Beiträge von Trino

    So, ein kleiner Nachtrag an dieser Stelle, ich habe wieder 2 Fruchtkörper an der selbe Stelle gefunden, beide mit Buckel, nicht sehr ausgepregt aber schon sichtbar, der Geschmack Test der Huthaut entfand ich jetzt nicht als sehr bitter.


    Hier noch mal die Bilder.







    Und die Reaktion auf Sulfovanillin.



    Ist das dann die richtige Farbe?

    Heute fand ich dieser Täubling in ein Buchen, Eichen mischwald, zwischen die Massen an gelbe Täublingen die da herum lagen, ich denke das mussten Zitronen-Täubling (Russula ochroleuca) gewesen sein, stachen die hier doch heraus, der Hut war etwas matter und rostfleckig, der gesamte Fruchtkörper war fast eintönig gefärbt, buttergelb, der geschmack war scharf, ich fand es aber nicht so extrem.
    Geruch Fruchtig, viell bissel säuerlich.











    Der Gallen Täubling ist für mich der passendste was ich finden konnte, was sagen die Experten?


    Sporen abwurf Läuft.

    Hallo Sabine,


    ich denke danach wird nur noch Holger beiträge erfassen können du bist gleich gebannt. :D:D


    Ne schärz bei Seite, ich denke es geht nicht umbedingt daran solche Anfragen zu stellen oder darüber zu reden, es geht darum das sich Leute hier anmelden mit der Hoffnung darüber Hilfe zu bekommen sich solche Pilze an zu schaffen.


    Ich bin kein Moderator und es steht mir nicht zu hier irgendwelche entscheidungen zu treffen, aber ich finde es ist nicht immer einfach Gut und Böse zu unterscheiden deswegen wird hier leider in Zweifel eben nicht immer für den angeklagten entschieden sondern dagegen.


    Natürlich darfst du gerne darüber posten, eure Bilder sind so traumhaft da würde keine sich um den Pilze genauer beschäftigen.


    Hallo Jurgen,


    das war jetzt eine sehr interessante Erklärung, ich danke dir, das hilft mir doch wieder einiges weiter bei der beobachtung solche schwierige Gattungen, wie es so heißt mann solle sich nie nur an ein Merkmal konzentrieren sondern das gesamt konzept ist wichtig.

    Hallo Sarah,


    sicher ist es nicht einfach in eine Region wo 365 Tage im Jahr die Sonne scheint, auf Pilz Exkursion zu gehen, aber irgendwas zum zeigen findest du immer, und wenns hart auf hart kommt dann musst du eben, deine Eltern besuchen kommen.


    P.S. Johannisbrot finde ich wirklich lecker.

    Hallo Joli,


    ja ich finde auch das es langsam Zeit wird sich mal wieder zu treffen, ich fand sehr schade das du und Renè bei unsere letzte Tour nicht dabei wart.


    Hallo Zigi,


    es hat mich auch gefreut euch kennen gelernt zu haben, hast du dein kleines Problem gelöst mit den Fotos einstellen? Wenn nicht melde dich ruhig, gerne auch per PN dann kriegen wir es schon in griff ;).


    Hallo Renè,


    der zweiten November Wochenende, also am 9 oder 10 November, passt mir auch, Sieben Gebirge hört sich gut an, kennst du die gegen etwas?

    Zitat von whitzkatz

    http://up.picr.de/16161872li.jpg[/img] Heute fanden wir im Pfälzer Wald in der Nähe von Bad Dürkheim zwischen Maronenbäumen und Kiefern eine große Anzahl dieser sehr knackigen, schönen Röhrlingen bevölkerte den Wald. Die jungen Pilze färben stark orange ab, aber nur am Stiel. Die Oberfläche der Pilze sind trocken und nicht schleimig, der Kopf hat eine hellbraune,leicht ins orange gehende Farbe. Sie riechen gut, würzig und der ( Test) Geschmack am rohen Pilz war - normal.
    Die Stiele sind manchmal schlank und machmal Bauchig.


    Wer kann mir helfen?


    Das mussten Kuhrohrlinge sein.

    Hallo Ingo,


    ich danke dir wieder mal dafür das du meine Pilz Horizont erweitert hast ;), ich muss mir echt angewohnen besser zu recherchieren bevor ich etwas schreibe, A. magnivolvata sieht sogar sehr gut aus, wegen der etwas dickliche Scheide.


    Wieder was gelernt.

    Hallo Ingo,


    hier zum Beispiel steht bei der Beschreibung der Scheide, das hier kleine ocher Flecken an der Scheide Basis schon mal voranden sein können, auch hier gibtes Bilder von eine nicht ganz bestimmtes Exemplar mit gefleckte Scheide.


    Sicherlich gibt es noch einige an Varieteten die wahrscheinlich in frage kommen können, aber A. battarae sollte doch eigentlich ein deutlichen ring am Hut haben da wo die riefung anfängt oder nicht?

    Naja ein namen kannst du natürlich von mir bekommen, vergleich ihn mal mit den Hallimasch, eine verzehr Freigabe bekommst du von keiner hier in Forum, trotzdem kann ich dir raten, wenn du Bedenken hast, die auf jedenfall immer zu haben sind da leider viele Menschen immer noch Pilze verspeisen die mittlerweile als Giftverdechtig gelten, solltest du zu eine Pilz Sachverständigen gehen und dir da deine Zweifel weg nehmen lassen in einem Forum weißt du nie wer dir deine Pilze bestimmt.

