Beiträge von Beorn

    Hallo, Nando!


    Hm, also mit den Rötlingen kann ich mich da auch nicht anfreunden. Auch wegen der Hutoberfläche. Die ist bei der vorgeschlagenen und den verwandten Arten auch eher glatt bis radialfaserig, aber niemals so schuppig wie bei den Pilzen auf deinem Bild.
    T. inocyboides ist schon schwierig. Die Art ist wenig dokumentiert und auch ziemlich unbekannt. Bis vor kurzem galt sie in der Konzeption vieler Autoren auch nur als Varietät oder Form zu Tricholoma scalpturatum bzw. Tricholoma argyraceum.



    LG, Pablo.

    Hallo, Christian!


    Lyophyllum connatum kann man schon wegen der schuppigen Hutoberfläche ausschließen. Das kann der nicht.
    Einige Bilder von Tricholoma inocyboides kommen da schon recht gut hin, aber auch hier wäre das büschelige Wachstum sicher etwas extrem.
    Ich fürchte, wir werden den nicht letztgültig auflösen können. Aber einige Ideen zu diskutieren kann jedenfalls nicht schaden.



    LG, pablo.

    Hallo, Nando!


    Boah! 8|
    Das ist großes Tennis. Von solchen Funden konnte ich im Mai nur träumen, hier ist alles viel zu verdorrt dazu.
    Also mein Beineid nicht nur zu den wundervollen Pilzen, sondern auch zu den gewohnt großartigen Aufnahmen. :thumbup:
    Bei der "Hundsrute" kannst du dir mal die Vornheme (Mutinus elegans) angucken.


    Der Unbekannte kann schon ein Rißpilz sein, aber erwarte nicht von mir, daß ich eine passende Art heraussuche. Das ist nicht mein Spezialgebiet.
    Aber zu Ritterlingen fällt mir was ein:
    Rißpilzähnlicher Ritterling (Tricholoma inocyboides)
    Wobei da die Artabgrenzung zu den Gilbenden Erdritterlingen (Tricholoma scalpturatum und vor allem zu Tricholoma argyraceum) umstritten und sehr schwierig ist.



    LG, pablo.

    Hallo, zusammen!


    Feine Sache, an dieser Stelle schon mal vielen Dank für die Gedankengänge.
    Hätte es diese Diskussion vor der Hasenbovist - Wette gegeben, hätte ich etliche Fehler dort vermeiden können.
    Aber so war das eben der Auslöser, in einigen dingen mal Klarheit zu schaffen.
    Irgendwie war ich in dem Thema ja ganz schön überrascht und stand dann vor den entstehenden Problemen wie der Ochs vorm Berg. Der Versuch, den Karren dann irgendwie aus dem Dreck zu ziehen, ging zwar teilweise daneben, aber immerhin haben die Fehler ja eine inhaltlich gute Aufarbeitung zur Folge.


    Ich will das jetzt mal nicht als abgeschlossen werten, da mir noch ein paar Fragen offen bleiben:
    1) Wie ist zu verfahren, wenn jemand aus einer bereits gültigen Wette aussteigen möchte (aus welchen Gründen auch immer)?
    ---> Sollte nur möglich sein, wenn es einen Konsenz zwischen den Wettparteien über den Rückzieher gibt.
    2) Was passiert, wenn jemand seine Pilzchips komplett verpulvert hat, also keine Wetten mehr eingehen kann, weil er nichts zum Setzen hat?
    3) Sind "Äpfel-, Birnen-, Kirschen-, und sonstige Obstwetten untereinander kategorisch auszuschließen?
    Beispiel: Ein Pilz wird gezeigt, Teilnehmer 1 setzt einen Betrag auf Art a,
    Teilnehmer 2 einen Betrag auf Art b,
    Teilnehmer 3 einen Betrag auf Art c,
    usw.
    Solange niemand hier einsteigt und eine Gegenwette anbietet (also zB den selben Betrag wie Teilnehmer 2 gegen Art b wettet), sollte sich das ja auch einfach handhaben lassen:
    Der Gewinner räumt den Topf von allen ab die falsch liegen. Bei mehreren Gewinnern zur Chipsverteilung vgl. Gerds Ausführungen oben.
    Konsens der Teilnehmer natürlich vorausgesetzt.
    Mausmann hat ja ähnliche Wettmöglichkeiten schon angeboten, wobei er dann die Regeln vorher klar festgesetzt hat (Mindesteinsatz, Einsatzmöglichkeiten festgelegt).
    4) Wie ist generell mit Wettangeboten umzugehen, die schon als solche gedacht sind (zB Pilzrätsel mit der Möglichkeit, einige Chips dabei zu wetten)?


