Beiträge von Beorn

    Hallo, Markus!


    Danke für das Update!
    Dann drücke ich mal weiter die Daumen.
    Für Sonntag bringe ich aber mal prophylaktisch eine Flasche Sekt und ein paar Becherchen (Prost!) mit.


    Ja, das ist alles aktuell, so aus den letzten ein bis zwei Wochen ungefähr.


    Edit:
    Super, einen hätten wir schon mal, Pan! :thumbup:
    Dir ein gut's Nächtle!



    LG, Pablo.

    Hallo, Cantharellus!


    Der Dunkelviolette Schleierling ist viel intensiver und dunkler gefärbt (dunkellila oder dunkelblau) und hhat eine deutlich schuppig - filzige Hutoberfläche. Ist einer der wenigen Schleierlinge die ich gut kenne. Das ist er nicht.



    LG, pablo.

    Hallo, Tuppie!


    Ok, ok, ich weiß ja, daß es keine Verzehrfreigaben gibt. Aber die sehen doch gut aus, oder? Wie bereite ich die denn nun am besten zu? :evil:



    Ich bin etwas erstaunt, über mich: Ein paar der Pilze meine ich zu erkennen. Ich lerne doch etwas im Laufe der Zeit!


    Das ist doch super!
    Immer raus damit, welche du erkannt hast.
    Keine Sorge, es ist ein Spiel. Wenn du willst, schicke ich dir auch heimlich die Liste mit den Namen, sonst musst du ja bis nach dem Urlaub warten. :whistling:



    LG, pablo.

    Hallo.


    Man kanns auch mal so rum sehen:
    Wenn bei einem Mikro für über 700eu etwas kaputt ist, ist es ärgerlicher als bei einem für 300eu. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Pilzfreunde!


    Es häuft sich langsam und es ist wirklich erstaunlich, was sich teils für wunderliche Dinge zeigen in diesem verrückten Pilzjahr.
    Diese Serie wäre ein schönes kleines Geschenk, wenn heute jemand zufällig etwas bestanden haben sollte.


    Darum bin ich mal ganz fies und lasse vorerst die Namen weg. :evil:
    Natürlich ist das meiste so nicht bestimmbar, aber es ist ja auch nur ein Spiel. Die Namen ergänze ich - sagen wir - am Sonntag Abend. Bis dahin darf locker drauflosspekuliert werden.
    Kleiner Hinweis: Die Pilze sind nach lateinischen Namen alphabetisch geordnet.
    Noch ein kleiner Hinweis: Einige Arten sind in den meisten gängigen Büchern nicht erwähnt.


    01: Agaricus campestris = Wiesenchampignon

    Obwohl mich hier beim ersten Blick von oben die "kastenförmigen" Hüte an den klassischen karbolegerling hatten denken lassen, war es schnell klar, daß es Wiesenchampis sind.


    02: Amanita porphyria = Porphyrwulstling


    03: Boletus reticulatus = Sommersteinpilz

    Wie schon erwähnt eine etwas fiese Aufnahme, die großen Fruchtkörper waren uralt und die Hutoberfläche entsprechend verkahlt, zudem nass, woraus der glänzende Eindruck entsteht.


    04: Callistosporium luteoolivaceum = Gelbblättriger Scheinrübling

    Gefunden in der Oberrheinebene bei Viernheim (absolut planar) an und um einen optimalmorschen Kiefernstumpf. Zu den Mirkomerkmalen vgl. die Beiträge von Rudi und mir auf der zweiten Seite.
    Da hatte ich mich erst gefreut, weil ich an einen Olivschnitzling dachte. Aber die Gattungsvertreter haben zwar olivfarbene, aber keine glatten Hüte. So rum ist es aber auch nicht schlecht. ;)
    nummer 10 wuchs übrigens nur einen knappen Meter daneben.


    05: Chroogomphus rutilus = Kupferroter Gelbfuß


    06: Clitocybe trulliformis = Graufilziger Trichterling

    In der Gegend (Sandtrockenrasen, Übergang zu Sandkiefernwald) waren mir diese intensiv mehlig riechenden Trichterlinge mit den grauen Farben schon hin und wieder begegnet.
    Nun musste der Mal unters Mikro.


    07: Coltricia perennis = Gebänderter Dauerporling

    An und für sich nichts besonderes, aber da stand eine ganze Roteichenschpnung komplett voll mit dutzenden von Fruchtkörpern, einige mit Hutdurchmessern bis 15 cm. Sowas habe ich auch noch nicht gesehen.


