Beiträge von Beorn

    Hallo, RRH.


    Natürlich, viele Mykorrzizapilze sind nicht festgelegt in der Wahl ihrer Baumpartner. Der Fichtensteinpilz zB kann neben vielen anderen Bäumen mit Fichte, Tanne, Kiefer, Birke, Hainbuche, Hasel, Rotbuche, Eiche, Linde, Pappel usw. Mykorrhiza bilden. Die meisten Rotkappen sind aber schon recht spezifisch.
    Birkenrotkappe kann nur Birke, Espoenrotkappe kann nur Espe. Eichenrotkappe kann Eiche, Rotbuche und Esskastanie.
    Und bei vielen ist es einfach noch nicht genügend erforscht.


    Darum, Helmut:
    Bitte sei sei gut und nerv weiter. Weil es nervt ganz und gar nicht.
    Deine Dokumentation finde ich hervorragend. :thumbup:
    Genau so funktioniert das. Am besten aber notierst du auch noch Fundkoordinaten und trocknest von jedem Fund einen Fruchtkörper mit Funddatum und MTB.
    Sowas kann durchaus interessant sein, wenn jemand mal die Gattung überarbeiten will und dazu auch Herbarmaterial einsehen möchte.
    Oder sequenzieren lassen will.
    Dazu braucht es dann möglichst umfangreiche Daten (auch Bilder der frischen Pilze). Das alles kann durchaus helfen, irgendwann wirklich Licht ins Rotkappendunkel zu bringen. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario!


    Das sieht jedenfalls hervorragend aus.
    Man möchte am liebsten dabei sein. :)


    Nr.6: Hast du da mal einen Fälbling (Hebeloma) in Erwägung gezogen?
    Nr7: Ganz schön lütt für ein Eselsohr. Hatte es denn wenigstens "Morgenröte"?
    Sonst müssen wir wohl ein Mikroskop nach der Art fragen...



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Schönes Bild, Helmut. Danke!
    Ich hatte noch sowas gesehen:

    Aber kopfiger sahen die Zystiden eigentlich nicht aus.
    Aber noch mal gucken schadet ja nicht. Ich sage bescheid, wenn ich noch was besseres finde.



    LG, pablo.

    Hallo, Helmut!


    Die Unterscheidungskriterien wie bei 123 angeführt, erscheinen mir nicht schlüssig. Mal abgesehen davon, daß da auch etliche Birkenrotkappen versehentlich rein gerutscht sind (die mit den schwarzen Stielschuppen).
    Ich würde mich da eher nach spezieller Literatur richten.
    Toffel hat schon den Bakker und Norderloos angeführt.
    Engel et al. trennen zwar, allerdings sind deren Kriterien für mich auch kaum nachvollziehbar. Wenn ich die Variationsbreite in Hutfarben und Verfärbungen von Leccinum quercinum dagegen setze, müsste man aus dieser Art auch mindestens fünf Arten machen, wenn solche Nuancen als Trennmerkmale herhalten sollen. Und mikroskopisch geht da gar nichts, Sequenzierungen wären schön, aber da ist auch nichts zu finden.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ohne Mikroskop ist da nichts zu machen.
    Rein optisch erinntert das ein wenig an eine Tomentella (Filzgewebe). Das wäre somit ein Mykorrhizapilz, dürfte der Birke also nur gutes tun.
    Möglich ist aber auch eine Nebefruchtform oder etwas ganz anderes. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Wenn die identisch aussehen, dann stimmt aber was nicht mit der Kamera.


    Der obere Fruchtkörper hat ja im HUt gelbes und im Stiel leicht bräunliches bis rosaliches Fleisch. Beim unteren ist das Fleisch nahezu weiß.
    Und genau das unterscheidet neben der Farbe des Basismycels den Braunen Filzröhlring von der Ziegenlippe.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann.


    Lackporlinge sind das nicht. Diese Arten sind viel Dickfleischiger. Das ist eher eine mit Stereum verwandte Art (Wenn ohne Poren).



    LG, Pablo.

    Hallo, Emil!


    Eine Hand, ein Fuß und Gras. ;)
    Ich kann nur die Pilze so nicht sicher beurteilen.
    Ohne ein paar >Grundmerkmale< ist das einfach nicht drin.
    Und die Genießbarkeit kann ich auch nicht beurteilen ohne die Pilze in der Hand.
    Und wer behauptet, das übers Netz zu können, handelt fahrlässig.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Bei den angefragten Filzröhrlingen ist es so:
    Die unter 2 angefragten, wo man ein Schnittbild sehen kann, sind Bereifte Rotfußröhrlinge (Xerocomellus pruinatus).
    Bei den Filzröhrlingen, die als "Ziegenlippen" angefragt sind, kann man auch nach dem Schnittbild gehen: Die mit dem gelben Fleisch sind Ziegenlippen, die mit dem weißen Fleisch sind Braune Filzröhrlinge (Xerocomus ferrugineus).
    Und alles, was nicht durchgeschnitten ist, ist nicht zu beurteilen.
    Da wäre eine bessere Sortierung wichtig.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Verzehrfreigaben gint es im Internet nicht. Das musst du selbst wissen, was du tun willst.
    Außer den Maronen (Boletus badius) ist da nämlich noch was anderes zu sehen.
    Besser wäre es, du würdest für deine Bestimmungsanfragen ein eigenes Thema eröffnen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Porst!


