Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Naja, sagen wir's mal so: Bei Pilzforum.eu sind derzeit 484 Arten vorgestellt, jeweils bebildert, mit Beschreibung, teils mit Mikromerkmalen, oft mit Vergleichsangaben zu verwechselbaren Arten. Das Ganze gibt's für 0,00 Euronen.


    Überblick findet sich unten in meiner Signatur.
    Und das Schöne dabei: Fehler werden gnadenlos verbessert, weil alles im offenen Forenbereich, da findet sich eigentlich immer jemand, der schimpft wenn was nicht stimmt. Und einige Arten haben mittlerweile auch ziemlich aussagekräftige Bildarchive.
    Als Ziel bis zum Jahresende gebe ich übrigens mal 800 geführte Arten aus.
    Haltet euch ran, Freunde!
    Portraits zu Pleurotus pulmonarius und Pleurotus cornucopiae zB sind in Arbeit und kommen Montag oder Dienstag.


    So, Selbstwerbetext ende. ;)


    Gobice.com ist schon echt OK.


    Edit: Jetzt sind's 483 Arten. Cleistothelebolus nipigonensis hatte ich noch nicht eingepflegt. ich brauche mal jemanden, der mich immer mit einem Stock piekst oder so, damit ich die Portraits aus der Dung - Fu - Sektion nicht vergesse.



    LG, Pablo.

    Hallo, Enrico!


    Immerhin haben die mehr Pilze (mit Beschreibungen) als wir portraitiert. ;)
    Ich glaube, ich bin da hin und wieder schon bei Recherchen gelandet.
    Eine "komplett vollständige" Seite (also wo alle Pilzarten aufgelistet sind) wird es nie geben. Das dürfte alleine in Mitteleuropa in den sechsstelligen Bereich gehen. Erst recht, wenn man alle imperfekten Pilze dazunimmt.
    Macht aber nichts, irgendwie findet man immer irgendwo die gesuchte Art.


    Obwohl...


    Nee, stimmt nicht.


    Ich bin auch schon bei der Suche nach ganz normalen Lamellenpilzen im Netz kolossal ins Leere gelaufen.
    Such mal zu sowas wie Clitopilus giovanellae oder Ripartites albidoincarnatus / serotinus nach verlässlichen Bildern und Beschreibungen. Da gibt es nur eine große, runde Null.



    LG, Pablo.

    Hallo, Lothar!


    Wenn das Substrat Weide ist, dann kanst du das "agg." eigentlich weglassen. So wie ich das verstanden habe, ist das Substrat das Hauptargument, da überhaupt verschiedene Arten zu trennen. Mikroskopisch lässt sich da - nach meinem Kenntnisstand - nichts machen, morphologisch auch nicht.
    Man möge mich bitte berichtigen, wenn ich jetzt Unsinn schreibe!
    An Weide sollte aber mit dem Aussehen nichts anderes vorkommen, als der Gemeine oder Weiden - Feuerschwamm (Phellinus igniarius s.str = Phellinus trivialis s.str.).
    An Pappel oder Birke sähe das wieder ganz anders aus, weil es da noch andere, morphologisch ähnliche Arten gibt. Spontan fallen mir Phellinus populicola und Phellinus tremulae (an Pappel) und Phellinus lundelii (an Birke). Die gehören allerdings nicht zum Aggregat Phellinus igniarius, sondern sind auf jeden Fall gute Arten, die sich auch mikroskopisch und morphologisch (bei P. populicola schwierig) unterscheiden lassen. Gefunden habe ich leider noch keinen von denen, nur Phellinus igniarius, immer schön an Weide und dabei mit sehr variabler Gestalt und Färbung. ;)


    Sehr schöne Dokumentation deines Fundes, Lothar. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Pleurotus ostreatus (Jacq.) P. Kumm.
    Austernseitling, Austernpilz, Sommer - Austernseitling
    Synonyme:
    - >reichlich vorhanden<


