Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Anis: Mandelartig, so ein wenig richtung Marzipan; im Fall des Lungenseitlings für meine Nase aber eher ein wenig wie Lakritze oder Pastis.
    Aber es kann auch sein (gerade bei so trockenem Wetter) daß der Geruch schlicht nicht ausgeprägt ist.
    Und wenn jetzt jemand meint, das hier wären Austernseitlinge (Pleurotus ostreatus), dann würde ich nicht wiedersprechen, auch wenn mir die Optik für P. pulmonarius besser gefällt. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Reticulatus!


    Ist freilich nicht so einfach mit den Seitlingen.
    Rein optisch denke ich da schon an Lungenseitlinge (Pleurotus pulmonarius).
    Nach was haben die denn gerochen?
    Wenn da ein anisartiger Geruch ist, dann kann man die so einordnen, denke ich.


    Deine Erfahrungen, daß derzeit nichts wächst, machen drezeit aber leider wohl alle.
    Ich wünsch uns :rain:



    LG, pablo.

    Hallo.


    In der Folge mal wieder ein paar Fruchtkörper von Pilzen.
    Nicht eschrecken, die sind wieder über einen längeren Zeitraum zusammengekratzt, und ja nun meist auch nicht die Arten, die man sich sonst so anguckt...


    In Wirklichkeit ist es nach wie vor entsetzlich, das schlechte Wetter hält immer noch an. Um einen Filzröhrling zu finden, muss man durchschnittlich ca. 17,926 Stunden ununterbrochen den Wald absuchen. Nur so als Beispiel.


    Zum Glück gab es ja die Tage bei Markus. Da hätte ich noch ein paar weitere Ansichten. ;)


    01 - Fuligo septica = Gelbe Lohblüte


    02 - Ceratiomyxa fruticulosa var. fruticulosa = Geweihförmiger Schleimpilz

    und zweifarbig:


    03 - Puccinia glechomatis = Gundermann - Rostpilz

    Dossenwad, kleines Feuchtgebiet (mittlerweile auch vertrocknet).


    04 - Eutypa spinosa = Stacheliger Krustenhöckerpilz

    Aus dem Ländle, den vergesse ich nicht mehr, Björn. ;)


    05 - Hypoxylon petriniae = Fleischfarbige Krustenkohlenbeere

    Kenne ich auch dank Björn, und habe ihn mittlerweile auch hier im Odenwald zwei mal gefunden, jeweils an liegenden Rotbuchenästen.


    06 - Hypoxylon rubiginosum = Ziegelrote Krustenkohlenbeere

    Der Doppelgänger zu H. petriniae, gefunden bei Mannheim (Reißinsel) an indet. Laubholz.


    07 - Xylaria longipes = Langstielige Holzkeule

    Konidienstadium, bei Mannheim (nähe Reißinsel) an Acer spec.


    08 - Scutellinia crucipila = Sternhaariger Schildborstling

    So sieht das leider aus, wenn ich versuche, mein Mikro als Stereolupe zu nutzen und ein Bild durch's Okular mache. Kann man also vergessen.


    09 - Hymenoscyphus cf pseudoalbidus = Eschenblatt - Stengelbecherchen

    An Eschenblatt - Petiolen, Dossenwald bei Mannheim
    Kann nun das "normale" (H. albidus) oder das aggressive (H. pseudoalbidus) sein, wobei H. albidus wohl nicht so einfärben sollte?


    10 - Peniophora limitata = Eschen - Zystidenrindenpilz

    Den habe ich hier in den Wäldern gesucht, aber noch nicht gefunden. Kommt sicher bald. Bild ist vom Fund bei Markus, wie auch die folgenden Pilze.


    11 - Mycoacia uda = Wachsgelber Fadenstachelpilz


    12 - Ceriporia viridans


    13 - Physisporinus sanguinolentus = Rotfleckender Porenschwamm


    14 - Perenniporia medulla-panis = Ockerfarbiger Dauerporling

    Der wäre dann wieder aus dem Dossenwald bei Mannheim; liegendes, stark morsches Eichenstammstück, vergesellschaftet mit Daedalea quercina (Eichenwirrling).


