Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Der Geruch bei G. hariolorum sollte aber schon ziemlich deutlich sein, nicht?
    In der Gattung bin ich nicht wirklich vertraut, aber eine Art mit striegelig - haariger Stielbasis wäre noch der Brennende Rübling (Gymnopus peronatus). Aber ob der hier passt? Eigenlich hätte der zumindest jung gelbliche Lamellen und kaum mal einen gerieften Hutrand. Auf eine Geschmacksprobe kann man es aber ankommen lassen (gibt ja nichts extrem Giftiges in der Gattung). Wenn nach 1-2 Minuten der Mund Feuer fängt, dann ist G. peronatus ein Treffer. :evil:



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Das stimmt schon, Sommersteinpilze und Herbsttrompeten bevorzugen eine sehr ähnliche Ökologie. Beide bilden bevorzugt Mykorrhiza mit Laubbäumen, beide tendieren eher zu kalkhaltigen Böden (Herbsttrompete noch stärker als Sommersteinpilz), beide mögen warme Standorte ohne Staunässe. Wobei Sommersteinpilze auch mit mehr Trockenheit klar kommen.
    All das muss nichts heißen, aber es kann nicht schaden, die Stelle auch im Sommer im Auge zu behalten.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Wenn du die Pilze so im Laden gekauft hast, und die nach einem Tag bei dir im Kühlschrank derart verdorben sind, kannst du die zurückbringen. Zumindest dein Geld solltest du wieder erhalten.
    Wenn ich feststelle, daß mir verschimmeltes Brot verkauft wurde, bringe ich das ja auch zurück.
    Wegen der möglichen vergiftung ist erstmal keine Panik angesagt: Nicht alle Schimmelpilze sind giftig. Allerdings sind durchaus ein paar garstige Kandidaten dabei. Sollten Symptome auftreten (Übelkeit, Bauchschmerzen etc.) dann am besten einen Arzt aufsuchen.
    In dem Fall wäre zu überlegen, ob man da nicht eine Klage anstreben könnte.


    Jedenfalls würde ich empfehlen, niemals Pilze in geschlossenen Plastikbehältnissen zu kaufen. Immer nur lose Ware, die man selbst auswählen kann. Ich selbst mache das bei sämtlichem Obst und Gemüse auch so, in fertig Verpackten Portionen ist oft etwas drin, was man da nicht haben will.



    LG, Pablo.

    Hallo, Kfm!


    Das mit den Attachments funktioniert (zumindest in meiner Ansicht) tadellos, die werden angezeigt. :thumbup:


    Deine Austernseitlinge sind definitiv von einem anderen Pilz befallen. Das sollte ein kernpilz / Schimmelpilz sein, zur Art kann ich aber nichts sagen. In jedem Fall sollten die nicht verzehrt werden!



    LG, Pablo.

    Hallo, ihr zwei


    OK, dann lässt sich wohl nichts machen. Ich lege mal ein herbar an, vielleicht habe ich ja irgendwann mal die Möglichkeit...
    Das einzige, was ich machen kann, ist grob schätzen. Und das hilft hier nicht weiter, dazu ist der Unterschied wohl zu gering. Da müssten schon von einer guten Anzahl reifer Sporen möglichst exakte Werte her.


    Ihr habt nicht zufällig eine Idee, wo man ein Objektmikrometer her bekommt, daß einerseits nicht gleich 100eu kostet und andererseits doch feiner skaliert ist als mit 1/10 oder 1/100 mm? :/



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Auf einen Versuch lasse ich es ankommen. Also möglichst große Freiheit bei möglichst wenig Verwirrung.
    Meinetwegen kann jede/r setzen auf was sie/er will.
    Also Gattungen oder Arten, dafür oder dagegen.
    Es ist klar, daß es bei Ausschlusswetten ("xy Chips gegen Art Y.x.") einfacher ist. Aber damit kann man sich auch in die Nesseln setzen.
    Trennen würde ich die Wetten, die sich auf eine Gattungszugehörigkeit beziehen ohne Spezifizierung der Art.
    Das wären folgende Einsätze:
    EmilS = 6 gegen Amanita spec
    Anna (Naan83) = 5 auf Lycoperdon s.l. spec.
    Die Wetten würden allerdings fast in der Luft hängen, solange nicht noch jemand einsteigt. Also sollte es eine Amanita sein, hätten zwar beide verloren, können aber ihre Chips wieder einpacken, weil niemand dagegen gesetzt hat.
    Meiner Ansicht nach passiert nur was, wenn es entweder Strobilomyces oder eine andere Gattung, die noch nicht gennat ist (Agaricus zB) ist: Dann gewinnt Emil Annas Chips.
    Lycoperdon wäre dann wieder blöd, weil dann wieder beide gewonnen haben, sich also neutralisieren. Dann müssten sie ihre Einsätze jeweils wieder einpacken.


