Beiträge von JanMen

    Hi Pablo,


    "im Vgl zum Schönfuß
    und Rofuß"


    Soll wohl heißen, dass die Pilze mit den knallroten Stielen auch nicht die angefragte Art sind. (Gutgemeinte) hinzugefügte Vergleichsbilder stiftet wohl eher Verwirrung als der Aufklärung zu dienen. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    Du stellst uns aber vor Rätsel hier. ;)


    Ich würde mal ganz unverfänglich auf Xerocomus communis tippen, den Eichen-Filzröhrling. Der kann, so meine Erfahrung, stabiler und größer werden als die meisten Rotfußröhrlinge. Der Herbstrotfuß passt irgendwie auch nicht ganz. Ziegenlippe und Brauner Filzröhrling hätte wohl weniger Rot am Stiel und eine etwas andere Röhrenfarbe. Die Eichenblätter sprechen nicht gegen meine Vermutung.


    Mal sehen, ob ich richtig getippt hab. ;)


    LG, Jan-Arne


    Edit:


    Den hätte ich nun wirklich nicht erwartet. Meinst du den roten Stiel oder wo genau siehst du rotes Stielfleisch, Pablo?

    Hallo schammar,


    dann danken wir dir für's Nachreichen. Du hast hier zudem ein Paradebeispiel gebracht, wie einfach eine Bestimmung sein kann, wenn man zu dem Foto von oben auch noch die Unterseite sieht. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo Gretel1920,


    guck vielleicht noch einmal in die Bestimmungsmerkmale, die für eine Bestimmung wichtig wären. Die habe ich in meiner Signatur verlinkt.


    In diesem Fall wäre der Geruch sehr wichtig. Zudem sind die Fotos nicht ganz optimal. Waren die Lamellen rosa? Ich bin gespannt und bin drauf und dran etwas aus der Champignonsgattung zu vermuten. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Roger,


    noch einer aus unserer Gegend, wie schön!


    Ich wohne in Marl und gehe in Sachen Pilze auch am häufigsten in die Haard oder die Hohe Mark. Das beste Suchgebiet für Speisepilze sind beide Waldgebiete zugegebenermaßen nicht, jedoch gibt es Ecken, an denen Speisepilze (im Wesentlichen Maronen, Goldröhrlinge, Stockschwämmchen) auch häufig wachsen. :)


    Hier bist du auf jeden Fall richtig und kannst in kürzester Zeit sehr viel dazu lernen - auch wenn die Hauptpilzsaison nun vorbei ist und (fast) nur noch Austernseitlinge, Judasohren und Samtfußrüblinge das Mykophagen-Herz höher schlagen lassen. Herzlich Willkommen im Forum! :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Christian,


    so weit ich weiß, gibt es auf dieser Seite nur eine (aktuelle) systematische Einordnung.
    Beschreibungen der Arten und Bilder hingegen findest du nur auf anderen Websites. Welche da die besten / anerkanntesten sind, kann ich nicht wirklich einschätzen.


    Welche Informationen suchst du denn konkret? Möglicherweise hilft in einem so speziellen Fall auch nur Literatur weiter.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Roger und willkommen im Forum,


    beim Pilzmännchen habe ich auch schon einmal Austernseitlinge bestellt und konnte erfolgreich 6-7 Generationen Pilze ernten.


    Du meinst das Pulver auf der Hutoberfläche und nicht den Filz / Striegel an der Stielbasis, oder? Das wird wohl am ehesten Sporenpulver sein. Wuchsen die Pilze (wie bei uns) übereinander, sodass die Lamellenschicht des einen Pilzes über der Huthaut des anderen war? Dann ist das die gesuchte Erklärung. :thumbup:


    LG, Jan-Arne


    Edit:


    Hier findest du das Unterforum zur Vorstellung neuer Mitglieder. ;)

    Hi Andreas,


    ich krieg's anscheinend immer noch nicht zusammen, nachdem ich beide Formen gut 300-mal gesehen hab. Ich dachte, dass die Hauptfruchtform, also die Becher, solche Strukturen genauso bilden kann, wie Coryne dubia, welche aber eben aus diesen Knubbeln wächst.


    Hauptfruchtform (dachte ich)



    Nebenfruchtform



    Also ist beides die Nebenfruchtform? Kann die Hauptfruchtform denn überhaupt solche "Hügel" bilden?


