Beiträge von Beorn

    Hallo, Holger!


    Dann gibt's jetzt mal ein kleines Preview auf noch kommende Themen. ;)
    Das mit der Sufovanillin - Reaktion hatte Karl Wehr kürzlich auch eingebracht.
    Über Pfingsten haben wir (Calabaza, Climbingfreak, bwergen und ich) auch mal eine Seitlingskollektion untersucht. Das mit der Angabe zur Verfärbung bei Ludwig konnten wir nicht so recht nachvollziehen.
    Untersucht hatten wir folgende (nicht anisartig riechende) Fruchtkörper:

    Hier die Reaktion mit Sufovanillin:

    Die Verfärbung verschwindet übrigens wieder rasch. Kann aber auch an meinen Mischungsverhältnissen liegen.
    Das Blöde: Der Fund ist optisch eigentlich ein Lungenseitling (P. pulmonarius) und sollte eigentlich auch mikroskopisch auf den Namen hören, weil Hyphen der Lamellentrama überwiegend dickwandig.
    Und nun?



    LG, Pablo.

    Hallo, Karl - Heinz!


    Der Halbkugelige Träuschling ist eine dünnstielige Art mit sehr vergänglichem Ring und tatsächlich auch im Alter noch "halbkugeligem" Hut. Der kommt auch gerne auf Dung vor, hier mal auf Esel:

    Mein Bild darfst du übrigens gerne bemängeln. Von der Qualität deiner Aufnahmen ist es Welten entfernt. ;)
    Aber ich denke, der Unterschied ist erkennbar.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jürgen!


    Ja, ziemlich genau das habe ich gemeint.
    Um die gesetzlichen Leitlinien, die nicht mehr den aktuellen Realitäten entsprechen, an die Wirklichkeit anzupassen, braucht es eben Diskussion und viel, viel Arbeit.
    Daß ich dazu neulich lesen durfte, daß es nun auch [url=http://forum.pilze-bayern.de/index.php/topic,1378.msg21693.html#msg21693]>Verantwortungsarten<[/url] bei Pilzen gibt, hat mich in der Hinsicht wirklich erfreut. Klar ist da auch noch nicht alles optimal, aber es ist ja mal ein Ansatz, an dem man weiterarbeiten kann.
    Das wichtigste ist aber mE ein generelles Umdenken im Hinblick auf die Stellung von Artenschutz und Naturschutz gegenüber wirtschaftlichen Interessen.
    Und da ist jeder einzelne gefragt. Kein Nestle zu kaufen, ist auch schon mal ein Ansatz. ;)



    LG, Pablo.

    Halo, liebe Leute!


    So, eigentlich sollte ich nun langsam mal lösen, aber ich bin noch nicht sicher, ob ich das heute abend noch schaffe.
    Da ist WM - Angrillen und dann Eröffnungsspiel, Kartoffelsalat und Steinpilzsalat will ich noch machen, Duschen, Bierchen trinken...
    Und dann ab auf die Piste.
    Wenn ich es heute nicht mehr schaffe, dann auf jeden Fall morgen. Versprochen. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Birki!


    Den Grauen Wulstling (Amanita excelsa) habe ich noch nie mit irgendwelchen Gelbtönen gefunden. Ich würde fast behaupten, die Farbe kann der nicht.
    Über Bilder ist das allerdings schwer zu beurteilen, ob das gelb nicht eher ein blasses grauocker ist. Genauso wie die Madengänge, ob die nun nur braun, graubraun oder doch rotbraun oder fleischbräunlich sind. Das musst du selbst beurteilen.
    Kleiner Tip noch am Rande: Ich hatte auch schon Graue in der Hand, die nach "nichts" gerochen haben. gerade bei Trockenheit. Allerdings waren das ausnahmslos "Eingesenkte Wulstlinge" (Amanita excelsa var. excelsa), die var. spissa (der "Normale" Graue) riecht eigentlich immer recht deutlich.


    Bei deinem kleineren Fruchtkörper auf dem zweiten Bild hätte ich eigentlich zuerst an Amanita gemmata (Narzißgelber Wulstling) gedacht, wenn der andere nicht daneben gestanden hätte...



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Leratiomyces percevalii ist eine schöne Idee.
    Die Art kenne ich allerdings nicht.
    Wenn bei Birkis Pilz diese fusselige Ringzone nicht wäre, hätte ich aber eiskalt auf Hypholoma capnoides (Rauchblättriger Schwefelkopf) getippt. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Karsten!


