Beiträge von Beorn

    Hallo, Andre!


    Aber genau das sollst du: Anzweifeln und in Frage stellen. :thumbup:
    Da könne wir alle nur von profitieren.
    Also gut: Ich könnte jetzt sagen, ich habe in den letzten Tagen sehr viele Netzhexen gesehen, die genau so aussahen. Aber so kommen wir nicht weiter.
    Also muss Frank da ein wenig nacharbeiten.
    Und zwar Folgende Punkte überprüfen: Stielnetz ja / nein?
    Röhrenboden gelb oder orange bis rötlich?
    Vielleicht gibt es noch weitere Bilder? Von der Steilspitze oder ein Schnittbild? Ansonsten müsste man die Stelle einfach noch mal aufsuchen und nach neuen Fruchtkörpern gucken.
    Dann lässt sich die Frage klären.



    LG, Pablo.

    Hallo, Frank!


    OK, keine Poren. Dann wissen wir schon mal das.
    Der nächste Schritt wäre eine mögliche Verfärbung, wenn du mit dem Fingernagel mal kräftig über die Oberfläche (also die Fruchtschicht) fährst.
    Und die Oberflächenbeschaffenheit der Fruchtschicht müssen wir uns auch anschauen, so wie die Konsistenz (hart und brüchig?) des gesamten Materials.
    Bei der Oberflächenbeschaffenheit ist auch ein Blick durch die Einschlaglupe nicht verkehrt. Da kann man zB feine Häärchen sehen, oder ob da Samt drauf liegt, oder einfach nur Reif.


    So bei der Ansicht fiel mir jedenfalls Stereum ruhosum (Runzliger Schichtpilz) ein. Der würde Röten bei Verletzung. Oder Porostereum spadiceum, der hätte wenn trocken eine ganz fein rissige Oberflächenstruktur.
    Oder eine Hymenochaete (Borstenscheibe), die hätte sehr feine Häärchen auf der Fruchtschicht.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Der Riesenchampi ist bekannt dafür, daß die Lamellen sehr lange recht hell sind. Der Geruch nach Mandel / Marzipan, die großen Fruchtkörper und die Hutschupung kennzeichnen die Art recht deutlich.
    Der Wollstielige rauhfuß ist nicht so selten. Die Angabe im Portrait müsste mal überarbeitet werden. Wenn du den zahlrecih findest, schadet es nichts, ein paar knackige Fruchtkörper zum Essen mitzunehmen.
    Ist geschmacklich ganz ok, aber keine Sensation. Rotkappen und Pappel - Raufüße sind besser. ;)
    Gut erhitzen nicht vergessen, aber das muss ich dir ja nicht sagen, denke ich.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Manche Leute vertragen ihn nicht und in Portugal soll es wohl auch giftige Funde gegeben haben. Aber, wer weiß ?
    Jedenfalls ist er verdächtig zu den bösen Jungs zu gehören.


    Das ist eine andere Art: Gyroporus ammophilus (nennen wir ihn mal: Falscher Hasenröhrling). Diese ist giftverdächtig. Unser Hasenröhrling (Gyroporus castaneus) ist nicht bedenklicher als jede andere Art auch: Kann bei empindlichen Personen individuell unverträglich sein.


    Gyroporus ammophilus soll einen rosalichen Stiel haben und nur in atlantischen Sandkiefernwäldern Südwesteuropas vorkommen. Außer in Portugal wohl auch noch in Frankreich.



    LG, Pablo.

    Hallo, Patrick!


    Zu 1 (Schleierling) und 2 (Rißpilz) kann ich nichts sagen.
    Pilz 3 ist ein Sklerotienporling (Polyporus tuberaster)
    Pilz 4 ist der Fleckende Schmierschirmling (Chamaemyces fracidus).



    LG, Pablo.

    Hallo, Harald!


    danke für die Info, nun bin ich besser im Bilde! :thumbup:


    Die Boletus legaliae, die Wolfgang präsentiert hat, standen letzte Woche in ca. 50 (!) Exemplaren auf dem Wetzlarer Judenfriedhof, dann kam der städtische Rasenmäher...


    Tja, so kann's gehen, wenn kein Rudi mit dem Absperrband zur Stelle ist. ;)
    In Würzburg standen allerdings trotzdem ein paar weniger.



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!


