Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Es kann nicht schaden, die Merkmale noch zu überprüfen.
    Wenn du Melzers Reagenz zu hause hast, dann kannst du noch die Amylonreaktion prüfen (siehe Schlüssel), aber wenn nicht, dann solltest du am besten davon ausgehen, daß die positiv ist.
    Also ich denke schon, daß da am ende der Glattstielige HR (Boletus queletii) rauskommt, auch wenn ich die Art noch nicht selbst gefunden habe.
    Wenn du Hüte mit Rottönen und rotes Fleisch in der unteren Stielhälfte findest, dann kommt da nichts anderes raus.



    LG, pablo.

    Hallo, Markus!


    Da hast du aus einer an sich einfachen Röhrlingsbestimmung aber ein hübsches Rätsel gemacht:
    - Hutoberfläche versteckelt.
    - beim Schnittbild den wesentlichen Teil weggelassen.
    - den kalkhaltigen Untergrund auf dem Spielplatz verschwiegen.


    ;)


    Die Hutfarben (hier wahrscheinlich rotbraun, orangebraun), die Stielbasis (hier im Schnitt wahrscheinlich klar rotfleischig) und der Standort (Boletus queletii ist streng kalkgebunden) sind zur Bestimmung von Röhrlingen ganz wichtig.


    >Hier< findest du ein paar Eindrücke, was zu beachten lohnenwert sein könnte.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Du bist anscheinend auch so einer, der mit besserem Wetter im Jahr bislang gesegnet war.
    Das erste Bild vom pinophilus ist traumhaft schön geworden. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hi.


    Wüste würde ich es nicht gerade nennen.
    Aber es sind eben - nunja - andere Pilze.
    Theoretisch wäre auch 12.2014 fertig, zwei Arten brauchen aber noch einen Namen. Dabei kommt allerdings wohl raus, daß es beides das selbe ist. Da muss ich noch Mikrogucken.


    Wenn ich an den Bodensee komme, bekommt ihr jedenfalls bescheid.
    Mein Brüderchen müsste ich ja auch mal besuchen, aber den sehe ich meistens auf halbem Weg: Dann treffen wir uns bei den eltern.


    Die Lage zwischen Moor und See ist natürlich sehr glücklich gewählt. Da geht dann was. Es soll ja einige höggschd interessante Gegenden um den Bodensee geben. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Jens!


    Könnten die vielleicht auch durch ihr eigenen Gewicht abgefallen sein?
    Ich finde immer wieder mal diese riesigen Brocken unter den Wirtsbäumen liegend, auch in Auwäldern an Stellen, wo außer mir (so viele Morchelsucher scheint's hier nicht zu geben) niemand hinkommt. Wenn die Fruchtkörper im Alter ihren Dienst erledigt haben, werden sie bröckelig und irgendwann halten sie nicht mehr am Substrat.


    Denn wie Andreas schon schreibt: Die aus Rücksicht auf den befallen Baum abzumachen, wäre ja ein denkbar sinnfreies Unterfangen. Aber es ibt eben Leute, die keine Ahnung haben.


    Jedenfalls ein interessanter Fund, um die Jahreszeit.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Das ist ja alles in allem mal gar nicht schlecht. :thumbup:
    Man könnte fast meinen, da unten am Bodensee hat's im Frühjahr (März, April, Mai) mal geregnet?
    Lasst es euch jedenfalls schmecken.



    LG, Pablo.

    Hallo, Stephan!


    Nein, das denke ich nicht. Die jungen Eichenwirrlinge, di ich bisher in den Sommermonaten gesehen habe, sind recht dunkel gefärbt (teils fast rotbraun) und bleichen erst später aus. Im Winter erscheinende Fruchtkörper sind nach meiner Erfahrung anfangs blasser, in etwa ockerfarben. Auch die Wuchsform ist anders und die Fruchtschicht nie rein weiß. Meistens sind die jungen Eichenwirrlinge auch gleichmäßig gefärbt: Also Hutoberfläche, Fruchtschicht und Trama Ton in Ton. Ausnahme sind die im Sommer fruchtenden: Da ist die Hutoberfläche anfangs dunkler.


    Bei dem Fund hier ist die Trama rein weiß (ist mir bei D. quercina noch nie begegnet) und auch die Fruchtschicht rein weiß (passt auch nicht zu D. quercina).
    Aber ich kann gerne mal noch ein Bild von dem Stumpf machen, wenn ich mal wieder an der Stelle bin. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Ralf!


