Beiträge von Beorn

    Hallo, Mausmann.


    Als Alternativen mit blauender Hutoberfläche kommen nur Boletus rhodopurpureus, Boletus torosus, Boletus luteocupreus und Boletus mendax in Frage.
    Jedenfalls hier in Deutschland.
    Den Blaufleckenden und den Gelbhütigen Purpurröhrling kann man hier ausschließen, das sind Arten mit feinem, engmaschigem Stielnetz. Für Boletus torosus passen die Farben nicht und der Habitus noch weniger, für Boletus mendax ist das Netz eigenltich auch zu kräftig.


    Schneid ihn doch mal durch und schau dir den Röhrenboden an.


    Edit: Deine beiden Pilze sind ein unbestimmter Filzröhrling mit einem unbestimmten Goldschimmel drauf, Uli. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Hartmut!


    Ich will mal bei 12 helfen.
    Das ist Xerocomus moravicus - Mährischer Filzröhrling.


    Na klar, wie konnte ich den vergessen! *vor-die-stirn-klatsch-smilie*
    Schön goldgelbbräunliche Poren, weiße Trama, unter der Huthaut erahnt man sogar eine bräunliche Durchfärbung...


    Vielleicht, weil ich den mittlerweile für mein persönliches Röhrlings - Konzept schon wieder zu Boletus gestellt habe.



    LG, pablo.

    Hallo, Peter!


    Stephan ist in Kärnten, er nimmt sich am Donnerstag dafür Zeit.


    Der Oehrling - Stephan?
    Prima, verhafte den mal und lass dir ein paar Sachen zeigen.
    Ansonsten kannst du auch das machen, was ich gemacht habe:
    Mikro an, Zeig auf Objektträger tun und losgucken.
    Vieles erklärt sich auch von alleine, und wenn Fragen auftauchen gibt's das Forum.



    LG, Pablo.

    Hallo, Reinhard.


    Um Milchlinge zu bestimmen, musst du außer dem Geruch auch den Geschmack der Milch und des Fleisches beurteilen. Dazu die Verfärbung der Milch einmal zusammen mit dem Fleisch und einmal auf einem weißen Tuch o.Ä.
    Diesen hier nimm mal einfach mit nach hause und trockne ihn.
    Wenn es Lactarius camphoratus ist, dann riechst du es spätestens nach zwei Tagen. Und zwar deutlich mindestens zwei Zimmer weit.



    LG, pablo.

    Hallo, Reinhard!


    Geschmacksproben fuehre ich bei voellig unbekannten Pilzen nicht durch.


    Und das ist auch absolut vernünftig und richtig so.
    Einmal längs durchschneiden hätte allerdings auch geholfen. ;)
    Irgendwie vermute ich hier jedenfalls einen Gelbblättrigen Ritterling (Tricholoma fulvum). Der sollte aber spätestens beim Ankratzen mehlartig riechen und eben +/- gelbes Fleisch haben.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ralf.


    Die Spitzen sehen eher nach der Kammförmigen (Clavulina coralloides) aus. Bei der Grauen sollten die Spitzen deutlich runder und stumpfer sein, denke ich.
    Es gibt wohl einen Kernpilz (idr Konidienstadium), der das Aussehen von C. coralloides verändert, so daß sowohl Farben als auch Form mehr und mehr wie C. cinerea aussehen.
    ist aber auch ein fieses Thema, die beiden Arten. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Ralf!


    Ich kann dir nur mal als Gattung Simocybe (Olivschnitzlinge) vorschlagen.
    Jedenfalls wäre das meine erste Idee.
    Falls es da keinen treffer gibt, müsste man den Horizont auch mal auf Flammulaster oder Naucoria erweitern. Aber wie ein Erlenschnitzling sieht er eigentlich nicht aus...



    LG, Pablo.

    Hallo.


