Beiträge von JanMen

    Hallo Uli!


    Meine Familie kann man sehr gut für die Pilze begeistern und das freut mich natürlich. Meine Mutter ist von Anfang an an meiner Seite und meine Schwester lässt sich zumindest für die essbaren Pilze begeistern. Meinen Vater läuft neben her und lässt immerhin alles wohlwollend geschehen. Er isst unsere Pilze aber nicht, ob aus Angst oder weil sie ihm nicht wirklich schmecken weiß man nicht. ;)


    Das Sauerland ist auf jeden Fall eine tolle Gegend, nicht zuletzt für Pilze. Das war bestimmt nicht unsere letzte Tour dorthin.


    Hi Stephan!


    Gerne. :) Von diesem Pilz (für mich ja auch ein Neufund, aber wegen seiner optischen Besonderheit einfach zu bestimmen) gab es zwei Gruppen zwischen einigem Totholz am Rand eines Nadelwaldes. Dass die Keulen so groß waren (und der Pilz, den ich abgelichtet habe war in diesem Sinn keine Ausnahme, sondern eher die Regel), ließ sie optisch noch besonderer erscheinen. Dass die Pilze nicht immer so dicke Bäuche haben, fiel mir erst später auf.


    lg,


    Jan-Arne

    Hi Mario,


    für mich wären das eigentlich Rosablättrige Helmlinge (Mycena galericulata). Jetzt müssen wir nur noch diesen "Kragen" einordnen. Den hatten nicht alle Exemplare, sondern nur das eine (Drittes Bild ganz links), oder? Dann wäre das wohl eine Ausnahme.


    lg,


    Jan-Arne

    Hi Jani,


    du meinst mit dem Rosa wohl die Farbe im Schnitt knapp unter der Huthaut, oder? Die scheint normal zu sein, hat mich aber auch schon einmal ziemlich irritiert.


    In deinem Fall würde ich eher auf den Stiel gucken. Der ist eindeutig nicht der eines Gallenröhrlings. Das Netz ist in deinem Fall nur ganz knapp unter der Fruchtschicht zu sehen. Beim Gallenröhrling sieht das Netz anders aus.


    Wenn du weitere Infos haben möchtest, lies dir ruhig diesen Thread durch: http://www.pilzforum.eu/board/…inpilz-vs-gallenroehrling , denn dafür ist er da. :)


    lg,


    Jan-Arne

    Hi Sarah!


    Danke für's Kompliment. Ja, leider. Die Böden waren voll von Falschen Pfifferlingen. Er sieht möglicherweise nicht so aus, weil das Exemplar auf dem Bild noch ziemlich jung ist.


    Hi Mario!


    Danke. Ja, erfolgreich war es wirklich. Die 200-Arten-Marke habe ich damit geknackt. Ich arbeite mich langsam hoch. ;)


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo liebes Forum,


    vom 11. bis zum 14. September war ich mit meiner Familie im (Nord-) Sauerland (genauer: Oeventrop, Arnsberg).


    Wir waren, teilweise trotz schlechten Wetters, eigentlich die ganzen drei Tage lang im Wald und suchten Pilze.


    Unser Hauptziel dabei war die Suche nach Steinpilzen, die es bei uns nicht gibt. Dabei wurden wir vielfach enttäuscht, denn wir fanden bestimmt 30-35 Schnittstellen von Steinpilzen. Wir wurden jedoch mit anderen Pilzen und 3 verschieden großen Steinpilzen doch letztlich versöhnt. Immerhin haben wir keinen Tag ohne Pilzpfanne am Abend abgeschlossen.


    Auch allgemein pilztechnisch gesehen war der Urlaub sehr erfolgreich ... und er hat wieder einmal gezeigt, wie verhältnismäßig artenarm unser Heimgebiet ist. Ich konnte insgesamt 18 Erstfunde verzeichnen (3-4 davon allerdings nicht 100%). Ansonsten fanden wir weitere 50 Pilzarten, die wir bereits schon mal gefunden haben. Darüber hinaus blieben einige Pilze unbestimmt, dazu werden möglicherweise in den nächsten Tagen noch Anfragen folgen.


