Beiträge von Beorn

    Hallo, Ingo.


    Nö, immer noch ein kleines Bresser Biolux NV mit schwach Auflösender USB - Kamera und ohne Messokular.
    Aber der Pilz ist eben... siehe oben.
    Gut zu präparieren und alles riesengroß innen drin.
    Und KOH gibt bessere Bilder als Wasser. Solange man nicht Strukturen hat, die sich darin fix auflösen. Warte mal ab, bis ich mich wieder mit einem Porling mit Mini - Strukturen oder einem Trichterling abzuquälen versuche. :evil:



    LG, pablo.

    Hallo, zusammen!


    Fein, das sieht sehr gut aus. :thumbup:
    Jetzt würde ich dann gerne noch die Teleomorphe / Hauptfruchtform finden. Ob da eine Chance besteht an dem Fundort? :/


    Mario, danke für das Lob. Aber die Ausrüstung ist alles andere als gut, wenn Jürgen vielleicht noch ein Bild oder zwei von seinem Fund zeigen würde, dann könntest du den Unterschied sehen.
    Der Pilz ist allerdings sehr dankbar zu mikroskopieren, weil alles ganz groß ist innen. Dazu einfach zu präparieren, weil die Strukturen schön locker sind, man nciht quetschen muss und sehr gezielt kleine Stückchen von dem Pilz einfach rausnehmen kann.



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!


    Ja, schwierig sind sie, diese resupinaten Porlinge.
    Wenn bei Schizopora nichts rauskommt, dann kannst du auch mal bei Ceriporia / Ceriporiopsis oder bei Diplomitoporus vergleichen. Ich glaube, Diplomitoporus lindbladii (Grauender Resupinatporling) könnte gar nicht mal so schlecht sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Nobi!


    Danke für die Literatur, die kannte ich nicht.
    Ich hatte lediglich Glück, daß die Art in PdS aufgeführt ist. Nach ein paar recherchen im Netz in der Richtung und Umgebung gefiel mir jedenfalls nichts besser.


    nein, in BWB habe ich nicht geguckt. Aber selbst, wenn reife Sporen da wären (noch keine vorhanden) könnte es mit meiner Ausrüstung schwierig werden, eine "feine" Struktur sichtbar zu machen.
    Aber keine Sorge, der Pilz ist schon unterwegs zu Eike. Wenn der auch nichts findet, werden nochmal weitere Proben eingesammelt, hoffentlich reifer, und auch verschickt.
    Von Hartmut wissen wir ja, daß seine Mikro - Bilder allererste Sahne sind. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Christian!


    Schöne Serie zum Einstand! :thumbup:
    Bei den Bestimmungen schließe ich mich Stefan an, da kann ich auch nicht mehr zu sagen. Der Anemonenbecherling sollte schon einer sein, wenn es in der Nähe auch Anemonen gab. Da kann man auch mal vorsichtig einen ausgraben, auffällig ist noch das Sklerotium unten am Stiel. Hatte ich kürzlich in 6.2014 mit Sklerotium gezeigt. Da gibt es auch oft Mycelverbindungen vom Sklerotium zu den Wurzeln der Anemonen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Pilzfreunde!


    Vor ein paar Tagen hatte ich mir in den Kopf gesetzt, mal ein Filzgewebe (Tomentella s.l.) aufzufinden.
    Das ist jetzt Versuch 1, hat aber glaube ich nicht geklappt. Ist wohl was Anderes.


    Gefunden gestern im Auwald am Rhein an einem liegenden Laubholzstamm:

    Diese Beläge sind recht großflächig, teils nur kleinere Flecken, teils zu großen Gebilden zusammenfließend. Gibt's an einigen Stämmen an der Stelle, meist seitlich oder unterseits.



    Die Oberfläche ist sehr weich, fusselig - flauschig und macht beim Anfassen Flecken an die Finger:


    Jung mit weißlichem Rand:


    Die Fruchtkörper sind insgesamt kaum einen Millimeter dick, wobei sich die obere, die Flauschschicht sogar ablösen lässt:


    Darunter sitzt aber offenbar eine weitere Schicht, die etwas fester auf dem Substrat sitzt. Hier ein Querschnitt:


    In sowas will natürlich mal reingeschaut werden (alles in KOH):

    Und jetzt wird's verwirrend. Schon ein merkwürdiger Anblick.


