Beiträge von JanMen

    Hallo,


    Baumpilz ist ja keine wissenschaftliche Bezeichnung. Für manche sind Baumpilze halt Porlinge, für andere alle Pilze, die auf Holz wachsen. Dachpilze sind Saprobionten. Das heißt, dass sie das sterbende Holz als Nährstoffquelle nutzen. Du solltest übrigens - spätestens beim Zerreiben der Lamellen - einen Rettichgeruch wahrnehmen. Wenn der fehlt, ist es eine andere Dachpilzart. Das würde mich bei der Größe und dem Aussehen aber wundern.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Männlein-im-Walde,


    ohne weitere Informationen und Detailbilder bleiben das sicher: Kleine, braune Pilzchen.


    Hast du denn eine Vermutung und - wenn man fragen darf - sammelst du sie zum möglichen Verzehr oder aus mykologischem Interesse. In beiden Fällen ist der Anfang nämlich bei größeren Pilzen oft sinnvoller, bzw. einfacher.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Klaas,


    ich glaube, dieses Gefühl können wir alle nachvollziehen - einen Pilz, den man schon lange mal finden wollte, endlich mal vor sich zu haben und direkt zu wissen: Das isser!


    Den Fund hast du sehr schön abgelichtet, gar nicht so leicht bei der geringen Größe. Aber hier bekommt ein Fund ein Foto, das ihm an Qualität zusteht. So soll's sein. :thumbup:


    Liebe Grüße und danke für's Teilen,


    Jan-Arne

    Hi!


    Das mit dem Geruch ist doch immer so eine Sache - da darf man keinem einen Vorwurf machen, wenn er mit ungeübter Nase zumindest versucht, einem Pilz eine bekannte Geruchsnote zuzuordnen. Auch die positive oder negative Auffassung von Gerüchen verschiedenster Arten kann ja stark variieren (z. B. Nebelkappe).


    Und schön ist an den gezeigten Bildern wirklich die Ähnlichkeit beider vorgeschlagener Arten zu sehen. Wegen der auf dem ersten Bild vor dem grauen Hintergrund erkennbaren kleinen Stacheln am Hut lande ich letztlich auch bei Lepiota aspera.


    LG, Jan-Arne

    Hallo,


    eine schöne bildliche Dokumentation!


    Für mich kann es - bei einer so deutlichen grünen Felderung am Hutrand - auch nur der Vermutete sein. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    Von den Farben (violettlicher Hut, gelbliche Stielbasis) her wohl eher ein Kuhmaul (Gomphidius glutinosus).


    Ein gutes Bestimmungsbuch ist z. B. 'Der große BLV Pilzführer für unterwegs' von Ewald Gerhardt.


    LG, Jan-Arne

    Ich würde die Endoperidie als rauh beurteilen, nicht als glatt oder mehlig. In dem Fall wärest du vielleicht falsch abgebogen beim schlüsseln. Hab jetzt keine Muße in die GPBW rein zu schauen.
    Was sagst du Arne ? Wie fühlt er sich an ?


    Ich würde sagen: feinkörnig besetzt. Konsistenz mittlerweile wie Papier, aber eben ganz leicht rau.


    Ich habe berkeleyi noch nie in echt gesehen und auch nicht den Sunhede im Bücherschrank, vielleicht sollte man den Fund sogar an Heinrich Dörfelt schicken.


    Oder auch an dich, wenn du magst. Du klingst so, als könntest du damit etwas anfangen. Wenn der Fund wirklich so sensationell sein könnte, kann ich auch gerne noch einmal zur Fundstelle fahren, weitere Fotos machen und 1, 2 weitere Fruchtkörper mitnehmen. Die halbstündige Fahrt jeweils würde ich dann wohl auf mich nehmen. ;)


    Könnte nicht nur, passt haargenau. Der Name stammt daher, dass diese äußerst variable Art früher auf ein Dutzend eigenständige (geografische) Arten verteilt war. Herauszuarbeiten, dass es nur eine einzige Art ist, war extrem problematisch.


    Echt? Sachen gibt's... :)


    LG, Jan-Arne

    Hi,


    dann definitiv nicht hygroskopisch. Wie gesagt. Der Stern war bereits komplett getrocknet und ist hier an der Luft noch einmal nachgetrocknet. Nur die eine Seite steht etwas hoch, die andere Seite dafür hingegen streng nach unten - wie auf den Fotos.