    15 - Oligoporus cf. guttulatus = Tropfender Saftporling

    Kiefernstamm, Odenwald.
    Ist noch maximal unreif, oder auch steril. Keine Sporen zu finden und Fruchtschicht kaum ausdifferenziert. Und selbst wenn: Ich hätte eh keine Ahnung, wie da was zu unterscheiden wäre.


    16 - Tyromyces kmetii = Orangefarbiger Saftporling

    Viernheimer Forst an liegendem Buchenstamm, bekannter Fundort aus dem letzten Jahr.


    17 - Ganoderma adspersum = Wulstiger Lackporling

    nähe Luisenpark in Mannheim an Linde.
    Die Art ist im Stadtgebiet anscheinend gar nicht so selten.


    18 - Ganoderma lucidum = Glänzender Lackporling

    Hauptfriedhof Mannheim, Eichenstumpf


    19 - Ganoderma resinaceum = Harziger Lackporling

    Ebenfalls nähe Luisenpark / Mannheim; an riesiger, uralter Platane; vergesellschaftet mit Perenniporia fraxinea (Eschen - Baumschwamm).
    Leider nur ein abgestorbener Fruchtkörper aus dem Vorjahr.


    20 - Polyporus ciliatus = Maiporling

    Odenwald, indet. Laubholz.
    So sehen übrigens die meisten Pilze aus, wenn man derzeit überhauot welche findet.


    21 - Rickenella fibula = Orangener Heftnabeling

    Dossenwald bei Mannheim in einem kleinen Feuchtgebiet


    22 - Amanita excelsa = Grauer Wulstling

    Ist mir in diesem Jahr nur bei Markus begegnet. In Oberrheinebene und Odenwald waren bisher nur Perlpilze zu sehen.


    23 - Macrolepiota procera = Parasol

    Komischerweise an der derzeit mit hohem Abstand trockensten Stelle weltweit gewachsen: hart an einer der Dünen im Dossenwald.


    24 - Xerula radicata = Grubiger Wurzelrübling

    Auch ein Dossenwald - Fund


    25 - Lyophyllum decastes = Panzerrasling

    Hauptfriedhof Mannheim


    26 - Psathyrella candolleana s.l. = Artengruppe um den Behangenen Faserling

    Ebenfalls Hauptfriedhof Mannheim.
    Das gab immerhin mit den Raslingen und ein paar Stadtchampis mal eine gute Mahlzeit.


    27 - Gymnopus aquosus = Heller Waldfreundrübling

    Viernheimer Heide, nach einem kurzen Schauer im Mai.


    Und weil sonst alle Mycelien abgesorben sind (weil ein paar kurze, unergiebige Schauer im Mai der einzige Regen seit Februar waren), habe ich mal ins unbestimmte Fungar gegriffen und zwei alte Funde rausgekramt.


    28 - Fayodia bisphaerigeta = Abgeflachter Rußhelmling

    Doofes Bild, ich weiß. Aber immerhin habe ich diesen sonderbaren Stachelsporer raus, Björns Pilzarchiv sei dank.
    Fund aus dem Februar, Fichtenschonung im Odenwald


    29 - Geastrum quadrifidum = Kleiner Nest - Erdstern

    Dossenwald bei Mannheim, Fund aus dem Januar (waren das noch schöne Zeiten!!!!).


    So bleibt mir derzeit nur der sehnsüchtige Wunsch nach gutem Wetter: Also wochenlangem, ununterbrochenem Dauerregen. Das könnte vielleicht noch ein paar Mycelien für den Herbst retten. Ich drücke und allen die Daumen dafür. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Moin, Andre!


    Ah, jetzt verstehe ich langsam, was du mit "richtigem Schweden" meinst.
    Was für eine Landschaft!
    Ist das ein Elch da auf der Straße? Eine Elchkuh?
    Ist ja irre.