    Hallo Pablo,


    wie du schon sagtest sind die Bilder nicht für die Bestimmung geeignet, aber laut den angaben von Enno wäre ich nie auf den Goldmistpilz gekommen.


    Ich hätte her was in Richtung Düngerling gesucht.

    Hallo Jurgen,


    was mich hier wieder stört ist die Fleisch Farbe die bei X. ferrugineus doch her weißlich sein sollte, ich sehe hier wieder gelbliches Fleisch, ich komme da immer noch nicht auf Merkmale die eindeutig die Bestimmung einfacher machen können.

    Hallo sopp,


    das nächste mal das du ein Querschnitt machst lass die Stielbasis bitte dran, das sind oft wichtige Merkmale drin, bei den Pilz durfte deine Bestimmung passen.

    Fichten-Reizker
    Lactarius deterrimus Gröger




    Klasse: Agaricomycetes
    Unterklasse: incertae sedis
    Ordnung: Russulales
    Familie: Russulaceae
    Gattung: Lactarius
    Untergattung: Sektion Deliciosi



    Hut: 4-10 cm Breit, jung gewölbt und am Rand eingerollt, doch schon bald in der Mitte niedergedrückt und später flach trichterförmig vertieft. Die Oberfläche ist kahl und glänzend, feucht schmierig, jungen Exemplaren können am Rand ganz leicht filzig daher kommen. Der Hut ist orangerot bis orangebräunlich gefärbt, zum Rand hin bisweilen dunkler gezont und verblasst vorwiegend gelblichbraun. Im Alter oder nach Kälte und Frost verfärbt er sich mehr oder weniger schmutzig grünlich oder grünfleckig.


    Lamellen: dicht stehend, bogig und am Stiel angewachsen manchmal laufen ein wenig daran herab. Sie sind brüchig und sowohl mit kürzeren Zwischenlamellen untermischt als auch in Stielnähe teilweise gegabelt. Im Alter oder bei Verletzung bekommen sie zunächst dunkelrote, dann graugrüne Flecken.
     
    Stiel: 4–“8 cm lang, orange-fleischrötlich. An der Basis ist er oft etwas verdickt oder aufgeblasen und wird schon bald innen hohl. Am Lamellenansatz befindet sich meist eine weißlich bereifte ringförmige Zone.


    Fleisch: brüchig und blass gelblich, meistens sehr madig, im Anschnitt oder an Bruchstellen verfärbt es sich wie die Milch erst karottenrot, dann weinrot und innerhalb von Stunden schmutzig grün.


    Milch: zuerst karottenrot, wird innerhalb von 10 bis 30 Minuten weinrot.


    Sporenpulver: blass ocker.


    Geruch: obstartig.


    Geschmack: erst mild, später leicht harzig bitter und fast scharf oder etwas zusammenziehend.


    Speisewert: essbar.


    Vorkommen: Der Fichten-Reizker ist ein strenger Mykorrhizapilz der Fichte, die Fruchtkörper erscheinen von Ende Juni bis November, hauptsächlich aber von August bis Oktober.


    Verwechslung: In Grunde genommen kann man alle Reizker mit einander verwechseln wenn man Sie nicht genauer kennt. Hier mal eine Auflistung der Merkmale alle bei uns vorkommende Orange/Rot milchende reizker.




    Lactarius salmonicolor - Lachs-Reizker
    Orange Milch innerhalb 10 Min. rot, Fleisch und Milch nie mit grüne Verfärbung, Grübchen am Stiel. Bei Weißtanne.


    Lactarius deterrimus - Fichten-Reizker
    Orange Milch erst nach einiger Zeit (15-30 Min.) Rot, Fleisch un Milch nach einige Stunden Grün, keine grübchen am Stiel. Bei Fichte.


    Lactarius sanguifluus - Weinrote Kiefern-Reizker
    Roter Milch bleibt unverändert kann höchstens etwas verdunkeln, Fleisch grünt erst nach einige Stunden, Grübchen am Stiel. Bei Kiefer


    Lactarius semisanguifluus - Spangrüne Kiefern-Reizker
    Orange Milch schnell Rot (unter 5 Min.), starke grüne Verfärbung im ganzen Fruchtkörper innerhalb eines Tages, Grübchen am Stiel. Bei Kiefer.


    Lactarius deliciosus - Edel Reizker
    Lactarius quieticolor - Wechselblauer Edel-Reizker

    Der Zweite ist eigentlich her eine Form des Ersten und unterscheidet sich nur durch die Blassbraune/bläulichen Farben des Hutes.
    Orange Milch erst nach einiger Zeit (15-30 Min.) Rot, Fleisch und Milch mit grüne Verfärbung nach ein paar Stunden, Grübchen am Stiel. Bei Kiefer.



    Wissenwertes: Fichten-Reizker werden von einem parasitischen Schlauchpilz Hypomyces lateritius (syn. Peckialla laterita) befallen, der Pilz verändert den Wachstum des Reizker, es werden keine Lamellen gebildet, an ihrer stelle ist die Hutunterseite von einem anfangs zarten, weißen Hyphenfilz bedeckt, die Fruchtkörper sind in der Regel mehr oder weniger stark deformiert und von härterer und festerer Konsistenz.





    Alte von Frost geschädigte fruchtkörper.




    Wer noch Bilder hat her damit



    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Lactarius deliciosus = Edel-Reizker<
    >Lactarius salmonicolor = Lachs-Reizker<
    >Lactarius sanguifluus = Weinroter Kiefern-Reizker<
    >Lactarius semisanguifluus = Spangrüner Kiefern-Reizker<
    >Lactarius quieticolor = Wechselblauer Edel-Reizker<