Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Mit welchen könnte man sie denn verwechseln?


    Naja, theoretisch mit verschiedenen Becherlingen (Gattung: Peziza) oder Becherlorcheln (Gattung: Helvella), die auch auf Erdboden wachsen können, aber gewöhnlich nicht nach Chlor riechen. Bei Peziza gibt es einige Arten, die optisch sehr ähnlich sehen können und auch ziemlich groß werden. Die sind aber meist weniger deutlich gestielt.
    Die Scheibenlorchel (Gyromitra ancilis) und die Schildlorchel (Gyromitra parma) sind optisch ebenfalls sehr ähnlcih, auch deutlich gestielt, riechen aber nicht nach Chlor und wachsen auf finalmorschem Holz.



    LG, pablo.

    Hallo, Toffel!


    Danke für die Gegenüberstellung!
    Nun gilt es, möglichst auch reife Fruchtkörper zu finden, ansonsten wird's natürlich schwer mit der Unterscheidung. ;)
    Wobei ich jetzt schon weiß, daß ich gleich mal einige meiner Bilder von Lycogala epidedrum s.l. umbenennen kann.


    Achja: Auch wenn Schleimis ja eigentlich keine Pilze sind, gehören die doch irgendiw dazu: Glückwunsch zu den Artbeschreibungen Nummer 499 und Nummer 500 im Forum. :)



    LG, pablo.

    Hallo, Christian!


    Normalerweise sind die Morchelbecher vor de Morcheln da, aber bleiben auch etwa genauso lange. Die haben einen längeren Fruktifikationszeitraum.
    Rochen sie denn auch schon nach Schwimmbad?


    Dein erster Unbekannter ist ein Faserling (Gattung: Psathyrella). Die sind schierig zu bestimmen, mehr als eine grobe Richtung wird da makroskopisch nicht rauszuholen sein.
    Dein zweiter Unbekannter ist ein Winterporling (Polyporus brumalis).



    LG, Pablo.

    Nochmal hallo.


    Und zwar wegen dem hier:

    Das knubbelige Gedöns oben ist mykologisch uninteressant. Um den interessanten Bereich habe ich mal einen Kasten gebaut.
    Das ist schon ein Pilz, aber an "Chaga" glaube ich fast nicht. Wenn, dann eher die Hauptfruchtform von Inonotus obliquus. Aber dafür dann wieder zu konsolig, außerdem steht der Stamm ja noch.
    Das könnte aber was viel Spannenderes als die NFF von Inonotus obliquus sein, nämlich ein Feuerschwamm, zB der Konsolige Birken - Feuerschwamm (Phellinus lundellii)!
    Das würde sich lohnen, mal genauer hinzusehen.



    LG, Pablo.

    Ahoi, Peter!


    Heute halte ich mich mal mit meinen vagen Vermutungen zu Bestimmungsansätzen zurück und sage einfach nur danke.
    Für den Bücherskorpion im speziellen und für die schönen Bilder im besonderen.
    Und ich glaube wohl, daß da immerhin ein paar eher extravagante Sachen dabei sind.



    LG, pablo.

    Hallo, Uli!


    Das ist natürlich auch nicht so ganz einfach, nach nur einem Bild zu bestimmen, das vor allem als Kunstwerk verstanden werden muss und darum nicht alle relevanten Merkmale abbilden kann. ;)
    Was mich an Wurzelschwamm zweifeln ließ, war die ungewöhnlich dunkle Farbe der Porenschicht. Aber das kann wohl auch die Trockenheit ausgelöst haben.
    Bei Nr. 5 ist es eigenltlich egal, welches Nadelholz. Klar, Antrodia serialis könnte auch hinkommen, aber ich meine eben schon ein paar schmale Hütchen zu sehen und da obendrauf was dunkelbraunes, nichts beiges. A. serialis ist oben drauf schon recht hell.



    LG, pablo.

