Beiträge von Beorn

    Hallo, Lara!


    Dein wunderschöner Dachpilz dürfte aber an Nadelholz gewachsen sein, dunklere Lamellenschneiden haben (ist auf den Bildern mehr zu erahnen) und somit >Pluteus nigrofloccosus< heißen. ;)


    Der Milchling möchte eigentlich lieber Mohrenkopf heißen, weil ein Mönchskopf wäre das hier:

    Aber genug der Spitzfindigkeiten bei den schönen Bildern. Außerdem weiß ich ganz genau, daß der Mönchskopf nur ein Flüchtigkeitsfehler war. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo.



    Geruch angenehm pilzig.


    Dann schon mal nicht Hebeloma sordenscens. Der riecht wohl rettichartig.
    Relativ geruchsneutral wären wohl die Arten aus dem Umfeld von Hebeloma birrus. Oder Hebeloma mesophaeum, wenn ich das noch richtig im Kopf habe. Aber ohne Mikro sehe ich da echt wenig Chancen. :(
    PS.: Die Lamellen sind - wie man auch auf den Bildern erkennt - ausgebuchtet angewachsen. Bestimmungsrelevant ist das hier aber nicht, selbst wenn es wieder Erwarten doch ein Pilz aus einer anderen Gattung sein sollte (was ich kaum glaube).



    LG, pablo.

    Hallo.


    @ Matze:
    Das ist auch definitiv der "beste" Wald, den ich in der Gegend kennengelernt habe. Also der mit der größten Artenvielfalt und eben Unmengen an Pfiffis und Steinpilzen. Und bei der Menge schadet es auch nicht, daß da etliche Leute aus der Gegend was mitnehmen.
    Am beeindruckendsten fand ich aber schon immer die enorme Artenvielfalt.
    Es ist aber auch der Wald, den ich am besten kenne in der Ecke, weil eben vom Elternhaus aus in fünf Minuten zu Fuß zu erreichen.


    @ Stefan:
    Das ist die einzige Fundstelle, die ich von der Art kenne. :)


    @ Christoph:
    Es geht aber selbst mit meinen Fähigkeiten und mit meiner Kamera auch deutlich besser. Und die ganz verunglückten Bilder habe ich ohenhin gelöscht. Aber ich zeige sicher noch das eine oder andere in einer der nächsten Jahresserien.



    LG, Pablo.

    Hallo, Heidi!


    Eine ziemlich gelungene Gegenüberstellung von Kiefernsteini (Boletus pinophilus) und Gemeinem Steini (Boletus edulis) wie ich finde. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Heidi!


    Ich denke, Alex meint nur, daß auf den Bildern nicht viel zu erkennen ist. Aber diese Strahlkraft und die typischen Farben sowie Habitus passen schon sehr gut zum von Michael vorgeschlagenen Zinnoberporling (Pycnoporus cinnabarinus). ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Judith!


    Das freut mich, daß du der Sache nachgehen willst.
    Auch wenn's mich möglicherweise 5 Chips kostet.


    Das mit den Pilzchips ist so eine Spielerei. Wir hatten uns mal geeinigt, daß jedes Mitglied mit der Anmeldung 100 virtuelle Chips (mampf) auf dem virtuellen Konto hat. Die kann man bei solchen oder ähnlichen Gelegenheiten einsetzen um ein kleines Spielchen zu spielen.
    >Ausführlich durchdiskutiert< wurde das auch schon mal. Aber meistens ist es doch ganz einfach, wenn zwei Leute einfach nur gegeneinander setzen, dann sind die Modalitäten schnell geregelt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario!


    Das ist natürlich mit Ironie geschrieben. ;)
    In Wirklichkeit waren das reichhaltige und tolle Funde. Die Arten die ich oben aufgeführt habe, die wir nicht gesehen haben, hatte ich ja da auch nicht an einem Tag gefunden.
    In Wirklichkeit war's einfach nur ein in jeder Hinsicht erfolgreicher Tag, an dem immer mal wieder Jubelrufe durch den Wald hallten.



    LG, Pablo.

    Hallo nochmal.


