Beiträge von Beorn

    Moin, Peter & Tuppie!


    Oh, die wackelige Brücke vom rechner zum Server kenne ich auch. Blöd dann, wenn man 30 Bilder rübeschleppt, von denen einem die Hälfte runterfällt. Da muss man den richtigen Moment anpassen.


    Tuppie, wir haben nicht draußen mikroskopiert. Drinnen war es viel kühler.
    Sonst wäre jede Flüssigkeit unterm Deckgläschen verdampft, bevor man das Präparat auf dem Tisch hatte.
    Die Kaffeemaschine hatte Wohnzimmerverbot, die musste in der Küche bleiben. Das, was du meinst, ist Björns Handlampe um am Mikroskop eine Auflichtfunktion zu erzeugen.
    Was man normalerweise mit der Stereolupe machen würde, aber durchs Okular vom Mikro gehen bessere Photos.



    LG, Pablo.

    Hallo, Karl!


    Danke für die Bilder!
    Die Pünktchen sind hier klasse dargestellt übrigens. :thumbup:
    Oben hab' ich auch mal ein paar Kleinigkeiten geändert, aber nichts Wesentliches. Zum Beispiel mal den aktuellen Namen (Xerocomellus...) als Überschrift eingetragen.
    Weiß eigentlich jemand einen deutschen Namen für X. bubalinus? :/



    LG, Pablo.

    Hallo, Karl!


    Da hast du recht.
    So kann's gehen, wenn man mal eben nur bei IF reingespickt hat und da die Zahlen abkupfert, statt gleich in den entsprechenden Artikel reinzuschauen. ;)
    Im Kopf habe ich sowas nämlich bestimmt nicht.



    LG, Pablo.

    Hi.


    Das mit Picr ist absolut in Ordnung. :thumbup:
    Direkt im Forum hochladen geht auch, hat den Vorteil, daß die Bilder nicht irgendwann in zwei oder drei Jahren verschwinden. Aber dann musst du halt selbst die Bilder vorher anpassen, so daß sie kleiner als 400KB sind. Was natürlich mit Picr alles wesentlich einfach und schneller geht, weil du da mehrere Bilder gleichzeitig hochladen kannst und die automatisch angepasst werden.


    Meine Kamera speichert Bilder mit ca. 1,5 MB. Das hat sich für mich zumindest bewährt, ich kenne andere Leute, die noch wesentlich größere Bilder speichern.
    Aber ich bin echt auch kein Auskenner in Sachen Photographie.



    LG, Pablo.

    Hallo, Michael!


    Nö, ich meinte nicht das Verkleinern für's Forum. Das ist schon ok so wie du das machst.
    Mir geht es um die Kamera an sich, also in dem Moment wo du die Bilder aufnimmst. Also noch bevor du die Bilder überhaupt auf den PC übertragen hast. Bei meiner Kamera kann ich zB auswählen, wie groß die Bilder dort auf der Speicherkarte gespeichert werden sollen. Wenn ich die Qualität da etwas verringere, passen natürlich mehr Bilder drauf. Und macht nicht viel aus, weil ich nachher dir Bilder ja eh verkleinere.
    Aber frag mich nicht, wo und wie du das bei deiner Kamera einstellen kannst. Da bin ich absolut nicht kundig genug.



    LG, pablo.

    Hallo, Karl - Heinz!


    Umkombiniert heißt in diesem Fall folgendes:
    Hlavacek hat die Art 2001 als Boletus engelii beschrieben.
    Gelardi hat Boletus engeli 2008 zu Xerocomus gestellt. So eine Umordnung muss begründet werden, was in dem Fall nicht schwer gewesen sein dürfte. Das nennt sich dann "umkombiniert". Der Pilz heißt somit ab da Xerocomus engelii (Hlavacek) Gelardi.
    2009 hat Sutara dann die Gattung Xerocomellus beschrieben, innerhalb dieser Arbeit hat er auch den Eichen - Filzröhrling untersucht und ebenfalls zu Xerocomellus "umkombiniert".
    Somit heißt der Pilz nun Xerocomellus engelii (Hlavacek) Sutara.
    Eigenlich müsste er ja Xerocomellus communis (Bull.) Sutara heißen, weil die Beschreibung von Bulliard natürlich viel älter ist als die von Hlavacek. Allerdings sit sie ungenau und wurde schon mißinterpretiert, weswegen das Epithet engelii zu bevorzugen wäre.


