Beiträge von JanMen

    Hallo Nobi,


    was für eine fantastische Vorstellung! Weißt du, was ich Unwissender bisher dachte? Dass es da nur um Pilzrezepte gingen würde. Wie falsch ich lag. 8| Danke für die Aufklärung. Das wird gekauft! :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hier nun die Bilder des aktuellen Fotowettbewerbs!



    (für die volle Qualität bitte, falls möglich, die einzelnen Bilder anklicken)


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    Die Jury zieht sich bis zum 01. Mai zur Bewertung zurück! :thumbup:

    Hallo!


    Ich sehe das insgesamt auch eher kritisch. Denn wie Safran schon richtig gesagt hat, würde das das klare Profil des Forums entschärfen. Im Prinzip wäre ein Naturbereich ja Offtopic, aber auch nicht so ganz. Das Unterforum richtig unterzubringen wäre das erste Problem.


    Mal abgesehen davon beschwert sich ja auch niemand über pilzfreie Exkursions- oder sogar Urlaubsberichte. Solange sie nicht die Überhand nehmen (und das tun sie sicher nicht), finden Naturthemen auch so ihren Raum, ohne dass sie ein spezielles Unterforum brauchen.


    LG, Jan-Arne

    Hi zusammen!


    Coole Sache! :) Dann gratuliere ich zum Fund und danke für's Dranbleiben und die Mikrobilder. Denen, die sie auf Anhieb erkannt haben, zolle ich Respekt. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo Kerstin,


    gratuliere zum Erstfund. Der Ohrlöffel-Stacheling ist wirklich ein sehr schöner Pilz, den man entweder (das scheint von Pilzler zu Pilzler verschieden zu sein) sehr häufig oder fast nie findet.


    P. spadiceogrisea, der Frühe Mürbling, oder etwas aus der groben Gruppe wird es wohl sein. Für Genaueres müsste man mikroskopieren. Der zweite Pilz ist irgendwie nicht so leicht. Mir fehlt da der typische Farbverlauf am Stiel. Aber was Besseres als Strobilurus fällt mir auch nicht ein. Genauere Infos zum Fundort wären hier extrem hilfreich gewesen. Dein Drüsling ist der Warzige (Exidia nigricans). Das Eichen-Eckenscheibchen (Diatrypella quercina) könnte gut passen.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Christoph,


    die Zweifel kann ich durchaus nachvollziehen. So sieht diese Art - die ich selbst noch nicht finden durfte - auf Bildern im Internet Maipilzen schon sehr ähnlich. Was beide Arten eindeutig unterscheidet, ist das Sporenpulver. Man kann ein Exemplar über Nacht unter ein Glas legen (Anleitung siehe hier) und die anderen in den Kühlschrank legen. Am nächsten Tag hat man sein weißes Sporenpulver (statt des roten) und kann seine Pilze beruhigt essen.


    Riesenrötlinge im Münsterland? Es gibt, glaube ich, schon ein paar Stellen im Münsterland, die eher kalkig sind. Im allergrößten Gebiet (wie auch hier im Ruhrgebiet) sucht man Kalkarten allerdings ohne Erfolg. Höchstens an Bauschutt oder Schotterwegen können vereinzelt mal typische Kalkarten auftauchen.


    LG, Jan-Arne

    Hallo,


    Schleimpilz sicher. Bei dem Wuchs könnte es z. B. Didymium melanospermum sein, eine sehr häufige Art, die bestimmte Moose gerne so hochwächst. Aus der Ferne natürlich nur Spekulation. :)


    LG, Jan-Arne


    Ist euch denn das Rästel wirklich zu schwer?


    Wenn du mir sagst, ob ich richtig liege, kann ich dir sagen, ob das Rätsel zu schwierig ist. :P


    Eine gute weitere Frage... Hmm...


    Handelt es sich um einen Mykorrhiza-Pilz?
    Färbt der gesuchte Pilz im Schnitt (je nach Literatur) braunrötlich bis lilabräunlich?


    Sucht euch gerne eine der beiden Fragen aus, falls sie euch weiterhilft. Wenn Stefan mir sagt, ob mein Tipp stimmt, kann ich euch auch sagen, ob die Fragen in die richtige Richtung gehen. :P :D


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    Neubert et al. (1993) trennen die Arten im Wesentlichen anhand des Capillitiums.