    OK, gut. Es ist schon möglich, daß die Steinpilzfraktion hier recht hat. Ich bin nach wie vor von einem Gallier überzeugt.
    Das hat sich durch deine Bildbearbeitung eigentlich sogar noch bekräftigt, Andreas. Denn es stimmt schon: Rosa ist da nicht zu sehen. Aber auch kein Gelb. Und das würde ich bei einem Steinpilz schon erwarten, bei dem die Röhren schon so unter dem Hut herausgewölbt sind.
    Gallier mit weißen oder blass grauen Poren sind mir in dem Entwiclungszustand schon oft unter gekommen, auch mit hellen Hüten (wie hier).



    Aber wie Stephan schreibt: Es hilft ja nichts. Da wurde so ein schönes Rätsel gestellt, auch durch das Abschälen der Stielrinde.
    Nur wenn's keine Auflösung gibt, ist die ganze Diskussion natürlich müßig.


    Dann bleibt's eben ein unbestimmter Röhrling, also ein Steinpilz oder ein Gallier.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Achte mal auf die gelblichen Röhren und das rosa durchfärbte Fleisch direkt unter der Huthaut. Das sind zB zwei Merkmale, die beim Gallenröhrling nie vorkommen.



    LG, pablo.

    Hallo, Liesl.


    Wenn der auch bei aufgeschirmten Fruchtkörpern einen beständigen, häutigen Ring hat, dann wäre Cortinarius caperatus (Reifpilz) dein Vergleichsmuster. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Forum.


    LA meint nicht das Städtchen irgendwo westlich von Saarbrücken auf der anderen Seite von dem Kontinent nebenan.
    "LA" ist bei Eingeborenen die Abkürzung von Langensteinbach (Ortsteil von Karlsbad zwischen Karlssruhe und Pforzheim).
    Und weil ich da mal gewohnt habe, und es da auch Wald gibt, sollte da mal wieder geguckt werden.
    Eingeladen dazu war auch eine kleine, aber erlesene Gruppe an Pilzlern. Zu zwei Freunden von mir aus der Gegend und meinem Schwesterherz gesellten sich dazu noch Markus und Anna + Stefan.


    Um es vorweg zu nehmen: Es war schlicht enttäuschend.
    Viele Pilze, die ich vor einigen Jahren noch in diesen Wäldern gefunden hatte, wollten sich einfach nicht zeigen.
    Dazu gehören die Albinoform des Amethystschuppigen Pfifferlings, der Dornige Stachelbart, der Gesellige Glöckchennabeling und der Kammrandige Wulstling.
    Zum Standort vom Eichhasen und der Breitblättrigen Glucke haben wir es zeitlich nicht mehr geschafft, aber sicher wäre auch das eine Enttäuschung gewesen.


    Immerhin, wir liefen uns die Hacken wund, ein gemeingefährlicher Stock brachte mich mit voller Absicht und Vorsatz zu Fall um aus reiner Boshaftigkeit meinen ohnehin schon lädierten Rücken noch weiter zu zerstören.
    Viele andere Pilzsammler im Wald, die sich von uns beraten ließen, ob Samtfußkremplinge giftig sind um dann sofort telefoniesch Meldung an unbekannt zu erstatten, daß die ungiftig und somit sofort und restlos einzusammeln seien.
    Andere Pilzsammler sahen wir nicht, sondern nur die Spuren, wie verschwenderisch abgeschnittene Steinpilzfüße (ich frage mich immer noch, warum so viele Leute immer nur halbe Steinpilze ernten).


    Dann hatte ich auch noch einen ganz schlechten Phototag. Kann an meinem Rücken gelegen haben, der ständig zwickt und knirscht und etliche Bewegungen nicht durchführbar sind.


    Ich zeige dennoch ein paar Bilder. Diese sind zu entschuldigen, aber ich hoffe, daß vielleicht noch jemand etwas Besseres ergänzen kann.


    01: Lamellen im Sonnenlicht

    Irgendwas muss man ja machen, wenn Markus im Stau steht. Ein Unding, daß jetzt selbst an Sonntagen die Autobahnen verstopft sind.


    02: Schon fertig auf dem Tisch angerichtet

    Die wuchs wirklich so. Oben auf der Schnittfläche. Also sehr praktisch, weil schon sauber. An den anderen Fruchtkörpern um den Stumpf rum war auch schon kräftig rumgesäbelt worden.
    Offenbar auch an meinen Pfifferlingsmycelien, wo nur sehr wenige Fruchtkörper zu finden waren (reichte nur für drei Körbe insgesamt, also nur ein Bruchteil dessen, was da normalerweise zu stehen hat).