    Aber ich sehe, daß es auch dort zu trocken zu sein scheint. Die Stockschwämmchen jedenfalls machen ja schon einen recht schrumpeligen Eindruck.



    LG, Pablo.

    Moin, Michael!


    Unterarten... ja, das kann man schon so sehen.
    Auch wenn derzeit meist eine Trennung auf Artebene gemacht wird. Es gibt ja schon genetische Untersuchungen und auch Kreuzungsversuche zwischen diesen Arten.


    In Europa spricht man da von der "Artengruppe um Ganoderma lucidum (Glänzender LP)".
    Dazu gehören:
    - Ganoderma lucidum selbst (Glänzender LP)
    - Ganoderma resinaceum (Harziger LP)
    - Ganoderma carnosum (Dunkler Tannen - LP)
    - Ganoderma valesiacum (Lärchen - LP)


    In Nordamerika kommen noch Arten wie Ganoderma tsugae, und Ganoderma oregonense dazu.
    Die nordamerikanischen Arten lassen wir aber besser mal außen vor, es ist so schon kompliziert genug.
    Nur einen Punkt muss man da beachten:
    Offenbar lassen sich europäische Ganoderma resinaceum mit nordamerikanischen Ganoderma lucidum kreuzen. Was der Grund für die Diskussion ist, diese beiden Arten zu synonymisieren.
    Allerdings scheint das wohl zwischen euröpäischem Ganoderma resinaceum und europäischem Ganoderma lucidum nicht zu klappen, womit dann erstmal hinterfragt werden müsste, ob der euröpäische Ganoderma lucidum das selbe ist, wie der nordamerikanische G. lucidum.


    So weit, so verwirrend.
    Darum: Die europäischen Arten reichen uns erstmal.
    Das Problem dabei: Das Aussehen ist bei allen 4 europäischen Arten sehr variabel. Das betrifft die Wuchsform und auch die Färbung.
    Die Mikromerkmale (Sporengröße, Sporenform, Aufbau der Hutkruste, chem. Reaktionen) sind bei allen Arten ebenfalls nahezu identisch, die Unterschiede jedenfalls so gering, daß sie keine Unterscheidung zulassen.
    Das Substrat bringt nur eine geringe Sicherheit:
    Ganoderma carnosum und Ganoderma valesiacum scheinen schon hochspezialisiert zu sein, und kommen im Regelfall nur an Weißtanne bzw. Lärche vor.
    Allerdings sind von G. carnosum auch Funde an Lärche und sogar an Laubhölzern dokumentiert.
    Da muss dann aber hinterfragt werden, wie diese Funde bestimmt wurden. Falls nur über die Färbung der Kruste, würde ich dem nicht viel Bedeutung beimessen, das kann dann auch G. lucidum zu sein. Es müsste schon eine Kultur angelegt werden, da die Arten bei Kultivierung geringe Unterschiede zB in der Asuprägung der Chlamydosporen zeigen.
    Ganoderma lucidum (der eben auch mal eine dunkle Kruste ausbilden kann) ist dagegen kaum substratspezifisch. Das Lieblingssubstrat mag Eiche sein, aber zu finden ist er an diversen Laub- und Nadelhölzern. Das macht eben die Trennung zu G. carnosum schwierig, sofern man da keine Kultur anlegen kann oder den Pilz sequenzieren lassen will.
    Ganoderma resinaceum ist ebenfalls wenig substratspezifisch, scheint aber immerhin auf Laubholz beschränkt zu sein. Auch hier ist die Trennung zu Ganoderma lucidum schwierig, ohne Anlegen von Kulturen und / oder Sequenzierung bleibt da nur die Wuchsweise: G. lucidum gestielt gegen G. resinaceum ungestielt. Da sind allerdings auch Übergänge vorhanden.