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Agaricomycetidae --> Agaricales --> Pleurotaceae --> Pleurotus --> Pleurotus ostreatus



    Fruchtkörper: Hüte bis 25 cm breit; jung muschelförmig oder nierenförmig, später wellig - lappig, Rand dann teils ausgefranst; Hutoberfläche glatt, eingewachsen radialfaserig, feucht speckig glänzend, jung bereift, später verkahlend, im Alter etwas schrumpelig; farblich sehr variabel, graubraun, auch mit Blautönen, im Sommer oft cremeweiß oder blassbraun (Vgl. auch die Ware im Supermarkt), im Winter normalerweise ziemlich dunkel, alt zu schmutzig braun verblassend, teils gilbend.
    Stiel kurz; seitlich, bei oben auf dem Substrat sitzenden Fruchtkörpern auch zentral; Basis striegelig - haarig


    Lamellen: jung weiß oder graulich, alt bräunend oder gilbend; Schneiden glatt; untermischt, zum Stiel hin auch gegabelt; am Stiel mehr oder weniger stark herablaufend, dort auch mit Anastomosen (Verzweigungen)


    Fleisch: weiß; jung weich und etwas fluffig; alt zähelastisch, vor allem zum Stiel hin korkig bis lederig; Geschmack mild, Geruch mit schwach metallischer Komponente


    Speisewert: jung sehr guter Speisepilz; alt zäh und / oder bitter


    Sporenpulver: weißlich bis cremefarben; Sporen zylindrisch; 7,5-11 x 3-4 µm (nach Fungo Nordica); glatt; inamyloid


    Vorkommen: nahezu weltweit verbreitet; in Deutschland fast überall recht häufig; an diversen Substraten, vor allem aber Laubbäume, seltener an Nadelholz (dann meist Fichte). Insgesamt ist das Substratspektrum beachtlich und umfasst sogar Holunder, Eibe und Robinie.
    Meistens werden Fruchtkörper von Spätherbst bis Frühjahr gebildet, aber auch im Sommer lassen sich frische Austernseitlinge in freier Wildbahn finden (vgl. unter –žAnmerkungen–œ); meist gesellig, büschelig oder dachziegelig an dickem Substrat wie stehenden oder liegenden, vitalen, absterbenden oder toten Stämmen, selten auch an dünnen Ästen oder gar Zweigen.


