Beiträge von Beorn

    Hallo, Hartmut!


    Ah, diese Bilder! :thumbup:
    Auch wenn "mein" See ein paar Kilometer westlich liegt, flächenmäßig etwas größer ist und die Bergwelt drumherum nicht ganz so schroff daherkommt, fühle ich mich gleich schon wieder heimisch. :)
    Bei einigen der Bilder könnte man meinen, sie seien in Nepal aufgenommen, Dhaulagiri oder Annapurna vielleicht, aber es sind diese Kontraste, die ich vor wenigen Wochen auch bestaunen durfte. Schneebedeckte Gipfel und tief eingeschnittene, grüne Täler davor.


    [hr]


    Hallo, Uli!



    Wo ich übrigens auch schon mal mit Isa zum Pilzegucken war, vor etwas mehr als einem Jahr, am Nachbarsee. Dort konnten wir mit einem bekannten Mykologen einen gemeinsamen Tag verbringen –“ falls es Dich interessiert: <Lagotage>


    Echt? Ist ja komisch. Das gleiche ist mir vor etwas mehr als einem Jahr auch passiert. Allerdings traf ich einen begnadeten Pilzphotographen mit seiner Frau. Aber wo war der bekannte Mykologe?



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!


    OStR Kleinbrot?
    Den kenne ich!
    Allerdings fand ich den geeigneten Zauberspruch nie, wahrscheinlich war ich zu müde vom angestrengten Nicht - Zuhören.
    Wie sagte ein berühmter Eydeet so treffend: "Wissen ist Nacht!"
    Und wenn die fehlte...



    LG, Pablo.

    Hoppla. 8|


    Immerhin: Nun ist aktenkundig, daß auch dreistellige Zahlen in der Rubrik angezigt werden können.
    Und weil ich befürchte, einige Bewertungen in der letzten Zeit übersehen oder vergessen zu haben, an dieser Stelle ein Dankeschön an die netten Leute, die da ein grünes +1 eingetragen haben. ;)


    Bezeichnenderweise ist Markus der 100ste Gratulant, aber nicht weniger freut mich jedes Lob. Nehmt es mir nicht übel, wenn ich nun nicht jede/n einzeln anspreche, ihr wisst, wer gemeint ist.


    Dazu geht mein Dank aber auch an das ganze famose Forum, an die Gemeinschaft und jedes einzelne Mitglied. Dank euch habe ich in den letzten beiden Jahren eine ziemlich erstaunliche Entwicklung erlebt. Nicht nur was Pilze betrifft, sondern auch darüber hinaus Freundschaften gefunden. Gegenseitige Anerkennung, in den vielen schönen Momenten, lustige und lehrreiche, für die man eigentlich jedem Mitglied hier persönlich danken müsste.


    So soll es weitergehen. :thumbup:



    Liebe Grüße an euch sympathische Bande,
    Pablo.

    Hallo, ihr Lieben!


    Alle Achtung, ein grandioses Finale, Stefan. :thumbup:
    Filmreif, würde ich sagen.


    Gebt mir mal noch etwas Zeit, gegen morgen abend habe ich ein Rätsel parat, daß es weiter gehen kann. Mit so einer Story kann ich zwar sicher nicht mithalten, aber wer trotzdem noch ein wenig rumraten möchte, soll das gerne tun.



    LG, Pablo.

    Hallo, Dodo!


    Keine Frage, da schwillt einem der Kamm.
    Aber Pflanzen und Pilze sind eben völlig verschieden. Alleine das hat man bei den zuständigen Behörden weitestgehend noch immer nicht verstanden. Das liegt daran, daß dort offenbar hauptsächlich Leute sitzen, die keinen Sachverstand haben. Es sind eben Bürokraten.
    Und ja: Daß dann oft mit zweierlei Maß gemessen wird, ist mehr als nur ein Ärgernis.
    Aber was dich beruhigen wird:
    Auch an den scheinbar verwüsteten Stellen werden wieder Schwarzhütige wachsen. Solange dort weiterhin Buchen stehen, und nicht der Boden gedüngt oder versäuert wird, halten die das aus. :thumbup:
    Kann sein, daß sie nach einer Notfruktuation eine Pause von einem oder mehreren Jahren einlegen, aber sie kommen wieder.


