Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Ich erlaube mir mal, die erste Frage


    Handelt es sich bei dem gezeigten Pilz um einen Weißsporer?


    direkt zu beantworten:
    Ja. Der Sporenabwurf des gesuchten Pilzes ist weiß. :thumbup:


    Und das ist dann die zweite Frage?!? :evil:


    P.S. Müssen die Fragen immer mit unterschiedlichem Wortlaut gestellt werden?


    Nein. Wenn erwünscht, kann man sich da eine Maske basteln. Manchmal ist es aber interessanter, die Fragen möglichst pfiffig zu stellen. Kommt eben drauf an, was man wissen möchte. Da sind alle Freiheiten erlaubt, also auch die Freiheit, Fragen wortlautmäßig von Rätsel zu Rätsel zu wiederholen.
    Es muss nur eine Entscheidungsfrage sein.
    Ausgeschlossen sind Fragen direkt nach Art- und Gattungsfragen.


    Und nein: Das wird natürlich nicht als zweite Frage gewertet.



    LG, pablo.

    Hallo, Uli!


    PS.: HAst Du eine Idee zu 05/06 ? Der war sehr gut beschreibbar so wie Ganoderma applanatum - könnte das wohl etwas aus der Ecke sein? Ggf. G. Adspersum?


    Ganoderma sollte schon mal stimmen.
    Aber für Genaueres musst du selbst suchen oder noch mal Infos nachliefern. Zumindest sieht es nicht gerade wie ein banaler G. applanatum aus. Die genauen Farben wären mal noch sehr interessant und die Harzhaltigkeit der Kruste (Brutzeltest). Über G. resinaceum (Harziger Lackporling) und G. pfeifferi (Kupferroter Lackporling) könnte man immerhin mal unverbindlich nachdenken.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ihr Zwei!


    DAS ist echt ein dices Ding, mein lieber Mann. :D
    Ok, dann sollte man mal wirklich genau hinsehen in den nächsten Tagen.
    Wie üblich sind die Bilder aber allesamt traumhaft schön. Gerade auch die Kelchbecherlinge. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Lothar!


    Danke für deine Recherchen! :thumbup:
    Auch wenn ich nicht glaube, daß da das letzte Wort gesprochen ist. Viel interessanter als die Sequenzierung von einigen wenigen Fruchtkörpern (sowas ha mE 0 Aussagekraft) wäre eigentlich Interfertilitätstests.


    Wenn die Species sich weiter ausbreiten, wird es ja wohl machbar sein, da ein paar Untersuchungen durchzuführen, also eben Kreuzungstests und auch Sequenzierungsreihen, wo eben ausreichend Material berücksichtigt wird, um da auch zu einer Aussage zu kommen.
    Bleibt wohl nur abwarten.


    Trotzdem kann man sie ja erstmal nach den genannten Merkmalen trennen. Sollte sich herausstellen, daß es tatsächlich eine Art ist, lassen sich die immer noch zusammenschmeißen. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario!


    Wieso? Das Substrat ist doch einfach irgendwelches Laubholz, oder?
    L. virgineum sollte so ziemlich jedes Substrat besiedeln. L. brevipilosum und L. impudicum finden sich besonders gerne an Buche.
    Aber was weiß ich davon schon? Gefühlsmäßig bin ich immer noch eher bei L. virgineum, aber ein Gefühl ist kein Mikroskop, also kann es Vieles sein. Da kannst du auch recht haben, daß es L. impudicum oder L. brevipilosum ist.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Schöne Bilder.
    Ja, die Vielfalt ist bei dem milden Wetter immer noch beachtlich.
    Da kann sich auch mal eine Sommerart reinschummeln: So würde ich bei dem vermeintlichen Winterhelmling mal prüfen, ob da nicht dunkelroter Saft beim Brechen der Stiele rauskommt. ;)


    Bei der Gallertträne würde ich einfach mal 5 Chips gegen die Bestimmung setzen (Oder ist die mikroskopiert), weil man da in der Gattung immer gute CVhancen auf was Anderes hat.