    Die Zusammenfassung der Arbeit von Sutara durch Rödig kennst du wahrscheinlich?
    Falls nicht, >hier< habe ich das Papier mal angehängt.



    LG, pablo.

    Haaaaaallllloooooo, Mr. Malone!


    Wieso gibt's bei dir Pilze?
    Und noch dazu eine ganze Wiesse voller Saftlinge?
    Hast du die Runde mit der Gieskanne gemacht?
    Jedenfalls hoffe ich, du hast die Wiese auch sehr genau abgesucht, daß dir nicht ein paar vergesellschaftete Arten von anderer Art entgangen sind. Ein wenig insipida (Gelbrandiger) oder punicea (Schrlachroter) oder chlorophana (Stumpfer) oder und so weiter.
    Herbstrotfüße habe ich in diesem Jahr auch noch nicht zu Gesichte bekommen. Und du weißt, daß ich die Filzer mag.


    Nur mit der Auflösung des Rätsels hättest du noch etwas warten können. Vielleicht hätte ich dann die Gelegenheit gehabt, jemandem ein paar chips abzuzwacken. Meine verrinnen mir leider so langsam in den katastrophalen Schiedrichterentscheidungen der WM.



    LG, pablo.

    Hallo, Michael!


    Toll, das freut mich, von dir mal wieder was zu lesen.
    genieß deine Ferien, mit Pilzen oder ohne: Viel ist ja im Moment nicht zu finden. Obwohl du ja da schon so einiges aufgestöbert hast.
    Schau mal bei deiner Kamera, ob du die Bildgröße irgendwo reduzieren kannst. Wenn die so eingestellt ist, daß sie die Bilder im Riesenfomat speichert (das können an die 5 MB sein) dann ist freilich weniger Platz auf der Karte. Obwohl 17 Bilder auch dann noch recht wenig wäre.


    Jedenfalls kann ich mit dir absolut mitfühlen: Es gibt kaum was Schöneres, als den Wald mit seiner Ruhe und seinen Bewohnern. Da fühl ich mich auch immer wohl.


    Dein Schleimpilz (Bilder 6 + 7) sollte certiomyxa fruticulosa var. poroides sein. Da fällt mir gerade kein deutscher Name ein, aber es gibt sicher irgendwo einen...
    Das auf Bild 8 halte ich für einen Wulstling, da ist doch ein Ring am Stiel? Der Graue (Amanita excelsa) käme da in Frage.
    Die Pilze auf 15 und 16 halte ich auch für Graue, weil Hutrand ungerieft. Und Velumflocken grau, aber das ist ein eher schwaches Merkmal.
    Dazu kannst du auch mal >hier< schmökern. Ein Blick auf Ring und Stielbasis sollte da nicht feheln.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Aber so schlecht sind die Bilder doch bei weitem nicht.
    Die sind jedenfalls so gut, daß ich mit Sicherheit sagen kann, daß auf Bild 6a im Startbeitrag andere Pilze zu sehen sind, als auf den Bildern 1 bis 3 in Beitrag #16.
    Oder meintest du was Anderes?
    Vielleicht ist auch zwischen Pilzbestimmung und Bildsortierung was verrutscht? :/
    Solche Fehler finde ich bei mir immer mal wieder im Archiv. Da ist dann beim Einfüllen der Bilder in die verschiedenen Ordner was falsch abgelegt worden.
    Passiert bei momentan 705 Arten hin und wieder...



    LG, Pablo.

    Hallo, Forum!


    Über Pfingsten braute sich was zusammen am Fuße der Schwäbischen Alp.
    Wie Eisenfeilspäne von einem Magneten angezogen versammelten sich drei fungophile Vollfreaks aus Kürten, Dresden und Mannheim in Reutlingen.
    Denn wer kann schon einer Einladung von "Calabaza" und "NiLa" wiederstehen?
    Klar, Pilze wachsen da auch, aber die können keine Schweinemedaillons mit selbstgemachten Pommes und Pilzrahmsoße kochen.
    Die stellen auch nicht sonstige Labsal zur Verfügung, während einer ein Mikro aufbaut, der nächste Litartur stapelt und der dritte wunderliche samtige Schichten und feinste Beläge auf Ästchen anschleppt.


