Ich muss aber zugeben, ich habe entweder mirkoskopiert oder schnabuliert. Die gegessenen habe ich also nicht richtig bestimt. Mir fällt aber auch auf, dass die Geschmakcsqualität variiert. Ich habe das aber mehr mit der Zahl der Wechselfröste verbunden gehabt. Falls da was mit den Arten korelliert wäre, wäre das spannend.
LG
Christoph
Daß das mit der Anzahl der Wechselfröste korreliert (tatsächlich auch allererste Idee) habe ich ziemlich schnell ausgeschlossen. Weil dann wäre der unterschiedliche Geschmack nicht so standortabhängig gewesen.
Bei uns (Zimtsternchen und ich) war der Verdacht auf unterschiedliche Arten (einzige Alternative am Anfang noch: unterschiedliche Substrate(auch heute noch nicht abschließend untersucht) aufgekommen, weil irgendwann sahen wir schon sehr schnell, ob die schmecken würden, selbst ohne Holzbestimmung. Danach gab es meinerseits erste Nachforschungen, ob es nicht auch weitere Arten geben KÖNNTE. Erste Informationeinholungen. Aber halt nichts gesichertes. (ja, das Mikroskop. welches ich immer noch nur im Notfall verwende)
Meine Tochter hat übrigends noch ergänzt- Zur Unterscheidung der gut schmeckenden und nicht gut schmeckenden (und bei Überlegung hat sie Recht) Fl. elatica (die ich jetzt einfach mal als weniger schmeckende Art annehme): die Stiele sind tendentiell gummiger, die Hüte tendentiell schleimiger, und die Stiele tendentiell dunkler(bzw. höher bis zur Spitze dunkler. Wir erkennen mittlerweile auf einen Blick, ob die schmecken werden (aber nur zu 95% sicher) .
Wir wollen es aber noch weiter untersuchen (notfalls mit meinem Mikroskop)- ich werde mal die weiteren verlinkten Arten nach Schlüssel einbeziehen - nur mein Mikroskop läßt halt sehr zu wünschen übrig. Ein Meßokular habe ich nicht und meine Mikroskopierkenntnisse sind auch sonst beschränkt. Nicht, daß sich da irgendwo eine totale Fehlannahme eingeschlichen hat: Aber bei uns sind 2 Arten häufig, weitere unterscheide ich noch nicht und diese beiden unterscheiden sich durchaus nicht ganz unwesentlich.
