Beiträge von JanMen

    Hallo Mathis,


    um dich nicht ganz ohne Antwort dastehen zu lassen. Das könnten - die Betonung liegt auf könnten - alte Nelkenschwindlinge sein.


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    Andreas hat eigentlich schon alles Wichtige gesagt. Der Thread wurde gelöscht, weil sich dort ein eindeutiges Interesse an einer Art zeigt, die eigentlich nur für den Drogenmissbrauch relevant sein kann. Dass du keine Nachricht bekommen hast, liegt daran, dass du wohl Persönliche Nachrichten (PNs) ausgestellt hast und wir nur über eine Mail mit dir Kontakt hätten aufnehmen können. Es war aber klar, dass wir auch einen direkteren Weg finden könnten.


    Daher unmissverständlich: Wir haben uns als Moderatoren-Team vor einiger Zeit dazu entschieden, dass psilocybinhaltige Pilze, bei denen das geäußerte Interesse nicht unbedingt mykologischer Natur ist, hier nichts zu suchen haben, entsprechende Thread gelöscht und (im Normalfall) die User gebannt werden. Da du allerdings auch anderweitig ein echtes mykologisches Interesse zeigst, bist du vorerst davon ausgenommen.


    Liebe Grüße, Jan-Arne

    Hallo!


    Unter welchem Namen darf man dich denn ansprechen? Auf jeden Fall herzlich Willkommen hier im Forum. :thumbup:


    Diesen Thread hast du im Subforum "Junge Mykologen" gepostet, einem Teil des Forums, in dem sich Kinder austauschen und den Pilzen näherkommen können. Ich verschiebe den Thread deshalb mal auf den Link, den du gepostet hast, dem eigentlichen Vorstellungsforum. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo kandalaks,


    bist du selbst betroffen oder woher hast du diese Info? Und hast du weitere Informationen? An welchen Orten sind z. B. Fälle bekannt? Und woher weiß man, dass das Ganze über die GPS-Daten der Fotos funktioniert?


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    Ein paar mehr Infos wären schön gewesen. Zum Beispiel die Begleitbäume der Steinpilze.


    Die Perlpilze sind klar. Die deutlich geriefte Manschette reichen als Unterscheidungsmerkmal von Pantherpilzen und die deutliche Rötung der Fraßstellen ist in der Gattung der Wulstlinge einmalig.


    Die Steinpilze sind für mich eher Fichtensteinpilze (Boletus edulis), die ja nicht nur an Fichten wachsen. Ein Unterscheidungsmerkmal ist der weiße Strich am Hutrand, den man hier erkennen kann und der zu Boletus edulis passt. Für den Verzehr eher unherblich, da beide gleich gut schmecken.


    Dass es hier keine Verzehrfreigaben gibt, wisst ihr ja, ne? - die "Bitte um Check?" impliziert nämlich den Vergleich mit einem Besuch beim PSV eures Vertrauens. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo noch einmal,


    dann versuche ich's mal: Für mich handelt es sich hier am ehesten um Samthäubchen (Conocybe spec.). Typisch ist die braune Farbe, die aber nach einer gewissen Zeit stark ausblasst (Hygrophanität). Das ist eine der Gattungen - wie es bei kleinen braunen Pilzen so oft der Fall ist -, für die man ein Mikroskop zur genauen Bestimmung der Art bräuchte.


    LG, Jan-Arne

    Hallo,


    auf den Fotos ist es schwer zu sehen, ob der Pilz überhaupt eine einseitige Öffnung hat oder nicht doch einfach ein Becherling ist. Ich meine allerdings, die für Eselsohren typischen Rosatöne auf dem ersten Bild zu erkennen. Bei dem Licht aber ohne Gewähr. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo,


    Baumpilz ist ja keine wissenschaftliche Bezeichnung. Für manche sind Baumpilze halt Porlinge, für andere alle Pilze, die auf Holz wachsen. Dachpilze sind Saprobionten. Das heißt, dass sie das sterbende Holz als Nährstoffquelle nutzen. Du solltest übrigens - spätestens beim Zerreiben der Lamellen - einen Rettichgeruch wahrnehmen. Wenn der fehlt, ist es eine andere Dachpilzart. Das würde mich bei der Größe und dem Aussehen aber wundern.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Männlein-im-Walde,


    ohne weitere Informationen und Detailbilder bleiben das sicher: Kleine, braune Pilzchen.


    Hast du denn eine Vermutung und - wenn man fragen darf - sammelst du sie zum möglichen Verzehr oder aus mykologischem Interesse. In beiden Fällen ist der Anfang nämlich bei größeren Pilzen oft sinnvoller, bzw. einfacher.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Klaas,


    ich glaube, dieses Gefühl können wir alle nachvollziehen - einen Pilz, den man schon lange mal finden wollte, endlich mal vor sich zu haben und direkt zu wissen: Das isser!


    Den Fund hast du sehr schön abgelichtet, gar nicht so leicht bei der geringen Größe. Aber hier bekommt ein Fund ein Foto, das ihm an Qualität zusteht. So soll's sein. :thumbup:


    Liebe Grüße und danke für's Teilen,


    Jan-Arne

    Hi!


    Das mit dem Geruch ist doch immer so eine Sache - da darf man keinem einen Vorwurf machen, wenn er mit ungeübter Nase zumindest versucht, einem Pilz eine bekannte Geruchsnote zuzuordnen. Auch die positive oder negative Auffassung von Gerüchen verschiedenster Arten kann ja stark variieren (z. B. Nebelkappe).


    Und schön ist an den gezeigten Bildern wirklich die Ähnlichkeit beider vorgeschlagener Arten zu sehen. Wegen der auf dem ersten Bild vor dem grauen Hintergrund erkennbaren kleinen Stacheln am Hut lande ich letztlich auch bei Lepiota aspera.


