Beiträge von Beorn

    Hallo, Gerd!


    Im Grunde richtig, aber wie heißt nun mein Rißpilz?


    Mal ein Auszug aus meinen Notizen:
    19.08.2014
    Viernheim, sandige Senke neben Golfclub; zahlreich um ein Gebüsch aus Salweide und unbekanntem Gesträuch (Erle?); Stielbasis nicht knollig, Geruch süßlich –“ aromatisch, nicht spermatisch, beim Durchschneiden etwas nach Honig, beim Trocknen muffig; KOH auf Hut braun; Velum bei jungen FK vorhanden, aber keine auffällige Ringzone; Fleisch ockerlich, keine Verfärbungen.
    Glattsporer, Sporen bis max. 11 µm lang bis max. 6 µm breit
    Cheilozystiden dünnwandig, hyalin; größtenteils keulig / "utriform", teils blasig, selten auch fast zylindrisch (apikal abgerundet); Pleurozystiden keine vorhanden; Basidien bis 4-sporig.
    Stiel behaart aber ohne Kaulozystiden, allerdings mit BAsidien an der Stielspitze.


    ??? :evil:



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Komischerweise hatten meine Eltern früher ab und an den Ausdruck "nahallamash" oder so ähnlich benutzt, wenn ich denn mal endlich ins Bett sollte.
    Hatte aber nichts mit holzbewohnenden Weißsporern zu tun.


    Ich würde auf "Tricholoma sp." hier 5 Chips setzen.
    Aber wie lösen wir das dann auf?



    LG, Pablo.

    Hallo, Hoepf!


    Der vermeintliche Graue Wulstling ist >Amanita porphyria<
    .
    Der Champignon ist sicher kein Schafchampignon.
    In den meisten Fällen sind Schafchampignon (Agaricus arvensis), Großsporiger champignon (Agaricus urinascens / macrosporus) und Rundsporiger Champignon (Agaricus osecanus) auch nur mikroskopisch zu unterscheiden.


    Den Bittermandeligen Geruch nehme ich dir nicht ab. Ich sehe (wenn es auch etwas unglkücklich dargestellt ist) bei allen Fruchtkörpern einen nach unten abziehbaren Ring. Das ist aber eher bei einigen rötenden Arten (die nicht immer deutlich röten müssen) der Fall.
    Ich denke, du hast da Stadtchampignons (Agaricus bitorquis) gefunden.
    Um das aber abzusichern, braucht es schon noch mehr Merkmale, vor allem Stielbasis und Ring müsste man mal deutlich sehen und auch ein farbechtes Schnittbild.



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd!


    Das geht mir absolut genau so.
    Wenn ich ein Bild anklicke und sehe dann erstmal Werbung (ich nutze zwar Chrome, aber auch mit Adblockern), dann schließe ich das Fenster, und die Anfrage wird von mir ignoriert.
    Es gibt ja auch externe Hoster, die einen nicht zumüllen. Und als Müll werte ich nicht nur die lästigen Popups, sondern auch das ganze Geflimmer um das Bild rum, wo sich irgendwelche Glücksspiele und Apps aufdrängen wollen.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Pilzbestimmung funktioniert so nicht.
    Wenn man eine unbekannte Art hat, dann muss man die auch untersuchen. Dazu ist es erforderlich, den Pilz mitsamt Stielbasis (!!!) vorsichtig aus dem Boden zu nehmen, um alle Merkmale beurteilen zu können.
    Gerade bei Röhrlingen gehört ein komplettes (!!!) Schnittbild dazu.


    Eine Spekulation könnte ich hier abgeben, hilft dir aber nichts, weil du den Pilz ja selbst bestimmen können willst. Und das geht nur über die Merkmale.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Ein bisschen verzerrt ist es, das Schnittbild, aber das Wesentliche ist zu erkennen:
    Nummer 3 mit schwarzendem, bzw. lilagrau verfärbendem Fleisch ---> das bestätigt den Hainbuchenröhrling (Leccinum pseudoscabrum / carpini)
    Nummer 4 mit weißem, nicht verfärbendem Fleisch ---> das bestätigt den Braunen Filzröhrling (Xerocomus ferrugineus).


    :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Mathhias!


    Genau so ist es. :thumbup:
    Ich gebe aber auch zu: Sommersteinpilz mit schmierig - glänzigem Hut ist schon recht fies. :evil:
    Dann fehlt noch die Nummer 4...


    PS.: Wer hat denn das Thema als wichtig markiert?
    Ich glaube, ich war's nicht. Ist ja eigentlich auch nicht nötig, so wichtig ist es auch wieder nicht. ;)



    LG, pablo.

    Hallo.