    Verwechslungen: Etwas diffus ist die Unterscheidung zwischen Austernseitling (Pleurotus ostreatus), Lungenseitling (Pleurotus pulmonarius) und Rillstieligem Seitling (Pleurotus cornucopiae).
    Auch die Litaraturangaben weichen hier ab.
    So wird in den Großpilzen Baden –“ Württembergs (-1-) der Rillstielige zB ausgeschlüsselt nach dem Merkmal –žBasidiocarpien ungestielt–œ, was nicht stimmt, er ist meist deutlicher gestielt als die beiden anderen Arten.
    Allerdings hätte der Rillstielige nach (-1-) im Hutfleisch sowohl dünnwandige als auch dickwandige Hyphen, was ihn von den beiden anderen Arten unterscheiden sollte. In der Funga Nordica (-2-) wird dieses Merkmal (Ausgabe 1992) nicht erwähnt. Einig sind sich beide Quellen zu den Hyphen der Lamellentrama: Teils dickwandig bei P. pulmonarius, immer dünnwandig bei P. ostreatus. Zu den Hyphen der Lamellentrama von P. cornucopiae schweigen sich beide aus (nach eigenen Beobachtungen bislang keine dickwandigen gefunden).
    Die Sporengröße ist bei allen drei Arten ungefähr gleich, lediglich die Sporen von P. cornucopiae sollen nach (-2-) tendenziell etwas breiter sein.
    Die Mikromerkmale werden anhand eigener Funde an dieser Stelle ergänzt (fühlt euch eingeladen).
    Die Makromerkmale werden ebenfalls unterschiedlich bewertet. So gibt (-2-) zB für die Farbe des Sporenpulvers von P. cornucopiae –žvinaceous–œ (= weinrötlich) an. Nach eigenen beobachtungen ist die Sporenfarbe bei allen deri Arten recht variabel und schwankt zwischen weißlich / cremefarben und blassviolett.
    Wuchsform: Bei P. ostreatus und P. pulmonarius eher fächerförmig, konsolig, seitlich gestielt; bei P. cornucopiae eher trichterförmig (wie ein Füllhorn) und eher zentrisch gestielt
    Stielbasis: Bei P. ostreatus deutlich striegelig, bei P. pulmonarius und P. cornucopiae nur filzig
    Geruch: Bei P. ostreatus unspezifisch und etwas metallisch (nie süßlich / anisartig), bei P. pulmonarius deutlich süßlich / anisartig, bei P. cornucopiae eher wie bei P. ostreatus, nach Literatur aber gelegentlich auch mit Anisnote (selbst noch nciht festgestellt).
    Lamellen: bei P. ostreatus und bei P. cornucopiae deutlicher herablaufend und dabei am Grund gerne aderig verbunden, bei P. pulmonarius kaum je anastomosierend und nicht rippig herablaufend. Bei P. cornucopiae ist das Merkmal wohl am stärksten ausgeprägt, wobei die Lamellen und Anastomosen sicherlich nicht zwingend eine –žnetzartige Struktur–œ am Stiel bilden müssen.
    Hutfarben: Unsicher; tendenziell aber bei P. pulmonarius nie so dunkel wie bei den beiden anderen Arten.
    Ein weiteres Merkmal kann die Dicke des Hutfleisches sein, diese wäre bei P. pulmonarius recht dünn, so daß der Hut im Alter teils fast nur aus Haut und Lamellen besteht.
    Erscheinungszeit: P. ostreatus erscheint schwerpunktmäßig im Winter (tritt aber ganzjährig auf), P. pulmonarius und P. cornucopiae sind eher Sommerpilze.
    Reaktion auf Sulfovanillin: Nach meinen bisherigen Versuchen reagieren alle drei Arten (P. ostreatus, P. cornucopiae, P. pulmonarius) positiv.
    Zu weiteren Verwechslungsmöglichkeiten:
    Der Berindete Seitling (Pleurotus dryinus) lässt sich durch sein sehr beständiges Velum an Hut und Stiel und die wurzelnden Basidiocarpien gut unterscheiden.
    Der Laubholzknäueling (Panus conchatus) sieht im Alter sehr ähnlich, wenn sämtliche Violettöne verschwunden sind. Sein Fleisch ist tendenziell zäher.
    Der Gelbstielige Muschelseitling (Sarcomyxa serotina) unterscheidet sich durch den scharfen Lamellenansatz am Stiel, den fein schuppigen, jung deutlich gelben Stiel und vor allem jung mehr ockerliche Lamellenfarben.
    Der Ohrförmige Seitling (Pleurocybella porrigens) bildet stiellose, schmächtigere Fruchtkörper, bleibt rein weiß und wächst ausschließlich an Nadelholz.
    Der Erdmuscheling (Hohenbuehelia petalodes) wächst scheinbar auf dem Erdboden an vergrabenem Holz (was P. ostreatus sehr selten tut), wird dabei ziemlich groß und hat einen geschlitzten Hut.
    Der Muschelkrempling unterscheidet sich durch seine filzige Hutoberfläche und bräunliches Sporenpulver, er wächst nur an Nadelholz.


    Anmerkungen: Vom Austernseitling gibt es Zuchtformen, die sich nur unwesentlich von der wildwachsenden Hauptform unterscheiden (meist heller gefärbt). Beispielsweise brauchen sie anscheinend keinen Frostreiz, um Fruchtkörper zu bilden. So finden sich im Sommer gerne ausgebüxte Zuchtformen oder Hybriden, die dann –“ auch wegen der helleren Hutfarben –“ Anlass zu Irritationen geben.