    Insgesamt stimme ich aber absolut zu und halte mich da an Gerds Grundlage: Das System sollte so einfach wie möglich gehalten werden!


    Wichtig wäre es mir auch, ein paar Grundprinzipien festzulegen. Das würde man so formulieren:
    1.: Die Pilzwetten sind kein offizieller Bestandteil von Pilzforum.eu. Jedes Mitglied kann hier mitspielen, ist aber für Durchführung und Korrektheit der eigenen Einsätze, Gewinne und Verluste selbst verantwortlich.
    2.: Die Pilzchips haben keinerlei materiellen Gegenwert. Wetten, die mittelbar oder unmittelbar einen materiellen Gegenwert beinhalten, sind auf Pilzforum.eu absolut ausgeschlossen.
    3.: Jedes Mitglied kann sich zu anfang einmalig 100 Chips gut schreiben. Der momentane Chipcounter sollte der Fairness wegen in der Signatur oder im Profil enthalten sein.
    4.: Zum Abschluss kommt eine Wette nur dann, wenn es von den Teilnehmern einen Konsenz über die Wetteinsätze gibt.
    (--> Hier sind die Ergebnisse dieser Diskussion zu berücksichtigen. Das würde ich für eine Kurzanleitung dann in einigen kurzen Stichpunkten zusammenfassen. Dazu würde ich dich auch bitten, Gerd, die Grafiken verwenden zu dürfen. Eine geschickte Formulierung, die die Inhalte hier möglichst schlüssig und in möglichst kurzen Worten zusammenfasst, müsste man sich noch überlegen)
    5.: (---> Würde "Ausstieg aus abgeschlossenen Wetten" und "völliger Verlust aller Pilzchips" betreffen. dazu bräuchten wir vielleicht noch ein paar Ideen)
    6.: Spezialwetten, Angebote zu Wetten, die schon als solche konzipiert sind und nicht aus Bestimmungsanfragen oder Bildserien resultieren (Also so was wie bei der Hasenbovist - Wette oder verschiedenen Wettangeboten von Mausmann oder auch das WM - Tipspiel von Hans).


    Am liebsten wäre es mir dann, wenn wir die Ergebnisse dieser Diskussion dann als ein möglichst kurz und präzise abgefasstes Regelwerk ausformulieren könnten.
    Ähnlich den "Angaben zur Bestimmung" als kleiner Leitfaden, der neuen Mitgliedern den Einstieg in das Spielchen erleichtert und bei Fragen und Strittigkeiten konsultiert werden kann.



    LG, Pablo.

    Hallo, Toffel.



    Nr. 6 könnte Trichia decipiens (Buntköpfiger Schleimi) heißen.


    so dunkel? Der ist doch eigentlich orange-gelblich-ocker.


    Ja, schon.
    Aber auch noch, wenn er reif ist?
    Bzw.: Ist die Farbe in jedem Entwicklungsstadium gleich?


    Da hätte ich mal vier Bilder, die mE alle Trichia decipiens zeigen, alle am selben Aststück aufgenommen, aber eben auch farblich irgendwie unterschiedlich. Auf Bild 4 auch mit solchen ganz schwarzen wie bei Tuppie:
    1)
    2)
    3)
    4)


    Es kann natürlich auch sein, daß ich mich da vertan habe.
    Dann wären auf den Bildern von mir unterschiedliche Arten zu sehen. Mikroskopiert ist da leider nichts, das sollte ich vielleicht bei Gelegenheit mal machen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Wenn du die Erdbeeren jetzt nicht mit auf den Friedhof genommen hast, dann nehme ich eine Hand voll.


    Die Maracuja - Kerne sind Ganoderma - Sporen, die ganz offensichtlich länger als 10 µm sind (1 Messeinheit = 10 µm).
    Den Wulstigen hatte ich bisher noch nie eindeutig bestimmen können, alle Funde blieben mir zweifelhaft, und dann will man den eben einfach mal in der Hand haben und sich abschließend sicher sein.
    Der Pilz zu den Sporen:

    Parkgelände in Mannheim an Linde.