    Jedenfall: Ich fühl mich kaum irgendwo so wohl, wie bei Markus und NiLa.


    Die Runde blieb überschaubar, bei Gastgeber und Gastgebertochter machten sich außer mir noch ein "Climbingfreak" und ein "bwergen" breit.
    Und daß ich da gerne länger als nur bis Dienstag geblieben wäre, kann man sich vielleicht denken.


    Allerdings herrschte auch in dieser herrlichen Landschaft drückende Hitze und furchtbare Trockenheit. Was sich natürlich auch auf die Pilzfunde auswirkt. Insofern sollte hier niemand eine Russula - Monographie der schwäbischen Gäulandschaften erwarten. So ein bisschen was konnten wir zusammentragen, aber die Pilze waren vielleicht auch gar nicht das Wichtigste.
    Oder doch?
    Nein, eher nicht. Obwohl ich sagen muss, daß ich nie so viel in so kurzer Zeit gelernt habe, wie in den wenigen Tagen und Nächten. Das Meiste davon einfach durch Björn beobachten.


    Bevor ich jetzt weiter schwafle, mal ein paar Bilder.
    Und eins vorweg: Ich habe kein Bild vom "Rötenden Apfel - Reich", den wir finden konnten.


    01 - Pyrenopeziza...

    ...und ich habe vergessen, welche das war. Aber nicht die an Digitalis, oder?


    02 - Nachtaufnahme; Björn sucht die Spinne im Dunkeln


    03 - Peniophorella pubera = Flaumiger Rindenpilz



    Das Makro ist <X . Kann damit zu tun haben, daß es Samstag abend war, Stefan und ich eine Zugfahrt im Kreuz hatten und es schon gar nicht mehr so hell war. Aber unter der Stereolupe und mikroskopisch ist dieser selten beachtete Pilz schon ein Hingucker mit seinen riesigen, kristallbeschopften Zystiden.


    04 - Eutypa spinosa = Stacheliger Krustenhöckerpilz


    Schon ziemlich oll, und der ist auch nicht immer ganz so prägnent stachelig. Den konnten nwir mehr als ein Mal finden.


    05 - Hypoxylon petriniae = Fleischfarbige Kohlenbeere (deutscher Name eben ausgedacht)


    Hier an Laubholz, wahrscheinlich Rotbuche. Irgendwie ein schwieriges Pilzchen. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist die Unterscheidung zu Hypoxylon rubiginosum nur an der anderen Farbe der Fruchtkörper festzumachen.


    06 - Peniophora limitata = Eschen - Zystidenrindenpilz


    An Esche. Der Pilz mit dem dunklen Rand.


    07 - Boletus aereus = Schwarzhütiger Steinpilz


    Die Sporen haben wir mehr so zum Spaß angeguckt. Die sehen bei ziemlich allen Boleten ziemlich gleich aus.
    Der Gute war leider wegen der Trockenheit ein Einzelgänger, und der Stiel bereits durch Schnecken einmal komplett durchgegessen.
    Er wuchs auch ursprünglich nicht in Markus Garten. Aber wir haben ihn unter der Weißtanne ausgesetzt, vielleicht freunden die sich irgendwie an.


    08 - Megacollybia platyphylla = Breitblatt


    09 - Arbeitsplatz eines reisenden Mykologen

    Und nein, das Breitblatt haben wir nicht mikroskopiert.


    10 - Mycoacia uda = Wachsgelber Fadenstachelpilz





    An liegenden Rotbuchenstämmen, schon makroskopisch ein Hingucker. Unter der Stereolupe ließen sich die Pilzmilben als regelrechte Monster beobachten, die sich durch den Stachelwald frästen. Bis wir das gelbe Gestänge mit KOH rot färbten.
    Unterm Mikroskop fallen auch hier lange Zystiden auf und ziemlich kleine, ellipsoide Sporen.


