Beiträge von Beorn

    Hallo, Grenze!


    Der Pilz ist ja so weit eingegrenzt wie möglich: Ist entweder die Scheibenlorchel (Gyromitra / Discina ancilis) oder die Schildförmige Lorchel (Gyromitra parma).


    Das Thema habe ich mal zu den Bestimmungsnafragen verschoben.
    Bei den Portraits bitte nur sicher bestimmte Pilze mit kleiner Beschreibung einstellen (siehe Links in Signatur).



    LG, pablo.

    Hallo, Lea!


    Normalerweise sollte das schon klappen mit dem Trocknen.
    Man kann sogar aus schopftintlingen brauchbare Exsikate herstellen. ;)
    Schrumpfen wird er natürlich drastisch, aber das ist nicht schlimm.
    Einen Versuch ist es jedenfalls wert. Wenn's nicht klappt, dann müsste man halt gucken, wann an der selben Stelle wieder ein fruchtkörper auftaucht.



    LG, pablo.

    Hallo, Lea!


    Ah, da ist er ja.
    Die Verfärbung mit Lauge müsste allerdings dunkelviolett sein beim Zimtfarbenen Weichporling. Ich hatte das ja neulich schon mal probiert, sogar an einem Exsikat, das ging. Und auch nur mit 3% KOH, es wurde trotzdem violett.


    Dein Pilz ist aber was Anderes.


    Leg ihn mal auf die Fensterbank zum trocknen, ich schaue mir den an, wenn wir uns treffen.
    An einem Obstbaum kann das zB ganz gut ein junger Schillerporling sein, Inonotus hispidus (Zottiger Schillerporling) wäre eine Option.



    LG, pablo.

    Hallo, Helmut!


    Nö, sprich das ruhig an.
    Solche Themen sollten immer und immer wieder in den Fokus gebracht werden. Klar kann man sich nicht ständig und mit allen diesen Unfassbarkeiten beschäftigen, aber in die Diskussion mus das.


    Zumal auch hier die Hinterhältigkeit und Abgefeimtheit absolut ekelerregend ist, mit dem versucht wird, solche Éntscheidungen im Strudel des WM - Hypes untergehen zu lassen. Das ist ja hier in Deutschland schon gebräuchlich, die Führungsriege will da natürlich die entsprechenden Vergünstigungen der enteprechenden Lobbygruppen einstreichen, muss also die entsprechenden Gesetze erlassen.
    Blöd nur, daß man ja auch noch von diesen doofen Wählern abhängig ist. Die wollen das ja nicht, könnte ja sein, daß man nicht wiedergewählt wird, wenn man lieber nach der eigenen Gier entscheidet als nach dem Wählerwillen. Darum werden solche Entscheidungen gerne so ein wenig verdeckt getroffen. Und möglichst weit von der nächsten Wahl entfernt.



    LG, pablo.

    Hallo, Anja!


    Tolle Geschichte mit schönen Bildern.
    Und sogar PIlze gibt's bei dir, dazu mein Beineid. ;)


    Die Champis sollten allerdings nicht A. campestris sein, da passt der stark ausgeprägte Ring nicht. Das erinnert mich eher an eine der anisartig riechenden Arten. Vielleicht Schiefknollige (A. essettei) oder Dünnfleischige (A. silvicola).



    LG, Pablo.

    Hallo, Harry!


    Wow, diesen herrlichen Pilz würde ich auch gerne mal sehen.
    Glücksunsch zu dem Fund, und dann noch unter so erschwerten Bedingungen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Pilzfreunde!


    Die Gattung dürfte sicher sein, Schnallen gibt's und da verfärbt auch nichts bläulich mit KOH.
    Erinnert mich schon ein wenig an den >Fund aus dem Schönbuch< von neulich. Ich fürchte nur, mit meinem Wissen und meinen Mitteln ist die nicht zu knacken.


    Gefunden am 22.06. auf der Rückfahrt aus Ostwestfahlen, und zwar in einem kleinen Buchenwald am Parkplatz "Letzter Heller" an der A33 knapp südlich von Paderborn.
    Boden dürfte eher basisch sein. Substrat sollte Fagus heißen, vergesellschaftet wäre der mit Polyporus varius (Löwengelber Stielporling).


