Beiträge von Beorn

    Morgen, Leute!


    Ouha, bei weißen, haarigen Becherchen gegen Ingo zu wetten, wäre bei meinem Kenntnisstand ja geradezu fatal. Da könnte ich auch gleich die Chips überweisen.
    Auch wenn ich keine Zweifel habe, daß Ingo da ein ehrliches Ergebnis ermittelt, unabhängig von eigenen Wetteinsätzen.


    Die Info, daß man im Sommer makroskopisch andere Bestimmungsparameter ansetzen muss als im Winter ist schon mal wichtig für mich. Dafür schon mal Danke. :thumbup:


    Nun bin ich auch mal gespannt, was rauskommt. Und wenn ich wetten müsste, dann würde ich mich am liebsten Ingos Voreischätzung anschließen. Aber das macht ja nicht viel Sinn, wenn niemand dagegen setzt.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ich bin zwar nicht Ingo, aber der schaut hier sicher noch rein, und korrigiert das, wenn ich Unfug schreiben.
    So wie ich das einschätze (Ingo sei dank), hast du an dickem Buchenholz bei dem Aussehen keine große Auswahl.
    Außer >Lachnum impudicum< (Nicht - Verschämtes Weißhaarbecherchen) kommt nur noch Lachnum brevipilosum (Kurzstieliges Weißhaarbecherchen) in Frage. Optisch sind die beiden allerdings nicht sicher zu trennen.


    Stefan, schau dir einfach mal einige liegende Buchenstämme an, da ganz besonders die Schnittflächen. Bei mir klappt's am besten in den Wintermonaten, da sitzen die hier so etwa an jedem zehnten Stamm. Also eine der beiden Arten eben.


    Achso, Verwechselart an dickem, meist optimalmorschem Eichenholz wäre Dasyscyphella nivea, an kleineren Zweiglein, Blättern und Baumfrüchten >Lachnum virgineum< und >Lachnum subvirgineum<.



    LG, Pablo.

    Hej.


    Tja, diese Antwort hatte ich einerseits erhofft, andererseits befürchtet.
    Zwar ist mein aktueller Tip noch im Rennen, aber eben auch der Großteil meiner weiteren Ideen.


    Wat nu?


    Sporenfarbe?



    LG, Pablo.

    Ah, danke!


    Eine Boreal - Art also.
    In dem Fall müsste man das "extrem selten in Europa" oben freilich streichen, denn natürlich gehört Skandinavien und die gesamten borealen Waldregionen bis zum Ural geographisch zu Europa.


    Aber dennoch:
    Ich wil mehr sehen, Peter!
    Wenn du schon so was Tolles hast, dann hast du doch bestimmt Bilder aus allen Ecken und Winkeln und Perspektiven. :P



    PS.: Naja, selten...
    Das scheint ein bissel eine Untertreibung zu sein.
    Es gibt auch Leute, die den Papagaiensaftling als selten bezeichnen. Der ist um ein Vielfaches häufiger als Fom.Rosi. ;)
    Ich weiß ist sicher auch nicht die ideale Abbildung der Realität, aber in den zwei Jahren meiner Forumszeit wurde die Art m.E. in keinem deutschsprachigen Pilzforum vorgestellt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Reinhard!



    Pablo, der wuchs auf dem Erdboden.


    Ist ja wunderbar. Und jetzt kannst du mal mit Polyporus melanopus (Braunfuß - Stielporling) vergleichen.
    Selbst gefunden habe ich die Art noch nicht, erscheint mir hier aber eine ganz gute Möglichkeit zu sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Sehr schöne Pilze.
    Dann hat das auch was, wenn das Auge frei wird. :thumbup:


    OK, Tubifera ferruginosa kenne ich mehr rosalich / lachsfarben. Das ist was für die Auskenner.
    >Mycena renati< stimmt auf jeden Fall. Am besten noch auf den deutlichen Chlorgeruch achten.
    >Einer der beiden Blutmilchpilze< passt auch. :thumbup:
    Bei der Kohlenbeere sage ich nichts. Schwierige Gattung ohne genug Erfahrung.
    Hast du mal versucht, den vermeintlichen Ohrlappenpilz wieder zum Leben zu erwecken, also in ein Glas Wasser zu legen? Mir kommt das irgendwie seltsam vor, eher wie ein Schichtpilz, vielleicht Chondrostereum purpureum (Violetter Knorpel - Schichtpilz).
    Nr. 6 ist nicht der veränderliche Knäueling, der wäre so jung noch ziemlich violett. Den Borstigen Knäueling (Lentinus strigosus) kenne ich noch nicht, aber das könnte eher hinkommen, obwohl der auch jung Violettöne haben soll.
    Nr. 7 ist nur mit einem Bild und ohne weitere Angaben (Geruch? Substrat?) nicht zu klären.
    Nr. 8 klingt gut, ich glaub's aber trotzdem nicht. Bitte mehr zeigen und ausführlich beschreiben.
    Nr. 8c ist die Reihige Braunfäuletramete (Antrodia serialis).
    Die Becherchen auf der Verpel sind hochinteressant. Ich hoffe, du hast die mitgenommen und kannst sie untersuchen? Du bist doch nun auch ein Ritter des M, mein Lieber. ;)


    Also mich persönlich interessiert ja am meisten die vermeintliche Fomitopsis rosea. Das scheint einer der seltensten Porlinge in Europa zu sein, wenn er es denn ist.



    LG, Pablo.

    Hallo, Reinhard!


    Beim ersten muss ich Jan - Arne wiedersprechen: Ist aus meiner sicht ein Winterporling (Polyporus brumalis). Schon aufgrund des zentrischen Stiels. Auch die Struktur der Hutoberfläche passt besser zu der Art.


    Beim zweiten würde mich jetzt mal interessieren, ob der an Holz oder auf dem Erdboden wuchs.
    Aber so richtig mag ich da auch nicht an Polyporus badius glauben. Auch das wäre eine exzentrisch gestielte Art mit sehr feinen Poren und speckig glänzender Hutoberfläche. Irgendwie kann ich diese Merkmale auf den Bildern nicht erkennen.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    "Hexenbutter ist ein gutes Stichwort:
    In manchen Gegenden kannt man unter "Hexenbutter" nämlich auch die Gelbe Lohblüte (Fuligo septica). Wäre mal interessant zu wissen, wie dort dann der Warzige Drüsling heißt.



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Werde morgen mal testen, wie sie schmecken. ;)


    Tu das, wenn du dir sicher bist, daß sich nichts anderes (Frühjahrs - Giftlorchel? ---> kann auch in Gärten auf Mulch wachsen) dabei hast und das die Pilze auch frisch genug sind. Beides kann ich nämlich über Bilder im netz nicht beurteilen. Darum auch keine Online - Verzehrfreigabe. ;)


    Wenn die aber knackig sind, und du sie alle identifizieren kannst, dann wird's ein sehr leckeres Mahl. :P



    LG, Pablo.

    Hallo, Netti!


    Kleine Ergänzung: Als Zigeuner hatte ich mal mitbekommen, daß der Flocki (Boletus erythropus) so genannt wird. Netzhexe (Boletus luridus) wäre mir neu, kann aber natürlich auch sein. Ansonsten fällt mir noch Schusterpilz als Bezeichnung für den Flocki ein.


    Zigeuner, klar: Rozites caperata (aktuell Cortinarius caperatus). Der wäre andernorts auch noch als Reifpilz bekannt. Was dann auch hier die politisch korrektere Bezeichnung wäre.


    Als "Braunkappen" bezeichnet habe ich auch schon Birkenpilze (Leccinum scabrum) gehört.


    Zwei schöne umgangssprachliche Namen wären noch "Reherl" für Pfifferling (Cantharellus cibarius s.l.) und "Zwergerlfeuer" für den Klebrigen Hörnling (Calocera viscosa).
    Die hätten allerdings kein Verwechslungspotential.



    LG, Pablo.

    Moin, miteinander!


    Ich denke, den Rehbraunen Dachpilz kann man ruhig stehen lassen. Bei der Hutoberfläche kommt sonst nicht viel in Frage, jedenfalls mir kommt keine bessere Idee.
    Mausmann's hübschen Glitzertropfenpilz würde ich als FomPini (Rotrandiger Baumschwamm) bezeichnen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Zitat


    Lamellenschneide (ohne Zystiden, da habe ich gefühlt einen Kilometer abgesucht):


    Was ist hier schief gelaufen?