    Nr. 1 würde ich auch einen Saftling vermuten.
    Nr. 2 könnte in richtung Abortiporus gehen.
    Nr. 9 sollte man vielleicht schon bei den Leistlingen (Cantharellus) suchen
    Nr. 10 müsste ein Nabeling sein, wenn Sporenpulver weiß.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mouse!


    Die Verfärbung beim Gelbporigen Raufuß dauert ein wenig. Da muss man bei einem trockenen Pilz auch mal 5 Minuten oder länger warten. Dann wird's langsam rötlich und anschließend grau.
    Der Fahle Röhrling riecht zumindest in der Stielbasis iodartig.


    Das Thema verschiebe ich mal zu "Pilze allgemein", ich denke, das passt etwas besser.



    LG, Pablo.

    Hallo, Harry!


    Das freut mich, daß es noch geklappt hat. :thumbup:
    Ich denke schon, daß die Bestimmung passen sollte.
    Größe, büscheliger Wuchs, herablaufende Lamellen und Färbung lassen wenig andere Möglichkeiten zu.
    Hattest du die Möglichkeit, da noch etwas Sporenpulver zu bekommen?
    Das sollte recht hell, aber doch mit deutlichem orangefarbenem Ton sein.
    Aber auch so sehe ich hier kaum Optionen. Sägeblättlinge (speziell Panus conchatus und Lentinus suavissimus) kann man ausschließen, ebenso alle Flämmlinge, Schüpplinge und verwandte Arten.


    PS.: Der einzige Ölbaumtrichterling, den ich bisher in der Hand hatte, leuchtete im Dunkeln nicht. Es gibt auch eine noch seltenere "var. illudens" (teils auf Artebene getrennt).



    LG, Pablo.

    Hallo, David!


    Danke für deine Vorstellung. Mach es dir hier mal gemütlich. Ich bin sicher, aus deinen zwei Röhrlingen werden bals 5 dann 10 dann 25 und so einige andere Pilze werden auch ihren Platz im Repertoire finden.


    Viel Spaß,
    Pablo.

    Hallo und Willkommen, Mauli!


    Danke für deine schönen Worte zum Einstieg.
    Fühl dich hier wohl und lass uns ab und an an deinen Funden teilhaben. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Robbe!


    Jawoll, Porphyrröhrling (Porphyrelus porphyrosporus passt).
    Anfängerin, du hast einen anderen Pilz gefunden, wenn der blitzeblau wurde. Der Porphyrröhlirng blaut wenn überhaupt dann nur sehr schwach am Hutrand über den Poren.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario!


    Im Grunde kann man ja alles mit allem verwechseln.
    Du hast schon recht, das Rot sollte etwas anders verteilt sein.
    Aber solche Farbspiele unterliegen immer einer gewissen Variation. Was machen wir zB, wenn entweder bei einer Netzhexe oder bei einem Schönfuß der Stiel jung von oben bis unten Rot ist?
    Oder die eigentlich rote Basis von gelblichem bis weißlichem Mycelfilz überwachsen ist?



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Das ist nun aber schon ein anderer Standort als die Pilze von deiner Anfrage von vor ein paar Tagen?


    Auch da hatte ich schon Omphalotus olearius s.l. (Ölbaumpilze) vermutet. Auch hier liegt es im Bereich des Mögliches. Aber anhand der Bilder ist es echt schwer zu sagen.
    Ich hatte einem Pilzfreund in Offenburg bescheid gesagt, der sich sehr gut auskennt. Die Pilze aus der ersten Anfrage würden sich so klären lassen, bei diesem hier wird's schwieriger. Es sei denn es gäbe eine Möglichkeit, den Fundort selbst aufzusuchen und weitere Bilder zu machen bzw. eine Probe einzusammeln.



    LG, Pablo.

    Hallo, Lesmona!


    Was suchst du denn?
    Etwas Spezielles?
    Oder mehr so Allgemein?


    Ganz gleich was es sein soll: Es wird sich was finden.
    Gerade zu "spezielleren" Arten (so ab RL3 abwärts) gebe ich freilich übers Netz keine Fundortbeschreibungen raus.
    Aber wenn du in St.Leon sitzt, wird sich sicher mal die eine oder andere Exkursion veranstalten lassen.
    Die kommenden Wochenenden sind recht voll, aber die Pilze laufen nicht weg.


    PS.:
    Die Kiefernwälder sind noch recht leer, Lea. Aber das steht aus, da werden wir im herbst sicher einige recht erfolgreiche Anläufe in Sachen Ritterlinge und co unternehmen. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Benedikt!


    Das sind sehr schöne Pilze!
    Zu der Zeit, als ich in Indien war, hatte ich pilztechnisch noch kaum eine Ahnung. Die tropische Artenvielfalt ist faszinierend, aber auch sehr verschieden von unserer heimischen Funga.
    Darum sage ich lieber nichts zu den gezeigten Pilzen.
    Nur danke für die Bilder.



    LG, Pablo.