    Die Oberfläche ist filzig und am ehesten warzig, weder bläulichen noch grünlichen Schimmer kann ich erkennen, ein Subikulum ist schon vorhanden, aber nicht überall ausgeprägt. Das wäre sehr dünn und weißlich, Rhizomorphen wenn ja, dann nur sehr fein.






    Die Sporen sind jedenfalls größer als 6 µm, satchelig sind sie auch, aber die genaue Form und ob die Stacheln bifurkat sind oder weniger, das lässt sich für mich nicht feststellen.




    Auch bei den Zystiden bin ich mir unsicher. Meistens sieht das Hymenium so aus:

    Und das sollten alles Basidien (auch unreif) sein.


    Da sind aber vereinzelt solche Sachen:

    Und da wage ich keine Vermutung. Aber daß es irgendwie so "spitz" zuläuft und ich da vage sowas wie Inkrustierungen erkennen kann, macht mich stutzig.


    Ansonsten bekomme ich das Subhymenium und das Subikulum schlecht dargestellt. Daß ich dort keine Inkrustierungen finde, muss nichts heißen. Teils gibt es aber schon auch dickwandige und schmalere Hyphen, die Bilder sind aber mist.


    Wahrscheinlich lässt sich da nichts rausholen bei meinen daten. Aber wenn jamand Zeit und Lust hätte, so ein kniffliges Pilzchen mal anzugucken, dann lege ich ein Exsikat an. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Andre!


    Tierisch gut, würde ich sagen! :thumbup:
    Biber habe ich noch nie in freier Wildbahn gesehen, nur einmal die Spuren, also konzentrisch angenagte Bäume. Auerhahn: Mal gehört, aber noch nie zu Gesicht bekommen.
    Danke für die tollen Bilder!


    Der Pilz aus dem Moor hat nicht von ungefähr eine Ähnlichkeit mit dem Gifthäubling. Der gehört auf jeden Fall in die selbe Gattung, ich denke >Galerina paludosa< sollte da passen.


    Der rosane könnte schwierig werden. Kannst du mir da ein Päckchen voll schicken zum Mikroskopieren? ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Christoph!


    Pilz 3 ist der Glänzende Lackporling (Ganoderma lucidum). :thumbup:
    Die beiden anderen sind Champignons. Das kann beides die selbe Art sein, muss aber nicht. Die Begleitbäume sind da nicht das entscheidende Kriterium.
    Hier sind Form der Stielbasis, Ring, Stieloberfläche, Verfärbungen und Geruch wichtig.
    Der zweite (der mit dem noch geschlossenen Hut) kann ganz gut ein Stadtchampi (Agaricus bitorquis) sein. Muss aber nicht. Bei den alten, durchwurmten würde mich der eher einfache Ring und die verdickte Stielbasis an A. bitorquis stören. Aber in dem Alter ist es kaum möglich, das noch aufzulösen.



    LG, pablo.

    Hallo, Christoph!


    Das liegt eben daran, wenn Bilder auf externen Servern hochgeladen werden. Je nach dem, wie das der Anbieter handhabt, verschwinden die eben wieder nach einiger Zeit. Da gibt es natürlich auch solche und solche, aber gerade wenn man Bilder ohne Anmeldung bei einem Hoster hochläd, ist die Verweildauer eben recht kurz (teils nur 1 oder 2 Jahre).


    Das passiert natürlich nicht, wenn man die Bilder direkt im Forum hochläd.
    Ist zwar minimal mehr Gedöns, aber es lohnt sich eben auch.



    LG, Pablo.

    Hallo, Christian!


    Zu Pilz 1 fehlt mir eine zündende Idee, aber Pilz 2 ist Ceratiomyxa fruticulosa var. fruticulosa (Geweihförmiger Schleimpilz).


    Ich lege das Thema aber mal zu den Schleimpilz - Anfragen rüber, zwecks Übersichtlichkeit. verloren geht's bei der Frequnz an Anfragen derzeit wohl ohnehin nicht, aber man kann ja nie wissen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ralf!