    Die winzigen roten Punkte auf den Kohlenbeeren (welche auch immer), könnte man ganz unfachmännisch als Aufsitzenden Pustelpilz (Dialonectria episphaeria s.l.) ansprechen. Dabei muss man sich aber klar machen, daß es da etliche verschiedene Arten gibt, das also ein Aggregat / Artengruppe ist.



    LG, Pablo.

    Lieber Sven!


    Alles Gute, Gesundheit und viele hübsche PIlze für ein neues Jahr wünsche ich dir.
    Und mögest du von Account - Zusammenbrüchen verschont bleiben!




    LG, Pablo.

    Gute Idee!


    Vor ein paar Wochen habe ich mich nämlich entschieden, Schizopora paradoxa nicht mehr im Feld ansprechen zu können. Viel zu variabel und zu variable Nachbararten. Da wäre Nachhilfe sehr willkommen.
    Allerdings nicht nur da.


    Vielleicht ergibt sich ja mal eine Chance zu einer Begegnung. Dein Revier ist doch auch ganz grob in der Region "Nobi"?



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Zu Gemörch gehört in meiner erweiterten Gattungsauffassung übrigens auch so Zeugs wie Flatschmorchel (Disciotis venosa), Käffchen - Morchel (Mitrophora semilibera) und verschiedene Verpeln (Verpa conica und Verpa bohemica).
    Dann gibt es noch Gelörch: Frühjahrslorchel und co, Scheiben - und Schildlorchel, sowie der Frühjahrs - Helvella - Kram (Helvella leucomelaena, Helvella acetabulum usw.).


    Christoph, von deinen Handy - Photos möchte ich gar nicht erlöst werden.
    Ist mal jemandem aufgefallen, daß Pycnoporus cinnabarinus gerne zusammen mit Polyporus brumalis wächst?
    Und gab's bei euren Plicaturopsis crispa auch Tectella patellaris am selben Substrat? Ist mir nämlich in letzter Zeit auch aufgefallen: Bei jedem Fund vom Klebrigen Schleierseitling (was nicht wenige waren) fanden sich fast immer auch Krause Adernzählinge am gleichen Ast.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    OK, die Porengröße geht dann natürlich gar nicht. :thumbup:
    Ich habe übrigens das Päckchen für dich noch hier liegen (bin noch nicht zur Post gekommen). Da drin ist nur der vermutete Auen - Blättling und ein Stück von dem vermuteten Parmastomyces.
    Ich kann's nochmal aufmachen und auch hiervon und von dem Spaltporling ein Stück reintun. Ist aber für dich eher uninteressant, denke ich, und wird dann zuviel.



    LG, Pablo.

    Hallo, Michael!


    Auch das ist Trametes versicolor (vgl. schwarze Linie unter der Huthaut).
    An dieser Stelle auch ein Dankeschön für die Bilder im Portrait. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Abeja hatte neulich etwas, was sehr ähnlich aussah: >Link<
    Fast glaube ich, hier in der selben Ecke unterwegs zu sein. Allerdings gibt es da ja sehr viel, was ganz ähnlich aussehen kann. Geringe Aussichten auf Erfolg, schlechte Mikrobilder, schwierige Gruppe: Das ist doch einen Versuch wert. :evil:


    Gefunden letztes WE im Odenwald, Höhenlage um 400m, saurer Buntsandsteinböden, Wegrand, eher feuchter Standort aber auch sonnig, gelagerter Buchenholzklotz, ziemlich morsch, teils noch berindet.
    Belag flächig, bis 20 cm im Durchmesser, jung weiß, alt bräunend, vergehend in einen ockerbräunlichen, unförmigen Belag verwandelnd.
    Stacheln weich, immer hängend, vielfach verzweigt meist aus je einem größeren Strunk entspringend, einzelne Stacheln klein, 2-3 mm lang vom Ansatz am gemeinsamen Strunk, unregelmäßig, Spitzen teils gezackt.
    Geruch seltsam säuerlich - gärig, aber schwach, erst nach Anwärmen im Döschen wirklich wahrnehmbar
    Im Exsikat wird die Konsistenz hart, brüchig, ziemlich leicht