    Tja, von Pfifferlingen kann ich derzeit nur träumen.
    Auch die Röhrlinge machen sich rar.
    Und wie du die Judasohren nass bekommen hast, ist mir ein Rätsel. Es wird doch nicht etwa bei dir geregnst haben?
    Wenn doch, dann auch dazu mein Beineid, nicht nur zu den Funden.


    Ziegenlippe (Xerocomus subtomentosus) ist richtig!
    Alle bestimmungsrelevanten Merkmale abgebildet, da bleibt nichts anderes übrig. :thumbup:
    PS.: Judasohren gehen zwar meist an Holunder, kommen aber auch vor an Buche, Ahorn, Weide und diversen anderen Gehölzen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Du kannst sagen was du willst, aber es tut sich was bei deinen Bildern. da sind viele schon sehr schöne Aufnahmen dabei. :thumbup:
    Gerade die kleinsten der Kleinen, die gestielten becherchen an dem Halm sind sehr schön getroffen.
    Ob's Hymenoscyphus ist? Aber da warten wir lieber mal auf Ingos Ideen.
    Die Menge der Funde lässt sich auch sehen.


    Bestimmungstechnisch schließe ich mich weitestgehend Mausmann an, nur beim Seitling halte ich P. ostreatus für die (rein optisch) passendere Lösung.
    Aber Erfahrungen aus den letzten tagen lassen mich inzwischen erneut von jeder Seitlingsbestimmung Abstand nehmen. Das ist alles außerordentlich wackelig, zumindest zwischen P. ostreatus und P. pulmonarius.


    Der Rosshaarschwindling (M. androsaceus) hat nich so einen gefurchten Hut.
    Die beiden Käsepilzchen kannst du am Substrat gut unterscheiden:
    >M. bulliardii< auf Laubstreu
    >M. wettsteinii< auf Nadelstreu.
    Man müsste aber schon mal druntergucken, ob die Lamellen ein Kollar haben.


    Die Koralle sieht aus wie Ramaria abietina, aber mit Korallen kenne ich mich nicht aus. Wäre nur mal eine Idee zum Abgleichen.



    LG, Pablo.

    Hallö.


    Ich denke, dann stecke ich mir jetzt doch mal eine an, so zum Sekt...
    Und zur Lektüre des Beitrags von Habicht - Peter.
    Und weil da so viele Bilder noch zu verkleinern sind.
    Und ein Porling zu mikroskopieren.
    Und Rudis Schwammerl im Parallelforum mich auch noch weggehauen haben.


    Gesundheit euch allen! :thumbup:



    LG, pablo.

    Hallo.


    Erkältungsprobleme habe ich zum Glück nicht.
    Meine Grippe neulich ging dann auch ohne gekochten Äppelwoi weg, hat aber lange genug gedauert. Beim nächsten Mal probiere ich es aus. Also hoffentlich nie. :D


    Tuppie, 0 - 3 Zigaretten am Tag, da wäre ich ja froh drum. 5 - 10 Zigarillos sind definitiv zu viel. Obwohl ich es immerhin seit der Grippe schon etwas reduziert habe.


    Und Äppelwoi macht mich schon mehr duhn, weil das ja ein ganzer Kanister ist. Sekt mit Holler ist nur ein Glas. ;)



    LG, pablo.

    Hi.


    Ja, das ist klar.
    Wenn die Software ihre kleinen Aussetzer hat, dann kannst du den ersten beitrag auf der Seite nicht sehen, auch wenn du ihn gerade selbst gechrieben hast. Die anderen Features funktionieren aber, so zB daß du nicht auf einen eigenen Beitrag antworten kannst, sofern nicht seit der Veröffentlichung 60 Minuten vergangen sind.
    Wenn du das versuchst, werden die Beiträge automatisch zusammengefügt, sozusagen als Edit.
    Da das dann immernoch der erste Beitrag auf der Seite ist, landest du eben wieder ganz vorne, denn da beißt sich der Bug in den Schwanz. 8|


    Was schreibe ich nur für ein abstruses Zeug?
    Ist mir heiß...



    LG, pablo.

    Moin, Freunde der Pilze und Käsekuchen und besonderer Getränke allgemein!


    Und weil ich jetzt eh schon hier sitze, nehme ich eine kurze Pause vom Einpflegen der Wochen(un)endlichen Funde in meine Bild- und Pilzdatenbanken.
    Äppelwoi ist nicht schlecht, aber dann mit ich matschig. Also lieber Helmis Kracherl.
    Der Walnusswein kommt später.