    11 - Resinicium bicolor = Harzzahn




    Ein zunächst ziemlich unauffälliger Nadelholzbewohner, der seine faszinierenden inneren Werte unter dem Mikroskop offenbart, und zwar zwei Arten von Zystiden. Die großen, klobigen Dinger sollen Halozystiden sein, die kleinen Sterne sind die Astrozystiden. Spock lässt grüßen.


    12 - Physisporinus sanguinolentus = Rotfleckender Porenschwamm



    Auch ein spannender Pilz an optimalmorschem Laubholz.
    Das Röten bei Verletzungen geht erstaunlich schnell für einen Porling. Die weiche Porenstruktur und die zusammenwachsenden Flecken zeichnen diese Art weiterhin aus.


    13 - Salticus scenicus = Zebraspringspinne

    Ein kleiner, fleißiger Bewohner von Markus Hauswand und Garten. Und NiLas spezieller Freund.


    14 - Pleurotus spec = Der unmögliche Seitling


    An Rotbuche, mikroskopisch als Lungenseitling anzusprechen, aber ohne Anisgeruch und mit roter Sufovanillin - Reaktion.
    Fängt jetzt Nematoden in Markus Garten.


    So, to be continued...
    Einige Bilder habe ich noch, die Anderen drei Leute sicher auch.
    Ich hoffe, ihr sitzt nun gemütlich beisammen bei Fußball und lecker Essen und es ist ebenso angenehmes Wetter an der Alp wie hier in Mannheim. :thumbup:
    Hoffentlich auf bald mal wieder!



    LG, Pablo.

    Hi.


    So, ihr seid echt richtig gut. Da hatte ich gedacht, mal ein schwieriges Pilzchen zu zeigen, und doch hatten die Meisten sehr wenig Probleme damit.
    Wobei in teils auch ein versteckter Hinweis mißverstanden würde, aber so schlimm ist das ja nicht. Es ist ja auch WM.
    Sämtliche ähnlich aussehende Schwindlinge (Marasmius) hätten keinen so rein weißen und leicht hyalinen Stiel.
    Das können nur Scheinhelmlinge und Helmlinge. Ein solcher war hier gesucht, und zwar - wie die meisten richtig erraten haben - der Buchenblatt - Helmling (Mycena capillaris):


    Alle die, die keinen Tip abgegeben haben, setze ich mal einfach auf Urlaub.
    Es ist heiß, Leute, und es ist Sommer.
    Das mit dem An- und Abmelden würde ich gerne etwas lockerer angehen. Wer eine Idee hat, möge teilnehmen, wer keine Zeit oder Ideen hat, kann es lassen, ohne daß dabei irgendwelche Nuller in die rechnung rutschen. Es geht ja um den Spaß, Punkte kann man auch im WM - Tippspiel verlieren.
    Einverstanden?


    Dann Punkte:
    Resultat für Runde 26 (über 5 Runden)
    Platz | Punkte | Name (+ Punkte letzte Runde)
    1. 50 Naan83 (+10)
    2. 45 Anja (+10)
    3. 43 EmilS (+9)
    4. 42 Petra_ (+9)
    5. 41 Engelchen (+9)
    6. 38 Wildkatze (+9)
    7. 34 Calabaza (+10)
    8. 30 Climbingfreak (+10)
    9. 29 nochn Pilz (+0)


    In einer Stunde geht's hier weiter mit Runde 27.



    LG, pablo.

    Moin, Tippbande!


    Irgendwie habe ich's ja och noch geschafft, rechtzeitig ein paar Tipps einzuspeichern.
    Aber Tuppie: Hätte ich das gewusst, daß du Blatter oder dem Schiri mehr geboten hast als ich, hätte ich natürlich noch 5 Euro draufgelegt. :evil:



    LG, Pablo.

    Hallo zusammen!


