Beiträge von Safran

    Hallo Steffi,
    Herzlich Willkommen,
    Systematisches Lernen 8| nur die Vorstellung finde ich furchtbar :cursing:. Würde ich auch nie tun. Pilzesammeln ist Hobby und keine Arbeit (nur das Pilze putzen sehen ich dann doch als Arbeit- immer bleibt das an mir hängen ;( )


    Einfach Sammeln, mal immer wieder was unbekanntes bestimmen, so macht es Spaß und auch hier regelmäßig mal reinschauen. Ich habe hier schon einiges dazugelernt und obendrein viel Spaß, wirst Du sicher auch haben.

    Kriegelsteiner und Ludwig hat nicht jeder zuhause . Laux schon eher, aber auch da wird kein spezifischer Geruch beschrieben. Allgemeinzugängige Quellen finde ich ich da wenige.
    Auf http://www.pilzflora-ehingen.de wird mein Favorit neben zig anderen Pilzen auch beschrieben und da wäre eine spezifische Geruchsangabe zu finden.


    Natürlich könntest auch Du als Referenz gelten, wenn Du den Pilz hier im Forum beschrieben hättest, aber in Deine Riechnerven reinzukrabbeln gestaltet sich schwierig :D .


    Ich selbst und vermutlich auch etliche andere haben diesen Pilz zumindest noch nicht bewußt gefunden. Wäre ja spannend, was ich dann zum Geruch sagen würde, aber ich habe es auch nicht so mit Geruchsbeschreibungen

    Bin einverstanden, aber auch diese sollte meiner Meinung nach besser wieder mit Quellenangabe gestellt werden, da sich auch hier die Angaben je nach Quelle sehr unterscheiden. Vielleicht sollteman dann auch besser nicht die Frage stellen, ob der Pilz neutral richt (riecht mein Favorit nach einigen Quellen, ), sondern schon besser einen besondereren Geruch erfragen.

    Danke vielmals für die Erklärung.
    Habe in der Hinsicht irgendwie noch nie so unterschieden.
    Irgendwie sammle ich dann sehr viele Waldpilze an Ruderalstandorten und zwar dann doch sehr ruderalen Standorten, z. B. Kiefernreizker, Fichtenreizker, Butterpilze, Körnchenröhrlinge.... die finde ich auch nur an solchen Standorten. Hundeklos werden aber vom Besammeln ausgenommen ;)

    Exakt 0 klingt für mich auch einfach nach Pech und schlechtem Pilzwetter.Oder für das Wetter falschem Ort.


    Kein einziger passiert mir zwar selten, ist aber auch schon passiert, daß ich beim Durchgehen eines Waldes nicht mal irgend einen Porling fand und nicht mal grünblättrige Schwefelköpfe, die man fast immer findet.


    Das auch ich es immer noch nicht richtig raus habe, zu wissen, wann ich wo am besten sammle , gebe ich zu und das trotz langjähriger Erfahrung. Deshalb suche ich auch immer noch als erstes die allernächsten Standorte auf (das Wohngebiet in der Nähe) und bestimme teilweise daran, wo ich dann noch hingehe.

    Der Pilz blaut echt wenig für einen netzstieligen Hexenröhrling.
    Aber das kann schon mal vorkommen, besonders wenn die Pilze etwas trockener sind. Das Blauen passiert beim netzstieligen sehr schnell, beim Liegenlassen verschwindet die Verfärbung aber wieder teilweise. Im Fleisch hellere Exemplare finde ich auch immer wieder mal- auch wieder, wenn die Pilze eher etwas trockener sind und genau diese blauen dann auch schwächer.


    Abgesehen vom Phänotyp, der schon sehr nach netzstieligem Hexenröhrling aussieht, sehe ich im Querschnitt doch schon ZIEMLICH eindeutig eine Netzhexe. Weswegen? Zwischen den Röhren und dem Fleisch erkenne ich im Foto eine deutlich dunkle Trennlinie. Diese ist eigentlich nur bei den Netzhexen so klar ausgeprägt. Eigentlich sollte sie rötlich sein, kann ich jetzt auf dem Foto nicht so klar erkennen, aber wenn Du die Röhren ablöst, sollte es darunter rot oder zumindest rötlich aussehen. Das muß nicht immer über den ganzen Röhrenboden gehen, manchmal ist der äußere Rand auch eher gelb, aber man findet beim netzstieligen Hexenröhrling immer zumindest rötliche Anteile. Einen rein gelben Röhrenboden, wie von MykoAlex beschrieben, habe ICH bei denen noch nicht gefunden, auch wenn sich das Rot manchmal sehr schwach zeigte.

