Beiträge von Beorn

    Hallo, Stephan!


    Odenwald, saurer Fichtenforst mit ganz dick Moos und fruchtenden Heidelbeeren drin. Da, wo auch gern Nadelwald-Pfifferlinge und Sandröhrlinge stehen.
    Im Sommer, Juli bis August, sollten also bald welche kommen.


    Genau, solche Biotope gibt es hier um die Ecke nicht wenige. Im letzten jahr war ich sicher einfach nur zur falschen zeit am falschen Ort.
    Das klappt schon noch. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Pluteus phlebophorus (Ditmar) P. Kumm.
    Runzliger Dachpilz, Weißstieliger Adern - Dachpilz
    Synonyme:
    - Agaricus phlebophorus Ditmar



    Familie: Pluteaceae
    Ordnung: Agaricales
    Klasse: Agaricomycetes



    Hut:Bis ca. 5 cm breit; Oberfläche glatt, hygrophan, von der Mitte her stark runzlig; Hutrand höchstens nass und im Alter etwas gerieft; feucht satt braun (in verscheidenen Nuancen), abtrocknend zu Ocker ausblassend, ohne Gelbtöne und ohne Grautöne.
    Huthaut ausschließlich aus kugeligen bis ovalen, blasigen Zellen.


    Stiel: bis ca. 7 cm lang; zylindrisch, brüchig, im Alter auch mal hohl; Basis bisweilen schwach verdickt; Oberfläche weiß, glatt bis fein längsfaserig, von Stielmitte zur Basis hin mehr und mehr bereift bis weißfilzig; im Alter von der Stielbasis her auch gelegentlich etwas bräunend


    Lamellen: frei, breit, mäßig gedrängt, untermischt; jung weiß, später rosa; Cheilozystiden zahreich, spindelig bis utriform, apikal dickwandig, ohne Haken oder sonstige Auswüchse; Pleurozystiden ähnlich, etwas spärlicher, in der hier untersuchten Kollektion nur spindelige gefunden.


    Fleisch: weich und brüchig, weiß, in der Hutmitte und Stiel auch mal etwas wässrig –“ graulich; ohne besonderen Geruch (lt. Lit. auch mal schwach mufig opder rettichartig), Geschmack so irgendwie mild und nichtssagend


    Speisewert: Berichte über giftige Inhaltsstoffe sind mir nicht bekannt.


    Sporenpulver: fleischrosa, Sporen subglobos bis breit elliptisch, in der untersuchten Kollektion ca. 6-8 µm lang


    Vorkommen: Frühjahr bis Herbst an Stümpfen, liegenden Stämmen und Ästen von gut durchmorschtem Laubholz; vorwiegend an eher schattigen, feuchten Standorten tendenziell eher an nährstoffreicheren, basischen bis neutralen Böden; in entsprechenden Habitaten gut verbreitet und nicht selten


    Verwechslungen: Die glatte, runzlige Huthaut in bräunlichen Farben in Kombination mit Cheilo- und Pleurozystiden ohne Haken , Auswüchsen oder Schnäbeln, Huthaut nur aus rundlich –“ blasigen Zellen charakterisieren die Art recht gut.
    Es gibt allerdings einige sehr ähnliche Dachpilze (siehe auch unter –žAnmerkungen–œ).
    Pluteus chrysophaeus = Goldbrauner Dachpilz:
    Soll sich durch (zusätzlich zu den spindeligen) flaschenförmige Pleurozystiden mit schlankem Hals unterscheiden. Makroskopisch durch zumindest im Alter deutliche Gelbtöne an Hut und Stiel (insbesondere Stielrinde, Schnittbild). Die Art stellt quasi einen Übergang zwischen P. phlebophorus und Pluteus romellii (s.u.) da.
    Pluteus romellii = Gelbstieliger Dachpilz:
    Unterscheidet sich makroskopisch durch deutliche Gelbtöne am Stiel (sowohl außen als auch im Schnitt) und mikroskopisch durch breite, apikal abgeflachte Pleurozystiden.
    Pluteus luctuosus = Düsterer Dachpilz
    soll sich von P. phlebophorus nur durch tendenziell etwas dunklere Hutfarben (sehr unsicheres Merkmal!) und dunkle Lamellenschneiden unterscheiden. Diese Art wird wahrscheinlich als Synonym zu P. phlebophorus einzuordnen sein (s.u.).
    Pluteus pallescens = Ausblassender Zwergdachpilz:
    Wäre durch den etwas kleineren Wuchs und die stärker verblassenden Hutfarben zu unterscheiden. Der Hut sollte weniger runzlig sein (nur Hutmitte). Wie P. romelli sollen hier die Pleuro- und Cheilozystiden apikal deutlich breiter (sackförmig) sein.
    Pluteus cinereofuscus = Graubrauner Dachpilz:
    Soll sich durch etwas kleinere Fruchtkörper und Hüten mit Grautönen unterscheiden lassen.
    Pluteus poliocnemis = Graurissiger Dachpilz:
    Unterscheidet sich durch Hutfarben mit Grautönen, die Hutoberfläche reißt gerne rissig ein. Mikroskopisch durch fehlende Pleurozystiden gut zu unterscheiden.
    Pluteus thomsonii = Graustieliger Adern –“ Dachpilz:
    Makroskopisch gut durch den dunklen, weißlich beflockten / befaserten Stiel zu unterscheiden. Mikroskopisch durch keine bis sspärliche Pleurozystiden und teils geschnäbelte, oft recht unauffällige Cheilozystiden, sowie einen anderen Aufbau der Huthaut.
    Pluteus cervinus = Rehbrauner Dachpilz:
    Unterscheidet sich durch größere Fruchtkörper, oft mit bräunlich überfasertem Stiel und mikroskopisch durch seine Hakenzystiden.