    Daedalea quercina (L.) Pers.
    Eichenwirrling
    Synonyme:
    - Agaricus quercinus L.
    - Lenzites quercina (L.) P. Karst.
    - Trametes quercina (L.) Pilat
    - Daedalea nigricans Pers.
    - Daedalea inzengae Fr.
    - und etliche Varietäten wie: var. nigricans, var. dura, var. flexilis, var. subflexilis, var. ovata, var. platypora, var. stalactiformis–¦


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Incertae sedis --> Polyporales --> Fomitopsidiaceae --> Daedalea --> Daedalea quercina



    Beschreibung Fruchtkörper: konsolig, halbkreis- oder nierenförmig, an senkrechtem Substrat auch gelegentlich mit der Fruchtschicht etwas herablaufend; einzeln oder in Gruppen, teils auch dachziegelig oder einzelne Fruchtkörper miteinander verwachsend, umwächst Zweige, Gräser und Blätter; Oberfläche filzig, uneben und schwach zoniert, meist flach und horizontal ausgerichtet; beige bis ockerbraun, bei Feuchtigkeit oder unter aufliegenden Blättern auch dunkelbraun fleckend, bei Trockenheit und im Alter bis zu cremefarben ausblassend; Ansatzstelle verdickt, meist breit angewachsen; Fruchtschicht lamellig –“ labyrinthisch, Lamellen teils miteinander verwachsen und mäandernd, sehr dick und kräftig, zähelastisch, nicht vom Hutfleisch ablösbar, ungefähr wie der Hut gefärbt.


    Fleisch: fest, sehr zähelastisch, schwer vom Substrat zu trennen; hellocker bis ockerbraun; ohne besonderen Geruch


    Speisewert: kein Speisepilz


    Sporenpulver: weiß


    Vorkommen: Ohne besondere Vorlieben was Waldtyp und Boden betrifft; an abgestorbenem Eichenholz, meist an Stümpfen und liegenden oder stehenden Stämmen (seltener an dicken Ästen), auch an noch lebendigen, alten Bäumen; nur sehr selten an anderem Laubholz, dann am ehesten an Buche oder Esskastanie, der unten auf 5a und 5b abgebildete Fund könnte an Hainbuche sein (vielleicht aber doch auch Roteiche).
    Weit verbreitet und häufig, Fruchtkörper mehrjährig und das ganze Jahr über zu finden.


    Verwechslungen: Am ehesten mit Blättlingen wie dem Birkenblättling (Lenzites betulina) oder dem seltenen Auenblättling (Lenzites warnieri), die auch an Eiche wachsen können. In der Regel haben beide aber ein regelmäßiger lamelliges Hymenophor mit schmaleren Blättern, sind tendenziell etwas dünnfleischiger und graziler gebaut; die Oberfläche sollte farbenfreudiger und deutlicher zoniert sein.
    Blättertrameten wie die Rötende Tramete (Daedaleopsis confragosa) und die Dreifarbige Tramete (Daedaleopsis tricolor) röten im Alter und jung bei Verletzung der Fruchtschicht; sind dünnfleischiger, dunkler gefärbt und Daedaleopsis confragosa zeichnet sich zudem durch meist langgezogen poroides Hymenophor aus.
    Der Balkenblättling (Gloeophyllum trabeum) hat eine deutlicher porige Fruchtschicht und wird nicht so groß. Farblich kann er aber ähnlich aussehen.
    Die Bucketramete (Trametes gibbosa) hat längliche Poren, eine andere Färbung, vor allem das Fleisch ist heller.


    Anmerkungen: Diverse beschriebene Varietäten und Formen sind hier ins Gesamterscheinungsbild der Art einbezogen.



    Bilder:
    1:
    2:
    3:
    4:
    5a:
    5b:
    6a:
    6b:



    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Lenzites betulina = Birkenblättling<
    >Lenzites warnieri = Auenblättling<
    >Daedaleopsis confragosa = Rötende Blättertramete<
    >Daedaleopsis tricolor = Dreifarbige Blättertramete<
    >Gloeophyllum trabeum = Balkenblättling<
    >Trametes gibbosa = Buckeltramete<

    Hallo, Jürgen!


    Oder sind das Weißtannen vielleicht?
    Jedenfalls irgendwie neben der Spur. Auwaldbäume sind das nicht. Ist das denn eine richtige Pflanzung, initiiert von Forstwirtschaft / Gemeinde, oder vielleicht nur daß da jemand nicht wusste wohin mit den Weihnachtsbäumen im Topf?


    Jedenfalls die Blumenpracht will wohl anmelden, daß da dann auch blad Pilze spriessen. Die Schildlorcheln machen es ja vor.



    LG, pablo.

    Moin!


    Ob ich da was rausholen kann mit dem Pilz in der Hand, ist alles andere als sicher. Da ist so vieles, was ich noch nicht weiß...
    Aber versuchen kann ich's. Auch rudimentärmikroskopisch, wobei ich dann wahrscheinlich wieder den Experten die Beurteilung meiner schlechten Bilder überlassen müsste. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Fips!