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Dann schuster ich aus den bereits gegebenen, aber zugegebenermaßen immer nur stückweise eingestreuten Infos morgen mal eine Anfrage! :) Leider habe ich nicht mehr Bilder gemacht. Christian oder Björn vielleicht? Das eine Exemplar habe ich auch hier, falls sich jemand mal an den Sporen versuchen möchte. Ich weiß ja nicht, ob das die Artenbestimmung bei dieser Gattung sehr vereinfacht oder eben kaum.


    Wie kann ich die Hygroskopizität denn testen? Feucht werden lassen und anschließend abrupt trocknen lassen? Oder ist der Zug dafür - zumindest mit dem Exemplar, was ich hier habe - bereits abgefahren?


    LG, Jan-Arne

    Hallo Mausmann,


    die weiteren Angaben:


    die Fruchtkörper waren im Durchmesser (Zackenende bis Zackenende) etwa 4,5 cm lang. Die Endoperidie ist 1,3 cm im Durchmesser.


    Dort tauchten mehrere Fruchtkörper auf, die sich - trotz Trockenheit - nicht sehr zusammengezogen haben (demnach nicht oder nur schwach hygroskopisch sein dürften).


    Die Fruchtkörper waren vor Ort bereits sehr trocken und das Exemplar, das ich mitgenommen habe, ist mittlerweile komplett getrocknet.


    Die Sterne hatten 9 Zacken.


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    @ Michael: Carabus problematicus könnte passen. Ein starker lateinischer Name im Übrigen. :D


    @ Ulla: Ein makroskopisch bestimmbarer Schleimpilz. Es wird immer besser. Danke dir. :sun: :thumbup:


    @ Kuschel: Grömitz ist leider ein ganz schönes Stückchen weit weg von hier. Aber eines Tages kriegen wir's hin... ;)


    @ Risspilz-Rätsler: Mal sehen, ob wir den noch rausbekommen, bzw. Ditte den knackt.


    @ Pablo: Der Erdstern... Wieder so eine Gattung, mit der ich bisher nicht ansatzweise etwas anfangen kann. :(


    Weitere Bilder - kann man damit was anfangen?





    @ Peter: Kann man dich mit Pilzen locken? So weit ist's nicht, komm beim nächsten Mal einfach eben rum und begleite uns. Dann finden wir auch mehr, denn deine Adleraugen sind unersetzlich. ;) - Bei den Fotos bin ich stets bemüht, das Maximum aus der Kamera herauszuholen. Und ich nehme mir die Zeit, die schönsten rauszusuchen und noch einmal kurz zu photoshoppen (Kontrast, Helligkeit, Sättigung). Das macht teilweise viel aus. :)


    @ Stefan: Das hatten wir uns wohl zu einfach gedacht. Wir haben immerhin ausgiebig dran geschnüffelt. Damit bleiben nur noch der Dicht- und der Scharfblättrige als Optionen, nehme ich an. Hast du die mitgenommenen Exemplare zufällig probiert, Michael?


    @ Alle: Die Schnecke wollte ich erst gar nicht dazupacken. Zu viel Moos im Weg und zu viele Unschärfen. Aber euch gefällt wohl die Perspektive. Die hat sich aber auch angeboten, denn die fette rote Nacktschnecke war gerade dabei, einen Baumstumpf zu erklimmen und war in der perfekten Position für ein schnelles Foto im Vorbeigehen. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    Ich fand die Tour auch sehr schön! :sun: - Am meisten habe ich mich über die Hypocrea und die Fruchtschalenstielbecherchen gefreut. Auch die Tatsache, dass wir den Dichtblättrigen und den Dickblättrigen Schwärz-Täubling gefunden haben und einander gegenüberstellen konnten, war sehr schön. :)


    Also kurz ein paar Bilder von mir. Einige werden sich wiederholen...:


    1)


    Sehr kraus, oder?





    2)


    Ein blauer (Lauf-?)Käfer mit blauen Seitenstreifen, den ich beim Stöckchendrehen entdeckte





    3)





    4)


    Ein junger Falscher Pfifferling an einem Zapfen





    5)





    6)





    7)


    Die Braunen Stäublinge in jung





    8)


    Der Eichenmilchling





    9)





    10)




    11)


    Der Dichtblättrige Schwärz-Täubling





    12)


    ... und der direkte Vergleich





    13)


    Und ein unbestimmter Erdstern. Optisch passt er gut zum Felderdstern. Die Exemplare wuchsen am Waldrand neben Kiefern auf sandigem Boden. Die Endoperidie ist kurz gestielt.