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    Ein paar erbarmungswürdige Mikroskopie - Versuche:
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    Wieder mal Probleme mit dem Darstellen der winzigen Sporen. Da waren auch nicht wirklich viele zu finden. Elliptisch - zylindrisch könnte schon sein. Vielleicht bekomme ich die noch deutlicher.
    Hymenium... Tja. Zu sehen ist schon irgendwas. Bei der maximalen Vergrößerung, die ich aufbieten kann, habe ich auch gar nicht erwartet, die Inkrustationene an den Cystiden zu erkennen. Aber ich bilde mir ein, sie vereinzelt immerhin zu erahnen. Kann aber auch was ganz anderes sein.
    Sicher ragen da stellenweise viele lange Strukturen aus dem Hymenium heraus. Aber sind das Endzellen / Scheinzystiden? Oder einfach nur rausgequetschte und irgendwie verlagerte Hyphen? Wird sich wohl so kaum erkennen lassen, oder?



    LG, Pablo.

    Hallo.



    Bilder 2 und 3 gehören zusammen.


    Wenn das so ist, dann favorisiere ich den Rotrandigen Baumschwamm (Fomitopsis pinicola). Dessen junge Fruchtkörper sehen auch so aus, die Färbung des Hutes auf dem Bild von dem älteren Fruchtkörper passt auch, ebenso die Porengröße bei dem jungen Zuwachs und Guttation sollte auch so aussehen. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Martin!


    Besser wäre es, die Bilder in den Beitrag einzubinden.
    Dazu gibt's unten bei der Liste mit den hochgeladenen Attachments einen Button rechts neben dem jeweiligen Bild.


    Bei der Lohblüte bin ich noch gar nicht mal 100%ig sicher, sieht jedenfalls unreif aus.
    Bei den anderen drei Arten wird's schwierig. Da feheln jedenfalls sehr viele Bilder und Angaben, um was Sicheres rauszuholen.
    Aber schön sind sie, die Bilder! :thumbup:
    Das mit den satten, warmen Brauntönen wage ich hier gar nicht weiter einzugrenzen.
    Das mit den Tropfen hat optisch Ähnlichkeit mit einem jungen Getropften Saftporling (Oligoporus guttulatus). Da gibt es aber weitere Verwechslungsmöglichkeiten, gerade in einem so jungen Entwicklungsstadium. Eine wäre der Bittere Saftporling (Oligoporus stipticus), der wohl auch mal Tropfen haben darf (?).
    Der abgemachte und auf dem Rücken liegende Fruchtkörperteil sollte zu einem jungen Riesenporling (Meripilus giganteus) gehören. Siehe auch die Verfärbungen an der Bruchstelle.



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!


    Schönes Gebiet!
    Kalk + Bärlauch = Gemörch? :P
    Das erste Bild ist aber nicht von diesem Jahr, oder?


    Übrigens: Auch mit dem leichten Gerät bringst du noch tolle Aufnahmen hin. Besonders die Abendsonnen - Bilder sind zauberhaft. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo.


    Ja, ungefähr das hatte ich befürchtet. Antrodiella semisupina könnte auch gut hinkommen. Und wer weiß, was es da noch alles gibt? Ich nicht.
    In den GPBWs ist die behaarte Hutoberfläche ein Schlüsselmerkmal zu A. hoehnellii; A. semisupina würde demnach rausfallen. Ob das aber wirklich maßgeblich ist? Ich bin da vorsichtig geworden.


    Vielleicht bekomme ich ja noch ein Bild hin, wo sich die Sporenform besser beurteilen lässt. Bei dem Sporenbild mag ich auch irgendwelche Fremdsporen nicht gänzlich ausschließen. Sowas kommt ja vor.