    So, der zweite Teil ist mir gestern durch die Lappen gegangen. Beeindruckend, muss ich mal sagen. So viele so große Pilze: Kaum zu glauben. 8|
    Statt L. scabrum könnte man da vielleicht auch noch den Hainbuchenröhrling (L. pseudoscabrum / carpini) ins spiel bringen. Die Entscheidung triffst du aber am besten selbst, ob Standort und Verfärbungen dazu passen.


    Was mich an dieser Waldverwüstung auch immer immens aufregt, ist daß man in den geschädigten Gebieten im übermäßig ausgedünnten Baumbestand auch den ganzen Krempel liegen lässt. Also das ganze Dünnholz, das sich nicht wirtschaftlich nutzen lässt. Das nämlich schädigt den Wald ebenfalls auf lange sicht, weil dort außer aggressiven Neophyten nichts mehr wächst. Zudem behindert das teils meterhoch aufgetürmte Dünnholz das Wild.
    Kann ich überhaupt nicht leiden.
    Warum nicht das Dünnholz irgendwo zusammentragen und ein schönes, kontrolliertes Feucherchen machen?
    Gegen eine wirtschaftliche Nutzung des Waldes ist ja nichts einzuwenden, aber wenn dadurch so massive Schäden entstehen, dann muss das anders gemacht werden.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Ohne Gelschicht ist es dann weder Crepidotus mollis noch Crepidotus calolepis (Schuppig - Gallertfleischiges Stummelfüßchen).
    Das ist dann bedauerlich, weil die restlichen Arten sind ohne Mikromerkmale nicht voneinender abzugrenzen. :(



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Nö, Hydropus subalpinus muss nicht tief wurzeln. Aber der wird nicht so groß, die Stieloberfläche ist etwas anders und der Hut gefällt mir da auch nicht.


    Megacollybia platyphylla (Breitblatt) gefällt mir ausgezeichnet. :thumbup:
    Den finde ich oft scheinbar auf dem Erdboden wachsend. Irgendwo in der nähe ist dann das vergrabene Holz. Daß die Rhizos da mal nicht so deutlich ausgebildet sind, muss nicht stören.



    LG, pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Naja... Jein.
    Diese "Art" gehört eigentlich in die Variationsbreite des normalen Flocki.
    Ist also nichts anderes.
    Bei Maronen tritt das ja auch auf, nur eben viel häufiger, daß die nicht blauen.
    Am logischsten wäre es wohl, unter solche Funde "Boletus erythropus / luridiformis forma immutatus" drunter zu schreiben.
    Aber eben nur, wenn es frische Fruchtkörper sind, die gar nicht blauen. Also auch kein ganz kleines Bisschen. ;)


    LG, Pablo.

    Hallo, Matthias!


    Optisch hätte ich jetzt vielleicht an Ceriporia resinascens gedacht, aber da sind die Sporen wohl zu klein.
    Ceriporia viridans hatten wir neulich gefunden, das sieht mikroskopisch jedenfalls ählnich aus.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ralf.


    Traumhaft, das sind ja tatsächlich ein paar Pilze. Und sogar ziemlich hübsche solche.
    Ich war übrigens am Samstag und Sonntag kurz im Paradies, nämlich in Ostwestfalen / Lippe bei der diamantenen Hochzeit meiner Großeltern.
    Das Wetter war traumhaft schön, teils sogar lang anhaltender Nieselregen.
    Besonders gemein, da ich freilich nicht zum Pilze gucken gekommen bin. Und danach wieder zurück in die Wüste. Deprimierend.


    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Danke für's Dabeisein und danke für die Skepsis! :thumbup:
    Danke auch an die feinen Bilder an Andreas und Conny, den birnbaumii würde ich gerne auch mal finden.


