Beiträge von JanMen

    Hi Micha,


    ich hab meine ersten Stockschwämmchen des Jahres auch schon vor etwa 4 Wochen finden dürfen. Und habe sie, nachdem ich 2 Jahre Zeit zum kennenlernen und sicheren erkennen hatte, erstmals in die Pfanne gehauen. :)


    LG,


    Jan-Arne

    Hallo Karen, Mario, Reinhard, Peter, Mausmann, Markus und Mentor!


    Danke für eure lieben Worte.


    Und danke auch für die Bestimmung des Lungenkrauts. Was Pflanzen angeht, hab ich echt noch einiges zu lernen. Aber erstmal sind die Pilze dran. :D


    Die Speisemorcheln blieben uns in dieser Gegend leider verborgen. Aber stimmt, Mario! Dieser Erstfund ist erst einige Tage her und deshalb noch so gegenwärtig, dass die Abwesenheit an diesem Ort zu verkraften war. :)

    Hallo Mentor!


    Danke für die schönen Eindrücke. Sowohl die Morchelbecherlinge als auch die Lorcheln stehen noch auf meiner To-find-list.


    "kein Plan..." sind bestimmt irgendwelche Gallerttränen. Ein Hammermotiv mit den Schnecken! Beim Aronstab sind Abgestutzte Drüsling, oder? Die sind bei mir schon allesamt kaputt. Und die Letzten sind vermutlich Dachpilze, oder?


    LG,


    Jan-Arne

    ... hab ich mir gestern mal gegönnt vom derzeitigen Praktikum.


    Und weil gerade die absolute Morchelzeit ist und wir vor einigen Tagen mit ein paar Speisemorcheln auch erstmals fündig werden durften, war ja klar, dass wir 'ab inne Pilze' müssen. Ziel: Die Gegend um Billerbeck. Denn in direkter Nähe gibt es keinen Auwald und damit auch kein klassischer Wuchsort für Morchel und Co.


    Zunächst begegneten uns nur allerlei Blumen. Zwar keine Pilze, aber als Frühlingsboten dennoch schön. :)


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    Ein unbekannter Zweiköpfiger



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    Aronstab (ohne, wie fälschlicherweise zunächst angenommen, Pilzbefall)



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    Amnemonemomne (wie Nemo sagen würde)



    Und an einem Waldrand, der eigentlich sehr unscheinbar aussah, zwischen Erlen, Hasel und allerlei Gestrüpp und Totholz fanden wir diese "weißen Blubb-Pilze". Hurra. Maipilze. Und dann auch noch ohne Maden!


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    Dieser Kollege hatte hingegen wohl den Verwechslungspartner erwischt. 8|


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    Und wo wir schon bei Mai sind. Unsere ersten Maiporlinge in diesem Jahr. Und dann gleich solche Flatschen mit einem Durchmesser von bis zu 13 cm.


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    In gleichem Wald fanden wir dann auch noch ihn hier. Wer oder was auch immer es ist. Der Thread dazu hier


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    So weit, so spannend. Zumindest für mich. Ich dachte nämlich tatsächlich zunächst, es würde sich um Verpeln handeln. Als ich dann die Lamellen sah, war ich enttäuscht und stand vor einem weiteren Rätsel. UND WO SIND ÜBERHAUPT DIE MORCHELN?


    Ortwechsel: Ab in den nächsten Wald, in den ich eigentlich wollte. Denn schon von weitem sah ich einige große Eschen und daher arbeiteten wir uns vor...


    ... Stück für Stück ...


    bis:


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    BÄRLAUCH!



    [kann man eigentlich was gegen die 400-kb-Begrenzung machen? Das ist ja nicht auszuhalten.]


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    In freier Natur findet man den bei uns auch nicht. Und weil er als Zeigerpflanze für Morcheln gilt, war die Freude natürlich groß. Erstmal ein Blatt abgerissen und wie ein Kamel drauf rumgekaut. Nach der 'Stärkung' konnte es frohen Mutes weitergehen. Achja, zu erwähnen, dass es abends Döner geben musste, ist obligatorisch.


    Und nachdem wir durch / über ein paar Bäche gehüpft waren, sah ich auf einem Weg plötzlich die erste Käppchen-Morchel. Yeah! Erstfund! Meine Schwester ging direkt in den Suchmodus und hielt sich mit zwei kleinen Stöckchen die Pflanzen weg, unter denen sich die Käppchen-Morcheln gekonnt versteckten. Fazit: Nicht viele und keine großen Exemplare, aber eine neue Art, die wir uns notieren dürfen.