    Er stand einzeln und hätte keine ganze Mahlzeit ausgemacht und ich fand es zu schade ihn nur zur Bestimmung abzuschneiden.


    Komisch, bei mir als Pilzliebhaber ist es genau anders rum.
    Oft sind mir Pilze zu schön, um sie einfach nur zum Essen mitzunehmen. Aber zur Bestimmung: Immer!
    Ich will sie ja kennen lernen. ;)
    Nur: "Abschneiden zur Bestimmung" ist ja schon ein Fehler in sich.
    Wie will man den einen abgeschnittenen Pilz - also ohne Stielbasis - bestimmen?
    Das ist doch bei unbekannten Pilzen gar nicht möglich.


    Und keine Sorge:
    Braunfilziger Hut + gelbe Röhren - das ist das schlimmste, was du einsammeln kannst, was Bitteres. Und das hätte ein Netz am Stiel. ;)
    Übrigens ganz gleich ob Filzröhrling oder nicht. Gilt aber nur für unsere heimischen Gefilde.



    LG; pablo.

    Hallo.


    Mir scheint sich da der Überrest einer Netzzeichnung anzudeuten.
    Auch vom Gesamterscheinungsbild spricht es mir eher für Boletus luridus, aber das ist bei solchen Mumien eigentlich auch nicht mehr wichtig.
    Pilzen, die derart überständig sind, sollte man ihre letzte Ruhe lassen. ;)
    Die taugen weder zur Bestimmung, noch zum Verzehr.



    LG, Pablo.

    Hallo.



    Gibt es Infos zur Genießbarkeit?


    Nö.
    Ist doch bei solchen Pilzen auch völlig irrelevant. Die sind nicht zum Essen da, sondern zum Untersuchen.
    Wenn es Boletus mendax wäre, ist der Speisewert eben unbekannt.
    Wenn es eine Netzhexe wäre (das würde sich anhand des Q-Wertes der Sporen leicht klären lassen), dann ist es immer noch ein Abwägnungsproblem:
    - Boletus luridus enthält Involutin, ein Stoff, der auch im Kahlen Krempling nachgewiesen ist. Die Mengen in Boletus luridus sind unbekannt.
    - Vereinzelt hat Boletus luridus wohl Unverträglichkeiten hervorgerufen, möglicherweise auch in Verbindung mit Alkohol. Die meisten Leute vertragen den Pilz auch mit Alkohol völlig problemlos (ich auch).



    LG, Pablo.

    Lieber Meinhard!


    Alles Gute für ein weiteres Jahr;
    Gesundheit, Glück und Freude bei allem, was du tust.
    Viele schöne Pilzige und nicht pilzige Momente wünsche ich dir und immer jemanden, mit dem du diese Momente teilen kannst.



    LG, pablo.

    Hallo, Nobs!


    Zu den Röhrlingen: Zur Bestimmung immer ein komplettes (!!!) Schnittbild anfertigen. Ist das A und O für Röhrlingsbestimmung.
    Das gilt auch für Rufüße und Dickröhrlinge, für Filzröhrlinge natürlich ganz besonders.



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Ihr seid echt ganz schön gut. :thumbup:
    Das meiste passt schon, und ihr habt zur Identifizierung über +/- schwache Bilder ohne ausreichende Abbildung und Beschreibung von Merkmalen weniger lange gebraucht als ich mit den Pilzen in der Hand.


    Wo es bisher noch keine Treffer gab ist die Nummer 3. Aber da muss ich auch zugeben, daß ich absichtlich etwas ganz arg untypisches abgebildet habe.


    Nr. 4 ist auch noch nicht geknackt. Obwohl Karl-Heinz da schon sehr nahe dran ist, dank deutschem Namen. Nur an der Gattungsbezeichnung muss man mal noch etwas nacharbeiten.


    Die 10 ist auch noch nicht raus.
    An einen Helmling habe ich beim ersten Blick von oben auch kurz gedacht. Aber Hutform und stark herablaufende Lamellen passen nicht. Dann an eine andere Hellsporer - Gattung gedacht; ist aber kein Hellsporer.


    Bei 14 müssen wir uns auch noch mal über die Art unterhalten. Das war schon mehrheitlich rot, nur alte und trockene Exemplare zeigten mehr und mehr Gelbtöne.


    Zu 24: Russula caerulea und Russula amara sind Synonyme, oder?
    25 ist schon der scharf schmeckende mit dem Weichkäsegeruch.