    Zu der Erdstern - Sache:
    Kann auch sein, daß die Sporen eher so 7 µm im Maximum sind. Meine Behelfs - Messmethode ist nicht die allergenaueste.
    Aber G. fimbriatum ist das nicht, den kenne ich mit deutlich weniger deutlichem Hof (äh... gut formuliert, ne? ;) ) und die Sporen sollten schon deutlich kleiner sein.
    Aber ich gebe euch recht, Toffel & Björn: Wie quadrifidum sieht das nicht gerade aus. Nur sieht man eben zumeist Bilder von frischen Fruchtkörpern, nicht von "Naturexsikaten".
    Aber auch in dem Zustand sollten die Endoperidien höher als breit sein und um den Hof eben so eine Art Wulst. Das ist hier nicht zu entdecken.


    Hier noch ein paar Bilder:



    Zur Bestimmung hatte ich nur mal eben GPBWs durchgeschlüsselt und mit PdS verglichen. ich muss die Tage mal schauen, was ich da noch an Literatur habe. Dem komme ich ncoh auf die Schliche. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Das sieht wie das Gelege von Spinnentierchen aus. So was habe ich auch schon gefunden, auch als Gelege, wo die Jungspinnen schon geschlüpft waren. Da wimmelten hunterte kaum 1 mm große Tierchen drin rum.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Der "Nicht - Blauende Hexenröhrling" ist beschrieben als >Boletus immutatus<. Im grunde ist das aber nichts anderes als eine Form von Boletus erythropus, der die Pulvinsäuren fehlen.
    Das nur so am Rande.
    Denn das, was Nando berichtet, kenne ich auch: Umgestoßene Flockis, die schon eine Weile keinen Kontakt mehr zum Mycel haben, verändern sich: Die Rottöne verschwinden, das Fleisch verliert seine Gelbtöne, und die Blaufärbung ist nicht mehr ausgeprägt.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Stimmt, der Ohrförmige Seitling (Pleurocybella porrigens) ist ungestielt, rein weiß und ein etwas dünneres, kleineres Pilzchen, das optisch eher an ein Stummelfüßchen (Gattung: Crepidotus) erinnert. Nur eben mit weißem Sporenpulver.
    Der wächst auch nur an Nadelholz.


    Mit Seitlingen zu verwechseln wären noch die größeren Arten aus der Gattung Hohenbuehelia (Muschelinge), über Giftigkeit ist mir da nichts bekannt.
    Die Stummelfüßchen (Crepidotus) haben braunes sporenpulver, sind mit Rißpilzen verwand, da bin ich aber nicht im Bilde, ob die giftig sind. Wäre jedenfalls nichts zum Essen.
    Am Ähnlichsten werden einige Knäuelinge und Sägeblättlinge wie >Panus conchatus<, die aber schlimmstenfalls ungenießbar sind.


    Giftige Seitlinge (Pleurotus) gibt es in Deuschland nicht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Ich bi immer wieder beeindruckt. Nicht nur von der Trollhand an sich, sondern auch, wie du unter so eschwerten Bedingungen solche Bilder zustande bekommst.
    Das mitten im Sumpf so hinzubekommen, würde bei mir zB nicht klappen.
    Encoelia fimbriata kannte ich bislang noch nicht, nur den Kleiigen (Encoelia furfuracea), der bei mir meist an Hasel wächst und viel größer wird.


    Wenn ich mir den nun so angucke, frage ich mich aber schon, wie ich den denn ohne einen Blick durchs Mikro von >Merismodes anomala + confusa< (Haarschüsselrasen) trennen kann. :/



    LG, Pablo.

    Hallo, Björn!


    Die Bilder durchs Okular muss ich noch ein wenig üben. Um da den Ausschnitt auch so legen zu können, daß die Sachen, die ich zeigen will, genau in der Mitte sind.
    Um die Faserlinge wirklich gut freistellen zu können, hätte ich die ganze Kollektion umsiedeln müssen. Das geht aber besser. :thumbup:
    Das mit dem Rausfiltern bestimmter Farben kann ich mal noch etwas üben.


    Hallo, Toffel!


    Hallo Pablo,


    Geastrum quadrifidum nehme ich dir nicht ab. Was spricht gegen G. fimbriatum?


    Viele Grüße
    Toffel


    Die kurz gestielte Endoperidie und die ~6-8 µm großen Sporen. ;)



    LG, Pablo.