    Da kommen wohl zwei Sachen zusammen: Unerfahrenheit und wohl auch eine Abweichung in der Ausbildung der Zystiden.
    Nachdem ich heute morgen bei dem anderen Fruchtkörper die Cheilos ja auch den ersten Blick gefunden hatte, hat es "Bing" gemacht. Also habe ich auch bei dem ersten nochmal drauf geschaut. Und da sind ja welche, nur scheinen die etwas verkümmert (zu klein) zu sein. darum ragen sie nicht aus den Basidien heraus. Ich hatte die gestern auch gesehen, glaube ich. Allerdings nur die Fortsätze ("Schnäbel") die zwischen den Basidien herausragten. Die wirkten dann aber teils wie etwas dickliche Sterigmen, so daß ich die gar nicht weiter beachtet hatte.



    LG, Pablo.

    Hallo, Sven & Stefan!


    Dann mal lossuchen! Rindenmulchplätze sind schon sehr interessant, und das nicht wegen eventuellem Gemörch. Letztes Jahr hatten wir auf Rindenmulch auch den Mausgrauen Scheidling (Volvariella murinella) gefunden. :)
    Ich könnte mir ja denken, daß Pluteus thomsonii auch gar nicht mal so selten ist, nur eben oft übersehen oder nicht dokumentiert.
    Ein Erstfund war's für mich natürlich auch, aber derzeit erstfinde ich ja eine ganze Menge Sachen. Schon alleine deswegen, weil sich meine Bestimmungsmöglichkeiten verbessert haben. Weil es kann ja nicht immer alles so einfach zu bestimmen sein:

    Das war mein zweiter Erstfund von gestern.
    Wuchs in genau dem selben versifften Vorgarten, wo im letzten Herbst >Chlorophyllum brunneum< aufgetaucht war.


    Und egal, was es denn ist: Euch beiden wünsche ich mächtig Erstfindeglück in der nächsten Zeit.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Erster Beitrag auf der Seite, da weiß ich ja, ich sehe ihn zwar, aber andere vielleicht nicht. ;)
    Also *schieb*.


    Wegen mir darf ruhig mal jemand fragen, ob der Pilz Mykorrhiza bildet.
    Nur Mut, Darth Orange hat keine Chance gegen die Macht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Tuppie!


    Die Becher bestimmen?
    Kein Problem!
    Dazu musst du nur die Größe, Form und Beschaffenheit der reifen Sporen ermitteln. Dann Form und Größe der Paraphysen, zur Absicherung der Gattung die Farbreaktion der Asci in Melzers Reagenz (Jodreaktion), sowie die Beschaffenheit der Außenhaut (Form der Zellen) und einen Schnitt um zu sehen, wie die Zellen im inneren des Bechers geschichtet sind. :thumbup:
    Damit sollte es zumindest mal für eine recht sichere, näherungsweise Bestimmung reichen. :evil:


    Also ich gehe davon aus, daß alles die selbe Art ist, da kein nach Schwimmbad riechender Morchelbecherling (Disciotis venosa) dabei ist, und der gesuchte Pilz in die Gattung Peziza gehört. Neben den von Mario vorgeschlagenen Peziza vesiculosa (Blasiger Becherling) und Peziza arvenensis (Buchenwaldbecherling) muss man hier auf jeden Fall noch Peziza varia (Riesenbecherling), Peziza ampliata (Veränderlicher Becherling, sollte aber kleiner sein?), Peziza micropus (Kurzstieliger Becherling) und vielleicht noch andere Arten vergleichen.


    Sicher sind aber die häufigen Peziza arvenensis, Peziza varia und Peziza vesiculosa am wahrscheinlichsten.



    LG, Pablo.

    Hallo, Joli!


    Zitat


    diesmal war's das.


    Dann also vielen Dank für das Finale furioso. :thumbup:
    Glückwunsch vor allem zu dem Fund der Kelchbecherlinge. Auch die zeigen, wie unterscheidlich die Entwicklung der Natur ist, weil es ja mehr oder weniger klassische "Vorfrühlingspilze" sind.


