Beiträge von Beorn

    Hallo, Mausmann!


    Ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster und glaube, daß Ingo da auch nichts anderes erkennen wird, als Hymenoscyphus pseudoalbidus (Aggressives Eschenblatt - Stielbecherchen).
    Der nicht aggresive (Hymenoscyphus albidus) ist anscheinend nicht gerade häufig bzw. wurde durch H. pseudoalbidus verdrängt. Wobei es natürlich auch die Art sein könnte.
    Die bräunende / schwärzende Stielbasis soll typisch sein.
    Ingo hat den auch hier im Forum vorgestellt: >Daschauher<.


    Wenn daneben noch was Ähnliches an Nadeln wuchs, dann kann das ja auch gut sein und wäre dann ein anderes Becherchen.



    LG, pablo.

    Hallo, Gregor.


    Die auf den ersten drei Bildern können mit etwas Glück welche sein. Besonders typisch sind die nicht ausgeprägt.
    Bei denen auf den letzten beiden Bildern würde ich sagen: Das ist was anderes.
    Die Wurzeln von Gymnopus fusipes sind wirklich sehr extrem. Zudem der Stiel meist verdreht längsrillig und irgendwie gefleckt, wie auch die Hüte.
    Die Pilze erscheinen meist büschelig am Stammfuß alter Eichen, seltener an Esskastanien und sehr selten an anderen laubbäumen wie Rotbuche.
    Wenn da also keine Eiche steht (oder stand), dann gehen die chancen gegen null.



    LG, pablo.

    Hallo.


    OK, da ist eine rötlich glänzende Kruste zu sehen. Ich denke, Lackporling passt. Diese Wuchsform wäre aber (gerade im Jungstadium) für Ganoderma lucidum ungewöhnlich. Die Art möchte ja - gerade weil sie normalerweise im Bodenbereich (an alten Wurzeln) Fruchtkörper bildet - einen Stiel entwickeln.


    Ganz jung sollte das also wie ein Knubbel aussehen:

    Und später, sobald die Kruste erscheint geht das in die Länge:

    Oder so:


    Aber natürlich ist der Wuchs nicht der Weisheit letzter Schluss. Das muss beobachtet werden.
    Ganoderma resinaceum ist sehr ähnlich, nur bildet die Art eben keinen Stiel sondern wächst konsolig, meist auch etwas höher am Baum.
    Hier würde ich mir da keine Unterscheidung zumuten, der ist einfach noch zu jung. Es ist auch etwas strittig, ob sich G. lucidum und G. resinaceum überhauot sauber trennen lassen.
    Dazu sollte man den Kupferroten (Ganoderma pfeifferi) nicht vergessen. Der bevorzugt zwar Buche, ähnelt aber äußerlich stark Ganoderma resinaceum. Zu unterscheiden ist er mikroskopisch an der Beschaffenheit der Hutkruste und am spezifischen Gewicht sowie der Farbe des Fleisches. Auch der Geruch soll ein merkmal sein.


    Es hilft also nichts: Hier muss gewartet werden.



    LG, pablo.

    Hallo, Ingo!



    Hallo!

    Zitat


    ....(mit Vorbehalt und ohne Gewähr) behangene Faserlinge (Psathyrella candolleana s.l.)


    Ich denke, dazu wären sie zu markant feinfaserig am Stiel.


    Glaube ich nicht. ;)
    P. candoellana sieht man doch oft mit faserigem oder sogar leicht faserschuppigem Stiel.
    Die Größe kann auch zimelich beachtlich werden.
    Erst gestern hatte Stefan (Nafste) ein kleines Verwirr-mich-Spiel mit den überall wachsenden Behangenen. Immer freute er sich über einen champignon und hatte dann nur so ein dünnfleischig - brüchiges Pilzchen in der Hand. :evil:



    LG, pablo.

    Hallo, Stoodge!


    Die Menge ist natürlich beeidruckend, das ist sicher nicht in jedem Jahr so.
    Generell dauert die Fruktifikationsperiode von Boletus edulis ungefähr von Juni bis Dezember, hängt natürlich von der Witterung ab. Wobei der erste und der letzte Schub meist im Buchenwald kommt, mit Fichten vergesellschaftete Gemeine Steinpilze finde ich regelmäßig erst so ab August.
    Es passiert auch nicht selten, daß man die ersten edulisse noch vor den reticulatussen (Sommersteinpilze) findet. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Sonja!


    Gelungenes Timing. :thumbup:
    Gestern konten wir auch im südlichen Odenwald einige Rudel an Sommersteinpilzen dingfest machen. Und dazu noch vieles andere mehr. Es tut sich tatsächlich was.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ja, in der Tat. der Spielplatz taugt auch als Spielplatz für Pilzfreunde.
    Da kannst du ruhig öfter mal vorbeischauen, vielleicht zeigen sich noch ein paar weitere Arten.



    LG, Pablo.


    Da dürfte Schwammolo wohl der erste Ansprechpartner für dich sein.