    Solange niemand bereit ist, den PIlz unters Mikro zu legen, macht es eigentlich keinen Sinn, den nochmal einzusammeln. Mit deiner Doku hast du ja im Grunde schon alles rausgeholt, was makroskopisch möglich ist. :thumbup:
    Du kannst höchstens nochmal vorbeigehen um festzustellen, ob der Pilz tatsächlich büschelig wächst.
    Dann betitelst du deine Bilder mit "Mycena cf* stipata, behältst aber im Gedächtnis, daß es da noch ein paar sehr ähnliche Arten gibt.
    *: "cf" kurz für "conferatur" (lat.) = "zu vergleichen mit"


    Wegen dieser Sache:

    Ich habe allerdings während meiner Bestimmungsrecherche gelesen, dass der Nitrathelmling bei mir vor den Toren Hamburgs nicht vorkommen soll, sondern im südlichen Niedersachsen aufhört.


    müsste man mal erfahren, welchen Nitrathelmling der Autor nun meint. Und wenn er damit dann Mycena stipata meint, würde ich mal behaupten, daß das nicht stimmt.



    LG, pablo.

    Hallo, Ingo & Mausmann!


    Gut, unterm Mikro hatte ich den nicht (gibt's da überhauot Unterscheidungsmerkmale?), aber ich habe mit dem Fund so allerhand veranstaltet, um den zum Riechen zu bringen. Weil ich auch nicht glauben konnte, daß es nicht L.n. ist.
    Fazit: Vom Rumknautschen, anhauchen, Anfeuchten bis zum Lagern im Döschen auf der Heizung und anschließendem erneut durchschneiden und befeuchten blieb er stur dabei, nicht im Geringsten irgendeinen Geruch entfalten zu wollen. Höchstens so ein wenig "banal pilzig".



    LG, Pablo.

    Lieber Michael!


    Alles gute für ein weiteres Jahr!
    Dir wünsche ich vor allem, daß die schönen Seiten des Lebens endlich überwiegen mögn, und die schlechten immerhin gut zu ertragen sind.
    Dazu immer ein ordentliches Körbchen leckerer und gesunder Pilze, zum Start mal hier einer deiner Lieblinge:



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!


    Ich kann mich nicht erinnern, jemals Blüten so gesehen zu haben.
    Zumindest auf Bildern nicht.


    Nummer 5 sollte auch ein Wurzelschwamm (Heterobasidion annosum, an Laubholz ohne und an Nadelholz mit "s.l.") sein.
    Den Wurzelschwamm auf BIld 17 und auf Bild 17 zweifle ich allerdings an.
    Ich glaube zwar nicht, daß die Stimme allmächtig ist, aber ich höre auch im Hintergrund "FomPini" flüstern, wenn ich mir 22 und 23 ansehe.


    Und nun hoffe ich, daß du bald vor lauter Gemörch und Gelörch nicht mehr ein noch aus weißt. Dann bekommen wir nämlich sicher wieder was zum Gucken.



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Ich glaube, du wirst ihn finden, Björn. :thumbup:
    Bei mir wächst er gerne zwischen Brennesseln, bevorzugt also nährstoffreiche Standorte. >Hier< mal noch ein paar Infos, auch zu Verwechslungesmöglichkeiten.


    Hat nicht irgendjemand aus NRW in diesem Jahr schon Maipilze gezeigt?
    Schon im Februar?
    Harry hatte kürzlich welche, aber aus dem südlichen Oberrheingebiet.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Klar, kann auch gut sein, daß hier nichts Sicheres rauskommt. Vielleicht auch deswegen, weil sich dieser Porling "tarnt", also besonders ungewöhnlich gewachsen ist.
    Ich resümier mal kurz, was schon so im Raum schwebte.
    Buckeltramete (Trametes gibbosa): An Nadelholz extrem unwahrscheinlich, dazu passt das Aussehen nicht.
    Nordischer Porling: (Climacocystis borealis): Wäre auch sehr untypisch gewachsen, zudem scheint das Hutfleisch einheitlich zu sein.
    Ein Saftporling (Oligoporus s.l.) wie zB Oligoporus stipticus (Bitterer ~): Sieht auch anders aus, in dem Alter sollte der deutlich flacher sein, viel feinere Poren haben, Röhrentrama ist von Huttrama deutlich abgegrenzt.


    Irgendwie denke ich, daß es einer dieser Antro - Pilze ist...