    Bild 51:
    Schon eher Sand - Trockenrasen, aber das ist ja auch eine Art Magerrasen.
    Ein wunderschönes Gebiet ist das. Ich könnte mir vorstellen, daß es da vor allem im herbst richtig zur Sache geht, und man viele schöne und seltene Arten finden kann. Rötlinge, Nabelinge, Saftlinge, Keulchen, Erdsterne, Boviste, Kahlköpfe, Ritterlinge, Becherchen, Borstlinge, Teuerlinge...



    LG, Pablo.

    Moin, Craterelle!


    Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, bei der Größe, Wuchsweise und Färbung kommt nichts anderes in Frage als >Schwefelporling<. :thumbup:


    Zur Genießbarkeit: Siehe Kommentar von Karsten.
    Am besten sind sie ganz jung, solange sie noch fast "streichzart" sind.



    LG, Pablo.

    Hallo, liebe Leute!


    @ Ingo:
    Lustig, an Tephrocybe hatte ich gerstern auch gedacht. Eben weil da nichts rosa war an den Lamellen und keine Cheilos zu finden. Aber mir ging's wie dir: Da wollte nichts passen. Auch nicht bei den Schwärzlingen (verfärbt ja nichts) und auch nicht bei den Wiesenritterlingen (Porpoloma), die sind wohl größer.


    @ Pilzpic:
    Zu den Ritterlingen gibt es einige ziemlich unbekannte Nachbargattungen (siehe oben, Porpoloma). Ein richtiger Ritterling war hier von Anfang an auszuschließen, obwohl dein Gedankengang nachvollziehbar ist: Der Habitus ist erstmal nicht unähnlich. Zur Größe siehe oben, das ist ganz normales, kariertes Papier, Seitenlänge eines Kästchen = 5mm.
    Kein Ritterling der Gattung Tricholoma hätte einen hygrophanen Hut. ;)


    @ Björn:
    Volltreffer, Erklärung kommt gleich.


    @ Anna:
    Das mit den Lamellen hatte ich gestern bei Kunstlicht einfach schlecht beurteilt. Die sind schon frei hier. Teils hefteten sie sich allerdings etwas an den Stiel an, wodurch in der Stielbereifung ein Abdruck entstand. Den hatte ich als "etwas mit Zahn herablaufend" fehlinterpretiert.
    Dermoloma hatte ich gerstern auch im Fokus, mit einem ungewöhnlichen Standort hätte ich mich noch anfreunden können, aber nicht mit dem völligen Fehlen von Mehlgeruch. Das hätte ich merken müssen, zumal meine Nase in der Richtung funktioniert, ich hatte doch kurz vorher auch an Voreilenden Ackerlingen gerochen. Da war's kein Problem.



    So, nun zur Auflösung.
    Allgemeines Aufatmen, das Sporenpulver ist spärlich, aber ausreichend. Es ist ein Pinkie.

    Rhodocybe fällt wegen hygrophanem Hut und freien Lamellen aus. Clitopilus ebenfalls. Entoloma ist auch weg, weil keine eckigen Sporen.
    Also Pluteus.
    Aber wo sind die Zystiden?
    Hier:

    Wünderschöne Schnabelzystiden, in dem gestern nicht untersuchten Fruchtkörper zeigten die sich sofort. Pleuros konnte ich aber auch da nicht finden (ein weiterer Punkt für P. thomsonii).
    Mit etwas Sucherei fand ich auch bei dem anderen Fruchtkörper welche, allerdings unscheinbar und gut versteckt:

    Da schaut teils nur das Schnäbelchen zwischen den Basidien hervor, das hatte ich gestern einfach übersehen.


    Schäbelchen gibt's übrigens auch bei den teils schön büschelig auftretenden Kaulozystiden:


    Und als Dankeschön für eure Hilfe und Mitarbeit noch ein besonderes Schmankerl einer Kaulozysztide:

    :D



    Ich trage den mal als Pluteus thomsonii = Graustieliger Adern - Dachpilz ein. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Reinhard!