    LG, Pablo.

    Hallo.



    (Ich erinnere Zeiten, in denen solch ein Beitrag in der Luft zerplückt wurde.)


    Oja, ich war kurz davor. Aber dank den sehr diplomatischen Ausführungen von Pablo, denen kaum noch etwas hinzuzufügen ist, halte ich mal lieber die Klappe.
    :)
    Harald


    :D


    Ich glaube, hier kommen zwei Faktoren zusammen:
    Erstens hat Mueslipilz uns ja gleich anfangs den Wind aus den Segeln genommen, durch einen nett formulierten Beitrag inclusive "Vorabentschuldigung".
    Das ist schon mal was ganz anderes, als einen Stapel schlechter Handybilder von massenhaft ausgerupftem Rotfuß - Matsch hingeklatscht zu bekommen, am besten noch bei einem externen Spamhoster hochgeladen und im Walfischformat angezeigt.
    Dazu ein liebloser Kommentar wie:
    "Bestimmt mir mal die Pilze, aber dalli, ich hab' schon die Pfanne heiß!"


    Zweitens ist der Zeitpunkt günstig:
    Es ist ja nicht viel los im Moment, da kann man sich die Zeit nehmen, auf diesen Beitrag mal so diplomatisch zu antworten, wie es eigentlich immer sein sollte.
    Wenn im Herbst diese "Erstlings - Anfragen" wieder im Dutzend täglich auftauchen, dann gibt's auch öfter mal wieder eins aufs Dach. :evil:
    Mein gedanke dazu ist halt, erstmal das Interesse an der Funga überhaupt zu honorieren (auch das kulinarische!). Manchmal hilft ein diplomatisch verfasster Rüffel ja durchaus, an dem Thema Pilze dranzubleiben und sich damit auch etwas seriöser auseinanderzusetzen.
    Oft nicht, aber man will sich ja nicht vorwerfen müssen, es nicht wenigstens versucht zu haben. ;)



    LG, pablo.

    Hallo.



    Ich sehe so aus der Ferne eine große Wahrscheinlichkeit für Volvariella gloiocephala (speciosa), Größter Scheidling.


    Das halte ich auch für sehr wahrscheinlich.
    Zumal auf dem dritten Bild durchaus Reste der Stielscheide zu erkennen sind.
    Was mich etwas verwundert ist die Hutform (fast schon konisch - glockig mit leicht aufgebogenen Huträndern). Die Art inde ich meistens eher jung = eiförmig, bald halbkugelig und zuletzt polsterförmig bis flach ausgebreitet, dabei lange mit herabgebogenem Hutrand.
    Aber das mag schon in die Variationsbreite passen.
    Eine Absicherung wäre dennoch nicht schlecht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Reinhard!


    Ein weiteres gutes Merkmal, um den Perlpilz und den Grauen Wulstling vom Panther zu unterscheiden, ist der Ring: Bei Perlpilz und Grauem ist er oberseits gerieft, beim Panther immer glatt.
    Die Rötungen an Verletzten Stellen, an Fraßgängen und unter der Huthaut sind in der Gattung ein Alleinstellungsmerkmal des Perlpilzes.
    Seltene Ausnahmen beim Grauen (siehe Kommentar von Climbingfreak) dürften vorkommen (hatte ich selbst noch nicht), allerdings wird dann die Färbung eher ins Bräunliche tendieren.


    Verlass dich nicht zu sehr auf die Hutrandriefung, Reihard. Erstens gibt es vom Panther eine var. abietina (dürfte wohl nur eine Forma sein, da Übergänge vorhanden), die sich durch lange ungerieften Hutrand auszeichnet. Zweitens kann auch beim normalen Panther die Riefung mal sehr schwach ausgeprägt sein oder sogar fehlen.
    Hier mal ein Bild von einer in vielen Details untypisch ausgeprägten Amanita pantherina s.str.:

    Der Pantherpilz ist schon ein "Chamäleon", das sehr unterschiedlich aussehen kann. Der Perlpilz auch (hat aber sein Alleinstellungsmerkmal), ebenso der Graue, der aber auch in verschiedenen Varietäten vorkommt (var. excelsa, var. spissa, var alba...).
    Also sollte man immer möglichst aus der Vielzahl der Merkmale ein Gesamtbild gewinnen.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Tuppie, von mir aus kann das so auch mehrere Jahre anhalten.
    Man muss nur ab und an zeitig ins Bett gehen. Halb neun wäre vielleicht gut.