    Pablo, was ist eine Ruderalform?


    Ich finde zur Zeit oft die gleichen, habe sie aber irgendwie nicht dem behangenen Faserling zugeordnet bekommen. Habe aber im Moment auch wegen der Speisepilzmassen , die verarbeitet werden müssen, auch kaum Zeit zur Bestimmung von bisher unbekannten.

    Ich habe im Moment auch die Erfahrung, daß es besonders an den Waldrändern pilzt- bis so ungefähr 5-10 Meter in den Wald rein, aber da dann ordendlich. Ich glaube, die gestrigen Funde stelle ich besser nicht ein :shy: , könnte zum Forenausschluß führen ;) . Mitten im Wald hingegen gähnende Leere, außer vielleicht mal ein breitblättriger Rübling oder ein Dachpilz. Aber der Waldrand und sehr lichte Wälder reichen doch vollkommen. Gestern haben wir übrigens schon die ersten Totentrompeten gefunden.


    Und die Wiesen sind auch sehr ergiebig.

    2. erinnert mich mehr an Käsepilzchen wegen dem Übergang Lamellen, Stiel und dem durchgehend braunen Stiel.
    3. glaube ich spontan eher nicht, aber unsicher- hättest den mal anschneiden sollen- dann wäre es klarer. Könnte vielleicht auch ein Blutmilchpilz sein.

    Mit der Sporenpulverfarbe hätte man aber die Gattung noch nicht raus. Mein Problem bzgl der Sporenpulverfarbe ist, daß sich da bzgl. meines Favoriten mal wieder die Quellen widersprechen.


    ICH würde deshalb fragen, ob der Pilz nach 123- Pilze, Laux hell gelblich- cremefarbenes Sporenpulver hat.

    Na ,dann mal los, Luckenbachranch. Mir fällt zu meinem Favoriten keine nichtmikroskopische Frage ein, die die Gattung verraten würde. Aber , ich denke bei der 2. Frage dürfte durchaus schon die Gattung rauskommen, wenn der Gattung nicht nur 1-3 Vertreter angehören.


    Edit: och Luckenbachranch, nach dem Edit paßt meine Antwort nicht mehr ganz.

    Das Problem ist mal wieder, daß es bei meinem Favoriten sowohl bzgl. Geruches als auch der Sporenpulverfarbe in unterschiedlichen Quellen unterschiedliche Angaben gibt. Jedoch wird ein bestimmter Geruch mehrmals erwähnt, woanders wird er als neutral beschrieben.


    Ich denke, die ungefähre Größe hilft da , denke ich, nicht weiter.


    Allzu viele Quellen zu dem habe ich nicht.


    Oder sollten wir tatsächlich Climbingfreaks zweiten Fragevorschlag aufgreifen ;) ?

    Lese gerade Deinen Hinweis und da kommt mir doch glatt einer in den Sinn, auf den ich bei meiner Sichtung gestoßen bin undn den ich irgendwie bisher als wahrscheinlichsten Kandidaten hatte, aber die Hutoberfläche paßte mir dafür nicht so richtig.


    Timo, die Äußerung galt absolut nicht gegen Deine Aussage, die natürlich auch kein Fehler ist : Meine Äußerung ist dazu lediglich eine ERGÄNZUNG, keine Korrektur. Bitte nicht falsch verstehen. Es ist doch hier einfach ein Zusammentragen von Erfahrungen und Deine gilt genauso.

    Man kann eigentlich auf jeder freien Grünfläche irgendwelche Pilze finden- auch Speisepilze. Nur bestimmte Pilze haben speziellere Anspüche. Ich finde z.B. mitten in der Stadt in einem Blumenbeet Rotfußröhrlinge, auf einem kleinen Grünstreifen Champignons. An solchen Orten lasse ich sie aber stehen, weil da auch die Hunde hinmachen.


    Meine meisten Pilze sammle ich auf den Grünflächen einer benachbarten Wohnanlage (einfach weil nur ein paar Meter Fußweg): Dort sammle ich Champis, büschelige Raslinge, Schopftintlinge, Edelreizker (mein einziger Fundort), Fichtenreizker(mein einziger Fundort), Nelkenschwindlinge, Butterpilze(einziger Fundort), Körnchenröhrlinge (mein einziger Fundort), Schopftintlinge, Riesenträuschlinge (einziger Fundort), Rotfußröhrlinge, Nelkenschwindlinge, violette Rötelritterlinge , rissige Ackerlinge (einziger Standort)
    Auf einen anderen Grünstreifen in der Nähe: Lärchenröhrlinge.