    So zu den Artzockern:
    Auch das lässt sich unter einen Hut bringen.
    Hier noch mal die aktualisierte Übersicht:
    erebus setzt 5 Chips auf Amanita strobiliformis.
    Jan - Arne setzt 5 Chips auf Amanita excelsa
    Mausmann setzt 5 Chips auf Amanita strobiliformis
    Malone setzt 5 Chips auf Amanita strobiliformis
    Ralf setzt 10 Chips auf Strobilomyces strobilaceus
    Harry setzt 10 Chips auf Amanita strobiliformis
    Toffel setzt 5 Chips auf Amanita strobiliformis
    Toffel setzt außerdem 10 Chips gegen Strobilomyces strobilaceus
    Emil setzt außerdem 10 Chips gegen Strobilomyces strobiliformis
    Vera (Schwammerlfreundin) setzt 5 Chips gegen Lycoperdon / Calvatia / Handkea utriformis
    Karsten (Veith) setzt 5 Chips auf Amanita gemmata
    Anna (Naan83) setzt 5 auf Lycoperdon / Calvatia / Handkea utriformis


    Das mit den Wetten gegen eine Art ist natürlich schwierig zu integrieren.
    Aber man kann's ja mal versuchen.
    Also machen wir es mal möglichst einfach:
    Möglichkeit A) Der Pilz ist Amanita strobiliformis
    Dann wären die Chips von Anna, Karsten, Ralf und Jan - Arne im Topf.
    Also 25 Chips, die sich Alle, die auf A. strobiliformis gesetzt haben, teilen müssten.
    Die Frage ist, ob Toffel und Emil dann auch mit ihren Wetten gegen Strobilomyces abräumen sollen, sowie Vera mit ihrem Einsatz gegen den Hasenbovist. Es wäre eigentlich etwas ungerecht. Andererseits könnte man auch sagen: "Geschickt gezockt." Aber das könnt ihr ja untereinander ausmachen.


    Möglichkeit B) Der Pilz ist Amanita excelsa
    ---> Jan- Arne wird reich.
    Hier allerdings mit der gleichen Einschränkung: Muss er sich den Topf mit Toffel, Emil und Vera teilen?


    Möglichkeit C) Der Pilz ist ein Strubbelkopf
    ---> Ralf wird reich.
    In dem Fall sind die Einsätze von Toffel und Emil auf jeden Fall seine Chips. Bleibt zu überlegen, ob Vera dann eben auch ein Stück vom Kuchen bekommt.


    Möglichkeit D) Der Pilz ist Amanita gemmata
    ---> Karsten wird reich
    Mit dem gleichen Vorbehalt wie oben


    Möglichkeit E) Der Pilz ist ein Hasenbovist
    ---> Anna wird reich
    Vorbehalte siehe oben, Veras chips sind dann aber natürlich weg.


    Möglichkeit F) Es ist eine bislang nicht genannte Art
    Dann müssten sich eigentlich Toffel, Emil und Vera die Einsätze teilen.
    Geschickt gesetzt würde ich sagen.


    Würde man jetzt versuchen, da etwas Gerechtigkeit reinzubringen, könnte man es so machen:
    Bei den Möglichkeiten A, B und D würden Vera, Toffel und Emil ihre Chips, die sie gegen eine Art gesetzt haben, zwar behalten, machen damit aber keinen Gewinn. So ginge der Pot nur an diejenigen, die den Mut hatten, auf die spezifische Art zu setzen.


    Bei C reibt sich Ralf die Hände, die Einsätze von Toffel und Emil gegen die Art sind futsch, vera behält ihren Einsatz, gewinnt aber auch nichts.


    Bei E freut sich Anna, Veras Einsatz ist futsch, Toffel und Emil können sich ihre gegen Strobilomyces Chips wieder in die Tasche stecken, gewinnen aber nichts.


    F ist ein Sonderfall. Würde ich so handhaben wie oben erklärt.


    OK so?



    LG, Pablo.

    Moin, Leute!