    Nobi, auf deine Bilder freue ich mich, aber lass dir Zeit. Übers Pfingstwochenende bin ich beim Markus, da komme ich wohl wenn nur sporadisch ins Forum.
    Auf Lou!


    Mausmann, du machst auch ohne Makro gute Bilder.
    Glaub mir, Pilze sind wichtiger. Ich hoffe die hattest du heute.


    Ich hatte einen. Der reichte völlig, denn endlich habe ich ihn:



    LG, Pablo.


    ... und dann am zweiten Abend schwächeln. Grmphf


    Hey. :D
    Die schauderhafte Grippe beraubte mich jeder Standfestigkeit. X/
    Der konnte ich nicht entgehen. Selbst hinreichend gründliche Desinfektion von innen half ja nicht.
    Außerdem waren wir doch - wie schon oft bestätigt - um halb 10 (ungefähr) im Bett und haben wirklich nichts gemacht, außer Sachen wegzuräumen, die weg mussten. :whistling:



    LG, Pablo.

    Hoppla, Tschuldigung.



    Bild 2 = Seitlinge (Gattung: Pleurotus), ohne weitere Angaben nicht auf Artebene bestimmbar


    Hier meint Pablo sicher Bild 3 und ist nur etwas mit der Numerierung durcheinander gekommen.


    LG Nobi


    In der Tat, Bild 2 ist mir einfach durchgerutscht. Zum Glück habe ich mich danach wieder an den Nummern orientiert. :)
    Ist jetzt oben korrigiert, danke, Nobi!


    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Schon wieder ein völlig unmusikalischer Monat?
    Nene, so geht's ja nicht.
    Da fiel mir doch eben ein, daß es kürzlich anlässlich eines kleinen Pilzlertreffens zu einer abendlichen Sangesdarbierung kam. Ich kann mich nur nicht mehr erinnern, wer sich mit mir am Duett von >Dancing with the moonlit knight< versucht hat.
    Stefan?
    Ingo?
    Peter?
    Aber man kann ja auch mal was vergessen. Immerhin waren wir ja auch sehr konzentriert damit beschäftigt, die Flaschen in Pilzauges Garten aufzuräumen.
    Und ich meine, so schlecht waren wir gar nicht.
    Der schimpfende Nachbar hatte einfach keine Ahnung von guter Musik. :evil:



    LG, pablo.

    Hallo.


    Noch ein paar Bemerkungen von meiner Seite zum "Sommerausternseitling":
    Ich mag den Begriff nicht besonders. Der Name hat für mich was von "Exidia glandulosa". Und zwar aus einem ganz einfachen Grund: Er wird ziemlich unbedacht für zwei völlig verschiedene Arten verwendet: Zum einen für im Sommer wachsende Fruchtkörper vom Austernseitling (Pleurotus ostreatus), zum anderen für den Lungenseitling (Pleurotus pulmonarius). Beides sind zwei verschiedene, gute Arten!
    Makroskopisch im Extremfall (vor allem jung) schwer zu trennen, mikroskopisch aber deutlich veschieden.
    Karl hat kürzlich mal noch den Hinweis gegeben, daß das Fleisch von P. ostreatus mit Sufovanillin reagiert, das von P. pulmonarius nicht.
    Was ich anhand eigener Funde noch nicht überprüft habe.


    Im Idealfal lassen sich die beiden auch makroskopisch gut abgrenzen (Vgl. Portraits, Index unten in Signatur, einfach bei Pleurotus gucken). Auch über den Geruch, der aber bei P. pulmonarius im Jungstadium noch nicht ausgeprägt ist (Erfahrungswert).
    Im Alter reicht der aber schon richtig deutlich nach Anis, fast marzipanig, würde ich sagen.
    Bei Kalter Witterung ist das dann auch wieder weg, natürlich.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Dafür hast du aber mehr als ein Jahr Wissensvorsprung vor mir, Matthias. ;)


    Ulla, in pink würde ich die dann zu gerne mal finden. So richtig grün hatte ich jedenfalls auch noch nicht, aber in so einem neonartigen gelbgrün, das schon. Ist aber eine blöde Farbe, die meine Kamerea gar nicht recht wiedergeben kann. So ein bisschen wie die grünen Lamellen von Hyph. fasc.