    Also mal der Reihe nach.
    Der Pilz ist offenbar dimitisch:

    Da sind neben dünnwandigen, eher hyalinen Hyphen (die Generativen?) auch klar dickwandige, dunkelbraune Hyphen (Skeletthyphen?) dabei.
    Diese dickwandigen Hyphen sind auch irgendwie inkrustiert:

    Und die Hyphenenden sehen meist so aus:

    Sämtliche Septen beider Hyphentypen ohne Schnallen


    Ein Hymenium in dem Sinne finde ich nicht, habe aber auch einfach etwas von dem Gefussel mit der Nadel abgezupft und unters Gläschen gelegt. Da sind überall sonderbare Strukturen, die ich nicht verstehe.




    Ich habe jetzt mal vorübergehend beschlossen, daß das hier Basidien sein könnten:


    Weil da sitzen teils auch welche von diesen dicken, runden, recht großen, ornamentierten Kullern dran:


    Teils sitzen diese vermeintlichen Basidien auch in Reihe hintereinander:

    Wobei sie auch seitlich an den Hyphen ansitzen und recht variabel geformt sind. Blöd, daß manche auch irgendwie wie Sporen aussehen, vor allem wenn sie abgegangen sind und irgendwo rumschwimmen:

    Weil als Sporen würden mir eigentlich die großen, runden, ornamentierten Kugeln gut gefallen.


    Freilich waren da auch noch andere Sporen dabei, und zwar eine ganze Menge:

    Ich glaube trotzdem nicht, daß die dazugehören. Die tauchten nur in einem von vier Präparaten auf und sehen für mich irgendwie nach Dacrymyces - Sporen aus...


    Aber was mache ich nun aus diesem Pilz?
    Ich bin völlig ratlos. Manche der Strukturen könnten an einige Gattungen im Bereich Tremella bis Exidia erinnern, die Sporen etwas an Phleogena (nur eben viel größer)...
    Ein Imperfekter Pilz (Konidienstadium) ist es ja nicht, oder?


    Weiß jemand Rat?



    LG, Pablo.

    Hallo, Hazzard!


    Meine einzigen "richtigen" Morchelfunde aus genau dem Gebiet sind aus den Auwäldern direkt am Rhein oder angrenzenden auwaldähnlichen Biotopen.
    Sowie natürlich allerlei "künstliche" Funde auf gemulchten Flächen.


    Die Viernheimer Heide ist ein geniales Pilzgebiet mit den Sandkiefernwälder und Dünenlandschaften, voller aufregender Raritäten und mit einer großen Artenvielfalt, aber eine Morchel habe ich da noch nicht entdecken können.
    Auch wenn ich immer noch hoffe, da an entsprechenden Stellen mal fündig zu werden. Gibt ja genug nicht allzu trockene Stellen mit Kiefern, Birken, Pappeln etc...
    Falls ich was finde, melde ich mich hier nochmal. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Frank!


    Ich denke, Bjerkandera fumosa adusta (Angebrannter Rauchporling) wäre hier keine schlechte Idee.
    Edit: Sorry. Ich meinte von anfang an den B. adusta. Der hier sieht zwar vond er Oberfläche dem Graugelben (B. fumosa) ähnlich, aber die Röhren und Poren dürften nicht so dunkel sein. Müsste man aber troztdem mal beide vergleichen, vor allem auf die gelatinöse Schicht zwischen Röhren und Hutfleisch untersuchen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Zarko!


    Ui, der ist ja hübsch.
    Meine Pilz - Wunschliste wird länger und länger. ;)
    Der sieht auch optisch ziemlich ähnlich, auch die Sporen. Hast du noch ein Bild der Unterseite vielleicht und von den Asci in Melzer oder Lugol?



    LG, Pablo.

    Moin Moin!


    Ja, also, diese Fragen nach dem Namen sind ja nun etwas grenzwertig. Und Fragen, die um die Ecke gedacht sind, bisweilen ein riskantes Spiel. Siehe Emils letzte Frage.
    Dabei ist es ja gar nicht so schwer:
    - Offensichtlich hat der Pilz mal einen schuppigen Hut (siehe Bild)
    - er riecht nach Marzipan
    Nun könnte man noch drei Fragen stellen, dan wäre er ja eigentlich schon definitiv festgenagelt:
    - ist das Sporenpulver dunkelbraun?
    - Hat der Pilz idR. einen häutigen, hängenden Ring?
    - läuft der Pilz beim Ärgern gelb an?


