Witzig, ich habe einen ähnlichen oder den gleichen Pilz gefunden, Meine Tochter hat das Foto nur noch nicht wiedergefunden- wollte es auch schon einstellen. Allerdings war der, den ich gefunden hatte, schon wie ein Tintling zerlaufend und aufgeschirmt.
Beiträge von Safran
-
-
Genau!!!
-
Ich komme jetzt gerade durch die tolle Nachfrage eines anderen Neumembers zu diesem Thema. Neumember wollte einfach wissen, was für Pilze, ob giftig, wegen Kind im Garten- hatte da ein wenig Bedenken- o.k. kleine Kinder nehmen alles mögliche in den Mund und dann will man Gefahrenquellen ausschalten. Aber sie fragte nach, um nicht sinnlos Pilze zu zerstören.
Eine sehr gute Einstellung- finde ich. Und o.K. einen Gifthäubling würde ich im Garten bei kleinen Kindern wohl auch eliminieren- das war der Verdacht (unbegründet- aber es wurde halt dann hier vorsichtshalber nachgefragt)- die Pilze im Garten waren KEINE Giftpilze.ABER:
Neulich habe ich gehört, wie ein Kind auf einer Wiese ohne Einschreiten der Erziehungsberechtigten einfach alle Pilze zertreten hat, weil unbekannt- die könnten ja giftig sein- war die Begründung.
Nach Nachfrage: es werden wahrscheinlich Champignons gewesen sein- ich weiß nicht welche
Ich bin dann sehr provokativ vorgegangen: "Gönnt Ihr die Pilze , nur weil Ihr sie nicht kennt, keinem anderen? " "Neid?" Ich war da schon sehr provokativ.Und dann immer weiter vorgetastest- bis auch zu möglichen Giftpilzen. Warum auch die schützenswert sind und warum die auf einer Wiese nun echt ungefährlich sind..... und dann gleich Exkurs in die Pflanzenwelt... "Meinst Du alle diese Pflanzen gehören ausgerottet?"- das zieht immer.
Ich glaube , ich hatte Erfolg. Es wurde versprochen, sollten die Pilze wieder auftreten, mich anzurufen, wegen Bestimmung.
U.U.werde ich Euch zu Rate ziehen. Ich kenne ja bei weitem noch nicht alles. Ich glaube, ich habe sogar ein wenig Interesse geweckt.
Ich habe auch schon vorher öfters Pilzstellen gesehen, wo einfach alles umgetreten war (Nein, das waren keine Waldtiere,dazu viel zu systematisch).
Wenn kürzlich passiert,habe ich die Reste der Zerstörungsorgien bzgl Speisepilzen noch mitgenommen, wenn nicht noch zusätzlich zertreten mit großer Arbeit (um bloß nichts pilzähnliches noch stehen zulassen).Ich habe trotzdem Schwierigkeiten, so was zu verstehen.
-
Aber für Nummer 2 hat niemand eine Idee? Ich hätte wegen dem dicken Stiel und der deutlich Färbung des Huts darauf gehofft, dass zumindest eine Richtung klar würde. Lamellen hat er übrigens. [hr]
Ziegelgelber Schleimkopf vielleicht?
Ich bis jetzt noch nicht. Bin selber gespannt. Die deutliche Färbung des Hutes . Na,da gibt es einige. Und der Pilz ist auch echt noch sehr klein. Ich vermute , daß er gar nicht sicher bestimmt werden kann, weil einige Merkmale noch nicht erkennbar.
Fundortangaben sind übrigens ganz allgemein immer hilfreich. Unter was für Bäumen hast Du den Pilz gefunden? Und zwar ganz speziell :O.k.Du schriebst Fichtenwald mit ein paar Birken und Kiefern- schon sehr gut, aber was wuchs ganz konkret in der Umgebung?Stelle notfalls den Pilz noch mal getrennt ein: Aber ich denke es werden noch Antworten kommen, aber ich fürchte keine Bestimmung.
-
Das ist was in Richtung Tintling. Du wirst sehen, bald wird der Hut von unten her zerfließen. Es kommen da einige infrage- sind aber alle NICHT giftig. Brauchst also keine Angst zu haben.
Nimmt den Dein Kind immer noch alles in den Mund?- dann kannst Du es eh übrigens im Garten nicht unbeaufsichtigt lassen. Stell Dir vor, jemand schmeißt ne Kippe über den Zaun?
Aber trotzdem super, daß Du nachfragst. Wie gesagt, der Pilz ist mit Sicherheit unbedenklich, wenn auch kein Speisepilz. Ein Gifthäubling ist es mit Sicherheit!!!! nicht.
-
O.k. dann IST es der Rettichhelmling.
-
Wahnsinn!
-
Ich sage auch,daß das ein Helmling ist, tendiere aber eher nicht zum Rettichhelmling, schließe den aber auch nicht aus. Also wie riecht er?
-
Alles anzeigen
Und erst diese ganzen kleinen bis mittelgroßen, weißen Lamellenpilze diverser Gattungen. So wie das hier:
Ob ich die mal noch zur Bestimmung in den Raum werfe?
LG, Beorn.