    08: Craterellus lutescens (= xanthopus = aurora) = Goldstieliger / Starkriechender Leistling

    Wobei man sich klar machen muss, daß alles, was unter diesem Namen beschrieben ist, aber deutlich ausgeprägte Leisten hat, nichts anderes ist als Craterellus tubaeformis (Tompiffge). Und zwar völlig unabhängig von Geruch und Färbung.


    09: Encoelia glaberrima = Hainbuchen - Kleiebecherling

    Was für mich der spektakulärste Fund zumindest aus dieser Sammlung war. Mein Dank auch an dieser Stelle noch mal an Marcel, Klaas, Till und Gernot bei den Doppelpilzen für die Diskussion und Bestätigung.
    Und ein ganz besonderer Dank an Annas Vater, dessen Idee es war, auf der Rückfahrt von der Hochzeit in dem Wald station zu machen, in dem er vor fast 30 Jahren Kartierungsarbeiten durchgeführt hat.
    Der Fund ist ihm in doppelter Hinsicht zu verdanken:
    Erstens wegen der Idee mit dem kleinen Umweg,
    Zweitens weil seine Arbeit damals maßgelblich dazu beitrug, den Bau einer Autobahn durch das Gebiet zu verhindern. :thumbup:


    10: Entoloma rhodocylix = Erlen - Nabelrötling

    Ich bin mir gar nicht so sicher, ob da überhaupt Erlen standen. Spielt aber letztlich wahrscheinlich auch keine Rolle. Ich glaube, das könnte sogar einer der wenigen makroskopisch gut ansprechbaren Rötlinge sein (wenn ideal ausgeprägt). Bislang habe ich keine Literatur zu einer optisch sehr ähnlichen Art gefunden.


    11: Geopora arenicola = Kleinsporiger Sandborstling

    Im letzten jahr hatte Nobi mir da noch einen Fund bestimmt. Diesmal habe ich es selbst probiert, ausgehend von den Beschreibungen auf der Seite von Gunnar Hensel.
    Das Ergebnis ist klar (wenn die Art nicht inzwischen weiter gesplittet wurde). Interessant dabei: Keine Kiefer weit und breit. Nur eine eher trockene, sandige Senke, in der Nähe Salweide und weiteres Gesträuch (vermutlich eine Erlen - Art).


    12: Gymnopus dryophilus = Gemeiner Waldfreundrübling


    13: Gymnopus ocior = Gelbblättriger Waldfreundrübling

    Die Ähnlichkeit zu Callistosporium ist übrigens schon auffällig. Aber was es - auch ohne Mikroskopie - erkennbar macht, sind die fehlenden Olivtöne und die weniger stark untermischten Lamellen mit glatten Schneiden im Gegensatz zu den Scheinrüblingen.


    14: Hygrocybe insipida = Gelbrandiger Saftling

    Zumindest sollte es nach Boertmann diese Art sein, beim Schlüsseln mit frischmaterial landet man schon makroskopisch rasch und ziemlich eindeutig bei dieser Art. Solange natürlich die Fruchtkörper auch deutliche Rottöne zeigen und typisch ausgeprägt sind.


    15: Lacrymaria lacrymabunda = Tränender Saumpilz


    16: Lactarius deliciosus = Edelreizker


    17: Lactarius quietus = Eichenmilchling


    18: Marasmius (Macenitis) alliaceus = Langstieliger / Saitenstieliger Knoblauchschwindling


    19: Otidea onotica = Eselsohr

    Ist übrigens die einzige Art der Gattung, die sich makroskopisch ansprechen lässt. Und auch nur dann, wenn das "Morgenrot" auf der Fruchtschicht ausgeprägt ist.


    20: Panus conchatus = Veränderlicher Knäueling


    21: Pluteus nigrofloccosus = Schwarzschneidiger Dachpilz


    22: Ramaria cf abietina = Grünende Fichtenkoralle

    Hoffe ich jedenfalls. Die ging nämlich nicht unters Mikro. Und eben ist mir aufgefallen, daß es noch weitere grünende Korallen gibt... :(


    23: Ramaria stricta = Steife Koralle

    Ziemlich üppig im Wuchs, aber ziemlich zielstrebig auszuschlüsseln. Da kommt wohl nichts anderes raus.


    24: Russula amara = Buckeltäubling


    25: Russula amoenolens = Brauner Camemberttäubling (sehr scharf!)


    26: Russula queletii = Stachelbeertäubling

    Ebenfalls sehr scharf und mit typischem Geruch. Hier auch typisch coloriert. Karl hat >hier< noch ganz andere Kollektionen vorgestellt.