    Leider ist nur noch eine Frage offen.



    LG, pablo.

    Hallo, Kalli!


    Auch bei der Böhmischen Verpel (Verpa bohemica) und der Käppchenmorchel (Mitrophora semilibera) sind natürlich Hut und Stiel verwachsen. Die Frage ist nur wo. Bei der Speisemorchel (Morchella esculenta s.l.) und der Spitzmorchel (Morchella conica s.l.) geht der Hut schon ganz unten in den Stiel über. Der Stiel endet dort quasi am unteren Hutrand.
    Bei der Böhmischen Verpel ist der Stiel an der Hutspitze angewachsen, reicht also quasi komplett in den Hut hinein. Bei der Käppchenmorchel reicht der Stiel so etwa zur Hälfte in den Hut hinein und ist dort verwachsen.
    Ist aber hier unerheblich, ich bin ganz sicher, daß du eine Speisemorchel gefunden hast. Die Hutstruktur und Stielstruktur ist bei Böhmischer Verpel ud Käppchenmorchel schon anders. ;)



    LG, pablo.

    Moin, Christoph!


    Das kommt alles noch. Willst du wissen, was ich heute gefunden habe?
    Beim zentimeterweisen Scannen des Auwaldbodens (jedes Bärlauchblatt habe ich einzeln umgedreht)?









    1 Graubraunen Mürbling
    4 oder 5 trockene Morchelbecherlinge
    1 orangerotes Gefussel auf Stamm
    ...und die üblichen Porlingsleichen. :D


    Also ein Käffchen auf die Käffchenmorchel.



    LG, Pablo.

    Hallo, Alina!


    Dann wünsche ich erstmal gute Besserung!
    Ehrlich, den Bildern sieht man die Malaise absolut nicht an. Die sehen wunderbar aus. :thumbup:


    Pilz 1 = Rötende Tramete (Daedaleopsis confragosa)
    Pilz 2 = Pflaumen - Feuerschwamm (Phellinus tuberculosus) oder Weiden - Feurschwamm (Phellinus igniarius s.l.), müsste man mal Pilze und Substrat genauer angucken.
    Pilz 3 = ein Faserling, könnte man auf Psathyrella spadiceogrisea spekulieren. Mehr als Spekulation wird's aber nicht werden.
    Pilz 4 = Trametes spec / antrodia spec. Würde man den noch detaillierter untersuchen, käme wahrscheinlich am Ende Schmetterlingstramete (Trametes versicolor) raus.
    Pilz 5 = Grauer Faltentintling (Coprinus atratamentarius)



    LG, Pablo.

    Hallo, Frank!


    Du meinst die Karte, die auch in dem Artikel abgebildet ist, der sich mit A. malicola und T. cervina befasst?
    Zumindest Letztere hat sich seit Erstellung de Karte offenbar deutlch ausgebreitet. ;)
    Und sicher findet die A. malicola hier (Großes Stromtal, Auwälder mit schön viel Totholz) auch gute Bedingungen vor, dann passt das also. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, ihr zwei!


    Genau so und nie anders habe ich bislang auch meine Spitzmorcheln gefunden. "Freilebende" suche ich noch.
    Und Biber auch.
    Die arme Weide allerdings. Wenn sich da mal am verletzten Stamm jetzt nicht ein Schwefelporling einnistet...



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ja, selten - oder eben selten dokumentiert.
    So zahlreich sind die Pilzfreunde ja nicht, die sich für solche Arten interessieren und diese auch sicher bestimmen können.


    Das ist also mal wieder ein gutes Beispiel, wie wenig der Variationsbreite bei einer Art erfasst ist, wenn nur "wenige" Funde in die Dokumentation einfließen. Vielleicht gibt's ja mal etwas Nachwuchs für die Holzpilzfans. Spannend ist es ja schon. Gerade in dem Sektor gibt es ja auch das ganze Jahr über immer wieder Aufregendes zu entdecken.



    LG, Pablo.

    Hallo und Willkommen, Kalli!


    Da kann man nur sagen: Doppelten Glückwunsch! :thumbup:


    Und wenn man als vermeintlicher Experte (der ich nicht bin) schon doppelt ins Spiel gebracht wird: Klaro, auf jeden Fall eine Speisemorchel. Da werden je nach Gattungskonzept auch mal noch verscheidene Arten und Varietäten draus gemacht, so könnte man das hier zB auch als Morchella esculenta var. umbrina bezeichnen. Ist aber nicht so wichtig, hauptsache überhaupt gefunden. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Ulla!