Vergleiche mal mit schneeweißem Ellerling (Hygrocybe virginia)
-
Nummer 1 hätte ich eher als Sandröhrling eingeordnet.Der Sandröhrling hat meiner Meinung nach dunklere Röhren, diese verfärben sich zudem im Schnitt.;)
Auch wären die Poren eher kleiner.Ein sicheres Merkmal für den Kuhröhrling wäre übrigens zähelastisches Fleisch. Der bricht kaum wenn man ihn bearbeitet und läßt sich häufig auch ein wenig eindrücken mit "Zurückflutschen" schwer zu beschreiben.
-
Also ich vermute, der will die Pilze schon noch jemanden zeigen. Manche sammeln einfach wahllos mit Null Ahnung und lassen dann jemand anderes sortieren. Leider wird dann immer der größte Teil letztendlich weggeschmissen.
Aber gefährlicher ist es bei Leuten mit Halbahnung. -
Ostholstein, nicht so weit von Dir entfernt, meldet für dieses Jahr Pilzwüste. Vor ungefähr 2-3 Wochen soll es mal vereinzelt was gegeben haben, habe ich gehört, aber just zu der Zeit war ich nicht im Wald.
-
Was allerdings tatsächlich bei mir klappte: Rotfußröhrlinge : Ich schmeiße Pilzreste immer in geeignete Ecken des Gartens. Und in einem Jahr sah ich plötzlich an der Stelle: Rotfußröhrlinge, allerdings hielt sich die Stelle nicht, waren wohl doch nicht jedes Jahr optimale Bedingungen, so daß sich das halten konnte.
Das ist ja interessant! Danke für den Tipp! Rotfußröhrlinge haben wohl von allen Röhrlingen die niedrigsten Anspruch - muss ich sofort auch versuchen!!
Nächster Schritt wäre dann meine kleine Lärche langsam an Goldröhrlinge zu gewöhnen;)Rotfußröhrlinge scheinen tatsächlich im Vergleich gesehen echt niedrige Ansprüche zu haben. Ich finde die hier in der Gegend an allen möglichen Stellen, z.B. auf dem Rasen einer benachbarten Ferienwohnungsanlage- dort anscheinend mit Eichen verkoppelt (war gerade beim Suchen von Champignons- die Stelle war vor ein paar Jahren noch sehr ergiebig) , an den Wegrändern meines eines Spazierweges. Ich finde sie an so unterschiedlichen Stellen mit so unterschiedlichen Bäumen , bei so unterschiedlichen Bodenverhältnissen...,daß ich denke, daß es ein einfach anzusiedelnder Pilz ist.
Wenn die nur nicht meistens so viele Maden hätten- Ich mag den Geschmack sehr gerne- die Konsistenz ist etwas "nicht jedermanns Sache"- aber habe mich eigentlich daran gewöhnt und mag die mittlerweile sogar gerne. . Früher hatte ich sie eher lieber getrocknet, weil sich dann die Konsistenz verlor- aber heute nehme ich die nicht mehr so zum Trocknen und schmore sie lieber gleich (und mittlerweile mag ich sogar die Konsistenz), weil man bei denen beim Trocknen doch ziemlich aufpassen muß- sie gehören zu den zersetzungsgefährdeten Pilzen- und ich habe schon gelegentlich Trocknungschargen vorsichtshalber weggeworfen-am besten nimmt man für die den Dörrex (hatte ich zunächst noch nicht)
Parasole findet man hier übrigens nur sehr selten, ich hatte allerhöchstens Einzelfunde von vermadeten Exemplaren (weiß eigentlich nichtmal wie der schmeckt), wobei der Tipp von Wühlmüll könnte u.U. auch was sein. Ich überlege jetzt echt auch.
-
Oh, bei den Bildern erkennt man echt,warum die ihren Namen bekommen haben.Und Melanieoderimmer hat schon richtig gesagt. Dieser Pilz ist nicht an den Hollunder gebunden- auch wenn er ihn bevorzugt.
((Ich finde übrigens den Fichtensteinpilz (da ist der bevorzugte Partner , wie der Name schon sagt die Fichte) hier mangels Fichten eigentlich fast nur an anderen Partnern- i.d.R. Rotbuche, wobei u.U. die wenigen eingestreuten Fichten u.U. sich zumindest positiv auf den Bestand auswirken im Sinne: da hält er sich auch unter schlechten Bedingungen ,um sich dann wieder ausbreiten zu können- aber dies von mir reine ungesicherte! Hypothese))
-
So einfach lassen sich die Pilze eigentlich nicht AUSSÄHEN- läuft nicht so einfach wie mit Samen aus der Samentüte. Erst muß sich überhaupt ein Mycel bilden....... und das klappt nur bei idealen Bedingungen und keine Ahnung,wie lange es braucht,bis sich da überhaupt Fruchtkörper bilden, wenn es tatsächlich gelungen ist.
Ich und andere haben es bisher mit Riesenbovist ohne Erfolg versucht.