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    Ähnlich gut getarnt, war diese Weinbergschnecke, aber als wir unseren Blick erstmal geschärft hatten, war auch diese Entdeckung kein Problem mehr. :snail:


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    "Oh Mist, fast wäre ich draufgetreten" - Jaja, ist halt ein Mistpilz. In der jungen Form auch ein Erstfund.


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    Und noch mal die 'Essbaren' zusammen. Die Maipilze schmeckten nicht so ungewöhnlich, wie erwartet. Aber auch nicht außergewöhnlich. Die Käppchenmorcheln wurden getrocknet und gelagert. :plate:



    Und das war's dann auch.


    Fazit: 1 Erstfund, 1 dickes Fragezeichen, 1 Hand voll Pilze für die Pfanne und 1 Tag im Freien.


    LG und danke für's Anschauen!


    Jan-Arne (+ Annemarie und Gabi [waldstrolch])

    Hi Rübezahl,


    leider sieht man die Basis nicht so gut, aber der Rillstielige Seitling könnte eine Alternative sein. Ansonsten könnte Austernseitling schon passen. Es scheinen ja Temperaturen unter 11 Grad (hab auch schon mal 8 ° gehört) für die Fruktifikation zu reichen. Die Kälte wird nachts auf jeden Fall noch erreicht.


    LG,


    Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    danke für die weiteren Beiträge. Wie gesagt: ganz leicht fruchtig, in Richtung Apfel. Aber ohne Gewähr. Nur Rettich war es sicher nicht. Den Dachpilz-Geruch kenne ich. Mag die Deformierung evtl. auch einen Einfluss auf den Geruch haben? Nadelholz war nicht in der Nähe, Pluteus pouzarianus können wir wohl ausschließen.


    LG,


    Jan-Arne

    Hallo Harry und hallo Toffel,


    danke auch euch für die Antworten. Harry? Ein berechtigter Einwand. Ich sehe vor lauter Bäumen den Wald kaum heute. Ähnlich war es auch beim Dachpilz, der als Vorschlag auch sehr gut ist. Er wuchs nämlich (möglicherweise) am Holz, es waren andere Rehbraune Dachpilze in unmittelbarer Nähe und die leicht runzlige Hutoberfläche passt auch.


    Dennoch kann mit den Pilzen was nicht stimmen. Auch ist der Stiel des größten Exemplars viel dicker als ich es von Rehbraunen Dachpilzen kenne. Der typische Geruch fehlte in der Form auch.


    Ich befürchte, dass aus den Sporenpulverabnahmen nichts herauskommt. Naja, ich hoffe weiter und schaue noch mal nach.


    LG,


    Jan-Arne

    Hi Karsten,


    das ist spannend. Bei den in der Nähe wachsenden Maipilzen und den cremefarbenen Lamellen erscheint es gar nicht mal unwahrscheinlich.


    Allerdings rochen diese Pilze gar nicht nach Mehl. Und die Deformierung kann man auch irgendwie nicht erklären. Junge Maipilze sehen auf jeden Fall im Normalfall ganz anders aus. Vielleicht können der gesuchte Pilz und der Maipilz auch einfach nur den gleichen Standort mögen.


    Aber der Maipilz ist auf jeden Fall, nach deinem Tipp, der heißeste Kandidat. Danke! :)


    LG,


    Jan-Arne

    Hallo Oehrling,


    danke auch dir für deine Antwort.


    Zum Geruch: Bei mir ist geruchstechnisch so ziemlich alles ohne Gewähr. Ich kann da gut mal danebenliegen, aber das war meine erste und einzige Assoziation. Der Geruch, den ich meine wahrnehmen zu können, ist zudem sehr schwach.


    Zum Nachschauen: Wir haben zu dritt die gesamte Gegend haargenau abgesucht, da ich einerseits über den Fund sehr erstaunt war und andererseits auch Maipilze in der Nähe wuchsen, von denen ich gerne mehr gefunden hätte. Insgesamt waren es ca. 8 Exemplare. Alle derart 'deformiert'. Hier weitere Bilder:


    1.


    Der Pilz am Holz. Sieht eben so aus und wuchs eindeutig am Holz (Bild 2)




    2.


    Zwei weitere Exemplare. Sie wuchsen zusammen, einer der beiden Pilze ist zudem ungewöhnlich geschwungen. Ein deformierter, deformierter Pilz möglichweise.




    3.