    OK, das mit den Mikroergebnissen ist wichtig, danke! :thumbup:
    Dann bleiben in der Tat nur die makroskopischen Merkmale.
    Da müsste man mal auf die Suche gehen, es wäre ja in der Tat überraschend, wenn es in der Gattung noch keine phyllogenetischen Untersuchungen gab. Gut, jetzt im Moment bin ich etwas beschäftigt, weil es wieder Pilze gibt (Düngerlinge und Filzröhrlinge und Rindenpilze und so), aber vielleicht gibt's ja im Winter drei Wochen 7 Meter Schnee und man muss drin bleiben. dann nehme ich mir die Gattung mal vor. Ist ja nicht so umfangreich.


    Den Fund, den du da vorstellst, würde ich jedenfalls auf keinen Fall als C. cibarius durchgehen lassen. Da stimmen weder Farben, noch Habitus. Zu C. friesii passt das sehr gut, eben bis auf die gleichfarbigen Lamellen. Aber ich denke, das kann ganz gut in die Variationsbreite gehören. Ich weiß nicht, ob du den unterm Mikro hattest, aber so könnte ich mir sterile Exemplare vorstellen (Leisten ohne Sporen dran, ergo fehlt der Weißton).



    LG, Pablo.

    Tja.


    Blos kein Stress.
    Ich werde zB den heutigen Tag nutzen, um mich mit übriggebliebenen Unbestimmten der Woche auseinanderzusetzen. Und Aufräumen, Wäsche machen, Fenster putzen...
    Ist eh Scheißwetter heute hier in Mannheim. Raus geht's morgen wieder, da ist eine Wetterbesserung vorausgesagt.


    Das büschelige, harte Dingens kommt wahrscheinlich schon hin mit Lyophyllum decastes. Eine bessere Option fällt mir jedenfalls nicht ein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ralf & Verena!


    Ich halte C. friesii schon für eine eigenständige, gute Art. Alle Funde, die ich bisher hatte, waren schon optisch sehr gut von C. cibarius - Funden abgrenzbar (erst recht von C. amethysteus und C. subpruinosus). Wichtig ist hier auch das Fleisch (etwas weicher, elastischer als bei C. cibarius) und der Habitus (kleiner, dünnfleischiger insbesondere im Hut). Dazu eben die grelle Färbung.
    Ich habe jetzt keine Fachliteratur dazu rausgesucht, aber Breitenbach & Kränzling geben mikroskopisch als Trennmerkmale die Breite der Tramahyphen an: Bis maximal 4 µm breit bei C. cibarius, bis 10 µm breit bei C. friesii. Die Sporen sollen sich nach der selben Quelle leicht unterscheiden: C. cibarius 8-9 x 5-5,5 µm; bei C. friesii 8,5-10,5 x 4-5 µm. Was natürlich auch unterschiedliche Q - Werte ergibt.
    Wie verlässlich diese Angaben sind, beurteile ich jetzt nicht.


    Mit der Lamellenfarbe von C. friesii bin ich tatsächlich etwas am Rätseln. Bei eigenen Funden war da schon immer ein Kontrast (Hutoberfläche zu Leisten, Leisten aber auch teils glaichfarben zu Stiel). Ich glaube aber, der Kontrast muss nicht immer deutlich sein.
    Dazu kann man auch mal die Bilder von Anna - Maria >hier< angucken. Da war ich auch erst irritiert, aber mit der Färbung und diesem Habitus (mal auch die Hutränder achten) gibt's eigentlich keine Option. Oder doch?
    Ich glaube ich muss wirklich mal geeignete Fachliteratur dazu durchgehen. Wenn ich mal wieder selbst etwas Leistlingsartiges finde.


    Cantharellus melanoxeros s.l. sollte man noch auf dem Schirm haben, aber da wären außer den Verfärbungen noch andere Merkmale, die den hier ausschließen.



    LG, Pablo.

    Moin, Mausmann!


    Puh, ich merke gerade, daß das gar nicht so einfach ist mit dem herumgescrolle und dem Überblick über die verschiedenen Pilze.
    Du hast nicht zufällig vor, die fraglichen Kandidaten noch mal extra vorzustellen (als Anfrage, 1 Pilz / Thema)?
    Das würde es jedenfalls sehr viel pflegeleichter machen, auf die Pilze entsprechend einzugehen.


