Beiträge von Beorn

    Moin, Ingo!


    Darum eben auch "tendenziell" und "große Überschneidungsbereiche".
    Wirklich sicher geht's über das Substrat, was aber zum Problem wird, wenn da sowohl Kiedern als auch Fichten stehen und man den Pilz keinem Zapfen zuordnen kann.
    In dem Fall kann man makroskopisch vielleicht eine Tendenz ausmachen, dachte ich zumindest.
    Mikroskopieren müsste man dennoch, wenn man sicher gehen will. :(
    Allerdings vermeide ich gerne solche Stressituationen und ignoriere solche im Mischwald lebenden Kollektionen. :cool:



    [hr]


    Moin, Tom!


    Es lebe die Vielfalt. :)
    Und man muss nicht immer alles ganz genau wissen. Für mich gibt's da zum Beispiel diese eine Gattung mit an die 800 Arten in Europa. Die fasse ich größtenteils alle zusammen unter "irgend so'n Schleierling".



    LG, Pablo.

    Hallo, Nando!


    Wow, atemberaubend! 8|
    Da sind einige ganz vorzügliche Schmankerl dabei. :thumbup:


    Wo lebst du eigentlich?
    Amazonas?
    Hier in der nördlichen Oberrheinebene hat es im gesamten März und April quasi gar nicht geregnet. Entsprechend wachsen hier auch keine Pilze. Die Morchel - Saison fiel hier nahezu komplett aus.
    Erst seit ein paar Tagen hat es deutlich besseres Wetter. Hoffentlich sind durch die Dürre nicht zu viele Mycelien Mus...


    Die Fingerhut - Verpel - Doku ist prima. Das dritte Bild / zweite Reihe hätte ich glatt als Runzel Verpel durchgewunken, wenn das jemand so ohne die umgebenden Pilze gezeit hätte.



    LG, Pablo.

    Hallo, nochmal!


    Alina, du hast nichts dagegen, wenn ich das Thema ins Schleimpilz - Forum rüberschiebe, oder?
    Da geht es nicht so schnell unter, und vielleicht können Ulla oder Matthias auch was Sicheres zu der Art sagen, dann könnte man das vielleicht sogar als Ergänzung an eines der Portraits (am besten das richtige) dranhängen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Tuppie!


    Also ich finde die Bilder auch sehr gut. :thumbup:
    Von den Pilzen, ja, aber auch ganz besonders vom Käfer und der Raupe. Nun hoffe ich inständig, daß Ralf oder Peter (Malone) noch einen Blick hier reinwerfen, dann kommen die der Identität des Insektenkrams vielleicht noch auf die Spur.



    LG, Pablo.

    Hallo, Frank!


    Zumindest im Rahmen dieses Forums könnte es keine kompetentere Meinung geben. :thumbup:
    Jedenfalls bin ich jetzt erstmal froh, nicht mit Anna gewettet zu haben, und lege den Fund schweren Herzens (man hat ja nicht gerne unrecht) als "cf gallica" ab. Und werde so bald als möglich auch Vergleichsmaterial mikroskopieren, sowie im September mal schauen, was da an der Stelle wächst. :)



    LG, pablo.

    Hallo, Nobi!


    Ich bekenne mich schuldig der Vernachlässigung der Musikschau. :shy:
    Mir hat jetzt vielfach die Kapazität dazu gefehlt. Arbeit - Familiensachen - Pilze - noch mehr Pilze - zu wenig Schlaf und Zeit für andere schöne Dinge.


    Deinen Vorschlag untersütze ich aber auf jeden Fall!
    Auch ich hatte schon immer wieder mal Probleme, da reinzukommen, bzw. lange Ladezeiten.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Die sehr kräftigen Anaszomosen und die hellen Farben erinnern mich hier schon an >Mycena galericulata< (der eben oft keine rosanen Lamellen hat).
    Das wäre allerdings auch ein ziemlicher Ausreißer, ist eigentlich eine Art des Spätsommers. Aber das hat in diesem Jahr nicht viel zu sagen.
    Und vielleicht ist es auch was ganz Anderes: Diese hellgrauen Helmlinge ohne besondere Merkmale (Geruch, Lamellenschneiden, Saftaustritt, Mikrodaten) bestimmen zu wollen, ist wie Lotto spielen. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Tom!