    Da gehen täglich hunderte vorbei: Ich bin die einzige Sammlerin.


    In Stadtparks habe ich auch schon gesammelt (u.a. Steinpilze).


    Einige Foris haben sich Friedhöfe auserkoren.


    Man braucht im Allgemeinen nicht raus aus der Stadt, um Massen zu finden. Einfach die nächste Grünfläche untersuchen.


    Samtfußrüblinge aber sind z.B. hier wählerisch: Alle Standorte in der Nähe brachte nur Einzelexemplare- nicht lohnend, auch fast alle Wälder in der Gegend sind dafür nicht lohnend. Durch Zufall entdeckten wir da - schon etwas weiter weg- den Superwald- er ist feuchter als alle Standardwälder, viel abgestorbenes Holz.....


    Zu Beginn würde ich einfach dort suchen, wo es am nächsten ist, wo man öfters mal nachschauen kann. Im Laufe der Zeit entwickelt man dann ein Gefühl, was wann, wo wächst.
    Ansonsten kann man natürlich auch ins Blaue fahren, und einfach irgendwo anfangen. Aber zum falschen Zeitpunkt findet man dann trotzdem nichts. Der Zeitpunkt ist das wesentliche, damit man was findet und den habe selbst ich noch nicht für jeden Wald raus.


    Nur manche Pilze haben gezielte Ansprüche.Und man braucht speziellere Wälder. Wichtiger sind natürlich die Baumpartner der Mykorrhizaplize. Edelreizker kann man natürlich nicht unter Buchen finden.....
    [hr]

    Fichtenwälder mit sauren Böden können gute Standorte für Maronen und Steinpilzen sein.


    KÖNNEN
    Aber man findet sie ebenso woanders. Ficvhtenwälder mit saurem Boden :/ , ich glaube, da haben wir hier gar nichts.
    Meine Sommersteinpilze finde ich im Eichenwald (Sandboden), Fichtensteinpilze und schwarzhütige Steinpilze im Buchenwald, Maronen im Kieferwald (Sandboden)

    Der erste ist auf jeden Fall ein Scheidenstreifling.
    Der 2. ist ein Fliegenpilz, wo die Flöckchen größtenteils abgewaschen sind, kann schon mal vorkommen- au dem einen Bild sieht man die Flöckchen am Rand durchaus noch ganz gut.
    3. Den 3. würde ich auch als grubigen Milchling ansehen.
    4. paßt auch
    5. würde ich auch sagen, aber Täublinge sind nicht so mein Ding.
    6. auch Täublinge- ICH weiß nicht welche

    Naja, da stand wenigstens Maltisirup drauf und vor ÜBERMÄ?IGEM Verzehr wurde gewarnt (weil abführend), aber einen übermäßigen Verzehr würde ich schon anders sehen, als eine etwas größere Teilmenge einer Tüte und es blieb nicht nur bei Durchfall- es war heftiger als die letzten Salmonellen im Ausland.
    Aber es geht ihr zum Glück jetzt wieder gut.


    Aber wenn ein Inhaltstoff in der Deklaration ganz fehlt :cursing: , muß bei mir mal der Fall gewesen sein, Allergie mit Atemnot- mein Töchterchen hätte mich schon fast ins Krankenhaus gebracht- die Deklarationen aller Zutaten haben wir danach angesehen- es waren in allen Zutaten nach Deklaration NUR Stoffe drin, auf die ich sicher! nicht allergisch bin.


    Ja es ist echt schon schlimm mit den unzähligen Chemikalien, denen man sich kaum entziehen kann.


    Pilze essen ist da irgendwie vergleichsweise doch sehr sicher, da weiß man, was man ißt, auch wenn noch nicht alle Inhaltsstoffe jeden Pilzes bekannt sind, aber in gekauften Lebensmitteln ist man doch viel mehr Versuchskaninchen und man weiß als Verbraucher noch weniger was drin ist (bei nicht deklarationspflichtigen Zutaten), bzw. wie bekannte Zutaten wirken.


    Meine Tochter scheint auf einiges an Zusatzstoffen zu reagieren, nur haben wir keine Ahnung welche.