    A. affinis - Capillitium eher weitmaschig, "mit Ringen, Halbringen, einseitig angeordneten Warzen und Stacheln kräftig skulpturiert [...], 3-9 µm, an den Verdickungen bis 12 µm im Durchmesser".
    A. denudata - Capillitium relativ engmaschig, 2-5 µm im Durchmesser.
    A. major - Capillitium eher weitmaschig, 2-3 (5) µm im Durchmesser.


    Anhand der Zeichnungen kann man die extrem skulpturierte unebene Oberfläche des Capillitiums bei A. affinis sehr gut nachvollziehen. A. denudata und A. major sehen sich nach den Zeichnungen des Capillitiums recht ähnlich. Allerdings wird A. major als kurz gestielte Art beschrieben und unterscheidet sich dadurch - nach den dort gezeigten Fotos - makroskopisch bereits von A. denudata. Ob man die mikroskopischen Merkmale ohne direkten Vergleich gleich richtig deuten kann, vermag ich nicht zu beurteilen.


    LG, Jan-Arne

    Halo sbiro!


    Das sieht schon sehr danach aus. :thumbup:


    Und ebenfalls richtig: Ein Speisepilz ist die Frühjahrslorchel nicht mehr. Auch bei vernünftigem Abkochen kann sie Rückstände ihres Giftes enthalten. Daher wurde ihr Speisewert, wie bei einigen anderen Pilzen in den letzten 50+ Jahren, von "essbar" zu "giftig" geändert.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Heidi,


    Morcheln sorgen überdurchschnittlich oft für persönliche Unverträglichkeiten. Daher wird zum Teil nicht mehr empfohlen, sie ohne Weiteres zum Verzehr freizugeben. Tatsächlich giftig sind sie damit nur bedingt - genauso wenig wie Butterpilz und die anderen Unverträglichkeitskandidaten. Schau mal hier für weitere Infos.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Bernhard,


    das wird ein Rötling sein und passt vom Aussehen und dem Wuchszeitpunkt sehr gut zum Frühlingsrötling (Entoloma vernum). Ob das Merkmal der gefärbten Lamellenschneiden dazu passt, weiß ich allerdings nicht auswendig. Gewissheit vermutlich ohnehin nur mit Mikro. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Bernhard,


    der wuchs statt am Totholz eher an einem Zapfen, oder? Das wird nämlich einer der Zapfenrüblinge (Strobilurus) sein. Wenn an Fichte, der Fichtenzapfenrübling (kurz FiZaRü), wenn an Kiefer eine von zwei Arten, die man nur mikroskopisch trennen kann.


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    der liebe Björn feiert heute Geburtstag. Und da möchte ich gerne virtuell mitfeiern. Du bist wirklich ein toller Typ! Es macht Spaß, mit dir durch die Wälder zu ziehen. Dass man Gleichgesinnte wie dich über das Forum findet, zeigt, was das hier für ein genialer Ort ist.



    Das Bild entstammt, wie du weißt, einem (wie ich finde) unserer schönsten Pilzmomente. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Alisa,


    wenn es auch ein schönes Foto ist, was die verschiedenen Größe der Exemplare gut einfängt und, wie du sagst, an die Daltons erinnert, ist es für eine Bestimmung nur bedingt geeignet. Die von dir angesprochene Rötung ist aber schon mal ein gutes Indiz. Dazu kommt der erkennbare Stielring und die violettlichen Lamellen. Bei Egerlingen/Champignons lande ich auf jeden Fall. Die Gattung ist gar nicht mal so einfach. Tippen würde ich ebenfalls auf (Kleine) Waldchampignons (Agaricus silvaticus).


    Was Giftpilze in dieser Gattung angeht, so gibt es (falls ich das richtig im Kopf habe, also ohne Gewähr!) nur die Sektion um den Karbolegerling. Diesen Arten (neben Karbolegerling z. B. noch der bräunliche Perlhuhnegerling) ist gemein, dass sie in der Stielbasis beim leichten Ankratzen gilben. Das setzt natürlich voraus, dass man die Gattung sicher erkennt, aber das habt ihr ja in diesem Fall. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    Ein toller Fund! Ob das mit der noch glühenden Asche eine Art optischer Tarnung ist? Der Gedanke ist zumindest naheliegend.


    Und ein schöner Einstand ist das auf jeden Fall, Hans. Herzlich Willkommen! :thumbup:


    LG, Jan-Arne