Danke Öhrling,
na dann schaue ich da noch mal nach. Ich denke nährstoffarmer Sandboden trifft es am ehesten. (Kiefern gibt es da nicht, aber einzelne Birken) Der Wald wurde aufgeforstet. Die wenigen! Birken sind wohl Unkraut und fühlen sich da ziemlich unwohl. An dem einen Rand finde ich auch absterbenden Hollunder (mit nur wenig Judasohren- zu trocken)
Die weiteren von Dir genannten Pilze habe ich da noch nie gefunden. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Der Heringstäubling kommt zumindest in der Nähe vor. Dort:Große einzeln stehende Solitäreichen auf sehr armen Sandboden auf Parkgrundstück (dortige Funde:neben Heringstäubling (blieb die letzten 2 Jahre aus):Wurzelnder Bitterröhrling(regelmäßig), Riesenchampignon(nur einmal), Jungfernellerling(regelmäßig), schwärzender Saftling, Eichenfilzröhrling ?, Nelkenschwindlinge(geringe Anzahl) Kremplinge (blieben die letzten 2 Jahre aus) und bis zum Fällen der Fichten auch der Fichtenreizker. )
Ob der Wald thermophil ist? Keine Ahnung. Woran erkennt man einen thermophilen Wald? Außer am Pilzvorkommen? Nach Pilzvorkommen müssen hier wohl diverse Wälder thermophil sein, nach dem, was wir da so finden.
Insgesamt haben wir hier Seeklima: also weder besondere Hitze noch besondere Kälte, also alles sehr gemäßigt.