    Also ich bin ebenfalls mal gespannt, was noch an Ideen zusammen kommt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Kuschel & Craterelle!


    Ja, der Geruch ist hier ein ganz wesentliches Merkmal.
    Lepista sordida riecht quasi nach nichts und Lepista nuda eben nach Lepista nuda. An kalten Tagen muss man manchmal den Pilz auch etwas anwärmen, reiben oder mal eine Zeit in die Plastedose legen, um den Geruch rauszukitzeln, aber irgendwann kommt er. Wenn es nicht Lepista sordida ist.
    Ich habe aber keinen Grund zu sehen, an der Bestimmung von Ralf und Melanie zu zweifeln, auch wenn man ja den Schmutzigen normalerweise so kennt:

    eben als ein ziemlich hageres, schmales und ganz schön bleiches Bürschchen.


    Wenn der aber mal so daher kommt:

    also in ziemlich knalligen, sehr an Lepista nuda erinnernden Farben, kann man das auch als var. lilacea bezeichnen.
    Ich denke aber, auch dann ist es immer noch ein eher lütter Pilz, während Lepista nuda schon meist recht groß, stämmig und dickfleischiger ist.



    LG, Pablo.

    Hallo, Emil!



    hst du unter "s. l." auch den Zweisporigen Nitrat-Helmling (Mycena silvae-nigrae) gefasst? Den kann man meines Wissens nach nur mikroskopisch sicher von Mycena stipata abgrenzen.


    Genau so ist es gemeint. :thumbup:
    Der silvae-nigrae ist in den GPBWs auch lediglich als Varietät zu M. stipata geführt. Hat aber mittlerweile wohl Artrang.


    Es gibt aber sicher noch weitere nitrinös riechende Arten an Nadelholz.
    Mycena flos-niveum (Schneeblumenhelmling) wäre so eine Art, den kenne ich aber noch nicht. Der Geruch soll da schwächer sein, der Pilz auch ziemlich selten, dafür aber eine Art des Frühlings.



    LG, Pablo.

    Hallo, Frank!


    Danke, dann lasse ich mal die Bestimmung so stehen. :thumbup:
    Alt ware die auf jeden Fall, aber an der Stelle gab es nichts Frisches von dieser Art. Immerhin hatte ich nirgends einen Hinweis auf ein Vorkommen an Zapfen gefunden.


    Dimitisch sind Phanerochaeten allerdings nicht!


    Das war der Punkt, der mich am meisten irritiert hat.
    Die große Mehrzahl der Hypehn sieht eben aus, wie auf den ersten beiden Hyphen - Bildern.
    Allerdings scheinen die Hyphen im Hymenium teils dünner zu sein, vielleicht ist da einfach eine reingerutscht. Oder die sind eben so variabel.
    Wird unter "gesammelte Erfahrungen" verbucht. ;)



    LG, pablo.

    Hallo.


    Schichtpilz: An dem dunkel gefärbten Baumstumpf die hellen Flecken. ;)
    Vielleicht aber auch ein Rindenpilz, Zystidenrindenpilz, Resupinatporling, Schleimpilz oder gar kein Pilz.



    Wonach suchst du denn auf Kalkboden Im Tannen,Kiefern,Birkenbestand? :D Wie du merkst seh ich da nix... ich schaue so genau nicht hin so wies aussieht , bin mehr der typ der Strecke macht und offensichtlich alles übersieht was < 5cm ist.


    Naja, du hast es ja schon fast gesagt: <5cm. Aber Vieles auch >5cm.
    Auf Sandböden unter Kiefern schau dich mal nach Frühjahrslorcheln um. Ebenso um die Zeit bei mir in den Sandkiefernwäldern überall zu finden sind Schwarzweiße Becherlorcheln, auf den Magerrasen dazwischen die Stielboviste, momentan aber nur Tulostoma brumale; die Erdsterne müssten jetzt bald wieder auftauchen, die Rötlinge sind schon langsam wieder auf dem Vormarsch. An finalmorschem, übermoostem Kieferntotholz kannst du Scheibenlorcheln finden. Dazu natürlich an eben dem Totholz der etwas frischeren Art allerlei interessante Porlinge, das selbe gilt für das Birkentotholz. In der Tannenstreu dürften auch interessante Sachen wachsen. Lamellenpilze wie Helmlinge gehören da zB hin.
    Die Symbiosepartner wie Ritterlinge, Täublinge, Rißpilze, Röhrlinge, Schleierlinge usw. kommen später, einziger Symbiosepartner der Weißtanne könnte um die Zeit vielleicht der Märzellerling sein, der gehört auf Kalkböden, aber nicht in den Sand, sondern eher ins Gebirge.