    Anmerkungen: Die Übergänge zu den Nachbararten (insbesondere Pluteus chrysophaeus, Pluteus luctuosus,Pluteus cinereofuscus und Pluteus pallescens) sind mehr oder weniger fließend. Die Mikroskopie ist hier ebenso wenig immer eindeutig wie die makroskopischen Merkmale, wesewegen einige Autoren eine Synonymie in Erwägung ziehen. Vorläufig wäre es aber wünschenswert, die einzelnen Taxa nach Möglichkeit zu trennen.



    Bilder:



    Zellen der Huthautdeckschicht:

    Sporen:

    Cheilozystiden:


    Pleurozystiden:


    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Pluteus chrysophaeus = Goldbrauner Dachpilz<
    >Pluteus romellii = Gelbstieliger Dachpilz<
    >Pluteus luctuosus = Düsterer Dachpilz<
    >Pluteus pallescens = Ausblassender Zwergdachpilz<
    >Pluteus cinereofuscus = Graubrauner Dachpilz<
    >Pluteus poliocnemis = Graurissiger Dachpilz<
    >Pluteus thomsonii = Graustieliger Adern - Dachpilz<
    >Pluteus cervinus = Rehbrauner Dachpilz<

    Hallo, Hans!


    Beim Reifpilz hängst du richtig! :thumbup:
    Und ich suche und suche den und finde ihn nicht.
    Dabei ist der doch eigentlich nicht selten. Und geeignete Habitate gibt's hier auch.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Ökologie ist schon auch ein Merkmal. Im Sandtrockenrasen zB werde ich keine Vibrissea truncorum finden, und in einem sauren Hochmoor keinen Boletus dupainii.


    Ich habe nur sehr hohe Zweifel, daß du eine in Deutschland noch nicht nachgewiesene und auch sonst extrem seltene Art an einem eher untypischen Standort gefunden hast. Das sollte so asymptotisch gegen null gehen.
    Aber dennoch ist es gut, die Augen offen zu halten.
    Und auffällige Funde dann auch mal genau zu untersuchen, zu trocknen und ggfs an einen Röhrlingsexperten zu verschicken. :thumbup:
    Diesen deinen Fund werden wir allerdings wohl nicht abschließend zu 100% klären können.



    LG, Pablo.

    Hallo, Lara!


    Oh, Christian mit seinen Trüffelhunden!
    Schade, daß ich ihn am Wochenende nicht treffen konnte.
    Mit Rudis Schnupftabaken habe ich ja nun auch so meine Bekanntschaft gemacht. Ich fand's nicht schlecht, alles in allem.
    Und Abwechslung muss sein. Das hat schon was, wenn man zu jeder einzelnen, aufgefundenen Art einen anderen Tabak bekommt. ;)


    Und ich photographiere ja eher so wie Rudi.
    Meine Bilder sind dabei aber nicht so richtig gut, aber da habe ich wohl andere Prioritäten. Umso mehr freue ich mich, wenn ich dann im Forum richtig gute Bilder bewundern darf.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jürgen!