    * L. albostipitatum den Bakker & Noordel. (= L. leucopodium Pers. ss. den Bakker; = L. aurantiacum ss. auct. plur., non ss. orig.), ausschließlich bei Espen => Espen-Rotkappe, Weißstielige Rotkappe
    * L. aurantiacum (Bull.) Gray (= L. leucopodium Pers. ss. auct.), bei verschiedenen Laubbäumen => Laubwald-Rotkappe


    Ich verstehe nur nicht ganz, was es da zu trennen gibt.
    Auch Leccinum albostipitatum (Im Sinne der Weißstieligen / Espenrotkappe) entwickelt mit dem Alter mehr und mehr bräunliche Schüppchen am Stiel.
    Eine weitere Art bei verscheidenen Laubbäumen wäre Leccinum quercinum, auch dieses Taxon sollte mit Leccinum aurantiacum (Bull.) Gray identisch sein. Trennmerkmale zwischen L. quercinum und L. aurantiacum kann ich keine erkennen. Auch nicht ausgehend von den jeweiligen Originaltafeln.


    Insofern habe ich für meinen persönlichen Gebrauch das Taxon "Leccinum aurantiacum" inzwischen in die Tonne gekloppt, da mißverständlich und verschieden interpretiert.


    Nachvollziehbar ist für mich die Trennung zwichen L. albostipitatum und L. quercinum (eben nicht nur bei Eichen wachsend).



    LG, Pablo.

    Hallo, Karl!


    Ein gruseliges, aber sehr spannendes Thema. :evil:
    Mit der Gattung kome ich auch noch überhaupt nicht klar. Darum auch vielen Danke für die schöne Vorstellung von I. terrigena und I. bongardii. :thumbup:



    LG, pablo.

    Hallo.


    Boletus rubrosanguineus (Weinroter Purpurröhrling) passt. :thumbup:
    beim nächsten Mal bitte die enstprechenden Merkmale mitliefern. Pilze zur Bestimmung sind immer mitsamt Stielbasis zu zeigen.
    Eine Standortbeschreibung wäre hier uU. auch hilfreich gewesen.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ein Flämmling ist das eher nicht.
    Mich würde mal interessieren ob es da Birke und / oder Fichte gab, wie der Pilz roch und ob die Geschmacksprobe nach einiger Zeit leicht bitter war.
    Also ich vermute einen Pilz, der weißes Sporenpulver und gelbliches Fleisch hat. Und normalerweise auch einen erkennbaren Burggraben, was hier nur bei dem keinen Exemplar zu erkennen ist.



    LG, Pablo.

    Moin, ihr alle!


    Das sieht nach einem sehr gelungenen Tag aus, mit einer satten Fundliste und auch satten Teilnehmern.
    Schön wär's sicher gewesen, dabei zu sein, aber "zu viel" bringt auch nichts (in zweierlei Hinsicht).
    Jetzt genieße ich eure Bilder und Berichte mit ein wenig Beineid und hoffe auf's nächste Mal.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Danke für die tollen Bilder, Nando!
    Ich find's ok mit dem Anklicken. Es muss nicht immer die volle Bandbreite sein und bei deinen Beiträgen bin ich es so ja auch gewöhnt. :thumbup:


    Zu Nummer 9:
    "Warum kann das nicht Rhodocollybia maculata sein?"
    ---> Weil nämlich das eine Art mit sehr dichten, gedrängten Lamellen wäre.
    Was aber so aussieht, ist Gymnopus fusipes (Spindeliger Rübling). ;)


    Zu Nummer 12:
    Das ist keine Ziegenlippe, weil Trama weißlich. Ich hätte jetzt fast Xerocomus ferrugineus (Brauner FR) ins Spiel gebracht, aber irgendwie passt er nicht so ganz in mein Gesamtbild dieser Art. Die Farbe des Basismycels würde uns hier weiter bringen.


    Zu 12 + 13:
    Such außer nach X. subtomentosus und X. ferrugineus noch nach Bildern von Xerocomus ichnusanus, Xerocomus silwoodensis und Xerocomus chrysonemus. Nur mal so als ein paar Beispiele. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Karl!


    Hatte ich mir auch größer vorgestellt, aber warum nicht?
    Der Beschreibung zufolge passt das, und Größen sind ja recht variabel.
    Was ich nicht erkennen kann: Baitaille Linie ja oder nein?
    Würde letztlich für die Bestimmung in dem Fall keine Rolle spielen, aber nur so interessenhalber.



    LG, Pablo.

    Hi.