    Nun zunächst eine Liste der Funde:


    Neufunde:


    Bitterer Saftporling (Oligoporus stipticus)
    Knopfstieliger Rübling (Gymnopus confluens)
    Mäuseschwanz-Rübling (Baeospora myosurus)
    Stachelbeer-Täubling (Russula queletii)
    Brauner Leder-Täubling (Russula integra)
    Grauer Wulstling (Amanita excelsa)
    Stinkende Lederkoralle (Telephora palmata)
    Fichtenreizker (Lactarius deterrimus)
    Dunkelvioletter Schleierling (Cortinarius violaceus)
    Rosa Rettich-Helmling (Mycena rosea)
    Mehlräsling (Clitopilus prunulus)
    Weißer Polsterpilz (Ptychogaster fuliginoides)
    Narzissengelber Wustling (Amanita gemmata)
    Igelstäubling (Lycoperdon echinatum)
    Schiefknolliger Anischampignon (Agaricus essettei)
    Keulenfuß-Trichterling (Clitocybe clavipes)
    Gallenröhrling (Tylopilus felleus)
    Amethystschuppiger Pfifferling (Cantharellus amethysteus)


    Weitere Funde:


    Amanita fulva
    Amanita muscaria
    Amanita phalloides
    Amanita rubescens
    Armillaria mellea
    Badhamia Utricularis (?)
    Boletus badius
    Boletus Edulis
    Boletus erythropus
    Bulgaria inquinans
    Chlorophyllum rachodes
    Clitocybe gibba
    Coprinus comatus
    Dacrymyces stillatus
    Enteridium lycoperdon
    Fomes fomentarius
    Fomitopsis pinicola
    Fuligo septica
    Ganoderma applanatum
    Geastrum triplex
    Gloeophyllum odoratum
    Gloeophyllum sepiarium
    Gymnopus dryophilus
    Hygrophoropsis aurantiaca
    Hypholoma fasciculare
    Kretzschmaria deusta
    Lactarius quietus
    Lepiota cristata
    Megacollybia platyphylla
    Meripilus giganteus
    Mycena acicula
    Mycena pura
    Paxillus involutus
    Phaeolus schweinitzii
    Phallus impudicus
    Phylloporus pelletieri
    Piptoporus betulinus
    Pleurotus pulmonarius
    Pluteus cervinus
    Pluteus salicinus
    Pycnoporus cinnabarinus
    Ramaria stricta
    Rickenella fibula
    Russula nigricans
    Schizophyllum commune
    Scleroderma citrinum
    Stereum hirsutum
    Suillus grevillei
    Xerocomus subtomentosus
    Xerula radicata


    Und nun folgt eine (relativ kurze) Auswahl von Bildern, jeweils mit dem Artnamen.


    Zunächst die Bilder, die meine Mutter mit ihrer Kamera gemacht hat (Kodak EasyShare Z710):




    vermutlich Stachelbeer-Täubling (Russula queletii)




    Fichtensteinpilz (Boletus edulis) [die schöne Seite]




    Rotbrauner Streifling (Amanita fulva)




    Maronenröhrling (Boletus badius)




    Grauer Wulstling (Amanita excelsa)




    Steife Koralle (Ramaria stricta)




    Gallenröhrling (Tylopilus felleus)




    Flockenstieliger Hexen-Röhrling (Boletus erythropus)




    Schopftintlinge (Coprinus comatus)




    nochmal Fichtensteinpilz (Boletus edulis)



    Und nun die Bilder, die ich mit der kleinen Ricoh R 50 gemacht habe:




    Ein Dungifungus (vermutlich etwas in Richtung Tintling)




    Igel-Stäubling (Lycoperdon echinatum) (?)




    Fliegenpilz (Amanita muscaria)




    Klebriger Hörnling (Calocera viscosa)




    Knopfstiel-Blasssporrübling (Gymnopus confluens)




    Flechte der Gattung Cladonia




    Falscher Pfifferling (Hygrophoropsis aurantiaca)




    Fichtenreizker (Lactarius deterrimus)




    Dickblättriger Schwärz-Täubling (Russula nigricans) mit komischer Mutation (Lamellenstrukturen auf Hutoberseite + weiterer Hut auf dem eigentlichen Hut)




    Keulenfuß-Trichterling (Clitocybe clavipes)




    Gelber Moosnabeling (Rickenella fibula)



    Das war's von mir. Ich hoffe, ich konnte euch etwas von meiner Freude über die Vielfalt der Pilzwelt im Nordsauerland vermitteln. Und bei einer Fahrzeit von knapp einer Stunde werden wir wohl nächstes Jahr wieder dort hinfahren ... und diesmal bevor wir (fast) nur noch Schnittstellen von Steinpilzen finden. :)


    lg,


    Jan-Arne

    Hi djin,


    ich würde auch in Richtung Riesenträuschling tendieren, aber wie Harry auch gesagt hat, sind die Bilder nicht wirklich aussagekräftig und farbverfälscht. Außerdem fehlen weiterführende Informationen. Dazu gibt es hier im Forum sowieso keine Verzehrfreigabe. Das muss jeder für sich entscheiden, aber im Zweifel ist Vorsicht ja bekanntlich besser als Nachsicht! ;) - So, genügend gemeckert. :P


    lg,


    Jan-Arne

    Hi Felix,


    das nenne ich mal eine Bestimmungsanfrage!