    Die Konzentration von Amanitinen in Galerina marginata (Gifthäubling) ist durchschnittlich nicht höher als in Fruchtkörpern von Amanita phalloides (Grüner Knolli) oder Amanita virosa (Kegelhütiger Knolli).
    Aber die Konzentration der Giftstoffe schwankt stark von Fruchtkörper zu Fruchtkörper.
    Generell stimmt es schon: Von Geschmacksproben dieser Arten ist abzuraten, da natürlich imemr auch Giftstoffe aufgenommen werden. Aber wie oben erwähnt: Die Mengen sind zu gering, als daß dadurch signifikante Organschädigungen entstehen können. Wenn man die Probe so durchführt, wie oben beschrieben!
    Aber es ist unnötig. Der Geschmack ist weder zur Bestimmung von Gifthäublingen noch zur Bestimmung von Wulstlingen relevant. Da sind andere Merkmale wesentlich besser zur Beurteilung. Darum auch der Verweis darauf, daß eine Geschmacksprobe nur dann Sinn macht, wenn man eine Vorstellung davon hat, was man damit erreichen will.



    LG, Pablo.

    Hallo, Frank!


    Danke für die Infos. :thumbup:
    Falls du an der Stelle nochmal vorbeikommst,
    Inonotus radiatus sieht dann ausgereift so aus:


    Die Kollegin hat völlig recht: Nur über Ansicht von Bildern sind Bestimmungen immer mit Vorsicht zu genießen.
    Das Substrat kann in jedem Fall zu der vorgeschlagenen Art passen.
    Inonotus ist aber nicht die einfachste Gattung. Ich halte die Ausbildung eines Stielteils für sehr ungewöhnlich, insbesondere für diese Art.
    Aber das macht eben den Unterschied aus: Möglicherweise sitze ich mit "Gestielt" nämlich hier einem optischen Irrtum auf. Das ist mit einem Fruchtkörper in der Hand viel besser zu beurteilen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Christoph!


    Gute Idee, da steuere ich die nächsten Tage auch noch was bei.
    Aber mal ehrlich: Die Pilze sind die gleichen, aber teils an anderen Tagen aufgenommen, odr? ;)
    Macht aber nichts und ist sogar gut so, weil einiges doch schon sehr zerfressen war.
    Zu der Peziza cf arvenensis habe ich dir eine Mail geschrieben.
    Der Dornige ist der, den du mit Rudi gefunden hast? Ist schon etwas größer als der andere, den wir davor gefunden hatten.


    Ich verlinke auch mal zu Rudis Bericht bei den >Doppelpilzen<.
    Der hat auch schon was eingestellt, sollte man sich nicht entgehen lassen.


    Danke für die Bilder und die drei Tage im Boletenrausch!



    LG, Pablo.

    Hallo.



    Hallo,


    bei Nr. 3 wäre Polyporus mori (Weitlöchriger Porling) meine erste Idee gewesen.


    Viele Grüße
    Steffen


    Ich sehe ein: Ich muss da den Schlüssel noch mal überarbeiten. ;)
    Die Poren sind hier viel zu fein, verglichen mit der Größe des Ornaments von dem Küchenkrepp.



    LG, pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Und?
    Gefunden in einem atlantischen Kiefernwald auf sandigem Boden?


    Stielbasis und Hutrand dürfen bei G. castaneus durchaus mal rotbraun flecken im Alter. Das wesentlichere Merkmal scheint die fleischrosa durchfärbte Stielrinde bei G. ammophilus zu sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Steffen!


    Ausnahmen bestätigen die Regel. ;)