    03: Zwei

    Und weil's gerade passt: Um von denen noch ein gescheites Bild zu machen, wollte ich auf die andere Seite, trete auf einen Ast, der hochwuppt und beide Pilze vom Stamm rasiert. X/


    04: Lactarius turpis = Olivbrauner Milchling

    Hast natürlich recht gehabt, Anna. Der geht auch ohne Birke und wächst bei Fichte.


    05: Tremiscus helvelloides = Rötlicher Gallerttrichter

    Hatte ich da noch nie gesehen. War ohnehin ein Erstfund für mich


    06: Otidea alutacea = Ledergelber Öhrling

    nicht weit weg vom Gallerttrichter auch am Wegrand.
    Die Sporen sind zwar etwas grenzwertig (ca. 1 µm zu groß), aber wenn ich da die Alternativen durchgehe, passt nichts anderes.


    07: Tubaria conspersa = Flockiger Trompetenschnitzling

    Interessanterweise ist das das einzige brauchbare Bild, das ich auf der ganzen Exkursion zustande gebracht habe. Und das bei einem Allerweltspilz.


    08: Pleurocybella (Phyllotus) porrigens = Ohrförmiger Seitling

    Immerhin der ließ sich wieder finden. Ok, also doch nicht so schlecht.
    Da sitzt ja noch was anderes im Stamm?


    09: Ramaria cf apiculata = Grünspitzige Koralle

    Allerdings weigert sich die bisher, irgendwelche Sporen abzugeben. Was fies ist, zumal wir da nur einen Teil des Fruchtkörpers mitgenommen haben. Man hätte aber ja Rhizomorphen gebraucht. Aber immerhin Wachstum auf Nadelholz passt, der Farbverlauf und das Bräunen bei Verletzung passt, dickwandige Tramahyphen gibt's auch...
    Würde jedenfalls die These stützen, daß seltene Arten gerne gehäuft am selben Standort vorkommen.


    10: lactarius lignyotus = Mohrenkopfmilchling

    Ein Wiederfund, der mich besonders gefreut hat.


    11: Lactarius deterrimus = Fichtenreizker


    12: Hygrophorus olivaceoalbus = Natternstieliger Schneckling


    13: Spathularia flavida = Dottergelber Spateling


    14: Suillus viscidus = Grauer Lärchenröhrling

    Ich hatte ja keine Ahnung, daß es an der Stelle Kalk gibt.
    Und die Art dort auch noch nie gefunden. Ebensowenig wie die zahlreichen Herbsttrompeten an der Stelle...


    15: Cantahrellus friesii = Samtiger Pfifferling


    16: Lactarius cf fuliginosus = Rußfarbener Korallenmilchling

    Oder hattest du da ein anderes Ergebnis, Anna?


    Jedenfalls wurde es irgendwann immer später, das Licht immer schöner aber zum Pilze gucken auch immer ungeeigneter und die Schatten und Arme (wegen den schweren Körben) immer länger.


    Was blieb uns also anderes übrig, als den Rückweg anzutreten und uns für den völlig mißglückten Ausflug immerhin mit einem schönen Essen im König von Preußen zu entschädigen. ;)
    Was vor allem auffiel: Das war ein besonders harmonisches Treffen.
    Jederzeit und allzu gerne wieder, liebe Leute!
    Vielleicht finden wir dann ja auch ein paar Pilze.



    LG, Pablo.

    Hallo, Frank!


    Jawoll, ausgezeichnete Anfrage! :thumbup:
    Einzig die Stielbasis kannst du beim nächsten Mal noch beim Schnittbild mit dazu nehmen, um die Sache zu optimieren.


    Der Pilz heißt >Agaricus augustus< und eine Grünblaue Verfärbung am Hut beim Ärgern ist sicher ein Artefakt.



    LG, pablo.

    Hallo, Regu!