    Umso kürzer wird mein Tipp: Brauner Leder-Täubling (Russula integra). Dieser ist verhältnismäßig gut zu erkennen an der ins Leder gehenden Farbe der Lamellen im späteren Stadium des Pilzes. Diese Färbung meine ich, auf dem ersten Bild erkennen zu können.


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo nochmal,


    danke für die weiteren Infos. Kurz und knapp. Wenig später fand ich den Pilz erneut, diesmal im reinen Nadelwald, immer noch gilbend an der Stielbasis sowie beim Kratzen, immer noch Anisgeruch.


    Ich bin beim Schiefknolligen Anis-Champignon (Agaricus essettei) angelangt. Der müsste es gewesen sein. :)






    lg,


    Jan-Arne

    Hi hank,


    auf jeden Fall ein Täubling. Eine Artbestimmung ist da nicht immer leicht. Hast du eine Geschmacksprobe gemacht? Und den Geruch sowie die Information über die umliegenden Bäume müsstest du noch nachreichen.


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Sharie,


    mir ging es vor einigen Tagen ähnlich, was die Ungewissheit wegen der Schuppen auf dem Hut angeht. Die Lösung ist eine Pfifferlingsart namens Violettschuppiger Pfifferling. :)


    lg,


    Jan-Arne

    Obacht!


    Zumindest der Lärchen-Reizker hat weiße Milch. Es sind also nicht alle Reizker gleichzeitig Blutreizker: http://de.wikipedia.org/wiki/Reizker - Den können wir trotzdem getrost ausschließen und bei den Milchlingen suchen, denke ich.


    lg,


    Jan-Arne


    Ob die Milch scharf oder mild ist, würde mich noch interessieren. Das kann man doch problemlos testen, oder?

    Hi!


    auch meine Assoziationen. Es kann gut sein, dass sich Sachen wiederholen.


    Bei 6 muss man druntergucken, müsste aber stimmen
    7 stimmt.
    16 ist evtl. Rötlicher Holzritterling?
    20 Lungenseitling
    22 evtl. Grubiger Wurzelrübling


    Allgemein: Ohne Blick auf die Fruchtschicht ist es oftmals sehr schwierig oder unmöglich, die Pilze zu bestimmen.


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo,


    danke nochmal für die weiteren Bestätigungen. Die teilweise violetten Schuppen sind schon ein eindeutiges Bestimmungsmerkmal, anhand dessen ich auch den kleinen, aber feinen Fund sicher als Amethyst-Pfifferlinge bezeichnen konnte:



    Das Warten auf weitere Pilze und das Wegwerfen der gerade im Anschnitt zu merken zu trockenen Pilze hat sich also gelohnt. ;)


    lg,


    Jan-Arne

    Heyho,


    @ Wirderer: Amanita meine ich ausschließen zu können. Gibt es denn bei den Egerlingsschirmlingen gilbende Exemplare und solche, die gleichzeitig nach Anis riechen? Für mich (und ja, ich weiß, dass ich von der Gattung keine Ahnung habe - daher der Thread) sind beides nämlich typische Champignoncharakteristika.


    @ bauernhelmi: Der Pilz wuchs am Rande eines Mischwalds - größtenteils Nadelholz.


    lg,


    Jan-Arne

    Hi Wirderer,


    es gibt genügend Arten, die bei uns einfach nicht vorkommen. Deshalb bin ich Champignons- und Pfifferlingsanfänger. Als Champignons jedoch kann ich sie schon identifizieren und unter anderem durch die rosa Lamellen sicher von Schirmlingen und Knollis abgrenzen.


    lg,


    Jan-Arne


    Edit: Und ich bin auch zumindest lang genug dabei, um zu wissen, dass es hier keine Essensfreigaben gibt. ;)

    Hallo zusammen,


    ich fand heute folgenden Pilz.


    Dazu möchte ich aus 123pilze zitieren und fragen, ob diese Aussagen korrekt sind und ob nach ihnen theoretisch, wie bei Täublingen, ohne Artbestimmung verfahren werden kann.