    LG, Pablo.

    Hallo, Habicht Peter!


    Ein gesundes, gutes, glückliches und pilzreiches Jahr wünsche ich dir mit deiner ganzen Familie!
    Bleib bei deiner Begeisterung, dem Wissensdurst (der sich ja immer mehr auszahlt) und deinem knackigen Humor.


    Möge deine nächste "Gailtalerin" dir so den Korb füllen:

    ...und dabei hübsch knackig unterm Röckchen sein. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Mueslipilz!


    Also den ersten und einen sehr guten Schritt hast du mal gemacht:
    Du hast draußen erkannt, was ungefähr ein Pilz sein könnte. ;)
    Der zweite Schritt ist noch wichtiger:
    Du hast eine Möglichkeit gefunden (Pilzforum), wo du eine Begleitung zum einstieg in eine durchaus komplizierte Materie bekommst.
    Der dritte Schritt wird ein Pilzbuch sein.
    Geschickter wäre es gewesen, Schritt 3 als erstes zu machen, dann Schritt zwei und dann Schritt eins.


    Ist aber egal, denn hauptsache, du bist mal dabei.
    Da werden noch einige etwas bissige Kommentare kommen, aber mach dir deswegen keinen Kopf.
    Ein paar kleine Tips mal vorneweg, bevor wir zu den Pilzen kommen:
    Erstmal ist es nicht nötig, die Pilze abzupflücken und mitzunehmen.
    Pilze, die du zur Bestimmung mitnehmen musst, kommen erst viel später.
    Das sind die komplizierten Arten (also die große Masse).
    Anfangs schaut man am besten, welche Pilze leicht zu erkennen (und zudem sehr lecker) sind. Dazu wäre eben ein Pilzbuch sinnvoll.
    Such zB mal nach "Der Pilzberater für unterwegs" von Björn Wergen.
    Dazu lernt man ein paar gut erkennbare giftige Doppelgänger kennen.


    Um da an Hilfe im Forum zu kommen, sind erstmal auch Bilder am Standort wichtig. Dazu können die Pilze einfach stehenbleiben, wo sie sind.
    Die Arten, die dich an die gängigen, leicht bestimmbaren Speisepilze (siehe Pilzbuch) erinnern, nur die nimmst du mit und untersuchst sie >nach diesem Schema<.
    Dann können die Fortgeschrittenen und Profis hier im Forum nämlich recht gut kompetente Hilfe geben.
    Wobei immer eins zu berücksichtigen ist: Keine Verzehrfreigabe durch Online - Bestimmungen.
    Dafür sind Pilze einfach zu kompliziert.


    So.
    Und weil jetzt eben schon mal Bilder da sind, kann ich dir dazu auch mal soviel sagen, wie sich sagen lässt:
    Bild 1 = >Gelbstielige Nitrathelmlinge<
    Bild 2 = Ein Wulstling (Gattung Amanita)
    Bild 2 Bild 3 = Seitlinge (Gattung: Pleurotus), ohne weitere Angaben nicht auf Artebene bestimmbar
    Bilder 4 +5 = Wahrscheinlich ein Rötling (Gattung: Entoloma), da wirst du als Anfänger ohnehin keinen Spaß mit der Gattung haben.
    Bilder 6 + 7 = Ein Täubling (Gattung: Russula), ebenfalls keine Bestimmung auf Artebene möglich
    Bild 8: Ein wulstling (Gattung: Amanita), Bestimmung der Art siehe oben
    Bilder 9 - 13: Ebenfalls Täublinge (s.o., andere Art sehr wahrscheinlich)
    Bilder 14 + 15: Wieder ein Wulstling, diesmal sehr wahrscheinlich >Amanita rubescens<
    Bilder 16 + 17: Ein Rißpilz (Gattung: Inocybe) für einsteiger völlig ungeeignet, zudem ausschließlich giftige bis sehr giftige Arten in der Gattung
    Bilder 18 + 19: Wieder ein Täubling. Dürfte ziemlich gestunken haben, richtig? Gehört wahrscheinlich in die Sektion Ingrata (Stinktäublinge).