    LG, Jan-Arne

    Hallo,


    eine schöne bildliche Dokumentation!


    Für mich kann es - bei einer so deutlichen grünen Felderung am Hutrand - auch nur der Vermutete sein. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    Von den Farben (violettlicher Hut, gelbliche Stielbasis) her wohl eher ein Kuhmaul (Gomphidius glutinosus).


    Ein gutes Bestimmungsbuch ist z. B. 'Der große BLV Pilzführer für unterwegs' von Ewald Gerhardt.


    LG, Jan-Arne

    Ich würde die Endoperidie als rauh beurteilen, nicht als glatt oder mehlig. In dem Fall wärest du vielleicht falsch abgebogen beim schlüsseln. Hab jetzt keine Muße in die GPBW rein zu schauen.
    Was sagst du Arne ? Wie fühlt er sich an ?


    Ich würde sagen: feinkörnig besetzt. Konsistenz mittlerweile wie Papier, aber eben ganz leicht rau.


    Ich habe berkeleyi noch nie in echt gesehen und auch nicht den Sunhede im Bücherschrank, vielleicht sollte man den Fund sogar an Heinrich Dörfelt schicken.


    Oder auch an dich, wenn du magst. Du klingst so, als könntest du damit etwas anfangen. Wenn der Fund wirklich so sensationell sein könnte, kann ich auch gerne noch einmal zur Fundstelle fahren, weitere Fotos machen und 1, 2 weitere Fruchtkörper mitnehmen. Die halbstündige Fahrt jeweils würde ich dann wohl auf mich nehmen. ;)


    Könnte nicht nur, passt haargenau. Der Name stammt daher, dass diese äußerst variable Art früher auf ein Dutzend eigenständige (geografische) Arten verteilt war. Herauszuarbeiten, dass es nur eine einzige Art ist, war extrem problematisch.


    Echt? Sachen gibt's... :)


    LG, Jan-Arne

    Hi,


    dann definitiv nicht hygroskopisch. Wie gesagt. Der Stern war bereits komplett getrocknet und ist hier an der Luft noch einmal nachgetrocknet. Nur die eine Seite steht etwas hoch, die andere Seite dafür hingegen streng nach unten - wie auf den Fotos.


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Dann schuster ich aus den bereits gegebenen, aber zugegebenermaßen immer nur stückweise eingestreuten Infos morgen mal eine Anfrage! :) Leider habe ich nicht mehr Bilder gemacht. Christian oder Björn vielleicht? Das eine Exemplar habe ich auch hier, falls sich jemand mal an den Sporen versuchen möchte. Ich weiß ja nicht, ob das die Artenbestimmung bei dieser Gattung sehr vereinfacht oder eben kaum.


    Wie kann ich die Hygroskopizität denn testen? Feucht werden lassen und anschließend abrupt trocknen lassen? Oder ist der Zug dafür - zumindest mit dem Exemplar, was ich hier habe - bereits abgefahren?


    LG, Jan-Arne

    Hallo Mausmann,


    die weiteren Angaben:


    die Fruchtkörper waren im Durchmesser (Zackenende bis Zackenende) etwa 4,5 cm lang. Die Endoperidie ist 1,3 cm im Durchmesser.


    Dort tauchten mehrere Fruchtkörper auf, die sich - trotz Trockenheit - nicht sehr zusammengezogen haben (demnach nicht oder nur schwach hygroskopisch sein dürften).


    Die Fruchtkörper waren vor Ort bereits sehr trocken und das Exemplar, das ich mitgenommen habe, ist mittlerweile komplett getrocknet.


    Die Sterne hatten 9 Zacken.


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    @ Michael: Carabus problematicus könnte passen. Ein starker lateinischer Name im Übrigen. :D


    @ Ulla: Ein makroskopisch bestimmbarer Schleimpilz. Es wird immer besser. Danke dir. :sun: :thumbup:


    @ Kuschel: Grömitz ist leider ein ganz schönes Stückchen weit weg von hier. Aber eines Tages kriegen wir's hin... ;)


    @ Risspilz-Rätsler: Mal sehen, ob wir den noch rausbekommen, bzw. Ditte den knackt.


    @ Pablo: Der Erdstern... Wieder so eine Gattung, mit der ich bisher nicht ansatzweise etwas anfangen kann. :(


    Weitere Bilder - kann man damit was anfangen?





    @ Peter: Kann man dich mit Pilzen locken? So weit ist's nicht, komm beim nächsten Mal einfach eben rum und begleite uns. Dann finden wir auch mehr, denn deine Adleraugen sind unersetzlich. ;) - Bei den Fotos bin ich stets bemüht, das Maximum aus der Kamera herauszuholen. Und ich nehme mir die Zeit, die schönsten rauszusuchen und noch einmal kurz zu photoshoppen (Kontrast, Helligkeit, Sättigung). Das macht teilweise viel aus. :)


    @ Stefan: Das hatten wir uns wohl zu einfach gedacht. Wir haben immerhin ausgiebig dran geschnüffelt. Damit bleiben nur noch der Dicht- und der Scharfblättrige als Optionen, nehme ich an. Hast du die mitgenommenen Exemplare zufällig probiert, Michael?


    @ Alle: Die Schnecke wollte ich erst gar nicht dazupacken. Zu viel Moos im Weg und zu viele Unschärfen. Aber euch gefällt wohl die Perspektive. Die hat sich aber auch angeboten, denn die fette rote Nacktschnecke war gerade dabei, einen Baumstumpf zu erklimmen und war in der perfekten Position für ein schnelles Foto im Vorbeigehen. :)


    LG, Jan-Arne