de France, 23: 113, 1876
    Hylophila conspersa (Persoon) Quélet, Enchiridion Fungorum in Europa media et praesertim in Gallia Vigentium: 103, 1886



    Klasse: Agaricomycetes
    Ordnung: Agaricales
    Familie: Inocybaceae
    Gattung: Tubaria





    Hut: 0,5-2 cm breit, hell beige oder fleisch- bis graubräunlich, jung am ganzen Hut von filzigen, blassem Velum überzogen, die Hut Kante ist stark flockig behangen oder steppnahtartig umsäumt


    Lamellen: angewachsen bis leicht herablaufend,gelblich bis zimtbräunlich, wenig gedrängt, mit zwischen Lamellen und fein gezähnt.


    Stiel: wie der Hut gefärbt, faserig und fein geflockt teilweise mit flockiger Ringzone und weisse, filzige Basis.


    Sporenpulver: hellbraun


    Geruch: Unbedeutend


    Geschmack: Unbedeutend


    Vorkommen: Von Sommer bis Herbst auf Erde, auf Pflanzenresten oder Holzabfällen.


    Verwechslung: Verwechseln könnte man ihn mit anderen Schnitzlinge zum Beispiel der Gemeiner Trompetenschnitzling und der Geselliger Trompetenschnitzling.









    Wer noch Bilder hat her damit




    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Tubaria furfuracea = Gemeiner Trompetenschnitzling<
    >Tubaria romagnesiana = Geselliger Trompetenschnitzling<
    >Tubaria confragosa = Beringter Trompetenschnitzling<
    >Laccaria laccata = Rötlicher Lacktrichterling<
    >Laccaria bicolor = Zweifarbiger Lacktrichterling<
    >Galerina marginata = Gifthäubling<
    >Xeromphalina campanella = Geselliger Glöckchennabeling<

    Da der Graue Dachpilz (Pluteus salicinus) giftig ist (es enthält psychoaktivem Psilocybin), möchte ich schon gerne wissen, wie man den von dem Rehbraunen Dachpilz (Pluteus cervinus) unterscheidet.


    Hallo Joli,


    naja ich bin jetzt kein Dachpilz Experte aber ich finde ein sehr wichtiges Merkmal des Rehbrauner ist die gedellerte Oberfläche des Hutes, der sollte aber auch etwas Stämmiger gebaut sein als die anderen.


    Aber viell. meldet sich jemand der sich damit besser aus kennt.

    Erlen-Grübling
    Gyrodon lividus (Bull. : Fr.) Sacc.



    Synonym:
    Boletus lividus Bull., Histoire des champignons de la France. I: 327, t. 490:2, 1791
    Boletus chrysenteron var. lividus (Bull.) Mérat, Nouvelle flore des environs de Paris, 1: 45-46, 1821
    Uloporus lividus (Bull.) Quél., Enchiridion Fungorum in Europa media et praesertim in Gallia Vigentium: 162, 1886
    Boletus rubrescens Trog
    Boletus sistotremoides Fr., Observationes mycologicae, 1: 120, 1815
    Boletus sistotrema Fr., Systema Mycologicum, 1: 389, 1821
    Boletus brachyporus Pers., Mycologia Europaea, 2: 128, 1825
    Gyrodon sistotremoides Opat.: 5, 1836
    Boletus rubescens Trog: 349, 1839
    Boletus lividus var. alneti Lindgr., Hymenomycetes europaei: 519, 1874



    Klasse: Agaricomycetes
    Ordnung: Boletales
    Familie: Paxillaceae
    Gattung: Gyrodon



    Hut: eine 3-12 cm breiten Hut mit fein filzig, matte, meist trockene Oberfläche ist charakteristisch für diese Art, die Farbe kann variieren, von Stroh Gelb bis Ockerbraun ist alles drin, auf druck kann sich leicht braun verfärben.
    Auf der Hutoberfläche befinden sich kleine Grübchen artige Vertiefungen, der Hutrand ist jung eingerollt und wellig, im Alter auf geschirmt und besitzt eine scharfe Kante.


    Röhren: sehr kurz und am Stiel herablaufend, jung Gold gelb und sehr fein, im Alter Oliv verfärbend und etwas breiter, jetzt wird sichtbar die außer gewöhnliche Struktur der Röhren Mündungen. Am Druckstellen färben sich die Röhren rasch blau um kurze Zeit später in bräunlich über zu gehen.


    Stiel: ist wie der Hut gefärbt, bräunt an Druckstellen und ist an der Basis verjüngt. Er hat ein längsfaseriges Muster und ist meistens gekrümmt und kurz.


    Fleisch: im Hut blass gelblich, wird aber zum Stiel hin bräunlich. Nach Anschnitt verfärbt es von bläulich zu bräunlich, wie es auch auf dem Hut der Fall ist.


    Sporenpulver: Ockerbraun


    Geruch: Unbedeutend


    Geschmack: Säuerlich


    Speisewert: Der Erlen-Grübling steht noch als Essbar in vielen Bücher, da er aber ein enger Verwandter vom Kahler Krempling ist wird abgeraten ihn für Speise Zwecken zu nutzen, zumal es sich auch noch um eine Seltene Art handelt und es geschont werden sollte.


    Vorkommen: Der Erlen-Grübling ist ein Mykorrhizapilz der eine Lebensgemeinschaft mit ausschließlich mit Erlen eingeht. Weil Erlen feuchte, sumpfige Standorte bevorzugen, ist der in solchen Gebieten zu finden. Die Fruchtkörper erscheinen von August bis Oktober.


    Verwechslung: Die Art sollte eigentlich unverwechselbar sein schon wegen dem Habitat und die sehr kürzen Röhren, aber dem noch möchte ich mal als Verwechslung Möglichkeit noch einige vetreter der Ziegenlippe (Xerocomus subtomentosus) und Verwandschaft angeben.












    Wer noch Bilder hat her damit

    Hallo Joli,


    bei 1, 2 und 3 wird Xerula radicata sein die Würzel ist ziemlich lang und kann auch um den Holz herum oder durch den Holz, wen der Stubben sehr morch ist, gewachsen sein.


    4 könnte passen, ich weiß aber nicht ob do noch verwechlung partner gibt.


    5 ist richtig


    6 sehe ich her den Gewimperter Erdstern (Geastrum fimbriatum)


    7 vergleiche mal mit Pluteus salicinus


    8 scheint mir auch richtig zu sein.

    Hallo Inni,


    für mich ist der eindeutig eine Ziegenlippe oder eben ein Erlen-Grübling (Das werde ich wohl nicht so schnell vergessen), ne schärz bei seite, wie Pablo schon sagte an die Hut Farbe schaue ich kaum noch bei X. subtomentosus. Di wichtigsten Kriterien hat schon Pablo dir gegeben.


    - Röhren recht lang, sehr gelb, Poren weit, leicht blauend bis deutlich Blauend hängt von der Feuchtigkheit ab
    - Stiel hell ohne Rottöne mit netzartiger Struktur an der Stielspitze
    - Fleisch kaum oder garnicht verfärbend (könnte die Färbung im Stiel auch ein blasses graurosa sein? Vielleicht auch mit viel mehr grau als rosa?) das fleisch am Stiel hat immer eine rosa bis braunlicher Verfärbung aber niemals Rot
    - Fleisch eher gelblich


    Hier sind auch noch ein paar gute Bilder.

    Hallo Meggie,


    wenn da an der Stielbasis kleinen Orangen Punkte sind, ich meine welche zu sehen im Schnitbilt, dann hast du X. communis also der Eichen Filzröhling gefunden.