Beiträge von JanMen

    Hallo R0Li84,


    eine sehr spannende Überlegung und Gegenüberstellung. :thumbup:


    In der Tat ist, soweit erkennbar, nur dein rechter Pilz ein Reizker. Auf dem letzten Bild sehen alle Pilze sich sehr ähnlich, aber der Blick auf die Lamellen verrät: Nur einer der Pilze hat orangene Lamellen (und bei Berührung rote Milch).


    Was die anderen beiden Pilze angeht: Vermutlich irgendwelche Trichterlinge, aber das ist eine schwierige Gattung. Als letzter Beweis für Reizker ist die Untersuchung des Fruchtkörpers auf rote Milch immer der schnellste und einfachste Weg. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hi,


    die gefundenen Pilze sehen auch für mich wie Bilderbuch-Netzhexen aus. :thumbup:


    Über den Begriff "ähnlich aussehende giftige Röhrlinge" lässt sich aber insofern streiten, als dass bei manchen der Netzstielige Hexenröhrling auch als giftig gilt. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Was hat es denn mit dem gerieften Hutrand (Bild 3) auf sich. Ist der nicht normalerweise ein (exklusives) Merkmal für den Pantherpilz. So hab ich's zumindest gelernt. Natürlich kann es (alleine schon wegen der gerieften Manschette) nicht sein, aber das Merkmal erscheint mir hier zumindest ungewöhnlich.


    LG, Jan-Arne

    Das Schöne ist:
    Aus den Kommentaren lese ich heraus, daß ihr die Grünen Knollis trotzdem wohl erkannt habt (wenn auch vielleicht erst nach einer Mütze Schlaf, aber immerhin der geriefte Hutrand ist die noch aufgefallen, Jan - Arne).


    Trotzdem doof von mir, die Manschette zu übersehen. Aber einen Doofen musste es ja geben. Wie gesagt. Ich hab unabsichtlich mitgespielt. :D Ich kenne den Grünen viel kompakter und stabiler. So lang, dünn und ungrün hatte ich den noch nicht.


    Aber ich hab mir eines angewöhnt: Egal, wie sicher ich mir bin, formuliere ich meine Vorschläge immer nur als Tipps oder benutze Wörter, wie "müsste" und "soweit ich weiß". Dann merkt man, dass ich mir nicht sicher bin und nicht zu viel Wert auf meine Worte zu legen ist. Damit kann ich dann ein reines Gewissen haben und die Anfragenden merken (hoffentlich), dass blindes Vertrauen unangebracht ist.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Pablo und willkommen im Forum!


    Leider fehlen bei deiner Bestimmungsanfrage jegliche Infos zum Pilz (Standort, Geruch, etc.)


    Außerdem gibt es über das Forum keine Verzehrfreigaben. Dafür musst du schon zum Pilzsachverständigen in deiner Nähe gehen und ihm deine Funde zeigen.


    LG, Jan-Arne


    PS: Beim nächsten Mal ist wieder jemand anders dran mit dem Erklären. Ist ja nicht auszuhalten! :D


    PPS: Ein Scheidling (Volvariella spec.) ? Edit: Oder sehe ich da Streifen am Hutrand? Ich bin zu müde. Ich lasse lieber andere raten. :D

    Hi noch einmal!


    Ich hab mich in meinen ersten 1, 2 Jahren auf Buchenwälder fokussiert - kein einziger Buchenschleimrübling. Aber wenn Stefan auch noch nie einen gefunden hat, ist der wohl einfach nicht flächendeckend verbreitet.


    Melanie? Nächstes Jahr sind meine Mutter und ich auf jeden Fall mal auf einer gemeinsamen Tour im Bergischen Land dabei - also mindestens beim Forentreffen mit Mario, Dir, Joli, Ralf und wer noch so aus der Ecke kommt und dabei sein wird. Dieses Jahr ist leider einiges dazwischengekommen.


    LG, Jan-Arne

    Hi Sascha und Britta,


    willkommen im Forum. :thumbup:


    Eine Bestimmungsanfrage im PDF-Format. Sowas hatten wir, glaube ich, auch noch nicht. :D


    Zu euren Pilzen. Klasse, dass ihr euch selbstständig Gedanken gemacht habt und dass diese auch noch so gut sind. :)


    1) Würde ich Fichtenreizker nennen. Wuchsen denn dort auch Kiefern? Dann käme der Spangrüne Kiefern-Reizker (Lactarius semisanguifluus) in Betracht. Der ist aber, soweit ich weiß, seltener und passt farblich nicht ganz. Die hochstehenden Seiten kann man auf das Alter der Exemplare schieben.


    2) Was ist Ziegenbart in diesem Fall? Ein Begriff, der für alle möglichen Pilze genutzt wird. Bei uns heißt er Klebriger Hörnling. Den meintet ihr wohl auch. Wuchs doch auf Nadelholz, oder? Als Speisepilz habe ich ihn noch nie wahrgenommen und es wird sich sicherlich auch nicht wirklich lohnen.


    3) Die Steinpilze würde ich beide Fichtensteinpilz (Boletus Edulis) taufen. Diese Art kann, je nach Standort, völlig verschiedene Hutfarben besitzen. Der rechte sieht auf den ersten Blick fast so aus, wie eine Marone (speckig-kastanienbrauner Hut). Aber dafür ist der Stiel zu hell und sicherlich konntet ihr auch ein feines Stielnetz im oberen Bereich erkennen, oder?