    Nr. 26 passt auch noch nicht. Ich kann mal sagen, daß es eine sehr scharfe Art ist mit besonderem Geruch... ;)


    Zu dem Scheidling (30) zeige ich mal noch eine Detailaufnahme vom Stiel:

    Vielleicht hilft's. :)


    Und Emil liest sehr aufmerksam bei den Doppelpilzen. :thumbup:
    Ansonsten gebe ich zu: Die 9 ist kaum zu knacken, wenn man den nicht mal selbst gefunden hat. Was offenbar in Deutschland bisher nur einer handvoll Leuten passiert ist.



    LG, pablo.

    Hallo, "Kampfkaese"!


    Danke für die Bestätigung. :thumbup:
    Nur darum ging es, wenn du selbst entscheidest, was du mit den Pilzen machst, ist es OK. Aber sei bitte vorsichtig, auch Champis sind unter Umständen riskant.
    Mit vielen Pilzvergiftungen ist echt nicht zu spaßen, aber ich brauche jetzt auch nicht alles zu wiederholen, was die Pilzkundler vor mir geschrieben haben. ;)
    Im grunde ist deine Einstellung schon richtig und zielführend: Pilze mitnehmen zur Bestimmung. Dann der Versuch, selbst etwas herauszufinden mit Büchern und Apps, dann die Nachfrage in einem Forum.
    Natürlich helfen wir immer gerne mit Vorschlägen und Bestimmungstips. Genau dazu ist das Forum ja da. So kannst du auch weiter machen. Ich selbst habe unheimlich viel gelernt einfach durch die Diskussion meiner Funde, die ich hier eingestellt habe.
    Wenn du da dran bleibst, gewinnst du mehr und mehr einen Überblick über die verschiedenen Gruppen und Gattungen und deren Abgrenzungen. Das ist am Anfang das Wichtigste. Dazu ist es auch gut, sich möglichst umfassend auch mit den Merkmalen und der wörtlichen Beschreibung von Funden zu beschäftigen. Merkmale wie Gerüche, Fleischkonsistenzen, Oberflächenbeschaffenheiten, Verfärbungen usw bringt oft mehr als nur der Bildvergleich.
    Also scheu dich nicht, weiterhin hier Funde zu zeigen und nachzufragen.
    Wenn du dann dringend einen Pilz verspeisen möchtest, aber dazu höchstmögliche Sicherheit haben willst, kannst du dich an einen Pilzsachverständigen in deiner Nähe wenden.
    Der kann mit den Pilzen vor sich danna uch das, was wir hier nicht können: Pilze zum verzehr freigeben.
    >Eine Liste gibt's hier<


    Aber es stimmt schon: Am schönsten ist es, sich selbst in die Materie hineinzuarbeiten und so nach und nach immer mehr zu entdecken, mehr Arten bestimmen zu können und dann auch den Horizont für Speisepilze (und vielleicht sogar darüber hinaus) zu erweitern. Das erfordert natürlich etwas Arbeit und Hartnäckigkeit, weil das Thema nunmal einfach schwierig ist.


    Übrigens:
    Was mir an deiner Anfrage auch gut gefallen hat:
    Oft bekommt man einen Tisch voller Pilze gezeigt, die dem Fragesteller völlig unbekannt sind. Auf die chance hin, es könnte was essbares sein, wurde aber trotzdem mal ein ganzer Eimer von den Unbekannten Pilzen ausgerupft und dann gehofft, hier wird's schon jemand freigeben.
    Das hast du viel besser gelöst:
    Nur ein paar Exemplare der fraglichen Arten zur Untersuchung mitgenommen. Das zeugt von Verständnis und einem guten Bezug zur Ökologie. :thumbup:



    LG, pablo.

    Guten Morgen!


    OK, dann doch eher in die Richtung H. ephippium. Das wäre auch makroskopisch mein Arbeitstitel gewesen, aber Ulla hat ja recht, daß das mikroskopisch schon sehr ähnlich aussieht wie H. elastica.
    Was wären denn die entscheidenden Details um H. ephippium von anderen Arten (da waren ja noch etwa zwei sehr ähnliche) sicher abzugrenzen? Was muss ich überprüfen?



    LG, pablo.

    Morgen!


    Nun ist es ja so, daß wir den Leuten zwar nichts freigeben können, aber auch nichts verbieten.


    Ich denke, die Ansage war von Anfang an klar:

    So ist das ganze schon mehr ein Ratespiel, zudem die Bilder auch sehr unglücklich belichtet sind. Da helfen Freilichtaufnahmen sehr viel weiter.
    Aber probieren kann man's ja, natürlich ohne Gewähr und ohne Verzehrfreigabe:


    Wenn der Fragesteller sich dazu entschließt, diese Ansage zu ignorieren, tut er das auf eigenes Riskiko und eigene Verantwortung.
    Ich schreibe das für jeden Fragesteller maximal ein Mal.
    Das in jedem Beitrag zu wiederholen, weil in jedem Beitrag wieder die Frage auftaucht, ob man den Pilz essen kann, ist mir auch irgendwann zu blöd.
    Dann muss ich davon ausgehen, daß der Hinweis wissentlich ignoriert wird und lehne jede Haftung ab. Das Forum sowieso, das steht in den AGBs, die jeder mit der Anmeldung akzeptiert. Genauso wie hier überall Hinweise wegen der Verzehrfreigabe zu finden sind.