    Da hätte ich noch eine: In den norditalienischen Alpen (Region Lago Maggiore) wachsen die Fichtensteinis auch noch in Höhen bis 1400 Meter äußerst zahlreich und ausschließlich bei Buchen. Weil Fichten gibt's da nicht. ;)
    Ich glaube, die nehmen einfach die Bäume, die gerade da sind als Partner.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ein paar kleine Hinweise zur Geschmacksprobe: Niemand stirbt daran, wenn es richtig gemacht wird. Auch nicht bei einem Knolli. Richtig gemacht heißt: Ein kleines Stückchen in den Mund, gut durchkauen (ggfs auch mal zwei Minuten oder so), im Mund hin und her bewegen. Anschließend ausspucken und Mund mit Wasser spülen. Während der Kauprobe nicht schlucken!
    Leckproben bringen nichts, dann kann man es auch gleich ganz bleiben lassen. Ich habe schon an diversen Gallenröhrlingen geleckt, ohne dabei etwas Bitteres zu schmecken. Bei anderen bitteren Röhrlingen zB ist es noch sinnloser. Erst recht bei Pilzen, die bestimmungsrelevante Geschmäcker erst nach einiger Zeit entfalten.
    Selbst bei einem Grünen Knollenblätterpilz ist die Menge an Gift, die dabei über die Schleimhäute aufgenommen wird, so gering, daß sie generell keine Probleme verursacht.
    Aber: Geschmacksproben sind erst mit einiger Erfahrung durchzuführen.
    In den meisten Fällen sind sie nicht relevant. Beginnen kann man bei Röhrlingen. Dann kommen irgendwann Täublinge und Milchlinge dazu, später noch Schwefelköpfe, Schüpplinge, Ritterlinge usw.
    Man muss vor dem Probieren schon eine Ahnung haben, in welcher Pilzgruppe / Gattung man sich bewegt und was man mit der Probe überhaupt überprüfen will.


    Die Gefahren durch Fuchsbandwurm & co sind zu vernachlässigen. Ansonsten dürfte man auch im Wald nicht atmen, da auch dadurch potentiell Eier an die Schleimhäute und von dort in den Verdauungstrakt und damit ins Blut gelangen. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Lara!


    Ich sehe, es hat geklappt mit der Anmeldung! :thumbup:
    Auf Andreas ist einfach immer Verlass!
    Und geloht hat es sich, vielen Dank für den schönen Beitrag mit wunderschönen Bildern. Es ist kaum zu glauben, aber deine Aufnahmen werden immer noch besser, kann das sein?


    Cortinarius traganus ist ein Schmuckstück.
    Mit Schleierlingen werde ich mich bei Gelegenheit auch mal etwas mehr beschäftigen.Da gibt es tolle Sachen und einiges geht auch gut makroskopisch.
    Faszinierend auch die Kernkeule. Ich glaube, Hartmut hatte die neulich schon mal gezeigt, aber daran kann man sich nicht satt sehen.
    Und Vibrissea trunvorum habe ich auch noch nie gefunden.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Ich hab's geschnackelt. :)
    Zu genehmigende Ereignisse sind rot hinterlegt.
    Ich habe eins im August und eins im September gefunden und freigeschaltet.
    Gestern hatte ich nur den Juli angeguckt, da sehe ich natürlich nichts.


    Geschickt wäre es, wenn da ein Memo aufploppt, wenn sich ein Moderator anmeldet. So wie bei gemeldeten Beiträgen. Bei denen habe ich eine fiese, rote Schrift im Bild, wenn ich mich ins Forum einlogge.


    Oder man muss eben eine PN mit dem zu bearbeitenden Datum an einen Mod schicken. Ich schaue so selten in den Kalender rein, da besteht das Risiko, daß was unbearbeitet bleibt.


    Wegen den Geburtstagen:
    Man kann seinen Geburtstag eintragen und dann verbergen. Das sind die Nutzer, die dann als "unbekannt" in der Geburtstagsübersicht erscheinen. Man muss aber keinen Geburtstag angeben. Ich erscheine am 11.10. darum noch nicht mal als "unbekannt" sondern gar nicht. ;)
    Hat nichts mit dem Geist - Modus zu tun. Der funktioniert anders.
    Dich kann man nur in der "Wer ist online" - Liste nicht sehen.
    Bzw. eben mit Sternchen neben dem Namen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Das ist ein interessantes Thema!
    Auch für mich, der ja ebenfalls erst seit 2012 aktiv ist.
    Mich juckt es gerade in den Fingern, auf Alex ersten Beitrag zu antworten, der ja trotz schöner Bilder unkommentiert blieb.
    Es ist schon eine erstaunliche Entwicklung mit Höhen und Tiefen, die das Forum von damals bis heute durchgemacht hat.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Ich kann diese leider nicht per Bildsuche zuordnen.