    Zu den Bildern:
    Aufnahmen bei Kunstlicht sind zur Beurteilung von Farben völlig ungeeignet. Wichtig wäre hier Tageslicht, niemals Blitz verwenden und kein direktes Sonnenlicht.
    Da lässt sich noch viel verbessern, aber das ist nicht schlimm. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und aller Anfang ist schwer.
    Und ohne ein paar Ideen und Hinweise kann man ja auch nicht wissen, wo man anfangen soll.
    Aber das kriegen wir hin. :thumbup:



    LG, pablo.

    Hi, Peter!



    Hi Pablo,


    träum' was Schönes :)


    Danke.
    Bin doch noch drin (läuft aber immer noch nur mit Pausen...).
    Aber ich hab' eh telefoniert, und nachdem Nobi nun Ralfs Podospora abgesegnet hat, möchte die auch noch im Portraitindex engepflegt werden.


    Und dann ist aber Nacht hier. ;)


    Auf eine Kopfschmerzfreie Zeit, Tuppie!



    LG, Pablo.

    Puh...


    Bei mir passiert gerade regelmäßig das hier:

    Aber das liegt wahrscheinlich an meiner grauenhaften Verbindung im Moment. Das sind etwa 0,4 Bit pro Stunde...
    O2 sei dank, der größte Saftladen dieser Anbieter. X(
    Leider werden solche funktionsfreien Tage häufiger, je regelmäßiger man seine Rechnungen bezahlt.


    Ich denke, ich schalte für heute ab, trinke noch einen auf dich, Helmut und setz mir noch ein anderes Feelgood - Schwammerl auf die Ohren. ;)
    Das darf auch mal sein.



    LG, Pablo.

    Ah!


    Das Schwammerl auf dem Bild ist nicht Saccharomyces cerevisiae.
    Saccharomyces cerevisiae ist Bierhefe. ;)
    Das Schwammer auf dem Bild ist eine eher seltene Art, deren Inhaltsstoffe heutzutage bisweilen zur Rauscherzeugung missbraucht werden, die aber früher auch bei kultischen Handlungen Verwendung fand.
    Bierhefe ist ja im Gegensatz dazu essbar.
    Aber was das mit dem ersten kongolesischen Präsidenten zu tun hat, das ist mir momentan noch ein Rätsel.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Gerhard habe ich jetzt gerade nicht da, aber im Pareys ist er drin.
    Einige Antworten sind nun auch schon eingetrudelt, und es sieht vielfach gar nicht schlecht aus.
    Eichenlaub - Doppelgänger ist sicherlich hilfreich, aber auch, wenn jemand andere, auf Laubstreu wachsende Pilze aus einer anderen Gattung ausschließen wollte, die Sache mit dem Trocknen und Nassmachen.
    Oder noch anders: Die Sache mit den Lamellen, da gäb's ja auch noch was.
    Aber besser ich habe nichts gesagt. Ich dtifte doch eh nur Verwirrung. :evil:



    LG, Pablo.

    Ich denk das passt.


    Ist hopfig = herb?
    Also es ist kein Jever, falls du das meinst. ;)


    Dr. Feelgood Schwammer...
    Also der hier:

    wird's nicht sein.
    Vielleicht Saccharomyces cerevisiae?



    LG, Pablo.

    Moin.


    >Welde< ist Schwetzinger Bier in sonderbaren Flaschen.
    Auch kann es ein Orakel sein, denn es beantwortet Ja/ Nein Fragen.
    Ingo konnte zwar mit der Form der Flaschen letzt wenig anfangen, aber den Becherling bei den Doppelpilzen hat das Bier richtig bestimmt.


    Tomate ist da sicher nicht drin, Als Weißbier gibt's das auch, kann aber da freilich nicht mit einem Franziskaner o.Ä. mithalten.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Helmut, Ischhebgrodzähminuddenochdengemissewasdedomähntmiddembuchstoobesalod.
    Aber ich hab's übersetzt bekommen.


    Vielen Dank für das resumee des Stammtisches, Kuschel!
    Da lass ich mich gerne (endlich) auch mal wieder für einen Moment nieder.
    Will jemand Welde?



    LG, Pablo.