    Du siehst also, Michael: Mal wieder alles gar nicht so einfach.
    Und natürlich kann man sich vorstellen, daß Sporen hier eingeschleppt werden. das kommt ja immer wieder mal vor. Allerdings müssen dann auch die ökologischen Bedingungen passen (bevorzugtes Substrat, bevorzugtes Klima), damit sich so ein Neophyt überhauot ansiedeln kann.


    PS.:
    >Zum Weiterlesen< in Sachen Lackporlinge. Bestückt durch etliche Literaturverweise und Links.



    LG, Pablo.

    Hallo, Nando!


    Danke für deine Arbeit! :thumbup:
    Langzeitaufnahmen sind derzeit etwas schwierig bei mir. Wenn man überhaupt was findet, dann kann man davon ausgehen, daß es am nächsten Tag eine Trockenmumie ist. Und am übernächsten eine von Insekten verspeiste Trockenmumie. :(



    LG, Pablo.

    Hallo, Markus!


    Hast du denn H2SO4 und Vanillin inzwischen bei Andreas und Tanja bestellt?
    Ich hab's gestern mal in der Apotheke versucht, was die irgendwie nicht auf die Reihe bekamen. Ich habe nämlich auch noch ein komisches Ding gefunden vor kurzem.
    Jetzt habe ich auch mal bestellt (brauchte ja eh noch einige Sachen), aber das kommt wahrscheinlich zu spät für meinen Fund...


    Egal: Wenn du welches hast, dann mach einfach mal den Test.
    Fruchtkörper kannst du ja auch mal trocknen, ich schaue da gerne bei Gelegenheit rein. :thumbup:


    PS.: War heute mit Stefanna unterwegs, die waren auch gelinde entsetzt, wie wenig los ist. Ein paar Sachen fanden sich schon, aber eben sehr spärlich...



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Giftig ist der keineswegs. Im Gegenteil: Wenn es der Glänzende (Ganoderma lucidum) ist, dann kannst du den auch als Heilmittel gegen allerlei Gebrechen kaufen. Such mal nach "Reishi". Das kostet halt.
    Strittig ist allerdings, ob die beiden ähnlichen Arten (Also der Dunkle = Ganoderma carnosum und der Harzige Lackporling = Ganoderma resinaceum) ebenfalls als Heilpilze genutzt werden können.


    Ob er was kaputt macht:
    Jein. Der ernährt sich eben von den Holzstubben unter der Hütte. Wenn dich die Fruchtkörper nicht stören, die da zwischen den Platten rausdrücken, dann sollte es kein Problem sein. An verbautes Holz sollte eigentlich keine der Arten gehen.


    Ganoderma lucidum (Mannheim, Hauptfriedhof, alter Eichenstumpf):


    Ganoderma carnosum (Hornberg im Schwarzwald, liegender Weißtannenstamm):


    Ganoderma resinaceum (Mannheim, Luisenpark, Stammfuß einer riesigen, alten Platane):

    Leider nur ein alter Fruchtkörper von diesem. :(



    LG, Pablo.

    Hallo, ihr zwei.


    Jedenfalls gutes Timing. :D
    Klar, Ganoderma carnosum (Dunkler Tannen - Lackporling) wäre dann auch eine Option, aber nur, wenn das Substrat tatsächlich Weißtanne ist. Die Trennung ist übrigens umstritten, da es keine sicheren Unterscheidungsmerkmale gibt.
    In den USA werden aus der Gruppe auch noch weitere Arten abgegrenzt, die in Dt. noch nicht nachgewiesen sind.



    LG, Pablo.

    Hallo, Schroedi!


    Glückspilz nennt sich sowas. :)
    Was für ein Holz hast du denn unter den Bodenplatten?
    Da wächst ein sehr hübscher Glänzender Lackporling (Ganoderma lucidum) in deinem Gartenhaus. :thumbup:
    (Freilich ohne Heilmittel - Freigabe, das kann nur der Pilzberater live vor Ort.)



    LG, Pablo.

    Hallo, Björn!