    Ah ja, das mit dem Bilder vergleichen ist eine interessante Sache. Man nennt das auch "Lotterie - Pilzen".
    Es funktioniert nur in wenigen Ausnahmefällen.
    Pilze sind enorm variabel. Es kann sein, daß du ein Bild findest, daß so aussieht wie dein Pilz. Das kann dann aber auch eine adnere Art sein. Und wenn du zB mal nach Bildern vom Gallenröhrling suchst, wirst du sehr viele finden, die ganz anders aussehen als deine. Das meint Variabilität. Darum lohnt es sich, sich an den Merkmalen zu orientieren.
    Die findest du in den Beschreibungen zu den Pilzen. ZB >hier<.


    Zu dem Täubling lässt sich auch nicht mehr sagen, wenn sich das Bild von der Ansicht von unten wiederholt. ;)
    Aber egal: Du musst hier die Gattung erkennen und dann eine Geschmacksprobe machen. Mild schmeckende Arten der Gattung sind essbar. Deinen halte ich auch für Russula vesca, aber mit Vorbehalt, weil eben nur sehr wenige relevante Merkmale dargestellt sind.


    Dazu hast du ja nun schon einige Tips bekommen.
    Es muss wirklich nicht immer das volle Programm sein, aber je mehr du dich mit den Merkmalen der Pilze beschäftigst, desto mehr wirst du erkennen und bestimmen können. Das erfordert Einsatz und Zeit, aber die Erfolge kommen dann von alleine.


    Verzehrfreigaben brauchst du dann auch nicht mehr, weil du mehr und mehr Pilze selbst sicher bestimmen kann. Das Forum kann nur beim lernen helfen, Tips geben, auf was zu achten ist, die abschließende Bestimmung wird immer bei dir selbst liegen.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Weder Hutrand noch Hutfarben sind ein geeignetes Merkmal zur Unterscheidung. Das ist bei beiden Arten recht variabel und ändert sich mit dem Alter. Der Geschmack ist ein sicheres Merkmal und natürlich das Schnittbild.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Wenn der jenige hier nicht wieder auftaucht, ist das nicht schlimm. Allerdings musst du dann mit der Unsicherheit leben, ob nun eine Netzhexe oder doch ein Flocki.
    Wenn du den wiederfindest: Bitte lieber mit Längsschnitt als mit Querschnitt. ;)
    So wie die durchgeschnittene Netzhexe auf diesem Bild könnte das aussehen:

    Oder eben wie ein Flocki. Der sieht meist im Schnitt etwas anders auf. Wenn du die Röhren vom Hut abmachst, ist die Stelle, wo vorher die Röhren waren, beim Flocki zB gelb.



    LG, Pablo.

    Hallo, Stephan!



    Gab es dort auch Risspilze? Ich habe nämlich grad tierische Lust auf Risspilze.


    Während ich da war, gab es außer Boleten kaum was anderes. Oder wir haben es schlicht übersehen.
    Aber in Ulis Garten, unter dem Buchsbaum, da wachsen Rißpilze. Die sind hübsch:


    Das Lila am Stiel kommt nicht wirklich raus auf meinen Bildern.
    Den Spermatischen Geruch kann ich nicht hochladen, da ist noch eine andere wunderliche Komponente dabei, irgendwas Süßliches.
    Unterm Mikro habe ich ihn gerade, ist ein Glattsporer mit Cheilos und Pleuros und Kaulos.
    Nachfragen werde ich den aber erst morgen. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Steffen!


    Genau: Boletus rhodopurpureus f. xanthopurpureus. :thumbup:
    Der bekannte Standort auf dem Waldfriedhof.



    ganz links unter der Eiche stehen die Blaufleckenden, die Legaliaes stehen mittig und rechts in dem gekennzeichneten Bereich. ;)


    Ich war nicht überall dabei, aber das stammt schon alles aus dieser wunderbaren Ecke um Würzburg.


    Edit:
    Das ist ja das Gute, wenn die Plätze und Pilze bekannt sind, Stefan.
    Da muss gar nicht mehr so viel gerätselt werden. Aber bei einigen Funden zwischendurch mussten wir schon auch gucken und rätseln. Auch die pseudoregiusse und fechtneris wuchsen durcheinander und waren nicht in jedem Fall leicht auseinaderzuhalten, da teils schon etwas älter, ausgeblichen oder zweknabbert.



    LG, pablo.

    Hallo, Hasenbovist!


    Das ist ein absolut faszinierender Pilz, den ich mir immer gerne angucken mag.
    Schade, daß der hier nicht in freier Wildbahn vorkommt. Es lebe die Pilzzucht!



    LG, Pablo.