    WOOOOOOOOOOOOOOW!
    Diese Aufnahmen: Grandios!
    Ein paar von denen sind definitiv für die Portraits demnächst vorgemerkt. Das kann bei mir aber etwas dauern. Erst mal muss ich much durch den Stapel an Funden durcharbeiten. Und mikroskopieren...
    Das Schönste war ja, an diesem traumhaften Boletum teilnehmen zu dürfen. Schade, daß mir der Goldporige entgangen ist, aber was soll's.
    Das Boletum ist eine besondere Zeit im Jahr.


    bei 11 ist dir was verrutscht.
    Bild 11.1 gehört zum Glattstieligen. Die wuchsen da ja durcheinander.
    Der kleine, noch junge Verdallerte war der hier:



    LG, Pablo.

    Hallo, Matthias!


    Die Makroaufnahmen sind der Hit! :thumbup:
    Das ist die pure Schönheit.
    Es juckt mich geradezu in den Fingern, auch mal wieder eine Kultur anzulegen, denn den würde ich zu gerne mal live beobachten.



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Ist doch eigentlich ganz einfach.
    Alle Steinpilzarten sind von der Witterung und Bodenverhältnissen abhängig.
    Ganz grob:
    - >Boletus edulis< ungefähr von Juni bis November unter allen möglichen Laub- und Nadelbäumen, bildet am häufigsten Mykorrhiza mit Fichte und Buche. Meist auf sauren oder neutralen Böden, auf Kalk selten
    - >Boletus reticulatus< ungefähr von Juni bis November unter allen möglichen Laubbäumen, bildet am häufigsten Mykorrhiza mit Eiche und Buche. Ohne besondere Bodenansprüche.
    - >Boletus pinophilus< ungefähr von Juli bis November, fast nur unter Kiefer, sehr selten Mykorrhiza mit Buche und Eiche. Bevorzugt sandige Böden, eher im netralen bis sauren Milieu, kann aber auch auf Kalk.
    - >Boletus aereus< ungefähr von Juli bis September, in Laubwäldern an warmen Standorten, meist mit Eiche oder Buche, sehr selten soll auch Mykorrhiza mit Weißtanne möglich sein. Kommt auf Kalkböden vor, meidet saure Böden.



    LG, Pablo.

    Moin Mausmann!


    Dann müsste bei mir aber eigentlich eine Notiz aufploppen, daß es Arbeit gibt. Was nicht der Fall ist. Ich habe mal den Kalender geöffnet, sehe aber nichts, was ich da freigeben könnte.


    Daß es mit dem Geist - Modus zu tun hat, kann ich mir nicht vorstellen.
    Es gibt einen extra Button im Profil, wo du einstellen kannst, ob dein Geburtstag sichtbar sein soll, oder nicht.
    Aber wenn einige Funktionen als Geist nicht funktionieren, das wäre makaber.
    Hast du mal den Geist kurz deaktiviert und dann den Kalender versucht zu bearbeiten?



    LG, Pablo.

    Hallo, Heinz!


    Erstmal an dieser Stelle ein herzliches Willkommen hier!
    Im Grunde machst du ja nichts falsch.
    Viele Autoren bezeichnen den Dünnfleischigen und den Schiefknolligen Anisegerling als das Selbe.
    Das ist ja auch das, was Ingo zur Diskussion stellt.
    Ich vertrete eine andere Ansicht und denke, daß es zwei Arten sind.
    Natürlich sind beide essbar und lecker. Und Egerlinge / Champignons sind allgemein eben ein schwieriges Feld.
    Da ist es jedenfalls doch schon mal gut, wenn man einen Dünnfleischigen als solchen erkennt. Ob man den dann weiter in zwei Arten unterteilt, ist wichtig für Kartierungen und Wissenschaft, aber ansonsten eine Spielerei.



    LG, Pablo.

    Hallo, verena!


    Genau: Krankenhausgeruch bei B. impolitus.
    Boletus depilatus (Gefleckthütiger Röhrling) kann das auch, aber meist etwas schwächer.
    Außerdem: B. depilatus nie mit Stielnetz, komplett ohne Blaufärbungen im Schnitt und auf Druck an Poren usw. Poren und Röhren meist leuchtend gelb, zumindest bei B. depilatus auch mal Porenränder rötlich überhaucht.


    Den >Schlüssel< kennst du, oder?