    LG, Jan-Arne

    Hallo magellan,


    ich bin gespannt, ob jemand den noch bestimmen kann. Am besten machst du in Zukunft immer mehrere Fotos von allen Seiten und merkst dir am besten noch Geruch und Substrat. Dann ist die Erfolgschance höher. Das geht natürlich im Nachhinein nicht mehr, aber vielleicht als Tipp für künftige Ratepilze.


    Zudem wäre es praktisch, wenn du entweder mehrere Pilze in eine Anfrage verpackst oder deine Anfragen durchnummerierst. Da alle Threads von dir den gleichen Namen tragen, werde du und der Rest zwangsläufig irgendwann verwirrt sein. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo magellan,


    beim nächsten Mal fass den Pilz mal an. Du hättest gemerkt, dass er gallertig ist und das passt absolut gar nicht zu einem Zystidenrindenpilz. Das hier ist ein Gallertbecher (Ascocoryne spec.).


    LG, Jan-Arne

    Hallo Hans,


    meine Versuche:


    Einen Helmling sehe ich da nicht. Ich würde eher in Richtung Brennender Rübling tendieren. Die Lamellenform und der striegelige Stielteil sprechen dafür. Das Sporenpulver passt auch. Beim Zweiten fällt mir auch nichts Besseres ein, aber mit Trichterlingen hab ich's nicht so ... wie mit so viel anderem .... Zu der 3 fällt mir spontan nichts ein.


    LG, Jan-Arne

    Hi Ingo,


    immer wieder schön zu sehen, wie geschult deine Augen sind und ebenfalls immer wieder schön, dass du mit deinen Berichten von Becherchen Leute anzustecken verstehst. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen!


    Da bisher nichts in dieser Rubrik steht und die Wenigsten sich für diese (doch so interessante) Sparte spezielle Literatur anschaffen wollen, müssen im Wesentlichen Bildvergleiche über das Internet herhalten. Dafür habe ich mal ein paar wenige, interessante Seiten zu dem Thema gesammelt.


    Über konstruktive Bewertungen der einzelnen Seiten sowie weiteren Tipps unserer myxomykophilen Forenmitglieder würde ich mich sehr freuen. :thumbup:


    1)


    http://de.wikipedia.org/wiki/Schleimpilze


    Eine ungefähre Zahl der bekannten Arten (ca. 1000) und eine Systematik findet ihr hier. Ob sie vollständig ist, kann ich nicht einschätzen.


    2)


    http://www.pilzforum.eu/board/forumdisplay.php?fid=81


    Ein wenig mehr Zeit, wenn man unser Schleimpilzforum durchstöbert. Viele Anfragen zeigen dieselben, wenigen Arten –“ aber wenn man in Sachen Schleimpilze bei 0 anfängt, können sie durchaus hilfreich sein.


    3)


    http://www.schleimpilz-liz.de/


    Auf dieser Website wird erklärt, was Schleimpilze für Lebensformen sind und wie man sie bestimmt. Zudem sind etwa 20 Arten in einer Systematik mit entsprechender Bebilderung verzeichnet. Das ist nicht die größte Menge, aber dafür sollte es sich um die häufigsten Arten handeln


    4)


    http://myxomycetes.net/index.php


    Wesentlich mehr Arten, nämlich rund 120, sind auf dieser englischsprachigen Website verzeichnet. Dazu gibt es Mikro-Bilder zu jeder Art.


    5)


    http://www.123pilze.de/DreamHC/Download/2005AlpaGattung.htm


    Die vielleicht größte, deutsche Pilzwebsite 123pilze.de hat auch einige Schleimpilzarten zu bieten - allerdings ungeordnet und ohne Gewähr. Ein paar wenige Fehler habe ich gefunden und dem Betreiber bereits geschrieben.


    6)


    http://slimemold.uark.edu/martin.htm


    Eine große Sammlung verschiedener Arten - jeweils mit Skizzen aus 'The Myxomycetes'
    _______________


    Weil makroskopisch bei genauem Hinsehen - zumindest bei den gängigeren Arten - oft eine Bestimmung möglich ist, wäre es auch eine Idee, hier einen Thread / Post zur Sammlung der häufigsten Arten anzulegen. Dafür reichen meine Funde bisher allerdings nicht wirklich aus. Irgendwann einmal mache ich das vielleicht mal oder jemand mit mehr bereits gefundenen Arten übernimmt das !? :)


    Wenn ich in Zukunft noch eine interessante Website finden sollte, füge ich diese im Nachhinein hinzu. Mit Website-Tipps eurerseits verfahre ich natürlich ebenso. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Na, das kannst du jetzt wohl vergessen. ;)


    Hast du schon ein Pilzbuch? Ansonsten würde ich dir vorschlagen, mal eines anzuschaffen und mit diesem bewaffnet in den Wald zu gehen. Der Tipp mit den Röhrlingen bleibt und ich freue mich, falls du selbst nicht weiterkommst, auf weitere Anfragen von dir. Wenn es allerdings um Essbarkeit geht, solltest du zu einem Pilzsachverständigen gehen, denn nur mit den Pilzen in der Hand sind die Arten zu 100 % sicher erkennbar.