    LG, pablo.

    Moin.


    Ich sagte ja nicht, daß es ein Rißpilz sein muss. Ich dachte nur darüber nach. Wenn ja, dann vielleicht so einer wie der hier:


    Der wäre aber mehr ockerlich und färbt im Alter zusehens nach orangeocker um, wird dabei auch immer schuppiger. So richtig "knall - orange" ist der freilich nicht, aber was Michi mit "knall - orange" meint, kann ich vielleicht auch nicht richtig einschätzen. Ich sehe die Bilder und da sehen ich eben kein deutliches orange. Aber Farben sind bei getrockneten Pilzen ja auch nicht zu beurteilen.



    LG, Pablo.

    Morgen, Stephan!


    Den Filzigen kenne ich als eine ziemlich farbenfrohe Art mit deutlichere filzigem Hut als hier.
    Velum am Stiel ist auch für den Kupferroten ok. Da hatte ich gestern zB dieses Bild von C. rutilus gezeigt:


    Zum vergleich mal eine Kollektion von C. helveticus:


    Was man natürlich auf den Bildern nicht sieht, sind die feinen Unterschiede in der Huthaut, die bei C. rutilus eben deutlich schneller verkahlt und bald glatt bis eingewachsen radialfaserig ist, bei C. helveticus anfangs regelrecht wollig - filzig ist, im Alter nur langsam verkahlt und lange etwas filzig / samtig bleibt.



    LG, Pablo.

    Hallo und "welcome back" Stephan!


    Bei dir sieht das letzte Schnittbild gelb aus? 8|
    In den Lamellen sehe ich ja noch einen leicht cremegelben Hauch mit den dunklen Flecken, das Stielfleisch erscheint auf meinem Monitor rein weiß.
    Aber das muss am besten Reinhard selbst beurteilen, er hat den PIlz ja vor sich.


    Über die Eigenständigekeit von T. pseudonictitans (wird ja auch in FNE4 nicht mehr als eigene Art von T. fulvum getrennt) könnte man ja noch diskutieren. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!



    zwei davon haben noch keinen Namen. Ratet mal welche!


    Der Perlpilz rechts und der Perlpilz links natürlich. :D



    Bei den beiden anderen hätte ich jetzt auch nur wilde Spekulationen abzugeben:
    Bisporella citrina oder confluens, auch wenn die jungen Fruchtkörper fast schon wie junge Guepiniopsis buccina aussehen.
    Der andere kann theoretisch sowas wie Hyalorbilia inflatula sein.
    Aber eben nur theoretisch.



    LG, pablo.

    Hallo, Leute!


    Ah, isch abe särr lägger gespiesen hier.
    Aber saget mal: Mir wirde gerade so schawummerig und übelig im Magen?
    Besser hole Dokter?


    Markus, du bist mit einigem schon sehr nah dran, aber in einem Fall auch knapp vorbei, glaube ich.
    Und Conny und Markus: Erdwarzenpilz kommt schon hin, aber das geht auch noch exakter. Thelephora terrestris ist es nicht.


    Jetzt könnt ihr noch ein wenig Tuppie auf die Nerven gehen, die hat nämlich eben die Lösungsliste bekommen, weil ab morgen im Urlaub. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Ich hab' eine bessere Idee:
    Stell einfach ein, was du siehst.
    Wir diskutieren das dann schon durcheinander.
    Zusammen gucken ist auch irgendwie leichter, ich habe ja auch oft mal Fragen, wenn ich etwas sehe, aber ich weiß nichtz, was es ist.
    Das kann schon oft hilfreich sein. So läppert sich dann immer mehr Wissen zusammen bei mir, gerade und besonders durch die Kommentare der Wissenden.
    Dazu muss man aber raus mit dem "Anfängerkram", auch wenn's manchmal blöd aussieht. Aufgefressen wurde darum noch niemand.



    LG, pablo.

    Hallo, Sonja!


    Das ist ja ein regelrechter sattmacher - Stumpf.
    Aber du hast recht, auf dem zweiten Bild sieht der eine Stiel ja so gar nicht lecker aus.
    Haben sich da ein paar Grüne Schwefelköpfchen drunter gemogelt?



    LG, Pablo.