    14)


    Und zum Abschluss noch (wie gewünscht!) ein Menschenfoto. Von Björn. Beim Knipsen der Orbilia. ;)




    Liebe Grüße, Jan-Arne

    Hallo Peter,


    willkommen erst einmal im Forum!


    Schwefelporling stimmt natürlich. Was das für ein Holz war, an dem er wuchs, wird dir niemand sagen können. Demnach auch nicht, wie gut du den Verzehr vertragen wirst. Der Wuchsort ist auf jeden Fall ziemlich ungewöhnlich. Meistens findet man die Art an Baumstümpfen oder eben an noch stehenden, aber bereits verwundeten Stämmen.


    LG, Jan-Arne

    Hi,


    stimmt. Nur wird sich Birki jetzt nicht mehr an den Geruch erinnern. :(


    Dann kann der Ackerling also auch eine Ringzone aufweisen. Okay. Mir gehen die Argumente aus. Lassen wir das Ganze mal so stehen und schauen, ob sich noch jemand anders äußern möchte. Im Prinzip ist die Chance, dass du mit deinem gesammelten Pilzwissen recht hast, viel größer, aber ich will nicht gegen meine Intuition handeln und klein beigeben. Das verstehst du sicher. :D


    LG, Jan-Arne

    Hi Pablo,


    ein Vergleichsfoto der beiden Arten habe ich leider nicht gemacht. Insgesamt waren unsere Ackerlinge allerdings viel stabiler als die Träuschlinge, die wiederum genauso vom Habitus wirkten, wie der hier gezeigte Fund. Das Argument mit der Lamellenfarbe kann ich zwar nachvollziehen. Die sind wirklich eigentlich zu hell für den Träuschling in diesem Stadium. Also anders: Auf Bild 2 erkenne ich einen Ringrest. Diese Ackerlingsart dürfte gar keinen haben, oder? - Edit: Ich setze noch mal ein Vergleichsbild ein. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Ralf,


    auch von mir ein "Ja!" - den durften wir auch beim Pilzkurs in Thüringen finden. Optisch ist die Art dem Kegeligen Saftling sehr ähnlich, einzig, dass sie nicht färbt. Von der Farbe her ist da wohl auch mehr als nur das Gelb möglich.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Spuga,


    es freut mich, dass du deine Funde mit uns teilst. Und so ausführliche Anfragen sind ohnehin immer sehr gerne gesehen. :) :sun:


    Pilz 1 finde ich schwierig. Helmling passt auf jeden Fall. Ich erkenne allerdings auf den Fotos keine Längsrillung am Stiel. Auch sind mir die Pilze nicht bläulich genug, sondern möglicherweise zu violett. Aber Helmlinge sind eine ziemlich schwierige Gattung. Respekt also, dass du dich daran traust. :) Vielleicht findet sich dafür ja noch ein Kenner.


    Pilz 2 dürfte passen mit der Bestimmung als Glimmer-Tintling oder zumindest aus dem Aggregat - wie auch immer es sich mit den Arten momentan nach Ansicht der Fach-Mykologen verhält. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo!



    Spät gesehen, aber hier bin ich. :)


    Okay, die beiden Arten dachte ich jetzt auseinanderhalten zu können. In Thüringen hatten wir beide gefunden und daher den direkten Vergleich. In dem Stadium finde ich die Lamellendichte aussagekräftiger als die Farbe. Und deshalb bin ich beim Träuschling gelandet. Der ist für mich zumindest der gleiche, wie der hier oder wurde der seinerzeit von Gernot fehlbestimmt? Gegen die Mikromerkmale kann ich allerdings nichts sagen. Wenn die passen, passt natürlich auch der Halbkugelige Ackerling. Welche Farbe das Sporenpulver genau hat, kann ich bei dem unscharfen Bild übrigens leider nicht wirklich erkennen. Ist da ein Violettstich oder keiner?


    LG, Jan-Arne

    Hallo!



    Herzlich Willkommen im Forum!


    Bei deinen Pilzen handelt es sich um Lacktrichterlinge (Laccaria). Das dürfte in Richtung Rötlicher Lacktrichterling (Laccaria laccata) gehen. Gerne darfst du deine Bilder beim nächsten Mal auch in den Beitrag einbinden, das macht das Lesen noch angenehmer.


    Ich hoffe, du wirst dich hier wohl fühlen.


    Freundliche Grüße,
    Jan-Arne