    Deine Unbekannten halte ich für Panzerraslinge (Lyophyllum decastes s.l.).



    LG, Pablo.

    Morgen zusammen!


    Ihr seid ja ganz schön sicher, was die Benennung der Art betrifft. ;)
    Bei dem Aussehen und der Beschreibung des Fundortes könnte ich mir aber eine Zipfellorchel (Gyromitra fastigiata) oder eine Riesenlorchel (Gyromitra gigas) mindestens genauso gut vorstellen.


    Was natürlich für die Diskussion zur Giftigkeit irrelevant ist, da alle drei Arten Gyromitrin enthalten, wenn auch G. esculenta anscheinend in den größten Mengen.



    LG, Pablo.

    Hallo zusammen!


    Also bei Nummer 3 wäre ich geneigt, auch für Lepista flaccida / gilva zu stimmen. Ich meine mich zu erinnern, die Art gelegentlich auch schon mehr oder weniger auf stark morschem Holz gefunden zu haben. Das Aussehen und die Beschreibung passen jedenfalls, eine bessere Möglichkeit kommt mir momentan nicht in den Sinn.
    Laubholzknäueling bei so jungen Fruchtkörpern wie auf dem Bild immer mit Violettönen.


    Kleiner Exkurs mal noch zu den Stielporlingen:
    Da muss man freilich beachten, wie flexibel da die Merkmale sind. Ich erninnere mich mal an einen Stock, mit Anna und Stefan zusammen gefunden, der uns schier zum Weinen brachte. Da war von vorne bis hinten alles dran, da hätte man behauoten können, drei Arten gefunden zu haben. :evil:
    Habe da leider keine Bilder von.


    Aber: Der bewimperte Hutrand ist kein Trennmerkmal. Den haben beide, P. arcularius wohl manchmal etwas stärker. Am wichtigsten sind die Poren. Da kann man so +/- von ausgehen, daß die Poren von P. arcularius ungefähr so aussehen sollten, wie die von Polyporus mori / alveolaris (Bienenwabenporling). Ein wenig kleiner natürlich, weil der Weitlöchrige (P. arcularius) eben nicht so groß wird, wie P. mori.
    Aber wichtig ist da eben die langgezogene Form und das Verhältnis Anzahl der Poren zu Hutgröße. ;)


    Von sicheren P. arcularius habe ich nicht viel Bilder, aber vielleicht hilft das etwas.
    Polyporus arcularius / Weitlöchriger Porling:


    Polyporus brumalis / Winterporling:



    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Ja, da stehe ich, gelassen, beobachte die Züge, wie sie vorüberrollen. Manche halten an, das scheinen die Regionalbahnen zu sein, Leute steigen ein und aus, aber bisher könnte ich keinen Käfer sehen.
    Aber einer der Züge, die da gehalten haben, hatte als Zielbahnhof Vuilleminia comedens (Gemeiner Rindensprenger) dranstehen.
    Aber gelegentlich fahren ja auch Züge woanders hin, als draufsteht, weil jemand vergessen hat, das Schild zu tauschen zum Beispiel.



    LG, Pablo.

    Hallo, Joli!


    Dankeschön für die Fortsetzungen, das war ja nun eine richtige Forschungsreise. Die Bestimmungen sind natürlich nicht einfach, da dort eben immer Arten vorkommen können, von denen in Mitteleuropa nichts zu sehen ist.


    Viele deiner Bilder laden gerade absolut zum Baden ein. Ich war schon viel zu lange nicht mehr am Meer...


    Laurobasidium ist natürlich auch total stark.
    Und apropos: Oben in meinem ersten beitrag hatte ich natürlich Quatsch geschrieben (von Eukalyptus war keine rede). ich habe das mal in Lorbeer korrigiert. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo zusammen!