    Ich bin mir ja gar nicht so sicher, ob nicht Schwefelköpfe auch mal eine solche Ringzone haben können. Denn das hier sieht keineswegs nach einem häutigen Rung aus, sondern eher wie diese wattige Schuppen - Ringzone, wie man sie zB oft bei Stropharia caerulea sieht.
    Zumindest bei H. fasciculare und H. sublateritium ist sowas ja wenigstens in Ansätzen zu beobachten. Allerdings habe ich das auch bei den Arten noch nie so intensiv gesehen, wie auf dem Bild von Birki.
    Um jetzt noch mal unzielführend zu werden ( ;) :(
    Nur halte ich meine Erfahrungswerte da nicht für representativ.
    Lieber hätte ich nämlich Pholiota (spumosa oder alnicola oder...) ins Spiel gebracht, aber da scheitere ich eben am Problem der Sporenpulverfarbe: Violettöne bringe ich mit Hypholoma ja noch einnigermaßen unter einen Hut, aber mit Pholiota eben nicht. X/


    Jedenfalls gefällt mir der Pilz.
    Schwieriges Ding.



    LG, Pablo.

    Hallo, Christian!


    1 = unreifer Stelzenschleimpilz (Gattung: Stemonitis).
    2 = zerfließende Gallertträne (Dacrymyces stillatus)
    3 = eigentlich noch zu jung zum bestimmen, wird aber wohl nichts anderes draus erwachsen als Schmetterlingstrameten (Trametes versicolor)
    7 = Was ist denn ein "Zweifarbiger Hexenröhrling"? meinst du damit Boletus mendax? Würde ich jedenfalls unbedingt anzweifeln. Das ist in meinen Augen eine völlig normale Netzhexe (Boletus luridus)
    10 = Zweifle ich auch mal an. Mit dem Stielchen da drunter und der Wuchsform sowie der hellen Farbe würde es schon überraschen. Da kämen mE sogar Arte aus anderen Gattungen in Betracht, wie zB der Kerbrandige Napfbecherling (Tarzetta cupularis) oder eine seiner Nachbararten. Ohne mikroskopische Untersuchung wird da aber ohnehin nichts rauskommen.


    ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Karl!


    Tolle Sache. Die hätte ich auch gerne mal auf verschiedene andere Arten untersucht. Aber da ist an der Bestimmung nichts zu rütteln.
    So ganz ohne rötliche Farbtöne in der Huthaut habe ich die noch nicht gesehen.
    Xerocomus engelii (Hlavacek) Gelardi gib's allerdings durchaus. Der wurde nur von Sutara mittlerweile umkombiniert. ;)
    Ob sich diese tollen Bilder wohl >im Portrait< wohlfühlen würden?
    ...da möchten auch mal ein paar Details aktualisiert werden.
    Memo an mich selbst...



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Da muss man mal was auseinanderhalten.
    In deinem neuen beitrag (#16) sind auf den Bildern 1 + 2 >Violettstielige Heftnabelinge< zu sehen.
    Die fruchtkörper auf Bild 3 rechts im Bild sind auch welche, aber der umgedrehte in der Mitte nicht. Das ist ein Häubling (Gattung: Galerina). Den Unetrschied machst du hier am Habitus (glockiger Hut vs. genabelter Hut), am Lamellenansatz (breit bis ausgebuchtet angewachsen vs. deutlich herablaufend), an den Farben (ockerlich vs. grauviolett) und dann eben auch am Sporenabwurf (ockerbraun vs. weiß) fest.
    Die Pilze in deinem Starbeitrag auf Bild 6a sind dann wieder ganz andere, erkennst du an dem viel stärker gerippten Hut und dem noch dünneren, schwarzen Stiel. Hier müsstest du jetzt ebenfalls den Lamellenansatz beurteilen, die Lamellen sollten da in einem Kollar um den Stiel zusammengefasst sein. vergleichsbilder findest du ja in meinen Links oben zu den Portraits zu den Käsepilzchen.


    Bei der Beurteilung der Amaniten halte ich mich mal etwas zurück, weil nicht überall die Farben sicher zu beurteilen sind. Etwas anderes als Amanita rubescens (sicher auf Bild 9 + 10) und Amanita excelsa (sicher auf Bild 6 + 7 + 8) ist da aber nirgends zu sehen.
    Und bei diesen Seitlingen (Bild 11 + 12) lege ich mich fest, das ist Pleurotus ostreatus. Die anderen beiden sollten an so dünnem Substrat nicht vorkommen, Habitus und Farben passen auch wunderbar zu P. ostreatus. :thumbup:


    PS.:
    Das "Röten" beim perlpilz arf man sich nicht so vorstellen, wie die Blaufärbung bei Maronen oder anderen Röhrlingen. Mal eben kurz Drücken oder kratzen und dann Rötung beobachten, das funktioniert hier nicht. Bis sich beim Perlpilz was rot färbt, musst du mal locker 10 Stunden warten. Und auch das geht nicht immer, dazu muss der Pilz schon einigermaßen vital sein. Vgl. dazu >hier< unter "Fleisch".
    Schau dir mal den Hut auf deinem letzten Amanita - Bild an: Das ist ein rötender Perlpilz. Deutlicher geht es kaum.