    Das sind zwar Herbsttrompeten (eine ziemlich unverwechselbare Art übrigens), aber bei deinem Problem kann hier leider niemand helfen.
    Verzehrfreigaben sind übers Internet aus bekannten Gründen ja nicht möglich.
    Wenn du eine Verzehrfreigabe willst, musst du dich direkt an einen >Pilzsachverständigen< wenden und ihr / ihm die Pilze vorlegen.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Die beiden Flecken auf dem ersten Bild sind Druckstellen. Da war der Stiel bereift, wurde berührt, der Reif etwas abgewischt und die Stelle hat etwas nachgedunkelt.
    Die Rippen (also diese vermeintliche, grobmaschige Netzzeichnung) sind hier nicht sehr stark ausgeprägt, aber doch gut erkennbar.
    Das muss die Ziegenlippe aber nicht haben.
    Nur wenn diese netzartigen Rippen da sind, dann kann man daran den Fahlen ausschließen.
    Aber es ist schon richtig: Die beiden Arten sind sich schon eingermaßen ähnlich. Sind ja auch sehr nahe verwand.
    Und wahrscheinlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis beide mal wieder in die gleiche Gattung gestellt werden.



    LG, Pablo.

    Hallo, Sandra!


    Das klärt sich, wenn du beide Arten ein paar Mal in der Hand hattest.
    Natürlich ist da für mich auch das Gesamtbild entscheidend.
    Aber wenn du schon fragst: Der Fahle hat keinen gerippten Stiel zur Stielspitze hin und meist irgendwo ein paar rötliche Pünktchen, Flecken oder Pickel am Stiel.



    LG, Pablo.

    Hallo, Kuschel!


    Wenn du so fragst... :)
    Aber gleichwohl ich mich über jedes Sternchen von dir freue, noch lieber lese ich deine Kommentare. Das bringt auch immer wieder ein Schmunzeln oder gar einige denkwürdige Lacher ein.
    Mal abgesehen davon, daß man sich in einem Forum mit dir einfach wohlfühlt, kommt auch inhaltlich was rüber.


    Edit:
    Na klar, Ingo!
    Dann machen wir das fix. Aber ich bleibe lieber bei 5, denn wenn da kein Risiko wäre, hätte ich die wette ja nicht angeboten.
    Also ein Schnittbild (Rötung + Dicke der Peridie) und eine Makroaufnahme der Oberfläche (Areolen?) bitte!



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Der angefragte Pilz ist schon ein Gallenröhrling.
    Mal eine kurze Anmerkung zum Geschmackstest:
    Das mit dem Ablecken ist in letzter Zeit immer öfter zu lesen. Das kann man sich aber auch schenken, hat nichts mit einer bestimmungsrelevanten Geschmacksprobe zu tun. Bei Gallernröhrlingen funktioniert es immerhin in ca. 80% aller Fälle. Sofern den das Geschmacksvermögen für "bitter" ausreichend ausgeprägt ist. Das ist aber individuell sehr verschieden, wie stark man bitter wahrnimmt. Es gibt auch Leute, die diese Geschmacksrichtung gar nicht wahrnehmen können.
    Dazu schwankt der Gehalt der Bitterstoffe auch sehr stark von Pilz zu Pilz, und es gibt auch Gallenröhrlinge, die auch bei korrekt durchgeführten Geschmacksproben erst spät und nur leicht bitterlich schmecken.


    Zum korrekten Durchführen einer Geschmacksprobe ist Folgendes zu berücksichtigen:
    - Geschmacksprobe ist nur bei Pilzen durchzuführen, wo man eine stark giftige Art bereits sicher ausschließen kann.
    - Geschmacksprobe ist nur dort durchzuführen, wo dieser Test auch zielführend ist. Das setzt einige Vorkenntnisse voraus.
    - zur Ermittlung des Geschmacks ein etwa erbsengroßes Stück aus dem Pilz abbrechen
    - in den Mund nehmen, kauen, im Mund hin und her bewegen, ca. 2 Minuten im Mund behalten
    - Während dem Kauvorgang nicht schlucken
    - Ausspucken
    - Mund mit Wasser spülen



    LG, Pablo.

    Hallo, Bayrol!


    Klar, so kann man es sich natürlich vereinfachen.
    Für die meisten Sammler, die nur am kulinarischen Gesichtspunkt interessiert ist, ist es natürlich recht egal, welche der ungefähr 8 in Deutschland vorkommenden Rotfuß - Arten das ist. ;)



    LG, Pablo.