    Pilz 1 ist - wenn Rettichgeruch vorhanden - Mycena pelianthina (Dunkelschneidiger Helmling). Zu erkennen an den deutlich dunkel gefärbten Lamellenschneiden, die keine andere Art aus der Rettichhelmlings - verwandschaft hat.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Echt erste Sahen, vor allem F4NT4 - 4. :)
    Kleine Comatrichas sind das wohl?


    06 (Die Dunklen) ist Exidia nigricans (Warziger Drüsling) und die weißen sehe irgendwie so aus, wie ganz junge Ablösende Rindenpilze (Cylindrobasidium evolvens) aussehen. Ist aber nur so eine Idee.


    Der Eichen - Rindenpilz ist keiner, zu glatt und zu grau.
    Aber was es sein kann, da stehe ich auch am Bahnhof. Und es kommen sehr viele Züge.



    LG, Pablo.

    Hallo, Sven!


    da hab ich mal schnell noch ein kleines Bild gemacht.


    Wie sich das liest, so als hättest du im Vorbeigehen mal eben noch schnell die Zeitung geholt oder so.
    Famose Sache, und schön, daß der auch noch einen Namen bekommen hat.
    Legst du das "kleine Bild" noch mal bei den Inoperculis ab?



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Helvella queletii und Mycena rosea passt. :thumbup:
    Die 3 ist sicher kein Laubholzknäueling (Panus conchatus). Lepista wäre eine Möglichkeit, aber nur wenn "an Holz gewachsen" hier übersetzt werden muss mit "neben Holz gewachsen". Allerdings würde ich dann fast eher zu Clitocybe gibba (Ockertrichterling) oder einer Art aus dem Umfeld tendieren.
    Wenn die Pilze wirklich aus dem Holz entsprungen sind, dann würde mich der Geruch sehr interessieren.
    4 = Eine Art aus dem Umfeld des Frühen Mürblings (Psathyrella spadiceogrisea s.l.)
    5 = Einen sehr ähnlichen Tintling hat Markus kürzlich >hier< gezeigt.
    6 = Ein Rostpilz (Puccinia s.l.). Welche Pflanze war das denn?
    9 = Winterporling (Polyporus brumalis) :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Joli!


    Super, Klasse, gefällt mir ausgezeichnet! :thumbup:


    Die Natur der kanarischen Inseln ist eine faszinierende. Die Inseln sind ja ökologisch gesehen auch völlig verschieden, von Regenwäldern bis zu kargen Steinwüsten, und das alles mitten im Meer. Es muss ein Traum sein. Vielen Dank für deine Bilder:


    Das auf den letzten Bildern sieht aus wie ein Feuerschwamm (Gattung: Phellinus). Ob es in der Gattung eine passende Art gibt, die im entsprechenden Gebiet an Eukalyptus Lorbeer wächst, ist sicher herauszufinden.
    Feuerschwämme und Trameten sind übrigens durchaus Ständerpilze. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ein kleiner Nachtrag noch:
    Der Heu - Düngerling (Panaeolus foenisecii) wächst nicht an Dung, sondern an verrotendem Gras.
    Ob die Gattung tatsächlich Düngerlinge genannt wird, weil einige Arten auch ganz gerne an Pflanzenfresserdung leben, entzieht sich meiner Kenntnis, ist aber jedenfalls kein immer zutreffendes Merkmal in der Gattung.



    LG, Pablo.

    Hallo, Tuppie!


    Wow, da hast du ja einigermaßen Unbill in Kauf genommen, um hier eine Auflösung zu bringen. Danke!
    ich hoffe, die schönen Schwefelporlinge sind eine ausreichende Belohnung.
    Und daß der Porling einen Namen bekommt.
    ich denke, was auch Ingo letztlich neben der geringen Größe und den hellen Farben (muss ja nicht weiß sein) überzeugt hat, waren die lang herabgezogenen Röhren auf Bild 3 in dem entsprechenden Beitrag. Dieses flächige Aussehen ist mir beim Fenchelporling noch nie begegnet.
    Zum Geruch von Antrodia serialis fällt mir aber auch immer so was Künstliches auf, wie ein Geruch nach frischem Reifengummi in einem Topf gekocht zusammen mit Apfelringen (diese grünen, gezuckerten Süßigkeiten).
    Besonders angenehm finde ich den Geruch nicht.
    Nach den GPBWs hat die Reihige Braunfäuletramete noch einen Doppelgänger, dessen deutschen namen ich aber gerade nicht weiß: Das wäre Antrodia sinuosa, die aber anscheinend weniger prägnante Hütchen bilden soll und auch nach Literaturangaben heller gefärbt wäre.