    Rote Liste ist ok, aber besser keine besinders geschützte Art. Sonst kann mich ja niemand mehr auch nur zum eigenbedarf mitnehmen. :evil:


    Ähm...
    Feier? Schnaps und Cocktailwürstchen?
    Zylinder und High Heels?
    Ich fürchte, ich habe meinen Geldbeutel irgendwo verlegt.
    Lass uns das mal auf deine 100 verschieben, Mausmann. Oder bei 111 vielleicht. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Hui, ich hätte ja nicht gedacht, daß das so kompliziert wird.
    Ein Regelblatt gibt es ja nicht, bislang lief das ja auch immer recht entspannt, wenn bei irgendwelchen strittigen Pilzen gewettet wurde.
    Dabei hatte es ja auch seinen Reiz, wenn jeder die Wetten so platzieren konnte, wie man gerade lustig war (für / gegen Gattung / Art)...
    Aber es ist schon wahr, bei so vielen Mitspielern und Einsätzen sollte es schon möglichst geregelt und auch fair zugehen.


    Ich mache mir da mal bis morgen vormittag ein paar Gedanken (muss also mal drüber schlafen), ob es hier besondere Vorgaben geben soll, wie die Wetten zu platzieren sind.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Da wäre ich mal wieder mit einem Faserlings - Problem.
    Gefunden gestern in der Viernheimer Heide, das sieht so aus:


    Dort gab es entlang des Weges etliche Kollektionen. Die wuchsen sämtlich um ältere Stümpfe, Wurzelballen, teils im Sand vergraben, herum. Allerdings nie mit direktem Kontakt zu Holz, sondern lediglich drum herum im Sand.


    Auffällig sind die stark hygrophanen, auch feucht und jung recht hellen Hüte, ohne Haare und mit flüchtigem Velum, sowie die teils deutlich wurzelnden Stiele, wobei die Stielbasis oft erkennbar gekniet ist:





    Die Stiele sind durchgehend ohne Ring oder Pseudoringzone, fein längsrillig und teils mit sehr feinen, abstehenden Fasern (Kaulozystiden vorhanden, büschelig, ohne Mikro - Abb.). Zur Stielbasis hin gelegentlich blass bräunlich.
    Lamellen mit fein weißlich beflockten Schneiden, ohne Rottöne.
    Sporenpulver dunkelbraun:


    Die Huthaut besteht aus rundlichen, blasigen Zellen, keine Pileozystiden zu finden:


    Die Sporen sind ziemlich klein, in Wasser bräunlich, Keimporus ist nicht erkennbar:


    Ohne jetzt was auszumessen kann man doch grob abschätzen, daß die Sporen klar unter 10 µm lang sind. Eher so 5 bis 8.


    Cheilozystiden sind unregelmäßig verteilt, eher dünnwandig, selten mit feinen Kristallen, und sehen etwa so aus:



    Interessant ist vielleicht auch das, was sich knapp unter der Lamellenschneide befindet:


    Diese rundlichen Zellen, ähnlich wie die der HDS, finden sich an der Schnittkante (Wenn man eben die Lamellenschneide abtrennt, um sie isoliert zu betrachten).
    Die finden sich auch nur direkt unter der Lamellenschneide, die übrige Lamellentrama sieht anders aus.


    Pleurozystiden sind ebenfalls häufig, aber auch unregelmäßig verteilt, insgesamt den Cheilos ziemlich ähnlich:


    Basidien sind keulig und überwiegend viersporig.


    Nun habe ich natürlich ein bisschen rumgeschlüsselt, sowohl mit Andreas Schlüssel auf Vielepilze.de, als auch mit GPBWs. Da komme ich insgesamt zu etwa 10 verschiedenen Ergebnissen, je nach dem, wo ich falsch abbiege.


    Kann man da trotzdem was draus machen?



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd!


    (2) "M. permixta" wurde m.W. bisher im Ulmer Ram noch nicht nachgewiesen. Aber, wenn ich mich (ohne Literaturüberprüfung) recht erinnere, findet man diese für mich gute/andere Art/Varietät wohl eher auf sauren Böden. Und sie dürfte auch kleinere Fruchtkörper ausbilden.


    Das ist interessant.
    Saure Böden gibt es hier ja genug. Und da ich bisher zumindest M. fuliginosa nicht auffinden konnte, würde es sich vielleicht eher lohnen, die Augen mal nach M. permixta offen zu halten.


    PS.:
    Wenn du noch eine Gelegenheit zum Wetten suchst, kannst du ja mal >hier< reinschauen. Auch wenn da die Einsätze vielleicht noch etwas strukturiert werden müssen, aber immerhin gibt es so einige.