    LG, Pablo.

    Hallo allerseits!


    Vielleicht wiederhole ich jetzt eine schon bestehende Antwort, aber ich habe einiges nur mehr überflogen. ;)
    Im grunde genommen ist es recht einfach.
    Ohne jetzt irgendwelche speziellen Insekten zu berücksichtigen, die sich nur an best8immte Arten wagen:
    1) Generell bevorzugen alle Arten von "Pilzwürmchen" weichfleischige Pilze. A. rubescens, B. luridus, B. edulis, R. virescens, B. badius, X. chrysenteron usw sind solche Pilze.
    B. erythropus ist dagegen sehr festfleischig, auch bei M. procera wird's schwer für die Tierchen, sich erstmal durch den Stiel zu arbeiten.
    Das Gleiche gilt für hartstieligere Täublinge wie zB. R. violeipes oder R. vesca. Also seltener Tierchen in diesen Arten als in R. cyanoxantha oder dem oben erwähnten R. virescens.
    2) Klima. Wenn draußen kalt = wenig Krabbeltierchen, wenn draußen warm = viele Krabbeltierchen
    3) Nahrungsangebot. Wenn Wettersituation so katastrophal wie in diesem ersten Halbjahr, dann nur ganz wenige Fruchtkörper da, also viele hungrige Tierchen. In dem Fall werden sogar ansonsten verschmähte Flockis niedergemacht. der Hunger treibt's rein sozusagen.



    LG, pablo.

    Hallo, ihr zwei!


    Das mit dem Hallimasch ist echt interessant.
    Eben wollte ich nämlich schon dazu schreiben, daß das Sklerotium offenbar nicht immer gebildet wird (hatte auch schon einen Fund ohne erkennbares Sklerotium).


    Vielleicht ist es ja bei Polyporus tuberaster (Sklerotienporling) ähnlich?
    Der bildet ja eher selten ein Sklerotium aus (zumindest in Dt.), ob der wohl auch einen Partner dazu braucht? Und ob dieser Partner vielleicht in Südeuropa häufiger ist als hier (soll ja zB in Italien häufiger Sklerotien bilden)?



    LG, Pablo.

    Hallo.


    So, nun aber endgültig: Auflösung heute abend gegen 20.00 Uhr.


    @ Engelchen:
    Öh... Rezept? :/
    Normalerweise koche ich nie nach Rezept, sondern mehr so nach Gefühl und wie ich gerade lustig bin. Aber so ein paar Details kann ich mir noch aus den Fingern saugen, denke ich:
    - Vinaigrette anrühren (gutes Olivenöl, Zitronensaft(kein Essig!), etwas Senf, Pfeffer, Salz)
    - 1 Glas eingelegte Pilze aus dem Schrank nehmen (in meinem Fall Steinpilze, Stockschwämmchen, Hexen und Maronen, da kann man aber alles Mögliche nehmen), kurz abspülen (zu schleimig sonst) und ab in die Schüssel.
    - Rucola dazu
    - Oliven (entsteint) und lecker in Röllchen geschnittene Frühlingszwiebeln auch mit rein
    - Alles schön durchmischen
    - Auberginen auspressen (wegen der Bitterstoffe), dann in viel Olivenöl mit einem Fitzelchen Butter goldbraun braten, dabei pfeffern und salzen; anschließend die gebratenen Auberginenscheiben oben auf den Salat packen
    - Schnittlauch und Petersilie fein hacken und drüberstreuen (alternativ zum Schnittlauch könnte ich mir auch Kresse vorstellen)
    - Salat aufesssen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Ja, stell doch mal ein.
    Dann können wir uns die Pilze wirklich sicher zusammenreimen. :thumbup:
    Ob beide "Käsepilzchen" in PdS aufgeführt sind, weiß ich nicht. Müsste ich jetzt nachschlagen. Kann aber auch sein, daß sie unter M. bulliardii synonymisiert sind, bzw. M. wettsteinii nur als Varietät eingestuft wird.
    Die Trennung auf Artebene hat sich noch nicht so lange duchgesetzt.