    Das wäre natürlich eine hervorragende Begleitung. :thumbup:
    In die Würzburger Gegend will ich ohnehin noch in diesem Sommer, auch zwecks Röhrlings - Beguckung.
    Ob Christian danna uch Zeit hat, muss man mal sehen. Es hängt ja auch von meinen potentiellen Gastgebern ab. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Stephan!



    In der Kurpfalz ist zu wenig Kalk und viel zu viel grobkörniger Sand im Boden. Die einzige Trüffel, die ich dort finden konnte, ist Rhizopogon obtextus (im Sandboden unter Kiefern).


    Richtig, die hatte ich vergessen, ist mir auch schon ab und an begegnet. Hatten wir nicht im letzten Herbst auch welche zusammen gefunden, in dem Sandkasten bei Speyer?
    Also um in die Materie einzusteigen, da würde ich am liebsten mal mit jemandem unterwegs sein, die / der sich auskennt und auch weiß, wo und wie die hübschen Kullern zu finden sind. :)



    LG, pablo.

    Hallo, Doris!



    So festes Fleisch findet man auch nie bei reticulatus.


    Das bezweifle ich. Heute fanden wir einige junge B. reticulatus, die sehr festfleischig waren, fast schon wie B. aereus. Nicht ganz so kompakt, aber es ging schon sehr in die Richtung.



    LG, pablo.

    Hallo, Reinhard!


    Das sollte schon ein Eingesenkter Wulstling (Amanita excelsa var. excelsa) sein. Ob der von Amanita excelsa var. spissa (Grauer Wulstling) zu trennen ist, sein mal dahingestellt. Außer der Wuchsform gibt es wohl keine Abgrenzungsmöglichkeiten, und auch da gibt es Übergangsformen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Doris!


    Es gibt zwei ganz gute Unterscheidungskriterien zwischen B. reticulatus und B. pinophilus:
    Die Subkutis ist bei B. reticulatus nie rosa oder rötlich, bei B. pinophilus eigentlich immer.
    Die Hutoberfläche ist zwar bei beiden Arten jung bereift, aber bei B. reticulatus ist sie bis ins hohe Alter samtig bis filzig, bei B. pinophilus glatt.



    LG, pablo.

    Hallo, Gudi!



    Waren die letztes Jahr wohl auch dort? Was meint Ihr?


    Die Pilze an sich waren bestimmt schon da (also das Mycel im Boden). Es kann aber gut sein, daß die keine Fruchtkörper gebildet haben, weil die ganz gerne offenes Gelände mögen. Arg dichtes Gesträuch und Kraut hält sie bisweilen von der Fruchtkörperbildung ab.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jens!


    Ok, dann ist das jedenfalls klar.
    Schade, manche Menschen sind eben schwer von Begriff.
    Aber bei Kindern stehen dahinter immer Eltern, die da was verpasst haben in der Erziehung.
    Naja, dem Pilz wird es egal sein. Der bringt seine Sporen so oder so in umlauf.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ulla!


    Hui, der ist jedenfalls schon ungewöhnlich für Russula olivacea. 8|
    Die Trüffeln sind toll. Komisch, ich finde nie so richtig welche (hin und wieder zufällig Hirschtrüffeln), aber keine echten Tuber.



    LG, pablo.

    Hallo, Reticulatus!


    Die Filzröhrlinge können auch rothütige Formen von Xerocomellus pruinatus (Bereifter Rotfußröhrling) sein. Oder Xerocomellus ripariellus (Ufer - FR), oder X. fennicus, oder...
    Da ist ohne Schnittbild keine sichere Bestimmung zu machen. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Andre!


    Die Ökologie sollte bei der Art weitgehend identisch mit der von B. erythropus sein. Also gehen sowohl Laub- als auch Nadelbäume. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Andre!


    Hallo Pablo,
    das klingt doch schon mal recht plausibel, der Fruchtkörper der letztes Jahr untersucht wurde zeigte eine negative Amylonreaktion. Damit wäre Boltes pseudosulphures ja tatsächlich recht wahrscheinlich :).


    dann kannst du Namen so stehen lassen.
    Ganz egal, ob du ihn nun B. pseudosulphureus oder B. junquilleus oder B. discolor nennst, oder ob du eine Form / Variatät von B. erythropus draus machen willst. Nähere Infos zur Taxonomie siehe Portrait und Boletus - Schlüssel.
    Eine andere Art kommt da jedenfalls nicht in Frage. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Norbert!


    Bei grauen Hutfarben mit grünen Flecken, dazu Pleurocystiden mit Haken und einer Struktur der Huthaut aus liegenden (hutmitte auch aufsteigenden) Elementen kommt wohl nichts anderes in Frage als Pluteus salicinus.
    Den hatte ich vor zwei Tagen auch gefunden und unterm Mikro. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Andre!


    Das ist >Boletus pseudosulphureus<, Glückwunsch!
    Zur Absicherung könnte ihr noch die Amylonreaktion testen, die müsste negativ sein. Wenn positiv, dann ist es eine Form von Boletus queletii mit komplettem Pigmentverlust. Wäre auch ein schöner Fund. :)



    LG, pablo.