    Ich sehne mich gerade nach einem richtigen Mikroskop...
    Aber solange muss ich weiter etwas herumprobieren und euch mit unzulänglichen Bldern nerven. ;)
    In der nächsten Woche habe ich sicher noch mal die Gelegenheit, da reinzuschauen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario


    Cudoniella acicularis sollte in der Ausprägung auch ohne M eindeutig sein.
    Bei dem Lachnum wird es wohl schwieriger.
    Wie Cudoniella aciculare wächst aber Lachnum virgineum offenbar recht gerne an Eiche (und an ganz vielen anderen Substraten). Das reinweiße Aussehen, relativ deutliche Randhaare und lange Stiele könnten schon ein Hinweis auf L. virgineum sein. Aber ich vermute mal, daß da ohne M nichts Sicheres rauskommt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Isa!


    Schöne Farbe! :thumbup:


    @ Pablo: Merci! Ich finds schön, dass ich auf diese Weise nun auch mit den mir bekannten Pilzfreunden Kontakt halten kann. Wäre ja tragisch, wenn man dafür immer bis nach Italien reisen müsste, ne? ;)


    Andererseits ist eine Italien - reise ja an und für sich nichts Tragisches, oder?
    Zumindest, wenn es nicht nebelt und schneit, kalter Wind über schlüpfrige Steige und durch enge Täler und Schluchten pfeift. :/
    Nächstes Mal in Italien dann lieber im August?
    Oder wenn im März, dann doch besser in der Toskana?



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ein Pilz aus dem Dossenwald bei Mannheim, Oberrheinebene, humoser Sandboden am Straßenrand, Substrat sollte Eiche sein. (Oder vielleicht doch Weide?)
    Außer verfaulten Gelbstieligen Muschelseitlingen und Schmetterlingstrameten keine weiteren Pilze sichtbar.
    Die Fruchtkörper wachsen komplett hütig bis resupinat
    Konsistenz ist trametenähnlich (Vergleichswert: T. versicolor), der Geruch etwas säuerlich
    Interessant: Die Fruchtkörper sind im Inneren nicht einheitlich. Ist dieser "braune Kern" möglicherweise ein anderer Porling, der als Wirt dient?
    Hutoberfläche jedenfalls hübsch orangegelb bis blassgelb, jung haarig, später verkahlend
    Poren weiß, unregelmäßig, fein bei horizontaler Porenschicht so 4-5/mm, auf Druck langsam bräunend


    Ich zeig mal ein paar Bilder:
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    Das ganze Ding hat rein optisch so eine vage Ähnlichkeit mit Bildern von Antrodiella hoehnellii, meine ich.
    Hilft ja nix, etwas mehr hätte ich schon gerne gewusst. Also 640fach - Spielzeugmikro an.
    So was richtg Dolles kommt dabei aber nicht raus.
    Die Sporen sind komisch:

    Und die Fruchtschicht habe ich vielleicht kaputtgequetscht. Aber kann mir jemand sagen, was das für ein ding in dem Kasten ist?


    Das Interesanteste, was ich gefunden habe, war eine gruselige Hand:


    Vielleicht probiere ich's nochmal mit Trockenmaterial.
    Hat da jemand ein paar Tips, wie ich da was abmache, um mal wenigstens eine ganz grobe Ansicht einer einigermaßen intakten Fruchtschicht zu sehen?
    Dieses hartgummiartige Zeug ist irgendwie ziemlich schwierig zu bearbeiten...



    LG, Pablo.

    Hallo, Emil!


    In sämtlicher LIteratur, die mir zur Verfügung steht, ist das immer nur "kein Speisepilz". Ich nehme wirklich an, daß du recht hast, und es einfach kaum Daten / Erfahrungen dazu gibt. Mir ist auch nicht bekannt, ob Erdsterne schon auf potentiell toxische Substanzen chemisch untersucht wurden.
    Also ist er durchaus


    "Möglicherweise giftig"?


    Aber eben nicht mit Sicherheit. ;)



    LG, Pablo.