Hallo,
dann mal mein Senf.
Leider sind die Bilder nicht so geworden wie gewünscht, irgendwas stimmte wohl mit der Kameraeinstellung bezüglich Belichtung des fokussierten Objekts nicht. Ich gehe dem mal nach. Dennoch möchte ich einiges zeigen:
1)
mit diesem Gerät wurden wir von Dortmund nach Kürten kutschiert. Purer Luxus mit einer gehörigen Portion Gastfreundschaft von Mirko, der auch für die Getränke an Bord gesorgt hat. 

2)
Der Beringte Erd-Ritterling (Tricholoma cingulatum) war für viele ein Erstfund. Hier gemeinsam mit zwei Arten an einem sehr pilzreichen Wegrand.

3)
An eben jenem Wegrand stand auch dieser Cortinarius, der von Dr. Oertel ad hoc einen Namen bekam. Den weiß ich nur gerade nicht mehr, weshalb ihr mir entweder auf die Sprünge helft oder wir gemeinsam auf die Fundliste von Björn warten müssen. 

4)
Ein weiterer schöner Fund war der Weinrote Schirmling (Lepiota fuscavinacea), dessen Farbe auf diesem Bild leider nicht gut zu erkennen ist. Hundertprozentig sicher bin ich mir mittlerweile übrigens nicht mehr. Evtl. ist Lepiota josserandii mit Rosatönen auch noch möglich. Hat jemand evtl. bessere Fotos?

5)
Diese extrem großen Grubenlorcheln (Helvella lacunosa) fanden wir an einem weiteren, mit Bäumen bepflanzten Wegrand zwischen zwei Waldstücken. Sehr auffällig war der graue Hut im Kontrast zum schwärzlichen Stiel.


6)
Den Natternstieligen Schwefelkopf (Hypholoma marginatum) habe ich auch noch nie zuvor bewusst gesehen. Hier kam er gleich an mehreren Baumstümpfen vor.

7)
Das Gallertfleischige Stummelfüßchen (Crepidotus mollis) ist vielleicht optisch nicht so ansprechend, dafür aber eine der wenigen Stummelfüßchen-Arten, die man (in diesem Fall aufgrund seiner Größe) makroskopisch so benennen kann.

8)
Diese zwei Wiesenkeulen waren kaum zu sehen und doch extrem spannend. Die kommen, glaube ich, beide unter Ralfs Mikroskop. Dann haben wir vielleicht Namen für die beiden. 


9)
Nach den Fotos am Standort haben wir die Puppen-Kernkeule (Cordyceps militaris) ausgegraben, um Paul die Puppe zu zeigen. Aber denkste. Man sah Augen und Beine. Das machte das Ganze noch faszinierender.

10)
Dieser hier blieb unbestimmt. Er wuchs scheinbar auf Schwärz-Täublingsresten. Zumindest hatte das Substrat genau die Konsistenz alter Schwärz-Täublinge. Nach erneuten Bildvergleichen kann ich aber sagen: Keine der beiden Zwitterlings-Arten passt. Demnach bleibt der Pilz wohl ohne Namen.

11)
Und es ging weiter mit schönen Funden: Der Kastanienbraune Schirmling (Lepiota castanea).

12)
Der Kröten-Öhrling (Otidea bufonia), den Ralf als Asco-Spezialist selbstverständlich sofort benamsen konnte. 

13)
Immer wieder schön: Der Zaunblättling (Gloephyllum sepiarium).

14)
Eine Pterula, deren Gattung mir völlig neu war. Es ist aber wohl nicht die Stinkende. Wurde sie bestimmt? Evtl. in Mannheim? 

15)
Ein unbestimmter Schleimpilz mit einer Orbilia spec.

16)
Und einem klassischen Spannungsbogen folgend der Fund des Tages: Die Grüne Stielzunge (Microglossum viride). Danke dafür, dass du uns den Standort gezeigt hast, Ralf. 


Das war's von mir. 
LG, Jan-Arne