    Na du hast's gut.
    Für solche Pilzchen würde ich jederzeit früh aufstehen und mich durch jedes Gebüsch robben. Habe ich heute auch gemacht. Sucherfolg: 4 Morchelbecherlinge, 1 Psathyrella, 1 uralter Graugelber Rauchpolring.
    Spitzmorcheln gibt es hier angeblich nur auf Rindenmulch. Aber das glaube ich noch lange nicht. Irgendwann finde ich hier ein Stelle.


    Die Böhmischen könnten ebenso schwierig werden.



    LG, Pablo.

    Hallo, Michael!


    Danke für den Hinweis. :thumbup:
    Ich habe das mal in der Hinsicht etwas verändert, jetzt sollte es präziser sein.


    Ja, auch bei mir wächst da momentan nichts Frisches. Nur noch einige alte Fruchtkörper aus dem Vorjahr, die schon halb zersetzt sind. Aber die kommen bald wieder.



    LG, Pablo.

    Piptoporus betulinus (Bull.) P. Karst.
    Birkenporling
    Synonyme:
    - Boletus betulinus Bull.
    - Boletus suberosus Batsch


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Incertae sedis --> Polyporales --> Fomitopsidiaceae --> Piptoporus --> Piptoporus betulinus



    Beschreibung Fruchtkörper: jung knollig (stäublingsförmig), weißlich, ohne ausgeprägte Fruchtschicht; später bis 30 cm im Durchmesser, halbkreisförmig, konsolig, dick, immer pileat ohne resupinate Anteile, teils auch kurz gestielt; Hutrand stumpf, bisweilen unregelmäßig wellig; Oberfläche mit dünner, oft feldrig oder rissig aufplatzender Haut, weißlich, bräunlich oder grau; Röhren kürzer als Hutfleischdicke, vom Hutfleisch ablösbar; Röhren und Poren frisch weißlich, später bräunend oder bräunlich fleckend, vor allem an von Parasiten befallenen Stellen


    Fleisch: jung weißlich, elastisch –“ wattig, später auch bräunlich oder fleischgrau, immer zäher werdend; oft von Parasiten befallen; Geruch säuerlich, Geschmack oft etwas bitter (vor allem im Alter)


    Speisewert: Als Heilpilz von Bedeutung; wird ausgekocht und der Sud als –žMagenbitter–œ getrunken.


    Sporenpulver: weiß


    Vorkommen: Weit verbreitet und häufig; fast ausschließlich an Birke (1 Fund in Bayern an Pappel, s.u.) sowohl an absterbenden lebenden (Schwächeparasit), als auch an stehenden oder liegenden toten Stämmen (Folgezersetzer); Braunfäuleerreger; ohne besondere Bevorzugung bestimmter Habitate, jedoch eher an feuchteren Standorten; Fruchtkörper einjährig, das ganze Jahr über zu finden, frische Fruchtkörper entstehen aber meist im Sommerhalbjahr.


    Verwechslungen: An dem enstsprechenden Substrat und mit dem markanten Aussehen kaum zu verwechseln. Der Rotrandige Baumschwamm (Fomitopsis pinicola), der Zunderschwamm (Fomes fomentarius) und der seltene Konsolige Birken –“ Feuerschwamm (Phellinus lundellii) kommen auch an Birke vor, sind aber viel härter und unterscheiden sich auch im Aussehen (Keiner hat zB diese aufreißende (–žabblätternde–œ), feinhäutige Hutoberfläche.
    Der Kurzröhrige Saftporling (Tyromyces chioneus) und ähnliche Arten sind zwar weich, haben aber eine ganz anders strukturierte Hutoberfläche.
    Der seltene Eichen –“ Zungenporling (Piptoporus quercinus) kommt nur an Eichen vor.


    Anmerkungen: Der Birkenporling hat schon seit sehr langer Zeit eine große Bedeutung als Heilpilz in vielen Kulturen. So trug selbst –žÖtzi–œ bei seinem letzten Gang in den Alpen Birkenporling mit sich, man vermutet als Hausapotheke gegen Schmerzen und Übelkeit.



    Bilder:






    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Fomitopsis pinicola = Rotrandiger Baumschwamm<
    >Fomes fomentarius = Zunderschwamm<
    >Phellinus lundellii = Konsoliger Birken - Feuerschwamm<
    >Tyromyces chioneus = Kurzröhriger Saftporling<
    >Piptoporus quercinus = Eichen –“ Zungenporling<

    Morgen!


