Hallo, RRH.
Natürlich, viele Mykorrzizapilze sind nicht festgelegt in der Wahl ihrer Baumpartner. Der Fichtensteinpilz zB kann neben vielen anderen Bäumen mit Fichte, Tanne, Kiefer, Birke, Hainbuche, Hasel, Rotbuche, Eiche, Linde, Pappel usw. Mykorrhiza bilden. Die meisten Rotkappen sind aber schon recht spezifisch.
Birkenrotkappe kann nur Birke, Espoenrotkappe kann nur Espe. Eichenrotkappe kann Eiche, Rotbuche und Esskastanie.
Und bei vielen ist es einfach noch nicht genügend erforscht.
Darum, Helmut:
Bitte sei sei gut und nerv weiter. Weil es nervt ganz und gar nicht.
Deine Dokumentation finde ich hervorragend. ![]()
Genau so funktioniert das. Am besten aber notierst du auch noch Fundkoordinaten und trocknest von jedem Fund einen Fruchtkörper mit Funddatum und MTB.
Sowas kann durchaus interessant sein, wenn jemand mal die Gattung überarbeiten will und dazu auch Herbarmaterial einsehen möchte.
Oder sequenzieren lassen will.
Dazu braucht es dann möglichst umfangreiche Daten (auch Bilder der frischen Pilze). Das alles kann durchaus helfen, irgendwann wirklich Licht ins Rotkappendunkel zu bringen. ![]()
LG, Pablo.