    Dafür könnte man nun noch weitermachen bei den kleinen Pilzen, wie Becherchen an dünnen, abgefallenen Kiefernzweigen, an Stümpfen und in der Streu und...


    ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Ralf!


    Danke, daß ihr die Lorcheln, Verpeln und Sumpfhaubenpilze für übernächstes Wochenende aufgehoben habt. :thumbup:
    Aber je nach dem, wie sich das Wetter entwickelt (habe ja Mähli schon geschrieben, wie sie das zu handhaben hat), finden wir dann meinetwegen auch ein paar Königsröhrlinge. ;)


    Also: Moosbecherlinge musst du mir unbedingt mal zeigen. Irgendwas mache ich da immer noch falsch beim Suchen.


    Zitat


    An einem trockenen Kiefernhang fand Melanie dann diese Lorchel, die ich noch nicht benennen kann. Da muss erstmal das "M" ran.


    ...das "M" wird dir auch nichts anderes erzählen, als Helvella leucomelaena (Schwarzweiße Becherlorchel).



    LG, Pablo.

    Moin, Stefan!


    Ob ich mich dann zum Finale schon mal vorsichtshalber abmelden sollte? :/
    Der Schüppling war schon heftig. :)


    OK, als Frage schlage ich vor, ob die Huthaut irgendwie immer klebrige Finger verursacht und sich gut abziehen lässt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Heiner!


    Nein, der eigentliche Grund ist: Ich weiß es einfach nicht. ;)
    Der Wald mit eschen und Bärlauch könnte schon passen, aber Morcheln fand ich im letzten Jahr zum ersten Mal, da fehlt mir noch Erfahrung um das beurteilen zu können, ob das nun ein passendes Habitat ist oder nicht.


    Auch in Zählbildern bin ich immer schlecht, weil viel zu schnell genervt.
    Das können andere einfach viel besser.


    Was du natürlich machen kannst, ist noch ein wenig an den Bildern feilen:
    Mach sie größer, also nutze die 800 Pix. Breite ruhig aus. Den Kontrast ein wenig hoch und schon springen sie mehr ins Auge. ;)


    Ist bei mir jetzt nicht so der entscheidende Faktor, lieber sehe ich ein paar Pilze, die noch nicht sicher bestimmt sind, und zu denen ich meine wilden Spekulationen rauslassen kann. So zB der Schichtpilz an dem Baumstumpf mit den Glimmertintlingen, aber da sind wir wieder bei den Bildern: Geh näher ran, wenn man dann sicher sieht, daß es keine Rinde ist, dann gehen die Spekulationen los, Ingo macht mir ein Wettangebot, ich gehe darauf ein, verliere wieder ein paar Chips, aber irgendwie ist dann auch was los. ;)


    Übrigens: "Kiefer, Tanne, Birke..."
    Das wäre mein Wald. Dazu noch Kalkboden, am besten Kalksande, da bekommst du mich 5 Stunden nicht dazu, auch nur eine Strecke von 100 Metern zurück zu legen. :cool:



    LG, Pablo.

    Hallo, Pilzfreunde!


    Ist schon eine Weile her, aber bevor ich das falsch abhefte, frage ich lieber noch mal nach.
    Gefunden am 06.03 an in der Streu liegenden Kiefernzapfen; an liegenden Zweigen und Ästen Fehlanzeige;
    Viernheimer Heide; Sandboden; recht junge Kiefernschonung mit einzelnen älteren Bäumen;
    Trockenzeit
    Zapfen beim Durchbrechen nicht sichtbar rot (fragt sich aber, ob sich die Röte bei dem Material auch feststellen ließe)
    Pilz mit aufälligen Rhizomorphen




    Rhizomorph:


    Sporen sehen ungefähr so aus:


    Schnallen +:


    Ein Blick aufs Hymenium:


    Tramahyphen größtenteils dünnwandig, hyalin, teils stark inkrustiert und auch mit rötlichbraunem Inhalt:


    Dazwischen auch dünnere Hyphen, die etwas anders aussehen:

    Also mindestens mal dimitisch.


    Kommt das hin mit Phanerochaete sanguinea (Rötender Cystidenrindenpilz)? :/
    Wenn ja komisch, daß ich irgendwie immer untypische Erstfunde finde...



    LG, Pablo.