    Wo habt ihr die Rüblinge denn gefunden? Fichten- oder Kiefernwald?
    Tendeziell ist der Fichtenzapfenrübling von den beiden Kiefernzapfenrüblingen schon optisch etwas verschieden. Allerdings gibt es da große Überschneidungsbereiche. Der Fichtenzapfenrübling ist gerne mal ein wenig heller, vor allem auf dem Hut. Er wird auch größer als die beiden Kiefernzapfenrüblinge.
    Das Portrait mit Link zu den beiden Keifernzapfenrüblingen (die makroskopisch definitiv nicht zu trennen sind) findest du >hier<.


    Als ungenießbar werden die beiden Kiefernzapfenrüblinge geführt, weil sie nicht ergiebig sind und beide Arten zudem manchmal bitter schmecken.
    Giftig sind sie aber nicht.
    Der Fichtenzapfenrübling ist ein guter Speisepilz, wenn man davon genug findet.



    LG, pablo.

    Hallo, Abeja!


    Mit den Sporen bei Baumpilzen ist das so eine Sache.
    Versuchen kann man es immer mal, gerade bei den Fruchtkörpern jetzt im Winter hatte ich oft Glück und es gab noch ordentlich Sporen. Allerdings sind die oft auch mal komplett steril, bilden also gar keine Sporen.
    Im Moment bekommen ja viele mehrjährige Porlinge neue Zuwächse, da habe ich gerade festgestellt, daß die Sporensuche schwierig ist. Kann sein, daß man da noch ein Weilchen warten muss, bis tatsächlich was reif ist.



    LG, Pablo.

    Hi.


    Tja, ich weiß nicht, ob man dem Merkmal so viel Bedeutung beimessen kann. In den GPBWs wird das aber auch so erwähnt, mit der Einschränkung "selten an am Boden liegenden Stämmchen".
    Allerdings fand ich auch schon scheinbar auf Erdboden wachsende Kastanienbraune. Und Austernseitlinge. Und Lackporlinge. Und so weiter. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Ralf!


    Wie jetzt, ich dachte bei euch gibt's keine Morcheln? 8|
    Aber so am Rande darf man die schon mal finden.
    Ou, und Stropharia aurantiaca ist hübsch. Habe ich noch nie gesehen. :)



    LG, Pablo.

    Moin, Leute!


    Nach einigem Überlegen wäre mir die Mykorrhiza - Frage ganz recht. So zum langsam rantasten sollte das passen, eine positive Antwort würde immerhin schon mal fünf meiner Ideen ausschließen. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario!


    Für mich sieht das erstmal nach Polyporus badius (Kastanienbrauner Stielporling) aus. :thumbup:
    Die Hutoberfläche ist hier etwas mitgenommen, daher der radialfaserige Effekt. Dennoch sieht man sehr gut das speckig - glänzige, das hat der Löwengelbe (P. varius / leptocephalus) nicht.
    Ich hätte den jetzt trotzdem unters Mikroskop gelegt. Weil, wenn du eine Verwechslungsart zu P. badius suchst, dann such mal nach >Polyporus melanopus (Braunfuß - Stielporling)<. Den kenne ich allerdings noch nicht, wäre aber durch Schnallen an den generativen Hyphen gut zu unterscheiden.



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Ich meine, es ist individuell verschieden, ob man die Pilze als adstringierend empfindet oder nicht.
    Mir geht es jedenfalls so, dass ich selbst bei Funden an Kirsche oder Weide ein extrem pelziges Gefühl im Rachenraum bekomme, wenn ich die Schwefelporlinge ungebrüht verwende. Kurz blanchiert ist alles in Ordnung.
    Ähnliches bekam ich auch gelegentlich von Ratsuchenden während der Pilzberatung zu hören.
    Auf Grund dieser Erfahrung empfehle ich, die Pilze grundsätzlich kurz abzubrühen.


    LG Nobi


    Es kann auch gut sein, daß mein Gaumen durch den regelmäßigen Genuß von Habaneros und Zigarillos etwas unempfindlich ist. ;)


    Ich denke, sowas muss man eben für sich selbst mal ausprobieren.
    Ähnlich wie bei Hallimasch, bei denen man eben mal testen muss, ob's der Magen verträgt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Helmut!