    Genieß du mal die Feiertage.
    Ich drücke die Daumen, daß auch kein "undefined" mehr auftaucht.
    Von dem Pilz ist nurnoch ein Fitzelchen übrig, und das auch noch trocken. Das würde ohnehin nicht viel Sinn machen, zumal ich auch über's WE unterwegs bin.
    Da muss frisches Material her. Die Stelle ist notiert, die könnte auch sonst recht interessant sein.



    LG, pablo.

    Nochmal hallo!


    Die Gattung ist natürlich durch ihre winzigen "Innereien" erstens mit so einem Mikro undankbar zu betrachten und zweitens ja ohnehin kompliziert genug. Wenn man auch dazu liest, was Ingo so schreibt, scheint die häufigste Art der Gattung ja fast Orbilia species zu sein. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Björn!


    Ja, die Form und Farbe ist schon gewöhnungsbedürftig.
    Das würde ja schon wieder zu Hyalorbilia passen, allerdings...
    Es besteht natürlich derzeit immer die Möglichkeit, daß durch die Trockenheit Farben und Formen stark beeinträchtigt sind. :/



    LG, pablo.

    Hallo, Stephan!


    L. roseofractum wäre doch der Zwergbirkenpilz, der im Idealfall größer wird, als sein Mykorrhiza - Baum?
    Schöne Idee.


    Beeren allerdings sind auch nicht ganz ohne. Und Rauhstielröhrlinge sind meines Wissens durchaus samt und sonders essbar. Eben gut durchgegart, das hat aber in so einer Situation für alle Pilze zu gelten. :thumbup:



    LG, pablo.

    Hallo, Björn!


    Wie groß könnte denn S. legaliae denn theoretisch werden?
    Die Haare sind makroskopisch ja durchaus unauffällig bei dem Fund. Aber die Größe von knapp 1 cm Durchmesser?
    Ob das noch ins Konzept passt?


    PS.:
    FP hatte ich natürlich durchstöbert. ;)
    Nur weiß ich ja nicht inwieweit welche Merkmale relevant sind und welche anderen wie variabel.



    LG, pablo.

    Hallo, Andre!


    Zu dem Land: Ich weiß nur, daß ich da mal hin muss. Egal ob Süden oder Norden oder am besten beides, aber so ein pures Naturerlebnis ist in Europa nicht mehr häufig.
    Zu dem Pilz: Versuch es ruhig mal mit einer Anfrage, ich persönlich habe außer der einen Gattung keine zielführende Idee. Aber das ist auch ein denkbar unangenehmer Bereich. Eben ein Dunkelsporer ohne besondere auffällige Merkmale. Schwierig.



    LG, pablo.

    Hallo, KT!


    Von der Seite halte ich persönlich erstmal garnichts.
    Prinzipiell ist mal von allen seiten abzuraten, die über kein aussagekräftiges Impressum verfügen. Auf der verlinkten Seite finde ich gar keins.
    Da rechnet man mit nichts Gutem.
    Klickt man ein wenig weiter, dann findet man sowas:
    >angeblicher Hallimasch<
    Das zeigt, wie unseriös die Seite ist. Auf dem Bild sind Schwefelköpfe, sehr wahrscheinlich Grünblättrige (Hypholoma fasciculare) zu sehen, die im übrigen giftig sind.
    Das reicht eigentlich schon, um die Seite nicht weiter zu beachten.
    Die Tips zum Sammeln habe ich kurz überflogen, das sind Dinge, die in jedem Einsteigerpilzbuch besser rübergebracht sind.


    Sorry jetzt für die Kritik, aber das zeigt einfach mal wieder, wie wenig verlässlich solche Online - Angebote sind.
    Wenn du also wirklich was über Pilze lernen willst, hast du mal in ein ganz gutes Forum gefunden. Das ist schon mal ein guter Start.


