Hallo, Fredy!
Das hast du jedenfalls gut kombiniert, den deutschen Namen hatte ich mir aus den "Großpilzen..." abgeguckt. ![]()
In Franks Schlüssel gab's sonst nur die lateinische Bezeichnung.
Ich meine aber, den Namen auch im Forum schon mal so gelesen zu haben (wenn ich das mal nicht selbst war).
Mit der korrekten deutschen Namensgebung hatte ich mich da gar nicht weiter beschäftigt, finde aber persönlich die Bezeichnung "Schichtporling" gar nicht übel, wenn man ihn mal durchschneidet. Gerade die geschichteten Röhren (nach Wavchstumsperioden) passen da doch ganz gut.
Allerdings steif ist er ja auch, wenn auch nicht unbedingt steifer als eine Tramete zB.
So sehr sicher sollte die Bestimmung allerdings gar nicht klingen!
Darum auch ein Konjunktiv und noch ein eninschränkender Nebensatz (soweit ... makroskopisch ...).
Den ersten Fund dieser Art hatte ich erst kürzlich mit HIlfe des Forums bestimmen können. Allerdings scheint der nicht selten zu sein und ist mir seitdem schon ein paar Mal begegnet.
Drei Funde habe ich auch mit meinen rudimentären MItteln mikroskopisch abgesichert, allerdings ist auffallend, daß bei der großen Variationsbreite der Art einige Sachen recht konstant sind:
- die Wuchsform (sehr gesellige Hütchen, durchaus auch treppenartig aufstiegend)
- Die Farben (besonders die ockerliche, teils sogar gelborangene Zone am Hutrand)
- die Algen (die sich freilich am liebsten an der Ansatzstelle aufhalten)
- die weißen, sehr feinen aber auch etwas unregelmäßig geformten Poren, die auf Berührung bräunlich flecken
Die Merkmale sind hier freilich nicht alle zu erkennen, aber es schien mir einfach die wahrscheinlichste Lösung zu sein.
LG, Pablo.