    Bei Orchids suchst du doch das MTB mittels GoogleMaps. Das ist ja der Trick bei der Sache.
    Mit dem eingeben dieser Koordinaten hapert's aber auf der Seite ein wenig. Wenn ich die Koordinaten unten unter dem Landkartenfenster eingebe, dann zeigt er mir einen Kartenausschnitt zwischen Röslau und Wunsiedel.
    Besser du schaust selbst mal auf der Karte nach, klickst auf den Standort, wenn du ihn gefunden hast, dann hast du rechts alle Daten dazu.
    Ich bin ja keine Kartierungsstelle, wenn ich irgendwann mal die Gattung untersuchen wollte, dann frage ich aber bei dir an wegen Trockenmaterial etc.
    Aber da gibt es erstmal sehr viel bessere Kenner als mich.


    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ob Suillus oder Boletinus ist mir Jacke wie Hose.
    Und von dem gibt's eine goldgelbe und eine braune Form, die aber auch genetisch konspezifisch sind.


    MTB = Messtischblatt, das ist wichtig für die Kartierung von Pflanzen, Tieren und Pilzen, der Fundort wird so angegeben. Ermitteln kannst du sowas zB hiermit: >Orchids.de<.



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd.


    Ohne Schnittbild bleiben es auch für die Experten einfach nur wunderschöne Birkenpilze. Es muss nicht immer alles bis ins Detail bestimmt und zerfleddert werden.
    Auch wenn ich beim unteren schon Lust hätte zu fragen, ob da auch Pappeln in der Nähe waren...


    Die Entwicklung hat mich übrigens auch sehr positiv überrascht. Daß nach der Dürre in der ersten Jahreshälfte alles nun so aus dem Boden schießt, ist doch ein Hurra wert. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Matze!


    Und ob ich Lust hätte. Es wird sich nur so wie es aussieht nicht zeitlich realisieren lassen. :(
    Ich hoffe dennoch auch rege Teilnahme und viele schöne Funde und Diskussionen.


    Ein alternativer Unterbringungsort für das Thema wäre noch >hier<.
    Aber ich denke, es kann auch sehr gut so stehenbleiben, wie es ist.
    Ansonsten gib bescheid, Matze, dann kann man das auch verschieben.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Ich sag's mal so: Eindeutige Funde von X. pruinatus haben bei mir nie Rottöne im Stielfleisch. Eindeutige Funde von X. chrysenteron immer. Eindeutig heißt: Es passen eben auch die übrigen Merkmale (Optik der Huthaut, Wuchsform, Verfärbungsmuster, Subkutis).
    Bei unsicheren Funden (eines oder mehrere der anderen merkmale passen nicht, dazu gehört auch Aufreißen der Huthaut, Wuchsform und Subkutis) gehe ich nach der Farbe des Fleisches. Dabei fällt auf, daß die Kollektionen mit durchgehend leuchtend gelbem Fleisch so nach einer halben Stunde auch zumindest in der Stielrinde deutlich anfangen zu röten. Aber nie im Hutfleisch und so gut wie garnicht an den Röhren + Poren.


    Aufreißen der Huthaut und Wuchsform variieren aber auch gerne mal innerhalb einer Kollektion, während Fleischfarben und Verfärbungsmuster dabei konstant bleiben.



    LG, Pablo.

    Hallo. Ingo!


    Ehrlich gesagt:
    Das mit der mehr oder weniger aufreißenden Hutoberfläche halte ich als Merkmal für recht irrelevant.
    Natürlich reißt die bei X. pruinatus auch auf und natürlich werden die im Alter auch labbrig und schlank.
    Bei den jüngeren Fruchtkörpern ist ja alles noch schön geschlossen und dunkel samtig auf dem Hut. Und bei den älteren lässt es sich ohne Schnittbild eben oft nicht emhr sagen, welche Art es ist.
    Darum rede ich ja allen eine Frikadelle ans Ohr, daß zur Filzerbestimmung ein kompletter Schnitt einfach dazu gehört.



    LG, Pablo.

    Hallo, Hella!


    Ich denke, Ingo wird schon recht haben mit dem jungen Riesenschirmling.
    Der Wulstling solle nur mal als Vergleich notiert werden um zu zeigen, daß eine flüchtige Betrachtung schon riskant sein kann. ;)



    LG, pablo.