    Ist schon richtig, nach sehr viel schmeckt der nicht, auch wenn deiner absolut im richtigen Zustand ist ("streichzart"). :thumbup:
    Du kannst auch mal das Abkochen vorher weglassen. Die paar Bitterstoffe, die man damit rauslösen will, machen kaum was aus, solange man nicht unbedingt an Eiche gewachsene verspeisen will.
    Jedenfalls kochst du damit natürlich auch eine Menge Geschmack weg.
    Einfach zurechtschneiden (für das Gericht der Wahl) und ab in die Pfanne. Ausreichend erhitzen kann man auch da, und man schmeckt noch was vom Pilz. ;)


    Mein schönster von heute:

    Ebenfalls streichzart; Weidenprodukt; ca. 1/10 davon habe ich mitgenommen und davon liegt noch die Hälfte im Kühleschrank (die andere im Magen).



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Danke für den Link. Das sind ja auch sehr hübsche Sporen. Beid er nächsten Aufsammlung schaue ich da mal rein. :thumbup:
    Ich muss allerdings gestehen, daß mir die kleinen, gelben Kügelchen auch erst nachher auf den Bildern aufgefallen sind. :shy:



    LG, Pablo.

    Hallo, Hannie!


    Schwierig, aber eben auch spannend. :)
    Leider kenne ich mich längst nicht so gut aus, wie Ingo, aber gerade bei dem ersten würde mich auch sehr interessieren, was es ist.


    Ich würde dich bitten, Anfragen zur Bestimmung nicht bei den Portraits einzustellen, sondern direkt hier: >Bestimmungshilfe<. Ich hab's jetzt mal verschoben.


    An by the way:
    German is actually a problematic language, especially fpr describing fungi.
    So if you like, you may as well write in english, if that suits you better.
    I (or anybody else, who likes to do it) will translate it for those who like better reading a german text. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Stefan!


    Aber jetzt mal im Ernst: Was spricht gegen Herecium? Toffel hat uns letztes Jahr einen Fund gezeigt, der ähnlich aussah. Hericium cirrhatum


    An und für sich nichts, nur daß der Dornige Stachelbart eher ein Totholzbesiedler ist. Ich kenne ihn morphologisch etwas anders, habe den allerdings noch nicht oft gefunden. Das also muss nichts heißen.
    Schade, daß man ich die Sporengröße nicht beurteilen kann. Theoretisch könnten das schon durchgehend unter 5 µm sein.



    LG, pablo.

    Hallo, Ingo!


    Ceraceomyces serpens hatte Anna ja schon getippt, das war ein Zonk.
    Was mich jetzt gerade total verwirrt, ist Phlebia merismoides vs. Phlebia rufa. 8|
    Ist Phlebia merismoides nicht das Gleiche wie Phlebia radiata, und Phlebia rufa eine andere Art? :/
    Aber zumindest P. rufa wäre freilich schon interessant. Das tippe ich dann als Nächstes.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Was? Wetten? Hier?
    Dazu bin ich jetzt viel zu verunsichert.
    Momentan würde ich klar zu Coriolopsis pubescens Schäfer 2014 nom. prov. (= Samthütige Borstentramete) tendieren. :thumbup:


    Lass mir mal noch die Zeit, eine Borstentramete einzusammeln und zu mikroskopieren.


    PS.:
    Da hätte ich ja auch noch ein schönes Bild, gerade in meinem Archiv gefunden und endlich richtig bestimmt.
    Boletinus cavipes:

    :D




    LG, Pablo.

    Hej. :)


    Prima Sache, Ingo!
    Mit dem Schlüssel kann ich nun sogar [url=http://forum.pilze-bayern.de/index.php/topic,432.msg21567.html#msg21567]>Rudis Rätselpilz<[/url] im BMG - Forum knacken. :evil:



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Nach neuesten Erkenntnissen spielen Hutoberfläche, Farben, Beschaffenheit der Fruchtschicht und Mikromerkmale keinerlei Rolle mehr.
    Somit gibt es genau vier Arten Baumbewohnender Porlinge, die sich wie folgt schlüsseln lassen:


    1)
    a) sehr groß, irgendwie hart ---> 2
    b) nicht so groß, nicht so hart ---> 3


    2)
    a) Schmilzt beim Anzünden ---> Fomitopsis pinicola
    b) schmilzt nicht beim Anzünden ---> Ganoderma applanatum


    3)
    a) irgendwie bunt ---> Trametes versicolor
    b) nicht so bunt ---> Coriolopsis gallica


    :D




    LG, Pablo.