    Bilder:



    Mit ungewöhnlich radiafaserig aufreißender Huthaut:

    Fund im Spätsommer:


    Alte Schlappen:


    >noch sehr viel mehr Bilder<



    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Pleurotus pulmonarius = Lungenseitling<
    >Pleurotus cornucopiae = Rillstieliger Seitling<
    >Pleurotus dryinus = Berindeter Seitling<
    >Panus conchatus = Laubholz –“ Knäueling<
    >Sarcomyxa serotina = Gelbstieliger Muschelseitling<
    >Pleurocybella porrigens = Ohrförmiger Seitling<
    >Hohenbuehelia petalodes = Erdmuscheling<
    >Tapinella panuoides = Muschelkrempling<

    Sarcomyxa serotina (Pers.) P. Karst.
    Gelbstieliger Muschelseitling
    Synonyme:
    - Agaricus serotinus Pers.
    - Pleurotus serotinus (Pers.) P. Kumm.
    - Panellus serotinus (Pers.) Kühner
    - Pleurotus sauteri Kalchbr.
    - Agaricus almeni Fr.
    - Pleurotus almeni (Fr.) P. Karst.
    - Pleurotus serotinus var. almeni (Fr.) Gigeard & H. Guill.
    - Pleurotus serotinus var. flaccidus J.E. Lange


    -...


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Agaricomycetidae --> Agaricales --> Mycenaceae --> Sarcomyxa --> Sarcomyxa serotina



    Fruchtkörper: Bis 15 cm breit; meist gesellig bis büschelig; muschel- bis nierenförmig; Oberfläche meist etwas filzig, bei Feuchtigkeit auch klebrig; farblich sehr variabel, meist mit Gelb- und Grüntönen, auch dunkelbraun, gelbbraun, graubraun, im Alter auch nur noch ockerlich, gelegentlich auch mit Blautönen.
    Stiel kurz, seitlich, selten zentrisch (wenn dem Substrat an der Oberseite aufsitzend), teils nur rudimentär oder fehlend; stämmig; Stieloberfläche fein filzig bis schuppig, leuchtend gelb bis ockerfarben, Schüppchen auch bräunlich, olivbraun, gelegentlich mit Blauton.


    Lamellen: jung blass zitronengelb, später ockerlich; gedrängt, Schneiden glatt; ohne Anastomosen, am Stiel mehr oder weniger kurz herablaufend mit scharf abgegrenztem Übergang zum Stiel.


    Fleisch: cremeweiß bis blassgelb; dick, mit zunehmendem Alter mehr und mehr weich und schwammig; meist mit gelatinösen Einlagerungen im Hutfleisch; Geruch unbedeutend, Geschmack mild, bisweilen leicht bitter


    Speisewert: Gilt teils als ungenießbar, teils aber auch als guter Speisepilz. Allerdings wurde über eine mögliche Giftigkeit (krebserregende Stoffe) diskutiert, ohne daß sich dafür allerdings ein Beleg finden lässt. Wird somit als Speisepilz nicht empfohlen.


    Sporenpulver: weiß; Sporen allantoid, glatt, 4-5 x 12 µm


    Vorkommen: Theoretisch ganzjährig, vor allem aber im Spätherbst bis in den Januar hinein; weit verbreitet und häufig ohne besondere Standortansprüche; mit großem Substratspektrum, bevorzugt Laubholz, selten an Nadelholz.


    Verwechslungen: Der Klassische Verwechslungspartner vom Austernseitling (Pleurotus ostreatus), der sich aber durch eine glattere Hutoberfläche, unregelmäßig herablaufende Lamellen, andere Stielfarben und Stieloberfläche und eine vor allem jung andere Lamellenfarbe unterscheidet.
    Der ebenfalls sehr ähnliche Laubholzknäueling (Panus conchatus) ist im Jungstadium leicht durch die violetten Farbtöne zu unterscheiden, sein Fleisch ist zäher und wird im Alter nicht weicher, sondern noch zäher und ledriger.