    27: Thelephora caryophyllea = Trichterförmiger Warzenpilz


    28: Tricholoma fulvum = Gelbblättriger Ritterling

    Ein Birken- und Fichtenbegleiter mit cremegelben bis gelben Lamellen und cremegelbem bis gelbem Fleisch, der spätestens bei Verletzung irgendwie mehlartig riecht. Ob man die bei Fichten vorkommenden Formen als Tricholoma pseudonictitans abspalten kann, ist strittig.


    29: Tricholoma sulphureum forma bufonium = Violetthütiger Schwefelritterling

    Wurde früher auch mal als eigene Art geführt, ist aber bis auf die Färbung in allen merkmalen mit Tricholoma sulphureum identisch.


    30: Volvariella hypopithys = Flaumstieliger Scheidling

    Bei den kleinen bis mittelgroßen Scheidlingen auf Erdboden und Detritus mit größtenteils weißlichen Farben gibt es einige sehr ähnliche Arten. Ob die feinen, flaumigen Haare am Stiel ein sicheres merkmal sind, stelle ich mal in Frage.


    Ach ja, ich erwarte zwar keine Verzehrfreigabe, würde aber trotzdem gerne darum bitten. :D



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Wäre auch eine Option.
    Hm.
    Die hätte dann aber noch ein bis zwei schwer abzugrenzende Doppelgänger, wenn ich das richtig im Hinterkopf habe.



    LG, Pablo.

    Hej.


    Das ist ja nicht schlecht, das Stück. Und ich sehe sogar ein Ölimmersionsobjektiv. :)
    300eu ist da ja wirklich überschaubar, ich hatte so an die 800 eingeplant. :D
    OK, dann könnte es schon recht bald was Besseres geben.
    Wobei dann immer die Frage ist, wie schnell da mal welche Teile ihren Geist aufgeben, ob eventuell zu erneuernde Teile wie Glühbirnchen etc leicht zu bekommen und zu wechseln sind, die Triebe auch einwandfrei funktionieren usw.
    Aber das kommt mal auf meinen Zettel, wonach ich suchen muss (außer Reifpilzen, die ich partout nicht finden kann).



    LG, pablo.


    Zu Copy & Paste ein Frage: Ist das erlaubt, oder bekommt man dann Probleme wegen Urheberrecht?


    Jein.
    In gewisser Weise schreiben ja alle von allen ab. Wenn du den Inhalt übernimmst, aber auf eigene Weise formulierst, ist es kein Problem. Ansonsten gilt es, wie es immer gilt: Als Zitat kenntlich machen und Quellenangabe dazu. Dann passt es auch. Ist aber schöner, wenn's was Eigenes ist. Und es schärft auch den Blick und den Geist, weil man die Merkmale, die man beschreibt, auch verstehen muss.



    LG, pablo.

    Hallo, Gábor!


    Pablo, Du bräuchtest mal ein gescheites Mikroskop.


    LG, Gábor


    Dein Wort in Gottes Ohr. :)
    Ja, irgendwann kommt das auch noch.
    Die Idee hört sich aber so auf den ersten Blick (äh?) gut an. Dem gehe ich nach. Zur Not kann ich da auch noch mal vorbeischauen und mehr Fruchtkörper einsammeln. Vielleicht bekomme ich das mit der Milch noch mal deutlicher hin.
    Theoretisch könnte ich auch Fruchtkörper verschicken, wenn es nur um eine gute Ansicht der Sporen geht, reicht da ja auch Trockenmaterial.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Ja, das passt so. :thumbup:
    Besser mit eigenen Worten beschrieben als copy&paste.
    Und Bilder sollen ja ohnehin ergänzt werden, da kommt bestimmt noch was zusammen. Ist ja ein Gemeinschaftsprojekt hier.
    Was man immer noch reinschreiben kann, sind Details, die man auf Bildern nicht sieht, also Anmerkungen zur Fleischbeschaffenheit oder zum Geruch.
    Aber auch das kann man ja immer ergänzen.


    PS.:
    Von der systematischen Einordnung ist das Schweinsohr schon was ganz Besonderes und Eigenes. Ich habe gerade bei Mycobank geschaut, da steht es bei den Phallomycetidae, wäre also auf ebene der Unterklasse mit der Stinkmorchel verwand. Ordnung und Familie sind aber eigenständig. In den Großpilzen BAden-Württembergs zB werden aber sowohl Korallen pilze (Ramariaceae) als auch Schweinsohren (Gomphaceae) noch als Cantharellales mit den Pfifferlingen in einer Ordnung geführt. ;)




    LG, pablo.

    Hallo, Ulla!