    Also klar, Alex sagt es ja schon, Krause Kraterelle kannst du eintüten. Egal, welchen lateinischen Namen du nun dranschreibst (Pseudocraterellus undulatus wäre aktuell gültig).


    6/7: Ich denke, ohne die Lamellenfarbe alter (reifer) Basidiocarpien bzw. einen Sporenabwurf kommt man hier nicht weiter. Ich denke schon an Ritterlinge, will aber Rißpilze ganz und gar nicht ausschließen.
    Dem HUtrand würde ich nicht so viel Bedeutung beimessen. Sowas habe ich schon bei etlichen Arten aus mehreren Gattungen gesehen, meist ist es ein Artefakt. Da gin irgendwas in der Entwicklung schief. Wichtig ist eher das fädige Velum bei jungen Pilzen.


    11: Ok. Und wie fühlte sich da nun das Fleisch an? So biegsam - gummimäßig - knautschig?


    16/17: An so einem Standort sollte man sich nicht zu sehr von Gerüchen leiten lassen. Erst recht, wenn die Fruchtkörper nicht einheitlich riechen.
    Wie sehen denn da die älteren, voll entwickelten Fruchtkörper aus?


    18: Erdstern! *Vor die Stirn klatsch*
    Na klar, da hätte ich drauf kommen können. Am besten weiter beobachten, wenn die voll entwickelt sind, kann man an die Bestimmung gehen. Da geht sehr viel makroskopisch.


    23/24: Ein Rötling sollte das jedenfalls sein. Mit der Lamellenfarbe + Lamellen nicht frei und dem Habitus sind die anderen Rosaspor - Gattungen raus.
    Die Gattung ist halt alles andere als leicht, nur wenige Arten lassen sich makroskopisch ansprechen. Wenn ich jetzt also Entoloma sordidulum hinschreibe, kann das nicht mehr als ein grober Wegweiser sein, in welche richtung das ungefähr gehen könnte. Bestimmen wird man den wohl nur mikroskopisch können.



    LG, Pablo.

    Hallo, verena.


    Der Purpurfaserige hat nichts mit dem Schafchampi zu tun. Das sind schon zwei klar trennbare, gute Arten.
    Die beiden oberen Bilder in Wolfgangs Portrait sind überbelichtet. Da ist sicher was lilanes in der Hutmitte.


    Ich glaube aber, du wirst mit C. friesii schon recht behalten. :thumbup:



    LG, pablo.

    Hallo, Alina!


    Grandios.
    Kannst du mir dein Hauswälchen per Post schicken? Dann sitze ich hier nicht so auf dem Trockenen.
    Obwohl...
    Das sollte man sich gut überlegen. Wahrscheinlich ist es besser, das bleibt bei dir. Deine Bilder sind einfach schöner.
    Besonder angetan haben es mir das erste von den Halsbandschwindlingen und die Steife Koralle mit den Lichteffekten.
    Und auch die - poppelnden - Marienkäferchen zwischen den Dornen. :D



    LG, pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Wo nimmst du eigentlich die ganzen Pilze her? 8|


    2: Da würden mich auch weitere Bilder interessieren. :P
    4: Kannst du mal auf Gymnopus confluens (Knopfstiel - Rübling) überprüfen
    6+7: ist das Gleiche? Würde ich bei den Ritterlingen suchen (wenn Sporenpulver nicht braun).
    11: Raslinge? Erzähl mal was zu dem Fund.
    16+17: Musst du auch mal untersuchen. Das sind keine "erkennt-man-auf-einem-Bild-Pilze". 2 Chips würde ich auf Inocybe setzen.
    18: Ist ja geil. 8| Was ist das? sehen die alle so aus? Hast du die mitgenommen? Die anderen auch aufgeschnitten? Nach was riechen die?
    Wie sehen die aus, wenn sie reif sind? Und erzähl mir jetzt nicht, das wären Hexeneier. Das glaube ich dir nämlich nicht.
    23+24: Sicher Fisch und nicht mehl? Sieht so Rötlingsmäßig aus...
    Such mal nach etwas mit "tranig" und "Rötling" im Namen. Aber ich glaube, das war eine kleinere Art.



    LG, pablo.

    Liebe Kuschel!


    Jetzt sind's schon 5002, aber egal: Die Gartulation muss raus. Der Tippfehler war eben Zufall, aber ich finde, er passt.
    Also lass uns dem Wetter entsprechend einen kühlen Weißen aufmachen und auf deine nächsten 5000 anstoßen! :thumbup:


    Punkte habe ich noch für dich:

    Es sind nicht ganz 5000, aber die großen zählen doppelt. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Verena!