    Nach dem, was ich auf deinen Bildern sehen kann, scheint nichts gegen deine Bestimmung zu sprechen.
    Aber auch hier ist es wie so oft: Alles nicht so einfach.
    Bei dem Blutmilchpilz werden zum Beispiel zwei Arten unterschieden.
    Toffel hat das sehr gut >hier< erklärt.



    LG, Pablo.

    Hallo zusammen!


    Zumindest den plautus hatte ich im letzten Jahr mal in der Hand, habe ihn aber nicht selbst mikroskopiert. War ein ziemlich weißliches Kerlchen.
    Ich bin mir auch gar nicht so sicher, ob ich die Lamellen wirklich als frei bezeichnen soll. Wenn, dann eher so ein "Rüblings - frei", also irgendwie schwierig.
    Bislang habe ich drei Lamellenschneiden komplett abgesucht, da war definitiv nichts, was mich an eine Zystide erinnert hätte.


    Ich hoffe, daß der bis morgen mal noch was absport und fürchte fast, es könnte weiß sein. Weil wie Ingo schon skeptisch bemerkte: Da ist nichts rosafarbiges in den Lamellen.


    Nachtrag:
    Bei P, ephebus würde ich doch deutlich mehr Haare / Filz auf dem Hut erwarten, Jonas. Da würde P. plautus besser passen. Auf die Schnelle könnte ich mir auch noch P. thomsonii vorstellen...




    LG, Pablo.

    Hallo, Sven!


    Hätten aber Dachpilze nicht auch Lamellenzystiden? :/
    Aber die Idee ist nicht schlecht, da bringe ich auch die Runzlige Huthaut unter.
    Mal schauen, was morgen der Sporenabwurf sagt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Pilzleute!


    Es kommt ja nicht mehr so oft vor, daß ich völlig planlos bin. Gerade bei Pilzen mit Hut und Stiel und Lamellen dran fällt mir doch meist irgendwie eine passende Gattung ein.
    Aber was in aller Welt soll das bitte sein?


    1:
    2:
    3:
    4:
    Huthaut in Wasser:

    Und in Lugol:

    Lamellenschneide (ohne Zystiden, da habe ich gefühlt einen Kilometer abgesucht):

    Lamellenfläche (Basidien viersporig, Aha):

    Schnalle gefunden (glaube ich):

    Ein paar Sporen (in Wasser):


    Noch ein paar Eckdaten:
    - Gefunden heute mitten in Mannheim
    - Rindemulchfläche vor Supermarkt (Hundeklo) zwischen Unkraut , RiMuMos und verkümmerten Zierpflanzen unter Ahorn
    - Nur zwei Fruchtkörper anwesend; die habe ich beide eingesammelt, weil ich dachte, es mit einem zu Ort und Zeit desorientierten Horngrauen Rübling zu tun zu haben
    - Hut hygrophan, stark runzlig, vorm Transport irgendwie sehr fein flaumig / bereift
    - Stiel auf dunklerem Grund gröber weißlich bereift (flaumig)
    - insgesamt sehr brüchig (Vor allem Hut und Lamellen)
    - kein signifikanter Geruch festgestellt, auch nach weitschweifigen Veranstaltungen nichts.
    Was ich nach einigen Recherchen gerne gerochen hätte, dann auch gerochen zu haben glaube, zählt nicht. Das wird Einbildung sein.
    - Lamellen dunkeln etwas nach, ansonsten bis auf die verblassende Huthaut keine Farbreaktionen beim Ärgern


    Komisches Ding.
    Weiß jemand Rat?



    LG, Pablo.

    Morgen, Anna!


    Ich glaube ich kann das auch erklären.
    Der Pilz war von dem Wetter dort annähernd so genervt wie ich von dem Pilz. Erfahrungsgemäß führt das zu ausgiebigem Haareraufen, was eben auch Kahlheit fördert. Sieht man ja bei mir auch ansatzweise.


    Dein Material kann ich mir mal anschauen, wobei eben fraglich ist, wie lange das schon offen auf der Heizung rumliegt.
    Besser wäre natürlich, irgendwie verpackt (Tütchen, Döschen, Gläschen). Aber ist so oder so kein Problem. Der ist ja häufig, läuft mir sicher bald übern Weg. Und eilen tut's nicht.



    LG, Pablo.