Beiträge von JanMen


    Scheint ja wirklich ein schwieriger Fall zu sein.


    Hi,


    eigentlich gar nicht. Björn will mir nur nicht glauben. ;) Ich hoffe auch, dass sich noch jemand zu Wort meldet und Klarheit in die Sache bringt. Sonst muss ich Björn doch noch eine Wette unterjubeln... :D


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Man sieht, dass du dir schon Gedanken gemacht hast. Das ist sehr gut! :thumbup:


    Aber warum zeigst du kein Bild des gesamten Pilzes? Gerade bei den Riesenschirmlingen kann man anhand der Hüte die genauen Unterscheidungen vornehmen. Auch kann man dann die Größe des Pilzes besser einschätzen.


    Ich sehe hier übrigens eine ziemlich grobe Natterung, was zu den Riesenschirmlingen passt. Vermutlich ist einfach schon viel von der Natterung abgegangen, wie man es in Ansätzen erkennen kann.



    LG, Jan-Arne

    Hi Mirko!


    Da wirst du wohl recht haben. Der überlebt eine Reise vermutlich nicht. Wenn die Oberfläche fischeierartig war, wirst du wohl recht haben, der Farbton passt zumindest. Behalte das Bild der Art mal im Kopf. Wenn wir im Winter einmal unterwegs sind, können wir dir den Lachsfarbenen Schleimpilz ziemlich sicher mal zeigen. Danach kennst du ihn auf jeden Fall. :)


    LG, Jan-Arne

    Hi,


    ich habe auch mal ein bisschen nachgelesen und in Kürze das hier zusammengeschrieben:



    Hallimasch (Armillaria mellea agg.)



    (hauptsächlich nach Schlüssel und Beschreibung aus GPBWs –“ Band 3)
     
    Armillaria cepistipes Velen. (1920) Zwiebelfüßiger Hallimasch, Dunkelscheibiger Hallimasch
    -[font="Times New Roman"] [/font]Ring nur als wattiger Fetzen, vergänglich
    -[font="Times New Roman"] [/font]Hutschuppen nur im Hutzentrum, Stiel fast glatt oder wie bepudert
    -[font="Times New Roman"] [/font]Knollige Stielbasis


    Armillaria gallica Marxm. & Romagn. (1987) Wandelbarer Hallimasch, Gelbschuppiger Hallimasch
    -[font="Times New Roman"] [/font]Ring nur als wattiger Fetzen, vergänglich
    -[font="Times New Roman"] [/font]Dunkle Hutschuppen bis zum Hutrand, Stiel mit gelblichen Flocken oder Bändern unterhalb der Ringzone
    -[font="Times New Roman"] [/font]Wuchs meistens auf dem Boden (unterirdische Verbindungen zu Wurzelausläufern)


    Armillaria mellea (Vahl) P. Kumm. (1871) Honiggelber Hallimasch, Gemeiner Hallimasch
    -[font="Times New Roman"] [/font]Ring häutig bis stabil ausgebildet
    -[font="Times New Roman"] [/font]Meistens große Büschel, an Stielbasis verbunden (büschelig)
    -[font="Times New Roman"] [/font]vorwiegend auf Laubholz


    Armillaria ostoyae (Romagn.) Herink (1973) Dunkler Hallimasch
    -[font="Times New Roman"] [/font]Ring häutig bis stabil ausgebildet
    -[font="Times New Roman"] [/font]Hut fleischrötlich bis violettbräunlich, Hut mit sehr dunklen Hutschuppen
    -[font="Times New Roman"] [/font]Ring zahnradartig von dunklen Flocken berandet
    -[font="Times New Roman"] [/font]Auf Nadelholz beschränkt


    (ohne Anspruch auf absolute Richtigkeit...)


    Ich glaube, dass die Arten gar nicht so schwierig zu trennen sind, wenn man weiß, worauf man achten muss. Der Ring ist sicherlich ein gutes Merkmal.


    Ich behaupte nun übrigens, dass neben der Hutfarbe auch ein deutlicher Ring bereits erkennbar ist, auch wenn der Hut von diesem noch nicht getrennt ist. Ich denke, bei A. gallica wäre er in diesem Stadium schon nicht mehr so stabil.