    Hallo, Stephan!



    Man müsste zunächst an schon optisch bombensicheren Austernseitlingen (z. B. an den grauhütigen im Winter) testen, wie da die Reaktion ist. Danach müsste man an ein paar optisch bombensicheren Lungenseitlingen, Rillstieligen Seitlingen usw. testen, wie trennscharf das Ganze ist. Erst wenn man sich da ausreichend Klarheit verschafft hat, kann man dies zur Bestimmung zweifelhafter Stücke verwenden.


    Völlig klar. Nur waren das eben die ersten Seitlinge, die ich in die Finger bekommen habe, nachdem ich auf die Sufovanillin - Geschichte aufmerksam geworden bin.
    Weitere Untersuchungen werden da sicher folgen. Aber besser einmal mehr getestet, auch wenn's zu keinem sicheren Ergebnis reicht. Trotz mikroskopischer Untersuchung...



    Hallo, Karl!



    Ich benutze lieber frische Lösung, indem ich einige Vanillinkristalle mit einem Tropfen ca. 70 % iger Schwefelsäure auf einem Objektträger mische.


    Genau so sind wir vorgegangen.
    Nur haben wir statt einem Objektträger ein Untertellerchen genommen. Was ja kaum einen Unterschied macht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Jahn, Pilze an Bäumen, S.192:

    Zitat


    Gräbt man die Erde unter den Fruchtkörpern vorsichtig auf, findet man in geringer Tiefe das Sklerotium, aus dem sie entspringen (Abb. 156). Es ist ein ausdauerndes, unregelmäßig knollig verzweigtes Gebilde, außen mit dünner, braunschwarzer Rinde bedeckt, innen korkig zäh, weißlich,
    (...)


    Und weil ich da sowieso gerade drin rumschlüssele;
    Bernicchia, Fungi Europaei - Polyporaceae s.l., S. 473:

    Zitat


    E presente uno sclerotio ipogeo che sembra avere proprieta therapeutiche.


    Frei übersetzt: Er zeigt ein unterirdisches Sklerotium, welches auch therapeutische Eigenschaften haben soll.


    Bilder von einem eigenen Fund des Sklerotiums finden sich >hier<.



    LG, Pablo.

    Hallo, Holger!


    Das mit den Hyphen stammt aus Großpilze Baden-Württembergs und / oder Funga nordica.
    Dünnfleischig waren die schon, allerdings ist das in dem Alter der Fruchtkörper vielleicht nicht das beste Merkmal. So ein wenig Anisgeruch wäre allerdings schön gewesen, die "eindeutigen" Lungenseitlinge, die ich bisher gefunden habe, haben immer ganz schön geduftet, und insbesondere die älteren Fruchtkörper.
    Mich fuchst das Problem der Seitlinge ja schon seit einiger Zeit, da ich auch immer wieder verschiedene Übergangsformen finde (auch zwischen P. ostreatus und P. cornucopiae), die sich einfach nicht zuordnen lassen.
    Und wenn ich den Literaturangaben folge, dann finden sich immer wieder ganz andere Kriterien zur Unterscheidung. Auch mikroskopisch scheint mir da nichts Greifbares beschrieben zu sein.
    Und Faktoren wie "Dicke der Huthaut" oder "Hutoberfläche glatt oder filzig" (jeweils GPBWs) sind aus meiner Sicht völlig ungeeignet zur Abgrenzung. Erscheinungszeitpunkt sowieso, und die Farben variieren eben auch sehr stark. Blieben also Wuchsform und eben solche Merkmale wie dimitisch vs. monomitisch oder Hyphen der Lamellentrama ausschließlich dünnwandig vs. Hyphen der Lamellentrama auch dickwandig.
    Ob das aber als "gutes" Merkmal was taugt...



    LG, Pablo.