    Stimmt, mikroskopisch passt das. :thumbup:
    Das ist mal ein guter Hinweis, danke!
    Was mich aber noch etwas stört, ist weniger die Farbe des Hymeniums, sondern mehr die Farbe der Hutunterseite (grau, kleiig) und die Stieloberfläche (nicht rein weiß, mehr weißgrau und eben etwas filzig bis kleiig.
    Das war auch beim Auffinden schon so, allerdings hatten dann die Fruchtkörper auch einen längeren Transport im Döschen hinter sich. Da kann sich gerade bei Stieloberfläche was verändert haben. :/



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Dann wäre da noch diese hübsche Lorchel, gefunden letzten Samstag im nördlichen Hessen (ich weiß immer noch nicht, wie dieser Höhenzug heißt) in colliner Lage auf Buntsandstein, saurer Boden, Mischwald mit Rotbuche, Fichten und Kiefer sowie etwas Gebüschen (die mir wie üblich unbekannt sind. We want: A shrubbery!).
    Klatschnasse Traktorspur zwischen Kraut:


    Die Pilzchen sehen so aus:



    Hymenium glatt, speckig
    Außenseite kleiig
    Stiel weißlich, fein kleiig-filzig
    Insgesamt sehr brüchig, ohne besonderen Geruch.


    Die - ähm - wie heißt das noch? Hutseite ohne Hymenium zeigt mikroskopisch lustige kurzzellige, abstehende Ketten:


    Die reifen Sporen breitelliptisch, glatt, mit einem großen und dazu 1 bis 3 kleinen Tropfen an den Enden, bis ca. 21 µm lang, bis ca. 12 µm breit:


    Paraphysen dünn, septiert, apikal keulig, teils leicht abgeknickt:


    IKI+:


    Wie so oft bei richtigen Pilzen (mit Sporenschläuchen): Ich habe keinen blassen Dunst. Jede Hilfe ist willkommen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Sandra!


    Schön, daß es dich noch gibt. :)
    Und ja, einige fanden das ganze Jahr über Pilze. Im Frühjahr allerdings hast du nicht viel verpasst.
    Also willkommen zurück und viele schöne Funde!


    Deine Rotkappen sollten Hainbuchenraufüße (Leccinum carpini / pseudoscabrum) sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Ich habe eine schöne Brandstelle gefunden. Die ist aber wohl noch nicht reif, außer dem hier vorgestellten Pilz wächst da nichts drauf, und der ist wahrscheinlich kein ausgemachter Brandstellenbewohner.
    Fundort ist ein Waldstück nahe Mannheim; Buchen und Traubeneichen auf Sandboden, darin die abgebildete Brandstelle, die Fruchtkörper fanden sich im markierten Bereich:

    teils direkt neben dem angekokelten Stamm, aber nicht direkt auf Holz. Alle weiteren wachsen auf Erde bzw. Detritus.


    Das sieht dan so aus:


    Auffallend ist das gelbe, aber nicht auffallend milchende Fleisch und die violettbraune Fruchtschicht.


    Beim Abtupfen der Bruchstelle mit einem Küchenkrepp passiert nicht viel, so ein leichter gelber Abdruck bleibt zurück. Ist auf dem Bild kaum zu erkennen, als wär's das grün in den Lamellen vom Schwefelkopf...

    ...real ist das gelb deutlicher.


    Die Außenwand war nach einem Tag im Döschen schon etwas am Aushyphen, sieht dann so aus:


    Medulla durchgehend aus lockeren, blasigen Zellen:


    Asci und Paraphysen:


    Paraphysen sind schlank, mehrfach septiert, nicht gegabelt, nur apikal keulig verdickt.


    IKI+:


    Sporen:

    etwa 18-20 µm lang, 9-11 µm breit, erkennbar warzig.
    Was sich nicht erkennen lässt (auch durchs Okular nicht): Die Form der Warzen, ob sich da vielleicht ein vernetztes Ornament befindet.
    Jeweils mit zwei deutlichen Tropfen.


    Ich hatte ja gehofft, mal endlich Peziza sucosa gefunden zu haben, aber die Farbe der Fruchtkörper und der fehlende Saftaustritt irritieren mich.


    Lässt sich dazu was sagen?



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd!


    (2) Soweit ich das beurteilen kann, zeigst du eine "Speisepilz-Art"


    Genau, ein sogenannter "Xerocomus esculentus". ;)
    Ich denke aber auch, daß hier letztlich Xerocomus subtomentosus rauskommen wird. Mit einem einfachen Längsschnitt und einem Blick aufs Basismycel könnte man das klären.
    Ich würde auch eine moderate Summe (etwa 5) an Chips anbieten, wäre ja eine gute Gelegenheit (mit einem gewissen Verlustrisiko aber guten Gewinnchancen).
    Aber nachdem Jürgen Schreiner ja schon seine Einschätzung abgelegt hat, schauen wir lieber mal nach einer anderen Gelegenheit, Gerd. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Alex!