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Ich widerspreche mal vorsichtig. Für mich alleine vom Farbton (eben honiggelb statt bräunlich) am Hut her A. mellea. Ich wollte einen der nächsten Tage mal nutzen, mir eine Übersicht mit Vergleichsmerkmalen der häufigsten 4 Arten anzulegen. Bevor ich das gemacht habe, sind alle Angaben zu Hallimasch erst einmal ohne Gewähr. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Nummer 1 ist auf jeden Fall ein Faserling. Das könnte schwierig werden, wobei die Größe schon beachtlich ist. Vor kurzem durfte ich Psathyrella fagetophila kennenlernen, der mikroskopisch so benamst würde. Der könnte es sein, aber ohne Mikro keine Gewissheit.


    Nummer 2 ist einer der Gürtelfüße.


    Nummer 3 sieht sehr nach dem Natternstieligen Schwefelkopf aus.


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Dann bin ich mal so frei, mich mit reinzudrängeln. Haltet ihr den hier auch für einen möglichen Getropften Schleim-Schirmling?


    Er war weder schleimig, noch waren Guttationstropfen zu erkennen. Mindestens eine Woche lang davor war es aber auch komplett trocken. Gerochen hat er vor Ort angenehm, am nächsten Tag dann erst leicht mehlig. Die Art ist hier alles andere als häufig und ich hatte sie dementsprechend vorher nie in der Hand. Daher bin ich mir bisher nur zu 85 Prozent sicher. ;)



    LG, Jan-Arne

    Hier nun die Bilder des aktuellen Mottowettbewerbs!



    ______________________________________________________________________________________________________________


    Bild 1




    Bild 2




    Bild 3




    Bild 4




    Bild 5




    Bild 6




    Bild 7




    Bild 8




    Bild 9




    Bild 10




    Bild 11




    Bild 12




    Bild 13




    Bild 14




    Bild 15




    Bild 16




    Bild 17




    Bild 18




    Bild 19




    Die Jury zieht sich bis zum 01. November zur Beratung zurück! :thumbup:

    Hier nun die Bilder des aktuellen Fotowettbewerbs! Ich freue mich darüber, dass so viele ihre Bilder eingereicht haben! :sun:


    (für die volle Qualität bitte die einzelnen Bilder anklicken)



    Bild 1



    Bild 2



    Bild 3



    Bild 4



    Bild 5



    Bild 6



    Bild 7



    Bild 8



    Bild 9



    Bild 10



    Bild 11



    Bild 12



    Bild 13



    Bild 14



    Bild 15



    Bild 16



    Bild 17



    Bild 18



    Bild 19



    Bild 20



    Bild 21



    Bild 22



    Bild 23



    Bild 24



    Bild 25



    Bild 26



    Bild 27



    Bild 28



    Bild 29



    Bild 30



    Bild 31



    Bild 32



    Bild 33



    Bild 34




    Die Jury zieht sich bis zum 01. November zur Beratung zurück! :thumbup:

    Hi,


    von den Farbtönen her (gelblicher Stiel u. a.) bin ich eher beim Gallentäubling.
    Ein Geschmackstest hilft hier weiter.
    Mild / leicht scharf = eher Ockertäubling.
    Sehr scharf = eher Gallentäubling.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Karl,


    endlich vergesse ich es mal nicht, beim fröhlichen Durchsehen zu kommentieren. Diese Motto-Bilderreihe hat nämlich Lob absolut verdient. Mal wieder ganz tolle Funde - ihnen würdig abgelichtet. Danke für's Zeigen.


    LG, Jan-Arne

    Hallo,


    bist du dir sicher? Als Unterscheidungsmerkmale kenne ich nur das bei der Himbeer-Hundsrute stärker gefärbte Receptaculum und den aasartigen Geruch (statt schwächer und kotähnlich). Dieses Rosa am Receptaculum hätte ich jetzt als Variationsbreite der Gemeinen Hundsrute eingeschätzt.


    Wie war denn der Geruch, Florus? Stark und aasartig = widerlich oder schwächer und süßlich bis kotähnlich?


    LG, Jan-Arne