    LG, pablo.

    Moin, Ralf!


    Das ist ja der Hammer!
    Das war früher ein Käfer, der ganz weit oben auf meiner Willfindenliste stand (mit 8 oder 12 oder so). Gesehen habe ich ihn nie in krabbel- und flugfähigem Zustand.
    Tolle Sache, viel schön Käfer auf Bild. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Lothar & Mausmann!


    Genau das wollte ich wissen. :thumbup:
    Damit kann ich meine Zweifel begraben und hoffe, daß an der Stelle weitere Sommersteinis erscheinen werden.



    LG, Pablo.

    Hallo zusammen!


    Die Sinnhaftigkeit der Gesetzgebung in diesem wie in vielen anderen Fällen die Funga betreffend ist ohnehin zu bezweifeln. Da hinkt die Gesetzgebung um Jahrzehnte den aktuellen Erkenntnissen hinterher, teils kann man sogar klar erkennen, daß einzelne Regelungen vollständig ohne jede Sachkunde gemacht wurden.
    Was sich allerdings nicht auf alle Vorgaben und Gesetze bezieht und manche inhaltlich und sachlich falschen Regelungen auch durchaus positive Konsequenzen haben. ;)


    Daß alle Arten Saftlinge geschützt sind, habe ich eingangs ja schon erwähnt, diesen Schutz auf Rasenflächen in Privateigentum zu beziehen, funktioniert nicht (zusätzlich zu der Sinnfreiheit dieser Regelung).
    Das ist genau so ein Blödsinn, wie daß man im eigenen Garten keine Trüffeln ernten dürfte. Ich bin sicher, daß hier die Eigentumsrechte höher zählen, als die Artenschutzverordnung.
    Eine Klage, wenn jemand seinen privaten Garten, auf dem einige Saftlinge stehen, mäht, oder wenn jemand für ein neuen Kräuterbeet im eigenen Garten ein paar Grabarbeiten macht, bei der einige Trüffeln zum Vorschein kommen, zerfetzt jeder Rechtsanwalt in der Luft.


    Zumal das Rasenmähen den Saftlingen genauso wenig schadet, wie das Absammeln einiger Fruchtkörper.


    Strenge gesetzliche Regelungen brauchen wir nicht für Einzelpersonen und private Haushalte, sondern für Industrie und Wirtschaft.
    Es sind nicht die Sammler und Pilzfreunde, die die Bestände bedrohen. Es ist die Zerstörung der Biotope durch Überdüngung, rücksichtslose "Bewirtschaftung" (nennen wir es lieber, wie es ist: Raubbau) der Wald- und Wiesenflächen, Baumaßnahmen, Klimakiller (damit sind auch das argentinische Rind und die litauischen Pfifferlinge auf deutschen Tellern gemeint) usw.


    Darauf will ich hinaus und bin deswegen weit entfernt, Bodo irgendwelche Vorwürfe zu machen. Ganz im Gegenteil!
    Wer so einen Garten gedeihen lässt, daß darin Saftlinge wachsen, hat ja wohl absolut alles richtig gemacht. Und kann sich nicht nur über das Wunder der Natur im Garten freuen, sondern auch darüber, aktiv etwas für den Artenschutz getan zu haben.


    Der gesamte Bereich (Artenschutz, verantwortung einzelner und des Kollektivs) muss aber nicht hier diskutiert werden. Um das mal kontrovers durcheinanderzuhauen kann man gerne ein eigenes Thema eröffnen. Solange das sachlich bleibt, wäre es ja eine angenehme Abwechslung während des Sommerlochs.



    LG, Pablo.

    Hallo.



    Mich interessierte vorrangig die Haptik des Pilzes. Was hätte man da in der Hand ?


    Ich weiß es nicht. Wir haben noch nicht Hände geschüttelt, die Hypoceropsis und ich. ;)
    Aber interessieren würde es mich auch, wobei ich denke, daß du schon recht hast. Fest wird er sein, die meisten Pyrenos sind ja mehr oder weniger hart.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ah, das ist jetzt doof.
    Ein kleiner Hinweis aus dem Knigge für Hirschkäfermännchen:
    Nicht auf dem Weg zur Hochzeit versterben!


    Andererseits...
    Gehören Käfer zu den Insekten, wo die Männchen ohnehin nach vollzogenem Geschlechtsakt ausgedient haben und den Gang des Natürlichen gehen?
    Dann wärest du nur zur Hochzeit knapp zu spät gekommen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Engelchen!