Was allerdings tatsächlich bei mir klappte: Rotfußröhrlinge : Ich schmeiße Pilzreste immer in geeignete Ecken des Gartens. Und in einem Jahr sah ich plötzlich an der Stelle: Rotfußröhrlinge, allerdings hielt sich die Stelle nicht, waren wohl doch nicht jedes Jahr optimale Bedingungen, so daß sich das halten konnte.
Ich wünsche Dir trotzdem Erfolg mit der Ansiedlung,aber es ist nicht so einfach.
-
Alles anzeigen
Hallo fong,
Wer weiß, vielleicht trägt auch sowas HIER (bei Minute 3:20) zum schlechten Ruf bei..oh je. Und der vermeintliche Schönfuß davor ist irgend ein Filzröhrling. Der Pilz bei 1:58 sieht auch eher nach Grauem Wulstling aus. Wie man später sieht, hat er ihn in seinen Korb gelegt. Da kann man von Glück reden, dass es kein Pantherpilz war. Das gleiche bei 6:14.
Viele Grüße
ToffelDas Video: Au Weia. Hoffentlich lebt der Typ noch.
-
Oh Gerd , Du bist echt super.
Aber ich stelle gleich die nächste Frage:
Unterscheidung zu Clavuncula amethystina (nur eben gerade nachgelesen): Nur dadurch, daß bei der amethystina alles farbenfroher ist,ober noch anderes. Irgendwie möchte ich gerne einfach so einen "Blick" lernen, aber auch genaue Unterscheidungsmerkmale zwischen Pilzen kennenlernen, aber erstmal noch ohne Mikroskop (obwohl ich sogar eins stehen habe, aber im Moment eher für andere Zwecke)
Und Mikroskopieren ist kein Spaß für mich- es ist einfach nur super anstrengend für meine Augen- kriege bei längerer Tätigkeit Kopfschmerzen etc. - Ich mache sowas nur, wenn keine andere Möglichkeit.
-
DA ja das Wetter Ostholstein und Meck-Pomm. im allgemeinen recht ähnlich ist, viel mehr als zu Schleswig Holstein- Westküste oder Süden von Schleswig Holstein,werde ich dann auch bald wieder einer Versuch starten. Obwohl ich verfolge die Übereinstimmungen /Unterschiede nicht kontinuierlich /permanent. Aber irgendwie ist (wenn ich es vergleiche) unser Bereich wettermäßig eher Meck-Pomm.zuzuordnen.
Ob es Ähnlichkeiten in der Pilzflora gibt, dazu habe ich echt keine Ahnung: Wie sehen bei Euch die Wälder aus (ich war echt noch nicht da)- hier überwiegen Rotbuchenwälder mit Einzeleinstreuungen anderer Baumarten.
Super interessant würde es natürlich bei Dünenpilzen und Co- Ich habe ehrlich mich da noch nie genauer umgeschaut-ich sammel Pilze in erster Linie wegen meinem Sammeltrieb......, aber ich will meine Interessen da ausweiten: Finde es irgendwie toll,wenn ich da über interessantes stolpere. -
Die Röhren da sind Poren, kenne ich mich aber noch nicht so gut mit den Porlingen aus, behalte also erstmal meinen Verdacht für mich.
Es werden sicher bald kompetentere antworten. Und vielleicht noch ein paar Zusatzfragen stellen. Bild der Poren ist immer gut. Also Bild von unten,Und auch ein Schnittbild, keines Eckchen abschneiden, Verfärbungen im Schnitt... nur als Tipp für die Zukunft. Oft sind solche nötig.
Ansonsten super Fotos und auch super, daß Du die Weide gleich mal als Baum mitfotografiert hast, so erübrigen sich Fragen nach dem Substrat, obwohl Du hast es ja eh angegeben.
-
Danke Schmidtlux,
ja irgendwie sieht die auf Deinem Bild echt anders aus. Ja und nur von Spitzen kann man bei der vorgestellten Koralle echt nicht sprechen. -
Was spräche den bei der ersten Koralle für oder gegen Hahnenkamm-Koralle? Nicht, daß ich die schon jemals gefunden hätte......
-
Ob die in der Apotheke Ahnung von Pilzen haben, da habe ich meine Zweifel. Zumindest in Deutschland werden zwar unter Toxikologie die Wirkungen der Giftstoffe gelehrt , aber keine Pilzunterscheidung.
Na, dann mal her mit den Bildern.
Aber auch von mir der Tipp: nicht einfach wahllos sammeln und dann u.U. die Hälfte wegwerfen müssen.
Besser etwas gezielter und sich dann nach und nach die einzelnen Pilze erschließen. Es gibt schon einige unverkennbare, mit denen man erstmal anfangen kann. -
-
-
hab oben noch etwas hinzugefügt! Gibt es bei diesen Arten giftige die man verwechseln könnte?Unter Beachtung der wesentlichen Merkmale: nein. Ich kenne Deine Pilzkenntnis nicht, da ist das dann immer schwer zu sagen, mit was jemand einen Pilz noch verwechseln könnte. Vielleicht aber mit dem Butterröhrling, der allgemein als guter Speisepilz eingestuft wird, aber neuerdings als problematisch angesehen wird, vergleichbar mit dem Krempling. Aber bis jetzt wohl nur einzelne dokumentierte Fälle.