    Also danke ich euch beiden und streiche die Chips ein. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Christian!


    Es sieht jedenfalls erstmal aus wie >Tremella ecephala<; teils auch ältere Fruchtkörper, bei denen sich der weiße Kern nicht mehr so deutlich zeigt, weil er nicht mehr klar abgegrenzt ist.
    Idealerweise wären jetzt am selben Substrat noch Fruchtkörper eines Schichtpilzes zu sehen (das ist dann in den meisten Fällen Stereum sanguinolentum / Blutender Nadelholz - Schichtpilz). Der Zitterling befällt sowohl Mycel als auch Fruchtkörper des Wirtspilzes.



    LG, Pablo.

    Hallo, zusammen!


    Ja, schon, stimmt. So eine behaarte Oberfläche sollte es beim Eichen - Schichtpilz wohl nicht geben. Auch die Fruchtschicht kann selbst bei nassem Wetter kaum so dunkel werden, wie auf dem letzten Bild von Toffel.
    Das gilt dann aber für alle Stereum s.str. Arten.
    Chondrostereum hätte feucht irgendwelche Violettöne.
    Wenn hier keine Gloeocystiden zu sehen sind (Danke an Frank für die Aufklärung neulich :thumbup: ), dann fällt mir zumindest nichts anderes ein, als Porostereum spadiceum.



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd!


    OK, wenn du die Auflösung so akzeptierst, erkenne ich das an. :thumbup:
    Mein Glück war eben, kurz zuvor eine recht große Kollektion dieser Art bei mir um die Ecke auf Rindenmulch gefunden zu haben und die Fruchtkörper auch über eine Zeit beobachten zu können.
    Was natürlich ein Vorteil ist.
    Was man aber als Resumee davon mitnehmen kann: Durch Alter und Witterungseinflüsse kann es auch mal zu Ausprägungen kommen, die einen in die Irre leiten können. So wie hier eben die gesägten Lamellenschneiden bei Hannes' Fund.


    Bleibt noch eins nachzureichen:

    Zitat


    Genau anderthalb Meter neben einem Trupp vom Voreilenden Ackerling (Agrocybe praecox), den ich hoffentlich richtig bestimmt habe.


    Das sehe ich ganz genauso, und kann mir kaum vorstellen, daß da jemand Chipd gegen A. praecox (Voreilender Ackerling) setzt. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Emil et al.!


    Es darf natürlich gerne gewettet werden. :thumbup:
    Ich setze dazu natürlich aus und spiele den Schiedsrichter, d.h. werde so bald wie möglich den Fundort aufsuchen und den Pilz - falls noch vorhanden - detailliert untersuchen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Dann ist es ja gut, daß du doch noch hier her gefunden hast.
    Das Gute ist: Ich habe mir den vermeintlich "hübschesten" Teil der Kollektion rausgepickt. Also möglichst große, reife, aber unversehrte Becher. In der Tat gab es an dem Ast schon noch einige mehr mit irgendwie diffus ockerbräunlicher Tönung. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Sven!


    Danke für deine Ergänzung. Das ist faszinierend, daß jede/r von euch noch Pilze aus dem Ärmel schütteln kann, die die anderen nicht gezeigt haben.


    Danke für die Auflösung des Rötlings, von der Art hatte ich bisher keine Ahnung, daß sie existiert. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Toffel!


    Ganz ehrlich, ich fänd's absolut famos, den mal zu sehen.
    Nur vor Mittwoch komme ich da nicht hin, aber ich hoffe mal, das zumindest ein paar Reste noch zu finden sein werden, die dann eine Aufklärung bringen. :thumbup:



    LG, Pablo.