    Zu guter Letzt noch ein weiterer 'normaler' Pilz. Es waren alle anderen, von dem großen, vorgestellten, abgesehen, etwa 8 cm lang, aber weit weniger massig als das größte Exemplar. Der scheinbar verkümmerte Hut kommt bei den kleinen Exemplaren noch deutlicher 'rüber.




    LG,


    Jan-Arne

    Hi Stefan,


    erstmal: Dir auch frohe Ostern. Fast vergessen, dass es schon wieder so weit ist. Naja, wie eine richtige Leiche sah zumindest das größte Exemplar auch wieder nicht aus. Das ist ja das Fiese. Vergrabenes Holz ist durchaus möglich, fast sogar wahrscheinlich. Zumindest bei einem Exemplar (Bild 3) kann man eine eindeutige Verbindung erkennen. Ich setze mich mal ans Sporenpulver. :thumbup:


    LG,


    Jan-Arne

    Hallo Stefan,


    danke für deine schnelle Rückmeldung. Die Pilze sahen alle schon eingetrocknet, verformt und wie kurz vor dem 'Umkippen' aus. Gerade bei den kleineren Exemplaren würde ich wetten, dass da nichts mehr draus wird.


    Mitgenommen habe ich mehrere Exemplare, weil der Ort erstens zu weit weg liegt, um ihn in kurzer Zeit noch mal aufzusuchen [Das Ganze war eine Morchelsuch-Tagestour] und weil ich, bevor ich die Lamellen entdeckte, ohnehin die Verpel als korrekte Bestimmung vermutete.


    Dass Babys nicht so leicht bestimmt werden können, hab ich auch schon hier im Forum des Öfteren feststellen müssen. Aber vielleicht hat ja noch jemand eine zündende Idee. :)


    LG,


    Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    mal wieder ein Unbekannter, den ich heute auf einer längeren Tour in der Nähe von Billerbeck finden durfte.


    Die Fakten


    - Größe der Fruchtkörper: bis 9 cm lang, Hut (beim größten Exemplar) 4 cm lang und 3,5 cm breit.


    - Hut: braunlich, runzlig, Loch in der Mitte wohl ungewöhnlich.


    - Fruchtschicht: Lamellen! hell, aber nicht rein weiß, eher cremefarben.


    - Stiel: bräunlich glänzend, seidig, faserige Strukturen, innen weiß und nicht hohl


    - Verfärbungen: keine


    - Geruch: schwach fruchtig, etwas nach Apfel


    - Geschmack: nicht getestet


    - Begleitbäume, Substrat: Am Waldrand in der Nähe von Hasel und Erle, allgemein recht junge Bäume, in der Nähe war Auwald, Begleitpilze waren Maiporlinge und Mairitterlinge. Möglicherweise wuchsen die Pilze in direkter Verbindung zum Holz (siehe Bild 3)


    - Funddatum: Heute (17.04.14)


    - Sporenpulver: Nicht bekannt. Kann ich herausfinden, falls benötigt.


    - Vermutung: Zunächst vermutete ich eine Fingerhut-Verpel. Es passte für mich einfach alles. Doch a) ist der Stiel nicht hohl und b) konnte ich beim Aufschneiden Lamellen entdecken.









    Nun die Frage. Welcher Lamellenpilz bleibt auch im (vermeintlichen) Alter derart geschlossen. Welchen Pilz hab ich hier gefunden? Ich bin überfragt.


    Ich danke euch für Eure Ideen!


    LG,


    Jan-Arne

    Hi podo,


    könntest du die Bilder vielleicht etwas größer in den Thread setzen? Vielleicht könnte man dann besser Details erkennen und einer der Experten hier könnte einen Tipp abgeben. :)


    LG,


    Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    Glückwunsch erstmal und danke, Markus, für die tollen Bilder! Heute scheint ja wirklich der Tag aller Tage zu sein. Durch die vielen aktuellen Threads wurde ich heute noch mal zum kurzen Check an verschiedene potentielle Fundorte in der nächsten Nähe getrieben.


    Uuuuund dann wir doch gleich mal einen Speisemorchelerstfundsammelthread draus. ;)


    Denn: Auch für uns ein Erstfund! 127 Gramm (zum Teil leider recht alte) Speisemorcheln!




    Der Standort wirkt untypisch auf einer Wiese zwischen Kanal (links) und Lippe (rechts) - vor wenigen Wochen wurde für ein neues Überschwemmungsgebiet alles (im Hintergrund vielleicht erkennbar) abgeholzt



    Um dieses Häuschen herum fanden wir dann noch weitere, zum Teil größere und jüngere Exemplare



    LG,


    Jan-Arne