    Bilder:







    Obere Reihe im Bild: 5 Fruchtkörper vo Sarcomyxa serotina
    unten zwei Büschel von Pleurotus ostreatus (mit ungewöhnlich faseriger Hutoberfläche):



    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Pleurotus ostreatus = Austernseitling<
    >Panus conchatus = Laubholzknäueling<

    Hallo, Christoph und Mario!


    Ich finde vor allem auch, daß die Beschreibung wunderbar passt:

    Konsistenz sehr weich, bei älteren FK ist die Porenschicht schleimig und abwischbar.


    Was für Gloeoporus dichrous absolut typisch wäre.
    Darum sind diese Angaben ja so wichtig. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Bild Nummer 3 ist Leccinum aurantiacum = Eichen- / Laubwaldrotkappe
    Bild Nummer 6 ist zu 95% die Langstielige Holzkeule = Xylaria longipes
    Bild Nummer 9 müsste auf Latein jetzt Mitrophora semilibera heißen. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Nachdem ich es in den letzten Tagen schon so ein wenig bei den Österreichischen Kollegen verfolgt habe: Ein faszinierendes Pilzchen. Bin mal gespannt, ob sich da auch noch ein Nachweis für Deutschland findet.
    Die Dokumentation ist die wieder mal großartig gelungen, Ingo. :thumbup:
    Und ein Dankeschön an Anna für den Fund, die Präsentation im at. - Forum, die wunderschöne Makroaufnahme und die Erlaubnis, diesen Pilz auch hier vorzustellen.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    So, wenn ich dazu eben noch mal ins Buch schaue, dann bleibt als einziger Schüppling aus meiner sicht Pholiota spumosa (Nadelschüppling) übrig. Allerdings wollen Farben und Form auch wieder nicht ganz passen.
    Bei Hypholoma geht's aber besser, da kann man sich außer den bereits erwähnten H. capnoides und H. radicosum (sollte der nicht jung Velum am Hut haben?) mal noch ein paar weitere Mossbewohner ansehen: Hypholoma ericaeoides (Geriefter Schwefelkopf, muss offenbar nicht gerieft sein) und Hypholoma polytrichii (Moos Schwefelkopf) könnte man man mal googeln.



    LG, Pablo.

    Mach das mal, Kuschel. :thumbup:


    Ich kenne da jemanden, deren Medis sich auch mit zumindest einem kleinen Glas Wein gut vertragen. ;)
    Auch wenn's ein bissel eine andere Baustelle ist (hoffentlich).



    LG, Pablo.

    Klaro, Kuschel!


    Schunkeln im Dunkeln und das noch zur närrischen Zeit...
    Verträgt sich Cortison mit Weißwein? :/



    LG, Pablo.

    Hej.


    Bööööh... X/
    Warterei ist doch das Blödste.
    Bist du wenigestens krank geschrieben? Hast frei und kannst irgendwas Schönes machen?
    Ich meine, Arbeiten mit dickem Auge ist ja auch nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig, odr?



    LG, Pablo.

    Hallo, Mentor.


    Heimlich still und leise?
    Aber nicht doch. Gut daß Kuschel hier aufpasst. :thumbup:
    Zwar nicht auf den Tag genau, aber eine gute nächste Runde wünsche ich dir, Gesundheit und Erfolg nicht nur in Pilzfragen.
    Ein schönes Geschenk hast du dir ja schon gemacht.
    Möge dein Garten blühen und gedeihen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Hary!


    Der zweite sieht aus wie Hypholoma capnoides (Rauchblättriger Schwefelkopf).


