Beiträge von JanMen

    Hi Florian,


    Nummer 1 vergleich mal mit Arcyria ferruginea. Hier auch sehr schön in allen 3 gezeigten Stadien zu sehen.


    Nummer 2 habe ich auch letztens gefunden, aber nicht ganz sicher einordnen können. Vorallem haben sich bei mir die Exemplare - genau wie bei dir - im Moos versteckt, sodass man die Fruchtkörper nicht wirklich im Ganzen sehen konnte. Ich würde auch hier Arcyria vermuten. Vielleicht Arcyria major, vielleicht Arcyria denudata. Vielleicht auch was ganz anderes und vielleicht auch ein Fall für's Mikroskop. :D


    Nummer 3 wird eine Gallertträne sein, also kein Schleimpilz. Falls makroskopisch überhaupt bestimmbar, vielleicht die Zerfließende Gallertträne (Dacrymyces stillatus).


    LG, Jan-Arne

    Hallo Anna,


    noch einmal was Allgemeines: Ist es bei jedem Bild möglich anhand des Gezeigten die Art (nicht nur die Gattung) zu erkennen?


    LG, Jan-Arne


    Edit:


    Und hat überhaupt irgendjemand 1b + 6b und / oder 7b?

    Hallo Reinhard,


    ein genaues Bild des Stiels bis hin zur Stielbasis hätte hier geholfen. Als Tipp würde ich dir vielleicht nahelegen, beim nächsten Mal ruhig viel mehr Fotos aus allen Perspektiven zu machen. Dann kannst du immer noch die aussagekräftigsten auswählen. Und natürlich den Pilz ganz zu zeigen. Bei solchen Büscheln ist es aber in der Tat schwer, zum Herausdrehen bis zur Stielbasis zu kommen.


    Ich würde bei gegebenen Infos beide Vorschläge erstmal nicht ausschließen wollen.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Martin,


    auch von mir "Danke!" für's Zeigen. Einen so gelben Grünen Knollenblätterpilz habe ich vorher noch nicht gesehen, aber der Farbton kann einen wirklich ins Unglück verleiten. Bisher war ich immer verwundert über (Nachrichten über) Verwechslungen mit Täublingen. Dann muss man wohl doch immer noch mal genauer auf den Stiel und die Stielbasis gucken. Solche kurzen Schockmomente tun Speisepilzsammlern immer wieder ganz gut. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo Pablo,


    das macht ziemlich sicher die Perspektive. Die Stelle, an der die Lamellen langsam auslaufen, ist wohl vom Stiel unten verdeckt. Wenn man sich das Bild darüber anguckt und die Länge des Stiels vom größten Exemplar vergleicht, sieht man, dass da was nicht passt. Also muss die Perspektive tatsächlich lügen, einem einen kürzeren Stiel vorgaukeln und damit den für Austernseitlinge in der Tat wesentlichen Teil verdecken. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Das meinte ich damit. Was hätte der Pilz davon, wenn er nicht am Rand, sondern direkt auf einem Stück Holz wächst und sich dann seitlich entwickelt. Die Sporen sollen sich ja ausbreiten. Wenn sie direkt auf dem Substrat landen, weil der Pilz am Holz anliegt, hat der Pilz relativ wenig davon. Daher wächst er nach oben und gibt seinen Sporen dadurch eine bessere Verbreitungschance. Das passt absolut in die Variationsbreite der Art. ;)


    LG, Jan-Arne


    Edit: Denen hier zum Beispiel ging es seinerzeit auch so:


    Hi Björn,


    wildgewachsene Kräuterseitlinge soll es ja geben, ich habe hier aber (bewusst) noch nie von welchen gehört / gelesen. Das sollten Austernseitlinge sein. Der vielleicht ungewöhnlich erscheinende Wuchs entsteht immer dann, wenn die Pilze sich gezwungen sehen mangels Bewegungsfreiraum zu den Seiten nach oben zu wachsen.


    LG, Jan-Arne

    Hi Sepp,


    dann willkommen an Bord! Was passiert ist, weiß ich nicht. Da war ich wohl - wie viele andere - noch gar nicht hier. Aber ich sehe das wie du. Schwamm drüber! :)


    Auf eine gute Zeit. Liebe Grüße,


    Jan-Arne

    Hallo Gil, hallo Gregor!


    Ich würde auch eine Nebelkappe vermuten, allerdings ist der recht dunkle (in Ansätzen geschuppte?) Stiel meiner Meinung nach ziemlich ungewöhnlich.


    Mach mal den "Lepista-Test", Gil, und guck', ob sich die Lamellen so glatt von der Huthaut ablösen lassen, wie auf diesem Bild:



    LG, Jan-Arne

    Hi Gil!


    Willkommen im Forum!


    Reizker okay - da passt die Form, aber Falscher Pfifferling? ;)


    Der Geruch wäre sicher noch interessant. Ruhig etwas von den Lamellen abmachen, zwischen den Fingern zerreiben und dann riechen.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Hartmut!


    So wie ich dich hier im Forum kennengelernt habe, wirst du uns auch aus dieser Gegend mit allerlei sicher bestimmten und doch seltenen Funden erfreuen. Ich bin jetzt schon gespannt! :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Myzilla,


    willkommen im Forum! :sun:


    Das sollten schon Austernseitlinge sein. Die Farbe kann von Grau über Graublau bis hin ins Bräunliche sein. Der Geruch verwundert mich allerdings schon etwas. Austernseitlinge haben einen sehr typischen / speziellen Geruch. So würde ich den nicht beschreiben, aber Gerüche sind ohnehin ein schwieriges Feld. Die Größe ist immer vom Freiraum diktiert, den der Wuchs dem Pilz lässt. Wenn sie in solchen Bündeln wachsen, ist es klar, dass die einzelnen Hüte nicht sonderlich groß werden, weil ihnen eben der Platz fehlt. :)


    Die Farbverfälschung auf den letzten beiden Bildern ist übrigens schon ziemlich stark, Fotos bei Tageslicht sind eigentlich immer die bessere Alternative. Denn gerade die Farbe ist oft bestimmungsrelevant. ;)


    LG, Jan-Arne


    Ja das der Pilz auch an was anderes gehen kann ist mir bekannt und in den alter kann mann tatsächlich nur Vermuten und mehr nicht, ich fand jetzt nur komisch das du und Jan-Arne nicht die Nadeln am Boden übersehen habt.


    Hi Mario,


    ich habe sie direkt nach meinem Posting gesehen (und entsprechend verbessert). Vorher hatte ich gar nicht so genau geguckt. Du hattest es so formuliert, als würde man vom Pilz auf die Kiefer schließen können. Daher mein Einwand. Wenn du direkt die Nadeln erwähnt hättest, wäre alles offensichtlicher gewesen. ;)


    LG, Jan-Arne