    Schickes Abendbrot. :thumbup:
    An C. friesii glaube ich nicht so recht, der hat eine ziemlich eigentümliche, aprikosenfarbe, geht mehr ins orangene dabei. Aber das ist halt schwierig ohne die Pilze in der Hand.


    Der Champi ist nicht A. augustus. Da sieht die Hutschuppung anders aus. Der hier gehört entweder in die urinascens - Gruppe (dort wäre der dann bei Agaricus substramineus zu suchen, aber die Art ist als Synonym zu A. urinascens zu verstehen), oder es ist Agaricus substramineus (der dann in die Artengruppe um Agaricus arvensis gehört). Um das sicher zu unterscheiden, muss man sich schon die Sporengröße und die Zystiden angucken.


    Der Birkenpilz ist - ähm...
    ... alt und trocken. Da funktionieren manche Merkmale nicht mehr richtig.
    Würde ich als Leccinum spec stehen lassen, weil es da zu viele Alternativen gibt.



    LG, pablo.

    Hallo, Stephan!


    Und ich glaube trotzdem, daß die Champis ihren eigenen Kopf haben. Außer GPBWs schaue ich natürlich auch immer noch bei PdS rein (was auch nicht besser ist, aber beides zusammen wirklich nicht schlecht), konsultiere dazu den Ludwig, sowie Gröger und Kibby. Zumindest wenn ich einen eigenen Fund bestimmen will. Das ist halt schon ein Arbeitsaufwand, der da hinter steckt. ;)


    Den albosericellus (aestivalis) sollte man jedenfalls mal auf dem Schirm haben. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Also ich muss natürlich sagen: Ich hatte bisher weder A. strobiliformes noch B. legaliae in der Hand. Aber in die Dickröhrlinge habe ich mich zumindest mal eingearbeitet.
    Wenn da nun auf dem Hut nichts blaut, dann hast du mit en übrigen Merkmalen eigentlich keine sinnvollen Optionen mehr zu B. legaliae.
    B. luteocupreus hat Gelbtöne am Hut.
    B. rhodopurpureus blaut auf dem Hut.
    B. rubrosanguineus hat einen dunkler graurosa Hut und ein feines, rotes Netz auf rotem Grund.
    B. rhodoxanthus hat - wie schon erwähnt - ein auffallend "zweifarbiges" Schnittbild, ein durchgängiges rotes Netz auf gelbem Grund und einen blasseren Hut (mehr weißrosa).
    Blieben ein paar Exoten, die hier aber auch auszuschließen sind wegen anderer Merkmalskombination.



    LG, Pablo.

    Ahoi, Peter.


    Ja, man klaubt es kaum.
    Aber ich muss sagen: Es tut sich ein bissel was.
    Kleinzeugs ist immer gut zu finden, hübsche Cortis allemal, ein paar Röhrlinge...
    Aber die große Menge an Symbionten bleibt aus. 0 Täublinge, 0 Milchlinge, 0 Boleten, 0 Wulstlinge, 0 Cortinarien, 0 Rißpilze, 0 Ritterlinge.
    Übrigens: Auch an meiner Kaiserlingsstelle wachsen immer noch keine Kaiserlinge. :/


    Die 9 kennst du übrigens. Das sollte ein ganz junger Borstiger Knäueling sein.



    LG, Pablo.



    LG, Pablo.

    Hallo, Gergor!


    Und was hast du da nun im Garten?
    Ist das denn wieder Gymnopilus luxurians (Üppiger Rübling)? Wenn ja, dann wird der ja lansam auch zum ubiquitären Chamäleon.
    Oder ist es ein anderer Rübling?



    LG Pablo.

    Hallo, Hary!


    Den Dickröhrling vergleiche mal mit Boletus legaliae (LeGals Purpurröhrling). Boletus rhodoxanthus sollte so weit unten am Stiel nicht mehr blauen. Die Stielzeichnung (oben rotes Netz auf gelbem Grund, darunter rotflockig) sollte zu B. legaliae passen.
    Hutoberfläche ohne blaue Reaktion auf Druk hast du ja geprüft?
    Der Fransige Wulstling ist etwas wenig fransig, aber mir will jetzt da keine bessere Alternative einfallen. :thumbup:



    LG, Pablo.