Moin, Mausmann!
Puh, ich merke gerade, daß das gar nicht so einfach ist mit dem herumgescrolle und dem Überblick über die verschiedenen Pilze.
Du hast nicht zufällig vor, die fraglichen Kandidaten noch mal extra vorzustellen (als Anfrage, 1 Pilz / Thema)?
Das würde es jedenfalls sehr viel pflegeleichter machen, auf die Pilze entsprechend einzugehen.
Also klar, Alex sagt es ja schon, Krause Kraterelle kannst du eintüten. Egal, welchen lateinischen Namen du nun dranschreibst (Pseudocraterellus undulatus wäre aktuell gültig).
6/7: Ich denke, ohne die Lamellenfarbe alter (reifer) Basidiocarpien bzw. einen Sporenabwurf kommt man hier nicht weiter. Ich denke schon an Ritterlinge, will aber Rißpilze ganz und gar nicht ausschließen.
Dem HUtrand würde ich nicht so viel Bedeutung beimessen. Sowas habe ich schon bei etlichen Arten aus mehreren Gattungen gesehen, meist ist es ein Artefakt. Da gin irgendwas in der Entwicklung schief. Wichtig ist eher das fädige Velum bei jungen Pilzen.
11: Ok. Und wie fühlte sich da nun das Fleisch an? So biegsam - gummimäßig - knautschig?
16/17: An so einem Standort sollte man sich nicht zu sehr von Gerüchen leiten lassen. Erst recht, wenn die Fruchtkörper nicht einheitlich riechen.
Wie sehen denn da die älteren, voll entwickelten Fruchtkörper aus?
18: Erdstern! *Vor die Stirn klatsch*
Na klar, da hätte ich drauf kommen können. Am besten weiter beobachten, wenn die voll entwickelt sind, kann man an die Bestimmung gehen. Da geht sehr viel makroskopisch.
23/24: Ein Rötling sollte das jedenfalls sein. Mit der Lamellenfarbe + Lamellen nicht frei und dem Habitus sind die anderen Rosaspor - Gattungen raus.
Die Gattung ist halt alles andere als leicht, nur wenige Arten lassen sich makroskopisch ansprechen. Wenn ich jetzt also Entoloma sordidulum hinschreibe, kann das nicht mehr als ein grober Wegweiser sein, in welche richtung das ungefähr gehen könnte. Bestimmen wird man den wohl nur mikroskopisch können.
LG, Pablo.