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute1


    Klar, seit Ralf kürzlich einige "Nachbrenner" schön in Szene gesetzt hat, auch bei den Doppelpilzen kleine Funde aus Waldbrandgebieten in Portugal gezeigt wurden, kann ich auch an keiner verkohlten Stelle mehr einfach vorbei laufen.


    Diese hier liegt im Elsass bei Marckolsheim, am Ancient Canal du Rhone au Rhin:

    Also südliche Oberrheinebene, die Brandstelle ist nicht ganz sauber, ein wenig Müll hat da sicher mitgebrannt. Wenn man näher ranschaut, bekommt man das Gefühl, daß es zwischen den Kohlenstückchen noch glüht:

    Aber da wir nicht Stoiber heißen, können wir nicht einfach den Pilz als "Gludernde Lot - äh - Ludernde Glot - äh -" bestimmen und dann in den Hauptbahnhof einsteigen, in 10 Minuten das Gate finden und mit dem Problembär ein Blümlein hinrichten.


    Also genauer schauen:



    Das sollen anscheinend Becherchen sein, die allerdings im Wachstum stark zusammenfließen und verschmelzen. Umgebend ein lockerer, fusseliger Hyphenfilz. An den Becherrändern lassen sich stellenweise vage Randhaare erkennen.


    OK, rei makroskopisch komme ich da etwa bei der Gattung Pyronema raus.
    Dort soll es dann aber zwei ganz ähnliche Arten geben, die sich durch Spormaße unterscheiden lassen. Die Sporen sehen allerdings unvermessen so aus:

    Das muss doch auch anders gehen.
    Wenn ich >dieser Diskussion< bei Ascofrance einige Bedeutung beimesse, dann hätte eben P. omphalodes gegenüber P. domesticus neben kleineren Sporen auch keine Randhaare. Und stärker zusammenfließende Apothecien, wobei ich mich jetzt mal nicht mit der Frage aufhalte, wo da die Grenze liegt, dieses Merkmal zu bewerten wäre.


    Haare.
    Das ist ja immer wieder mein Problem bei Becherchen.
    Insbesondere, wenn die vier Tage lange Lagerzeit in einer Dose hinter sich haben (Hatte vorher keine Möglichkeit zur Untersuchung), und teils schon recht mitgenommen hier angekommen sind und vor sich hinhyphen.


    Dennoch, wenn ich voraussetze, daß das hier:

    irgendwelche wild in die Landschaft schießenden Hyphen sind, dann könnten die dickeren, mehrfach septierten und teils gegabelten und spitz zulaufenden Strukturen Haare sein:


    etwas rausgezoomt:


    Wie seht ihr das? Haare ja oder nein?


    Dre vollständigkeit halber noch ein paar Bilder von Asci und recht variablen Paraphysen, die aber wegen der langen Wartezeit und Reise auch etwas angegriffen sein können:





    LG, Pablo.

    Hi.


    Deinen Einsatz habe ich korrigiert.
    Aber Pleite gehst du dabei nicht, keine Sorge. Du hast 10 Chips eingesetzt, mehr kannst du nicht verlieren. Die Leute, die gegen dich setzen, bekommen einfach ihre Chips raus, und müssen sich deinen einsatz teilen, wenn du nicht richtig liegst.
    Wer auf etwas wettet und niemand dagegen setzt, sammelt am ende seine chips wieder ein, hat also keinen Verlust gemacht, aber auch keinen Gewinn.
    Soweit eigentlich alles ganz einfach. Hoffe ich.



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd!


    Weil mir deine Idee (Macrolepiota fuliginosa nehme ich jetzt mal als die Art an, die dunkle Hutschuppen auf dunklem Untergrund, meist nicht ganz geschlossene Schuppen auf der Hutmitte und erkennbar rötendes Fleisch zeigt) sehr gut gefällt, werde ich da nun nicht dagegen wetten. Hier sollten doch alle erkennbaren Merkmale dafür sprechen. :thumbup:
    Wobei ich so den Verdacht habe, daß Macrolepiota fuliginosa identisch ist mit Macrolepiota permixta. Aber ich denke, die Diskussion dazu kennst du (zB [url=http://forum.pilze-bayern.de/index.php/topic,794.msg8601.html#msg8601]>hier<[/url]), das brauchen wir hier nicht mehr aufzuwärmen. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Das nenne ich Begeisterung. :)
    OK, ist natürlich nicht ganz einfach, das aufzudröseln, mit den Gegen- und Fürwetten. Versuchen kann man's ja mal:


    erebus setzt 5 Chips auf Amanita strobiliformis.
    Jan - Arne setzt 5 Chips auf Amanita excelsa s.l.
    Mausmann setzt 5 Chips auf Amanita strobiliformis
    Malone setzt 5 Chips auf Amanita spec
    Ralf setzt 5 10 Chips auf Strobilomyces strobilaceus
    Harry setzt 10 Chips auf Amanita strobiliformis
    Toffel setzt 5 Chips auf Amanita strobiliformis
    Toffel setzt außerdem 10 Chips gegen Strobilomyces strobilaceus
    Emil setzt 6 Chips gegen Amanita spec
    Emil setzt außerdem 10 Chips gegen Strobilomyces strobiliformis
    Vera (Schwammerlfreundin) setzt 5 Chips gegen Lycoperdon / Calvatia / Handkea utriformis
    Karsten (Veith) setzt 5 Chips auf Amanita gemmata
    Stefan (Climbingfreak) wettet ohne Einsatz auf eine Stäublingsart (Lycoperdon, Bovista, Bovistellus, Disciseda, Handkea, Calvatia usw...)


    Auf A. strobiliformis liegen also insgesamt 25 Chips
    Auf A. gemmata 5
    Auf A. excelsa 5
    Auf Amanita spec liegen 5 Chips
    Gegen Amanita spec ebenfalls 5 Chips
    Auf Strobilomyces strobilaceus liegen 10 Chips
    Gegen Strobilomyces strobilaceus liegen 10 Chips
    Gegen Hasenbovist liegen 5 Chips


    Schwierig wird's jetzt in der Tat, das aufzudröseln, wer was von wem bekommt, je nach dem, wie es ausgeht.
    Am einfachsten wäre es, die Wetten etwas zu trennen:
    Also die Einsätze, die auf oder gegen eine Art gewettet sind, von denen, die auf oder gegen eine Gattung gewettet sind zu trennen.
    Aber das hat noch etwas Zeit, vielleicht mag sich da auch noch jemand mit mehr mathematischem Sachverstand als ich einmischen. ;)
    Da sich eben herausgestellt hat, daß ich Samstag abend unterwegs bin, gibt's die Auflösung am Sonntag abend. Ich schlage vor, bis 20 Uhr sollten alle Wetten gesetzt sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Hartmut!


    Wow, klasse Fortsetzung!
    Ja, die Kastanienwälder haben es echt in sich. Erst recht im Herbst, wenn sich da lustige Cortinarien, Täublinge, Boleten und Amanitas tummeln. :)


    Die Pilze sind sehr spannend, etwas wirklich konstruktives fällt mir vorläufig nur zu dem vermeintlichen Inonotus ein: Das erinnert mich irgendwie stark an eine Dunkle Borstentramete (Coriolopsis gallica), in diesem Fall sogar mit Huthaaren. ;)
    Beim ersten Becherchen hätte ich eher an eine Tarzetta gedacht, aber das müsste wohl mikroskopisch geklärt werden.



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!


    Ja, Wissen ist Macht, ...


    Nein, eben nicht. Diese These ist wissenschaftlich wiederlegt.
    Ich meine es schon so, wie geschrieben: >"Wissen ist Nacht!"<
    Da vertraue ich doch am besten einem Eydeet mit sieben Gehirnen, der muss es ja besser wissen, als jeder Oberstudienrat mit nur einem Gehirn. Egal an wieviel Selbstüberschätzung dieser leiden mag.



    LG, Pablo.

    Hallo, Liebe Leute!


    Nein, so eine Story (hab's eben nochmal in ruhe durchgelesen :thumbup: ) kann ich euch nicht bieten.
    Aber wer dennoch Lust auf ein wenig Rätselei nebenher hat, möge sich gerne nach bekanntem Schema einmischen.


    Ein Bild hätte ich für die fünfundzwanzigste Runde für euch:


    Das sollte nicht allzu schwer sein, aber dennoch knackig. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Jan - Arne!


    Ich glaube, das ist nicht nötig.
    Ich weiß zwar, daß Gerd gerne mal ein paar falsche Fährten auslegt, wenn er eine Wette wittert, aber das würde dem Ganzen ja sogar noch einen zusätzlichen Reiz geben.
    Die wesentlichen Tips waren ja schon im urpsrünglichen Thema drin.
    Und letztlich wird es auch übersichtlicher, wenn die Einsätze gleich hier zu finden sind, dann weiß jede/r, was es zu gewinnen / zu verlieren gibt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Stephan & Toffel & Emil!