    Wenn du noch was fragen willst, dann frag doch einfach.
    Die Frage, ob der Pilz essbar ist, wäre allerdings schwer zu beantworten.
    Denn essbar ist er, das geht: Dazu müsste man die Pilzfruchtkörper in den Mund irgendwie hineintuen und anschließend herunterschlucken.
    Was das für Konsequenzen hat? Keine Ahnung. Vielleicht giftig, wahrscheinlich nicht, Sättigungsgefühl in jedem Fall ausgeschlossen. Der Durchmesser des Stiels dürfte so etwa 0,5 Millimeter betragen. Hutdurchmesser so etwa bis 3 mm. Gesamtmasse eines Fruchtkörpers wohl kaum 1 Milligramm. Aber ich frage mich gerade tatsächlich, ob schon mal ein Mensch auf die Idee gekommen ist, ein Pilzchen dieser Art zu verspeisen.


    Mit der Auflösung kann ich auch noch warten, ich hab's nicht eilig. Bei dem grauenhaften Wetter (immer noch trocken & sonnig, kein Tropfen Regen in Sicht) kann man ja auch kaum mehr machen als rumsitzen und langsam vor sich hin schwitzen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Sanatorius!



    Wass mich interessiert ist einfach nur ob die sporen die eventuell abgesondert werden schädlich sind oder der pilz selber.


    Nein, generell besteht da keine Gefahr. Gelegentliches Lüften vorausgesetzt und immer im Hinblick darauf, daß es individuell zu allergischen Reaktionen kommen kann.
    Das allerdings ist äußerst unwahrscheinlich. Die Menge der Sporen wird dazu nicht ausreichen.
    Ein unentdeckter "Schimmel" in der Wand ist da wesentlich bedenklicher.



    LG, Pablo.

    Moin, Leute!


    Und ich bin gerade zurück aus dem "Weiterbildungsurlaub" (oder sollte man es Schlemmerreise nennen?), Fragen können also beantwortet werden.
    Oder das Rätsel gelöst, falls nichts mehr kommt.
    Wie wäre es denn gegen morgen abend mit einer neuen Runde?



    LG, Pablo.

    Hallo, Christian!


    Dein Pilz ist - wie Mausmann schon geschrieben hat - ein Judasohr.
    Wenn du dazu einen Doppelgänger suchst, kannst du es außerdem mit Exidia recisa (Kreiseldrüsling) und mit Auriculariopsis ampla (Pappel - Judasöhrchen) probieren.



    LG, Pablo.

    Hallo zusammen!


    Dann ist das herausgebrochene Teil hier:

    Zitat




    Nur auf meinem Monitor blassblau?
    Also nicht die Röhren, sondern eben das ansonsten weißliche Fleisch?
    Ich gebe mal zu bedenken, daß B. calopus (Schönfußröhrling) wenn alt und trocken gerne mal kaum noch blau wird und keine Rottöne mehr am Stiel aufweist.
    Einmal reinbeißen hätte das geklärt. ;)



    LG, Pablo.

    Glückwunsch, Andreas!


    Der steht auch auf meiner Liste weit oben!
    Wenn man ihn dann noch in so tollen Bildern bewundern darf, ist's besonders schön.
    Und es zeigt einmal mehr, daß die Pilze eben ihre eigenen Wege gehen. Und ist die eine Wohnung hinüber, dann ziehen sie halt um.
    Schön, daß es an dem Ort weiter geht mit der Trollhand.


    Hallo, Mausmann!
    Die Trollhand (Hypocreopsis lichenoides) ist ein Kernpilz und gehört so vage in die Verwandschaft der Pustelpilzchen (Nectria s.l.).
    Mit Holzkeulen ist der Pilz auch verwand, aber nur so entfernt, wenn ich mir das richtig zusammenreime. Das sind schon verschiedene Ordnungen (Hypocreales bei Trollhand, Xylariales bei Holzkeulen). Die beiden sind also ungefähr so nahe verwand wie Steinpilz und Champignon. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Eike!


    Dein Pilzfreund G. Jenk macht aber auch sehr schöne Bilder.
    Die Auswahl der Pilze ist jedenfalls denkwürdig, da sind richtig tolle Sachen dabei.


    Ich fürchte nur, der Stielporling ist P. tuberaster (Sklerotienporling). Stimmt schon, man müsste ihn mal von oben sehen. Aber die Poren bei P. mori sind auch im Jungstadium schon erkennbar eckig und langgezogen.



    LG, Pablo.