    "Gilt nur wer Champignonarten erkennen kann!
    Die essbaren Champignonarten sind leicht kenntliche Pilze, wenn folgendes beachtet wird:

    Riechen Champignons (Egerlinge) nach Karbol, (Tinte, Medizinschrank) sind immer giftige Arten anzunehmen.
    Riechen Champignons (Egerlinge) nach Anis, sind sie immer essbar!
    Riechen Champignons (Egerlinge) pilzig angenehm und haben keine Gelbfärbung an der Stielbasis, sind sie immer essbar!
    Verfärben sich Champignons gelb (vor allem an der Stielbasis) ohne dass ein Anisgeruch wahrnehmbar ist: Nicht essbar - giftverdächtig!
    Verfärben sich Champignons gelb mit Anisgeruch: Immer essbar!
    Verfärben sich Champignons rötlich im Anschnitt: Immer essbar!"


    Zu meinem Pilz:


    Durchmesser ca. 7 - 8 cm
    Lamellen rosa
    gilbend (direkte Färbung bei Kratzen - auch gelb an Stielbasis)
    bei Schnitt nicht rötend
    starker Geruch nach Anis


    Danach müsste er ja essbar sein. Doch kann ich das ohne Bestimmung sicher entscheiden?


    Trotz schlechter Bilder, hat jemand eine Ahnung und kann etwas mit den Angaben anfangen? Außerdem fand ich noch einen Champignon mit stark violetten Lamellen mit einem Durchmesser von etwa 15 cm. Ich halte beide für die gleiche Art. Auch er roch nach Anis.










    Und der andere:




    lg,


    Jan-Arne


    Hallo Jan-Arne,


    so ähnlich sahen die Pfifferlinge bei mir am letzten Wochenende auch aus. Vermutlich waren sie schon stark ausgetrocknet und dann kam der Regen. Warte besser auf die Neuen. Hier zumindest kommen jetzt am selben Hang schon wieder Neue aus dem Boden. Und die sind jetzt sowas von gelb.


    Aber ich fahre in 2 Tagen nach hause und da gibt es keinen einzigen Pfifferling ;(

    Hallo!


    Danke euch beiden. Innen sehen sie noch schön aus. Mal sehen, was ich mit denen mache. Naja, der älteste Lappen kommt auf jeden Fall weg.


    Wir machen bis Samstag, bzw. Sonntag Kurzurlaub in Oeventrop / Arnsberg. Seit gestern Nachmittag sind wir hier und sind total begeistert von der Pilzwelt, gerade im Kontrast zu dem uns bekannten nördlichen Ruhrgebiet / südlichen Münsterland. Nur leider waren schon alle Steinpilze abgeschnitten, als wir eine perfekte Stelle gefunden haben. :(


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    ich mache momentan Pilzurlaub im Sauerland. Ich habe schon etwa 10 Neufunde zu verzeichnen - nach einem Tag! Hurra. :)


    Jetzt dieser hier:


    - Größe der Fruchtkörper: bis 8 cm
    - Hut: gelblich, teilweise schuppige Strukturen (siehe Bilder)
    - Fruchtschicht: Leisten (?), die allerdings bei dem Doppelexemplar für mich gefühlt sehr früh enden
    - Stiel: recht stabil, gelb, Stielinneres weiß
    - Verfärbungen: keine erkennbaren
    - Geruch: unauffällig
    - Geschmack: nicht getestet
    - Begleitbäume, Substrat: die meisten Exemplare in einem Wald mit jungen Bäumen - größtenteils Laub ... das andere (älteste) klassisch am Nadelwaldrand in Moos


    - was mich irritiert: selbst habe ich noch keine Pfifferlinge gefunden, aber das Schuppenähnliche auf dem Hut sowie der fehlende Geruch und die kürze der Lamellen / Leisten lassen mich am Pfifferling zweifeln. Aber Alternativen fehlen mir auch. ;)






    Danke schon einmal für jeden Hinweis! :)


    lg,


    Jan-Arne

    Hi Mario,


    meine Familie fand mir vor einigen Tagen den folgenden Pilz. Ich habe ihn als Buckel-Täubling (Erstfund) bestimmt. Meiner Meinung nach dürfte es sich bei deinem Pilz um die gleiche Art handeln. Aber natürlich ohne Gewähr.



    lg,


    Jan-Arne

    Hallo nochmal,


    toll! Auch am Comer See war die Insektenwelt das, was mich am meisten gefesselt hat. Von einem Skorpion über einen Spinnenläufer bis hin zu verschiedenen, teils riesigen, Grashüpfern und, wie du auf deinen Fotos zeigst, auch Schmetterlingen hat Italien viel zu bieten. Danke für's Zeigen! :)


    lg,


    Jan-Arne