    Danke für die Info schon mal! :thumbup:
    Ja, vermutet wurde das schon hin und wieder, selbst in den GPBWs findet sich dazu schon ein Absatz. Aber auch Lothar muss ja seine Infos irgendwo her haben. Aus Studien, Veröffentlichungen, eigenen Untersuchungen.
    Ich bin ja immer ein wenig "Quellen - gierig". ;)


    PS: ganz interessant fand ich das der kupferrote gelbfuß auch ein Parasit ist... Auf einer Trüffel 😉


    Da hätte ich jetzt eher eine Verbindung zu Suillus granulatus erwartet. Ich habe den Gelbfuß noch nie ohne den Shcmierröhrling gefunden. Und bei Gomphidius roseus gibt es ja auch so eine Geschichte mit Suillus bovinus.
    Die Trüffel bei C. rutilus wäre dann Rhizopogon obtextus oder roseolus s.l.? Die beiden gibt es nämlich an einigen Standorten, wo ich S. granulatus finde auch.
    Dann wäre das noch wiisenswert, ob Der Nadelholzröhrling und der Schmierling und der Gelbfuß reine Parasiten sind, oder so wie Pseudoboletus parasiticus auf "zwei Beinen stehen", also einerseits eine Mykorrhiza mit einer Pflanze bilden und zugleich dabei einen anderen Pilz befallen.



    LG, pablo.

    Kann man 1 eventuell an SCHUTZHAUT und ROHGECHMACK also kurz angebissen ein Eckchen von Giftigen Konsorten unterscheiden?


    Nein!


    Das sind absolut unzuverlässige Unterscheidungsmethoden, da extrem giftige Pilze oft völlig mild schmecken.
    Kauproben sind ohnehin nur dann durchzuführen, wenn sie einen Zweck erfüllen (also für die jeweilige Gattung bestimmungsrelevant sind) und ein giftiger Pilz ausgeschlossen werden kann. Erfordern also schon einige Vorkenntnisse.


    Kleiner Hinweis: Der Hasenröhrling sieht nicht mehr unbedingt genießbar aus (siehe Verfärbungen der Röhren) und ist auch nicht unbedingt ein guter Speisepilz.
    Der Schwefelporling ist recht alt und dürfte ziemlich zäh sein.



    LG, pablo.

    Zumindest ist für mich die Wahrscheinlichkeit höher, L.quercinum unter Espen zu finden, als L. versipelle in so einem Biotop (Wegrand).


    Ah, ok.
    Nun hab ich's verstanden. Sehe ich auch so.
    Da hat das Verwirrspiel der dauernd wechselnden Namen wieder zugeschlagen. X/



    LG, pablo.

    Hallo.


    Ganz ehrlich: Ich rate dir davon ab, Pilze zu essen bei denen du dir nicht völlig sicher bist. Im Netz kann ich nur Hilfen zum Vergleich angeben. Die Pilze als unbedenklich erklären kann und werde ich nicht tun.
    Wenn du sie wirklich mit absoluter Sicherheit verzehren willst, dann musst du sie live einem Pilzsachverständigen vorlegen.
    Eine Liste der aktiven PSV findest du >hier<.


    Wenn du für dich Sicherheit bei einigen Speisepilzen gewinnen willst, so daß du sie auch ohne PSV für den verzehr sammeln kannst, geht das nur über Übung und lernen. Da fängt man aber am besten mit einigen Röhrlingen und Leistenpilzen an (keine wirklich gefährlichen Verwechslungsmöglichkeiten). Champignons kommen später, das braucht etwas Übung und Erfahrung.
    Da ist es auch hilfreich, ein paar mal mit Leuten loszuziehen und sich das alles direkt am Pilz erklären zu lassen.


    Viel mehr schreiben als das, was auch im Portrait steht, kann ich jetzt auch nicht. Es gibt ja nicht nur giftige Knollenblätterpilze, sondern noch eine ganze Reihe anderer Lamellenpilze mit anderem Aussehen, die sehr giftig sind.



    PS.:
    Der Grüne Anistrichterling ist als Speisepilz auch nicht zu gebrauchen. Wird zwar oft als solcher bezeichnet, aber dann schmeckt dein essen so, als hättest du da ein Pfund Fenchel mit Marzipan untergerührt. :evil:



    LG, pablo.