    Der sollte weitestgehend funktionieren. ;)
    Und den von mir als Boletus kluzakii verdächtigten hast du entsorgt?
    Och nö, das wäre aber schade...
    So ein kleines Fitzelchen wäre doch drin?
    Kann sogar sein, daß das ein Erstnachweis für Deutschland ist.



    LG, Pablo.

    Hallo, Verena!


    Keine Sorge, bei so viel Stoff kann mal was durcheinander gehen. Und Wolfgang ist sicher "prima", dem wollen wir ja gar keinen Vorwurf machen. Im Gegenteil. So tolle Pilze mitzubringen und zu erklären, das ist doch eine Spitzen Sache! :thumbup:


    Und ansonsten mach dir mal keinen Kopf. Dafür sind wir ja alle da, daß man mal was Verrutschtes wieder in die richtige Kategorie packen kann.


    Übrigens: Das Stielnetz musst du an der Stielspitze suchen, nicht an der Stielbasis. Da unten ist auch bei B. appendiculatus keins zu finden. ;)


    Zu dem was du für einen "Kleinen Satan" gehalten hast:
    Probier mal ein Stückchen, wenn du den Pilz noch hast. Ruhig mal eine MInute kauen, bevor du ihn ausspuckst. Ich denke, das wird bitter.
    Ist aber wichtig!
    Leider wirst du im Netz wenig Infos zu Boletus kluzakii (Kluzaks Bitterröhrling) finden.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Ja, gerade das mit den Grüppchen muss da raus. Das muss ich überarbeiten.
    Insgesamt ist es nicht ganz einfach, weil natürlich die Merkmale variabel sind. Am besten taugt wohl tatsächlich der Geruch, und die Intensität der Verfärbungen.
    Da gehe ich auch mal noch etwas LIteratur zu durch, muss man mal gucken, was zB Kibby und Gröger dazu schreiben (sicher was Verschiedenes).


    Mikroskopisch habe ich mir die beiden Arten leider noch nicht angeschaut.



    LG,. Pablo.

    Hallo, Ditte!


    Oh ja, das hilft mir absolut weiter, gerade mit deinen Erklärungen dazu.
    Tolle Sache! :thumbup:
    So schlecht meine Bilder sind: Aber da erkenne ich durchaus etwas wieder.
    Und das mit den Armen und Beinchen der Gummibärchensporen merke ich mir mal. Das gehört dann definitiv wo anders hin.


    OK, ich wusste ja, daß die Inocyben schwierig sind. Darum habe ich bislang auch immer einen möglichst großen Bogen um die gemacht. Aber irgendwie...
    Ich hab schon wieder zwei eingesammelt. :shy:
    Muss ich mir aber noch angucken.



    LG, Pablo.

    Hallo, Alex!


    Die Vergleichsbilder sind super! :thumbup:
    Unsere Silberröhrlinge waren übrigens längst nicht mehr so hübsch wie deine, sondern schon teils ziemlich zerknabbert.
    Ich werde dazu in den nächsten Wochen auch ein Portrait basteln.
    Wenn du deine Bilder da dazu packen würdest, fühl dich herzlich eingeladen. Das wäre super! :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Edwin.


    Ungefähr das habe ich ja auch bei 123 geschrieben (muss ich aber auf morgen verschieben, nach zwei Tagen Abwesenheit stapelt sich hier ja alles).


    Das ist ganz normal, diese kurzlebigen Tintlings - Fruchtkörper sind immer nur sehr kurz zu bewundern.



    LG, pablo.

    Hallo, Verena!


    Den Anhängselröhrling kannst du bestätigen, wenn der ein Netz am Stiel hat.
    Wenn dann fein, an der Stielspitze.
    Ansonsten riecht dieser Pilz beim Durchschneiden besonders in der Stielbasis nach Iod und ist ein Fahler Röhrling (Boletus impolitus).


    Speisetäubling, Brauner Camemberttäubling (auch sehr scharf) und Queraderiger Milchling passen. :thumbup:
    Gestreifter Teuerling natürlich auch, Rauher Wulstling auch.
    Den anderen Täubling kenne ich nicht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Frank!


    Nur mit einem solchen Bild ist da keine Bestimmung möglich.
    Die Poren zumindest würde ich gerne sehen, denn das würde mich etwas überraschen. Wenn da wirklich welche sind, wird's nicht einfacher.
    Eine ganz, ganz vage Idee wäre vielleicht Gloeoporus dichrous (deutschen Namen vergessen, Sorry).



    LG, Pablo.