    Na klar, außer den Sumpfhauben bist du wahrscheinlich auch Folgenden begegnet, Tuppie: Dem Wespennest, dem Wuschelkopf - Schleimi, dem Frühen Stielbecherchen, der Scheibenlorchel (die hier Gezeigten sind allerdings von wo anders), dem Eichenwirrling, dem Dachpilz und den fichtenzapfenrüblingen.
    Das war schon der artenreichste Ausflug in der letzten Zeit.


    Und stimmt, "Breitblatt" geht ganz gut über die Lippen. Den benutze ich meistens ja auch so im normalen Alltag.
    In vielen Büchern oder auf Webseiten steht aber so ein völlig verquastes Wortungetüm wie "Breitblättriger Wurzelrübling" oder so. Und nun versuch das mal rasch in einer Diskussion aus dem Mund zu bringen. Es geht nicht. Wir hatten es im letzten Frühjahr versucht, wir haben uns sehr angestrengt, es auch richtig auszusprechen. Aber die Verknüpfungen zwischen Mund und Gehirn machen da eben "Bleibrätling" draus. Ich habe mal davon gehört, daß jemand mal in einem Buch gelesen haben soll, daß dort jemand geschrieben hat, er hätte mal davon erzählen hören, daß jemand tatsächlich das Wort "Breitblättriger Rübling" ausgesprochen habe. Das ist aber wohl inzwischen erwiesen, daß das ein komischer Zufall war, die Person wollte eigentlich den "Stadionzwischenstand" durchgeben.



    LG, Pablo.

    Guten Morgen, Joli!


    Zitat


    Was die Müllansammlungen und Holzeinschlag betrifft, war ich wirklich enttäuscht. Ich überlege schon, ob ich nicht doch bei der Stadtverwaltung nachfrage oder irgendeine andere Stelle aufsuche und über meine Funde berichte (alleine der Bährlauch wäre Schutz wert), damit dort ggf. ein Landschafts- oder sogar Naturschutzgebiet eingerichtet wird.
    Ist das denn überhaupt möglich? Wo sollte ich mich eigentlich diesbezüglich am besten wenden?


    Wenn das dort kein NSG ist, werden die zuständigen Behörden da auch ganz sicher keines einrichten wollen, Bärlauch hin oder her. Selbst seltene Pflanzen, Tiere und PIlze werden sie kaum davon überzeugen können, wenn nicht entsprechende Organisationen über längere Zeit hinweg Stress und Druck machen.
    Weil das Einrichten eines NSG kostet Geld und benötigt Arbeit für die Behörden. Darum wird das nach Möglichkeit vermieden.
    Daß es auch anders geht, zeigt die Region, wo ich wohne: Da wurde quasi jedes noch so vermüllte und "bedeutungslose" Fitzelchen Brachland am Rhein zum NSG erklärt.
    Und jetzt versuch mal eine Stelle zu finden, wo du dich frei bewegen kannst. Das ist das andere Extrem. Natürlich gibt es hier sehr schöne Naturschutzgebiete, die den Status auch absolut benötigen. Aber bei anderen...


    Ok, lassen wir das mal. Sonst geht mir bei der Thematik der Kamm hoch.
    Wenn du Zeit und Nerv hast, dann schreib doch einfach mal eine offizielle Stelle an (Gemeindeverwaltung). Denn wenn man gar nichts macht, passiert auch nichts. Wahrscheinlich passiert auch so nichts, aber besser man hat es versucht und da mal ein wenig für Betrieb gesorgt. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Guten Morgen, Tuppie!


    Genau das ist es. Gut auf den Punkt gebracht; darum finden wir nämlich keine Morcheln.
    Übrigens: Ungenießbare oder giftige Pilze machen das nicht. Die freuen sich ja, wenn man sie sieht und dann enttäuscht ist, wenn man sie erkennt. ;)



    LG, Pablo.

    Lieber Markus!


    Was ich dir vor allem wünsche, betrifft deine Arbeit und deine Familie, ist also privat. Und auch das hier:

    Kann ich dir leider nicht eben mal so rüberreichen. Ebenso wie stressfreie Gesundheit. Aber das alles soll sich trotzdem bei dir einfinden. :thumbup:


    Alles Gute,
    Pablo.