    4) Goldröhrling passt. Da stand übrigens irgendwo eine Lärche. Der Goldröhrling ist einer der Pilze, die streng an eine Baumart gebunden sind. Das hat den Vorteil, dass man gezielter suchen kann. :thumbup:


    5) Maronenröhrlinge stimmen auch. :thumbup: Den Pilz ganz links müsste man mal von unten sehen. Zusätzlich wären ein Schnittbild sowie eine Angabe zur Verfärbung interessant. Ich würde aber tippen, dass auch dieses Exemplar ein Maronenröhrling ist - mit bereits angesprochener standortbedingter Farbunterschiede.


    6) Das sind wohl auch Maronenröhrlinge. Die Hutenden stülpen sich im Alter nach oben. Dadurch wird der Schwamm etwas auseinandergezogen und die Röhrenenden wirken größer.


    Eine allgemeine Anmerkung (auch wenn es hier ohnehin keine Verzehrfreigaben geben wird!): Einige Exemplare sehen schon arg alt aus und eignen sich nur noch bedingt für den Verzehr. Dabei ist man auch lieber vorsichtig und freut sich stattdessen umso mehr über jüngere Exemplare. Der Drucktest (mit dem Daumen auf die Hutoberfläche) hilft dabei, zu prüfen, ob der Pilz noch frisch ist. Wenn ein Loch in Daumenform auftaucht und das so schnell nicht weg geht, sollten die Pilze in die Tonne wandern / im Wald bleiben.


    LG, Jan-Arne

    Hallöchen,


    ich komme ja nur auf 10. Nicht, weil ich nicht mehr Speisepilzarten kenne, sondern weil ich einfach nicht mehr sehe. Ich hab wohl noch Schlaf in den Augen. :D


    PN ist auf jeden Fall raus. Hab das Rätsel leider jetzt erst bewusst gesehen. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Wieder mal zu früh gefreut. Und ich dachte, dass der verschiebbare Ring und der stark genatterte Stiel dem Parasol eigen wären. :rolleyes: - Danke für die Aufklärung. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hi Wildpfade,


    auch meiner Meinung nach Parasole. Genatterter Stiel, verschiebbarer Ring und keine Färbung sind eigentlich eindeutige Merkmale. Man merkt, du hast recherchiert. :thumbup:


    Die Dicke der Stiele und die Farbe kann man durch die Variationsbreite erklären. Gerade die Farbe ist vom Standort und den Sonnenstunden abhängig.


    LG, Jan-Arne

    Hi Peter,


    du denkst m. M. nach falschherum. Du solltest nicht gucken, was im Garten wächst und hoffen, dass es essbar ist, sondern in den Wald gehen, essbare Arten kennenlernen und dich dann freuen, wenn du sie im eigenen Garten wiederfindest.


    Was deinen Pilz angeht, lies dir doch bitte noch einmal die Angaben zur Pilzbestimmung durch. Standort, Geruch, usw. fehlen und wären hier ggf. wichtig.


    LG, Jan-Arne

    Hi Fips,


    das ist er. Gerade, wenn du über die Oberfläche des jüngeren Exemplars fühlst, müsstest du eine wachsartige Konsistenz feststellen. Ein typisches Merkmal der Art. Die Riefung des Hutrandes ist mir allerdings in der Form auch noch nie untergekommen.


    LG, Jan-Arne

    Hallöchen,


    danke auch von mir für das Rätsel. Endlich habe ich mal wieder ausgiebig ins Buch geguckt und im Internet nach Bildern recherchiert. Nicht immer kam ich an's gewünschte Ziel, aber ich habe auf jeden Fall gemerkt, dass ich noch genauer auf Details achten muss (z. B. die violette Färbung). Danke also für die Mühe und die Vorstellung spannender Funde.


    Und: Hurra! Zweiter! :D


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Melanie: Eher heulen, glaube ich. Aber ein bisschen Zeit hast du ja noch. Und auch der Winter hat spannende Arten zu bieten - das weißt du ja. ;)


    Gerd: Guter Plan! :D Wobei wir die Pilze vor der eigenen Haustür eigentlich noch nie verspeist haben. Wieso, weiß ich allerdings auch nicht.


    Peter: Tolle Aufnahme! Und ein Pilz, den ich noch nicht einmal finden durfte. Irgendwie mag der die Wälder nicht, in denen ich nach Pilzen Ausschau halte. ;)


    Markus: Und ich dachte, die Lage unserem Garten würde alles durcheinanderbringen. Aber wenn man die ersten Samtfüße sogar schon im Wald finden kann, ist das wirklich ein Zeichen. Wie gesagt: Der Winter naht... ;)


    Karen: Keine Angst, sie geht auch erst so richtig los. Bzw. sind wir ab jetzt gefühlt mittendrin.


    Oehrling: Wir (Marl, NRW) sind hier noch nicht so weit. Maronen findet man nach wie vor nur vereinzelt. Hallimasch, den es hier zu seinen besten Zeiten tonnenweise gibt, wächst noch gar nicht. Aber wir liegen oft etwas zurück hier.


    Kuschel: GNADE! :D Aber ich musste die Tatsache einfach teilen. Du hättest mal meinen Blick sehen sollen, als mir die kleinen orangenen Knubbel vorhin auffielen. ;)


    LG, Jan-Arne