Morgen!
Auf einen Versuch lasse ich es ankommen. Also möglichst große Freiheit bei möglichst wenig Verwirrung.
Meinetwegen kann jede/r setzen auf was sie/er will.
Also Gattungen oder Arten, dafür oder dagegen.
Es ist klar, daß es bei Ausschlusswetten ("xy Chips gegen Art Y.x.") einfacher ist. Aber damit kann man sich auch in die Nesseln setzen.
Trennen würde ich die Wetten, die sich auf eine Gattungszugehörigkeit beziehen ohne Spezifizierung der Art.
Das wären folgende Einsätze:
EmilS = 6 gegen Amanita spec
Anna (Naan83) = 5 auf Lycoperdon s.l. spec.
Die Wetten würden allerdings fast in der Luft hängen, solange nicht noch jemand einsteigt. Also sollte es eine Amanita sein, hätten zwar beide verloren, können aber ihre Chips wieder einpacken, weil niemand dagegen gesetzt hat.
Meiner Ansicht nach passiert nur was, wenn es entweder Strobilomyces oder eine andere Gattung, die noch nicht gennat ist (Agaricus zB) ist: Dann gewinnt Emil Annas Chips.
Lycoperdon wäre dann wieder blöd, weil dann wieder beide gewonnen haben, sich also neutralisieren. Dann müssten sie ihre Einsätze jeweils wieder einpacken.
So zu den Artzockern:
Auch das lässt sich unter einen Hut bringen.
Hier noch mal die aktualisierte Übersicht:
erebus setzt 5 Chips auf Amanita strobiliformis.
Jan - Arne setzt 5 Chips auf Amanita excelsa
Mausmann setzt 5 Chips auf Amanita strobiliformis
Malone setzt 5 Chips auf Amanita strobiliformis
Ralf setzt 10 Chips auf Strobilomyces strobilaceus
Harry setzt 10 Chips auf Amanita strobiliformis
Toffel setzt 5 Chips auf Amanita strobiliformis
Toffel setzt außerdem 10 Chips gegen Strobilomyces strobilaceus
Emil setzt außerdem 10 Chips gegen Strobilomyces strobiliformis
Vera (Schwammerlfreundin) setzt 5 Chips gegen Lycoperdon / Calvatia / Handkea utriformis
Karsten (Veith) setzt 5 Chips auf Amanita gemmata
Anna (Naan83) setzt 5 auf Lycoperdon / Calvatia / Handkea utriformis
Das mit den Wetten gegen eine Art ist natürlich schwierig zu integrieren.
Aber man kann's ja mal versuchen.
Also machen wir es mal möglichst einfach:
Möglichkeit A) Der Pilz ist Amanita strobiliformis
Dann wären die Chips von Anna, Karsten, Ralf und Jan - Arne im Topf.
Also 25 Chips, die sich Alle, die auf A. strobiliformis gesetzt haben, teilen müssten.
Die Frage ist, ob Toffel und Emil dann auch mit ihren Wetten gegen Strobilomyces abräumen sollen, sowie Vera mit ihrem Einsatz gegen den Hasenbovist. Es wäre eigentlich etwas ungerecht. Andererseits könnte man auch sagen: "Geschickt gezockt." Aber das könnt ihr ja untereinander ausmachen.
Möglichkeit B) Der Pilz ist Amanita excelsa
---> Jan- Arne wird reich.
Hier allerdings mit der gleichen Einschränkung: Muss er sich den Topf mit Toffel, Emil und Vera teilen?
Möglichkeit C) Der Pilz ist ein Strubbelkopf
---> Ralf wird reich.
In dem Fall sind die Einsätze von Toffel und Emil auf jeden Fall seine Chips. Bleibt zu überlegen, ob Vera dann eben auch ein Stück vom Kuchen bekommt.
Möglichkeit D) Der Pilz ist Amanita gemmata
---> Karsten wird reich
Mit dem gleichen Vorbehalt wie oben
Möglichkeit E) Der Pilz ist ein Hasenbovist
---> Anna wird reich
Vorbehalte siehe oben, Veras chips sind dann aber natürlich weg.
Möglichkeit F) Es ist eine bislang nicht genannte Art
Dann müssten sich eigentlich Toffel, Emil und Vera die Einsätze teilen.
Geschickt gesetzt würde ich sagen.
Würde man jetzt versuchen, da etwas Gerechtigkeit reinzubringen, könnte man es so machen:
Bei den Möglichkeiten A, B und D würden Vera, Toffel und Emil ihre Chips, die sie gegen eine Art gesetzt haben, zwar behalten, machen damit aber keinen Gewinn. So ginge der Pot nur an diejenigen, die den Mut hatten, auf die spezifische Art zu setzen.
Bei C reibt sich Ralf die Hände, die Einsätze von Toffel und Emil gegen die Art sind futsch, vera behält ihren Einsatz, gewinnt aber auch nichts.
Bei E freut sich Anna, Veras Einsatz ist futsch, Toffel und Emil können sich ihre gegen Strobilomyces Chips wieder in die Tasche stecken, gewinnen aber nichts.
F ist ein Sonderfall. Würde ich so handhaben wie oben erklärt.
OK so?
LG, Pablo.