    LG, Jan-Arne


    Edit:


    Naja, ich habe gedacht so wi der riecht.... Und ich kann mich erinner das meine Mutter früher auch immer kleine Pilze gepflückt hat die wir dann geggessen haben aber ich weiss nurnoch italienischen Namen..Chiodini haben sie geheissen


    Das scheint wohl Hallimasch zu sein. Der hat durchaus einiges mehr an Fleisch zu bieten und lohnt sich eher. Nicht zuletzt, weil er häufig in Massen vorkommt. ;)

    Hi!


    Mario meinte Röhren, nicht Poren. Röhren haben wie Lamellen eine eigene Schicht, die unter dem Hutfleisch sitzt. Dass es in diesem Fall Röhren sind, sieht man an den 'Strichen', die senkrecht hinuntergehen. Lamellen bestehen jeweils aus einem Stück. Bei einem glatten Querschnitt würde man (im Idealfall) eine Lamelle pro Seite als glatte Schicht erkennen.


    LG, Jan-Arne



    vielleicht blöde Frage, aber ich bin Neuling ...


    Es gibt keine blöden Fragen. Weißt du doch. ;)

    Hallo,


    danke für die weiteren Infos. Damit kann man nun mehr anfangen. :thumbup:


    Es bleibt wohl bei der Gruppe der Rettich-Helmlinge, wobei der von Ingo benannte weiße Stiel in der Tat nicht so ganz ins Bild passt.


    Warum dachtest du eigentlich, dass es sich um Speisepilze handeln könnte? Die wenigstens bekannten Speisepilzarten sind so klein und fleischlos.


    LG, Jan-Arne

    Hallo noch einmal,


    im Grunde genommen macht es Sinn, mehr als ein Exemplar mitzunehmen, sofern sie verschiedene Stadien zeigen. Insofern gebe ich dir recht. Aber auch dann reichen 2 oder 3 Exemplare im Normalfall aus.


    Du hast oben etwas von "Geschmack" geschrieben, daher dachte ich, du hättest probiert. Geruch ist natürlich ein wichtiges Bestimmungsmerkmal. :thumbup:


    Ich bin hier auch bei Rettich-Helmlingen im weiteren Sinne. Allesamt ungenießbar - mal abgesehen davon, dass es über das Forum ohnehin keine Verzehrfreigabe gibt.


    Wenn du anfangen möchtest, dich mit der Mykologie auseinanderzusetzen, bzw. basaler Speisepilze in der Natur zu finden, fang' am besten mit Röhrlingen an. Da gibt es die wenigstens giftigen Verwechslungspartner und sie sind relativ häufig aufzufinden. Das wäre mein Tipp für den Anfang. Allerdings ist die klassische Pilzsaison für Speisesammler ja nun (fast) vorbei. Austernseitlinge, Samtfußrüblinge und Judasohren sind die drei Begriffe für den Winter, falls du auch dann etwas für die Pfanne suchen möchtest. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Rafael!


    Du hast die Überreste von einem Roten Gitterling (Clathrus ruber) gefunden. Auch in Deutschland tritt er mittlerweile hin und wieder auf, obwohl die Art eigentlich in wärmeren Gebieten heimisch ist.


    Wenn man etwas findet, was man nicht einordnen kann und es kein Müll ist, ist es meistens ein Pilz oder ein Schleimpilz. :D


    LG, Jan-Arne

    Hallo mallospace,


    für eine Bestimmungsanfrage sind im Idealfall ein paar mehr Informationen notwendig. Schau mal hier.


    Geschmackstest bei unbekannten Pilzen können gefährlich sein. Wenn sehr giftige Arten darunter sind, kann im schlimmsten Fall schon eine Geschmacksprobe für Organschäden sorgen. Hier hast du m. M. nach vermutlich nur ungenießbare Pilze erwischt.


    Darf man fragen, warum du gerade bei diesen Pilzen wissen möchtest, worum es sich handelt? :)


    LG, Jan-Arne