    Zu dem Helmling:
    Das wird schwierig. Die Armada der graubraunen Helmlinge ist zahlreich und schwer zu fassen. Was gegen M. abramsii spricht: Das Wachstum auf Nadelholz jedenfalls. Die Hüte sind auch ziemlich flach, ich kenne den etwas kegeliger. Der Lamellenansatz ist für mich schwer zu beurteilen, wegen der Bruchlinie.
    Die Farbe passt, die Erscheinungszeit (wenn auch früh in diesem Jahr ohne Winter) passt auch. Aber das will nicht viel heißen.
    Wichtig wäre hier der Geruch. Ich meine fast, da an Schwimmbad denken zu müssen. Und wäre dann bei M. leptocephala (Grauer Nitrathelmling; M. stipata sollte wohl büschelig wachsen).



    LG, Pablo.

    Hallo, Harry!


    Ziemlich ziemlich früh ist das. So wie dei Schwarzweißen Becherlorcheln heute.
    Aber was soll's, auch das ist mal schön. Vor allem: Dann sollten die Flatscher in 10 Tagen auch hier oben angekommen sein. ;) :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Heiner!


    Da spricht vieles für einen Schwefelkopf (Hypholoma), an Nadelholz würde man Hypholoma capnoides (Rauchblättriger) vermuten wollen. Denn Holz ist da, ganz sicher. Vielleicht nur einige völlig verrottete Zweiglein tief unter Moos und Detritus.
    Allerdings gibt es durchaus auch Schwefelköpfe, die Moosbewohner sind.
    Ausweichmöglichkeit wäre noch Pholiota (Schüppling), aber auch da müsste Holz zwingend im Spiel sein.



    LG, Pablo.

    Moin, Mentor!


    Glückwunsch, jawoll, so muss das laufen. :thumbup:
    Daß es auch makroskopisch Hinweise geben kann, welchen der drei Kelchbecherlinge man vor sich hat, hat kürzlich Guy >bei den Doppelpilzen< erklärt.
    Um das nachvollziehen zu können, muss man wohl alle Arten ein paar mal in der Hand gehabt haben. Ich kann's so nicht unterscheiden. :(
    Aber vielleicht hat ja jemand in deiner Nähe die Möglichkeit, mal durch's Mikro zu gucken (*auf Inken oder Alex schiel*)?



    LG, Pablo.

    Ahoi - hoi!


    Das wusste ich doch, daß es da noch mehr zu gucken gibt.
    Also diese Gifthäublinge... daß die ganzjährig wachsen, ist wohl auch nur bei solchen Wintern so. Was musste ich da gestern hören? Der viertwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen? Also zumindest hier im Südwesten würd's mich nicht überraschen.


    Bei den Schleimis könnte ich mir auch vorstellen, daß du da zwei Arten erwischt hast. Die mit den länglichen Capilitien vielleicht so was wie Stemonitopsis typhina, die mit den kugeligen Capillitien könnte man vielleicht mit Comatricha nigra in Verbindung bringen.
    Aber wer weiß... Besser mal sehen, was Ulla, Matthias und Toffel dazu einfällt.


    Nr. 8 könnte vielleicht eine Konidie / NFF / Imperfektes Stadium von Pilz xyz sein?



    LG, Pablo.

    Hallo.



    In der tat ziemlich ruinös. Mir käme allerdings mehr eine Tremella in den Sinn, vielleicht foliacea. Bleibt aber reine Spekulation.


    Hm. Wenn ich dreimal die Augen reibe, den Klapprechner umdrehe, dann wieder richtig stelle, dann finde ich die Idee auch nicht schlecht.
    OK, einigen wir uns auf Spekulationsobjekt. ;)




    zu 1 möchte ich noch Exidia truncata - abgestutzter Drüsling ins Rennen werfen.


    Das wäre an Nadelholz allerdings eine außergewöhnliche Rarität, wahrscheinlich sogar ein Novum. ;)



    LG, Pablo.