Hallo Alexander,
noch einmal herzlich Willkommen im Forum! 
Das ist eine ganz schöne Menge. Dann schau ich mal, dass ich meine ersten Gedanken loswerde, damit die Profis ergänzen können.
1) Lepista nuda (Violetter Rötelritterling) dürfte passen. Schmächtigere Exemplare, wie man sie auf 1b) sieht können theoretisch auch Schmutzige Rötelritterlinge sein, doch die wären wohl auch an der Unterseite nicht so kräftig violett gefärbt.
2) passt.
3) dürfte auch stimmen, wobei ich bei Pilzen vorsichtig bin, die ich selbst noch nicht in der Hand hatte. Doch. Beim Moderatorentreffen, aber da war ich eher von den Grünlingen fasziniert. Einer dieser Pilze, die es hier nicht zu geben scheint.
4) sind keine Austernseitlinge. Die hätten weiße Lamellen und nicht, wie hier, dieselbe Farbe wie die Oberseite. Das Substrat wäre hier wichtig zu wissen. Ich tippe aufgrund der leicht welligen Lamellen auf den Gemeinen Muschelkrempling (Tapinella panuoides). Etwas ältere Laubholz-Knäuelinge sind vielleicht auch irgendwie noch möglich. Die kenne ich ebenfalls nicht aus eigener Anschauung. Über's Substrat kann man sie relativ gut trennen.
5) Rotfärbung an Fraßstellen, geriefte Manschette. Dazu der für die Gattung der Wulstlinge typische Habitus inklusive Knolle. Ganz klar: Perlpilz. 
6) Stimmt! Wenn die Pilze so büschelig an Holz wachsen und irgendwie schwefelig daherkommen, kannst du auch eine Geschmacksprobe (mit Ausspucken!) nehmen. Grünblättrige (und hier sieht man deutlich die typische grüne Farbe der Lamellen) sind ziemlich bitter. Aber Vorsicht. Keinen Gifthäubling zur Geschmacksprobe erwischen.
7) Vergleich den mal mit Amanita gemmata, dem Narzissengelben Wulstling. Zugegeben nicht mehr ganz frisch, aber bei dem Farbton sollte das passen. Ähnlich ist noch der Gelbe Fliegenpilz. Allerdings ist der eher zitronengelb, wohingegen der Narzissengelbe Wulstling auch mal, wie hier, fast ockerfarben sein kann.
Hat Spaß gemacht und ich bin auf weitere Beiträge von dir gespannt. 
LG, Jan-Arne