    Den fraglichen Pilz (vermeintlicher Bovist) habe ich wiedergefunden und untersucht. Wenn ihr wollt, könnt ihr gerne >hier< ein paar Chips setzen.
    Mit der Auflösung warte ich noch ein bisschen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Chipsjongleure!


    Kürzlich hatte ich in >8.2014< dieses Bild gezeigt:

    ...und den Pilz ohne ihn wirklich untersucht zu haben, als Handkea utriformis (Hasenbovist) betitelt.
    So wie das sein soll, kamen Zweifel auf. Ein junger Fransiger Wulstling (Amanita strobiliformis) mit noch geschlossenem Velum wurde ins Spiel gebracht. Sicher hätte man auch noch andere Möglichkeiten finden können.
    Die Idee mit dem Wulstling gefiel mir jedenfalls, so daß ich den Fundort nochmal aufgesucht habe, um der Sache nachzugehen.


    So sieht's aus: Ich habe den Pilz wiedergefunden, und noch ein paar Fruchtkörper dazu an der selben Stelle. Jedenfalls weiß ich jetzt, was es ist.


    Aber ich verrate es noch nicht, vielleicht hat ja jemand Lust auf eine kleine Wette. Eine Auflösung gibt's jedenfalls. Falls jemand Lust hat, darf gerne gesetzt werden. Auflösung kommt am Samstag abend oder am Sonntag abend.



    LG, Pablo.

    Hallo, Harald!


    Naja, seit ich >diese Diskussion< gelesen habe, bin ich eben etwas vorsichtig mit der Bestimmung. ;)
    Klar wirst du wahrscheinlich hier recht behalten: Der Hut ist für G. gigas zu dunkel und für G. fastigiata zu stark gewunden. Aber offenbar können diese Merkmale auch gelegentlich in die Irre führen.
    Interessant wäre es mal zu erfahren, was das für eine "Kahlschlagfläche" ist, wo die Pilze wuchsen. Und natürlich wie die Pilze wuchsen. Wenn es ein Kiefern - Kahlschlag war, der Boden zudem eher sandig, die Pilze nicht direkt auf Holz, dann unterschreibe ich die Bestimmung als G. esculenta mit drei Ausrufezeichen. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd!


    (a) Hmm, nach meiner Beobachtung ist "B. aereus ein "Mykorrhiza Partner der Eiche, den ich bisher nur über Kalk (tiefste Fundstelle im Saarland ca. 220 mNN)gefunden habe.!


    Ich selbst kenne die Art erst seit letztem Jahr, als Markus mir einige Fruchtkörper bei ihm in den Wäldern gezeigt hat. Dort gab es sowohl Eichen als auch Buchen, Kalk sowieso. Du kennst die Ecke ja.
    Gut möglich, daß du also recht hast.
    Allerdings kenne ich "Steinpilz - Arten" allgemein als wenig wählerisch, wenn auch die drei selteneren Arten längst nicht so wahllos mit fast jedem Baum Verbindungen eingehen, wie Boletus edulis.
    In den Großpilzen Baden Württembergs (Band 2) wird neben Eichenarten als Partner für B. aereus auch noch Fagus sylvatica (Rotbuche) und ein Fund an Picea abies (Fichte) erwähnt. letzterer allerdings könnte auch ein Fehler sein, oder aber ein ungewöhnlicher Ausreißer.
    Boris Assyov gibt auf >seiner Seite< als mögliche Mykorrhiza - Partner nur "Eichen" und "Buchen" (ohne Spezifizierung) an.



    LG, Pablo.

    Hallo, Caro!


    Tja, in diesem Jahr kann man die Literaturangaben zu Erscheinungszeiten vollständig vernachlässigen.
    Übrigens halte ich das - auch ohne Blick auf Stieloberfläche und Tramaverfärbung - schon für einen normalen >Parasol<.
    Peter hat trotzdem recht: Da sollte man schon genau hingucken.
    Weil der Link oben ins Leere läuft, hier ein >Link zu einer brauchbaren Beschreibung<.
    Dabei wäre zu berücksichtigen, daß meine Bilder nicht unbedingt die typischste Erscheinungsform von Chlorophyllum brunneum zeigen. Die Fruchtkörper hatten im Spätherbst schon den einen oder anderen Frost abbekommen.



    LG, Pablo.