Maronenröhrlinge lassen sich sehr gut trocknen, ohne an Wert zu verlieren- das erstmal vorangestellt.
Das appetilich aussehen bei Pilzen beim Triocknen- ehrlich ich habe da noch nie drauf geachtet- wobei Maronen neigen auch beim Trocknen dazu, dunkler, unansehnlicher zu werden- , z.B. im Gegensatz zu Steinpilzen.
Natürlich läßt Du auch eventuell blau anlaufendes Fleisch dran, machen halt Maronen -
ICH fädele sie auf- in dünne Scheiben geschnitten-wie auch andere Pilze zum Trocknen.
Am besten ist die Pilze noch mal im Backofen oder Dörrex nachtrocknen zu lassen (Bis sie echt brüchig- trocken sind und dann in Schraubgläser abzufüllen) Bei Tupperdose oder Blechbüchse würde ich eher zur Tupperdose tendieren (ist aber mehr ein Gefühl, weil Pilze teilweise mit Metallen reagieren können), aber weder Tupper noch Blechbüchse bisher ausprobiert.
In meinen Schraubgläsern halten sie (vorrausgesetzt man öffnet die Schraubgläser nicht dazwischen) bis zur nächsten Pilzsaison.
Wenn mir die Schraubgläser ausgehen, trockne ich nicht nach, sondern packe die luftgetrockneten Pilze in Papiertüten. Sie halten dann auch durchaus einige Zeit, aber nicht unbedingt bis zur nächsten Saison . Die Haltbarkeit hängt dann sehr von den klimatischen Gegebenheiten des Vorratsraumes ab. Ganz wichtig:geringe Luftfeuchtigkeit!!!!
Verdorbene Pilze erkennst Du am Geruch- sie riechen nicht mehr angenehm pilzig, sondern etwas stechend. Wobei die unklaren Übergangsphasen (habe ich bei anderen beobachtet) wurden zumindest bei Maronen bei Beobachtung nach immer noch gut vertragen. Andere haben da noch Pilze verwendet, wo ICH schon Bedenken gehabt hätte. Aber ich habe da bei den anderen immerhin auch nichtmal eine fragliche Pilzvergiftung gesehen.[hr]
Hallo Luardess!
Ich gehöre auch zu denen, die keinen Dörrapparat besitzen, deshalb trockne ich meine Funde im Backrohr. 50Grad und einen Kochlöffel in die Tür klemmen. Dauert je nach dicke der geschnittenen Pilzscheiben einige Stunden.
Wenn die Pilze "rascheltrocken" sind, kommen sie bei mir in ausgekochte Gläser (Marmeladen-, Gurkengläser etc) Bevor ich verschliesse, mahle ich eine frische Prise Pfeffer rein, das soll anscheinend jeglichem Kleinstlebewesen die Lust am Leben nehmen.
Gruss
Tribun
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Seit wann nimmt Pfeffer gewissen Lebewesen die Lust am Leben? O.K. ich meine da nicht Kleinstlebewesen, sóndern denke da ganz konkret an Mehlmotten, die ja auch gelegentlich mal an Pilze rangehen. Ich selbst hatte bisher mit Mehlmotten zum Glück immer nur sehr kurzzeitig Probleme- an MEINE Pilze gingen sie noch nie. Aber ich kenne Leute, die lange brauchten, um das Problem in den Griff zu bekommen.
Und Pfeffer scheinen diese Viecher geradezu zu lieben. Jeder Pfeffer wurde, wenn nicht super gesichert, gleich als leckerstes Mampfi überhaupt angesehen. Am Pfeffer konnte man das Problem am ehesten erkennen. Ich habe den Leuten sogar geraten, Pfeffer offen hinzustellen(nur grob zerstoßen), um zu sehen, ob Problem endlich erledigt. Wenn der Pfeffer dann frei blieb, dann war das Problem erledigt.