    Vor allem: Investiere die 10 Eu und kauf dir ein Einsteigerbuch.
    Das ist das Geld allemal wert und du erhältst auch wesentlich verlässlichere Infos als von solchen Seiten.
    Wenn du dann noch etwas wissen willst: Frag hier einfach nach. Keine Scheu, dumme Fragen gibt's nicht. Und du findest hier Kontakt zu Leuten, die sich schon lange mit Pilzen beschäftigen und über ein beachtliches Wissen verfügen. Da lässt sich sicher auch mal eine Exkursion mit erfahrenen Pilzsammlern planen.



    LG, pablo.

    Hallo, Andre!


    Eine Idee wäre gewesen, das Thema in der Gegend meiner Eltern einzustellen... ähm... ne, halt, da geht was durcheinander:
    Das Thema hätte auch gut in die Berichte von Ausflügen und Exkursionen gepasst. Ein Pilz ist ja dabei, dann geht das.
    Aber es ist schon auch OK so, wie es ist.
    Der Pilz ist recht schwierig, eben so einer dieser braunen Lamellenpilze.
    Könnte vielleicht ein Flämmling (Gymnopilus spec) sein.


    Meine Eltern waren erst im Süden, so un der Umgebung Ystad (auf Wallanders Spuren), wollten aber noch ein Stückchen nach norden rauf. So genau wussten die es selbst noch nicht.



    LG, Pablo.

    Morgen, Ralf!


    Es macht schon einen Unterschied. Die USB - Kamera liefert eher schwache Bilder, hat auch nur eine recht geringe Auflösung.
    Mit meiner normalen Kamera kann ich nur schwerlich durchs Okular knipsen, das Ergebnis wird auch nicht besser.
    So ist das, was man durch's Okular sieht, schon noch einen Tick schärfer und zudem kann man ja die Schärfeebene etwas verschieben, was schon was bringt. So bin ich auch zu dem Schluss gekommen, daß es eben schon eher isolierte Pinökel sind hohe Grate jedenfalls sicher nicht. Und die stehen schon kräftig ab, sind also nicht rundlich. Nur die Beurteilung, ob nun tatsächlich spitz, abgerundet spitz oder truncat, das haut nicht mehr hin.


    Aber die Stelle behalte ich ohnehin im Auge, Ralf. Ist die einzige weit und breit, wo es ab und an noch einen vereinzelten Pilz gibt.
    Wenn noch was auftaucht, dann denke ich an dich, Ralf.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andre!


    Warum versteckst du so ein schönes Thema im OT - Bereich?
    Fast wär's mir entgangen.


    Habt ihr zufällig meine Eltern getroffen? Die sind auch gerade da oben, zum ersten Mal in Schweden und total begeistert.
    Ich sehe diese Bilder und weiß auch gleich warum. Man sollte sofort auswandern; ich weiß eh nicht, was ich hier in der Wüste eigentlich soll.
    Vor allem Natur gibt's da, unberührte, wirklich wilde Natur. Das gefällt mir.


    Traumhaft, danke!



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Die sind hübsch, die blauen Flugkünstler, aber: Warum paaren die sich über den Nacken? 8|
    Solche Anatomie kommt mir jedenfalls fremd vor.


    Die Landschaft bei dir in der Gegend ist nicht nur schön, sondern auch vielseitig, Markus. Davon habe ich bis lang einfach viel zu wenig gesehen.
    Vielleicht sollten wir beim nächsten Mal, wenn ich da bin, einfach die Pilze Pilze sein lassen, und nur eine schöne Wanderung über die Alb machen?
    Und NiLa sucht am besten das Ziel aus (dann kommen wir am Schwimmbad raus). ;)


    Die Blökiwiese ist hübsch. Ich glaube fast, daß das wieder zu nimmt mit den Schafen. Auch aus Gründen der Landschaftspflege und des Naturschutzes. Im Frühjahr ging auch ein Blöki - Rudel durch meinen Sandkasten, zum Offenhalten.
    Finde ich gut.
    :thumbup:



    LG, Pablo.