Hallo, Jannick.
Histamine sind eine Gruppe körpereigener Hormone.
Sie sind Teil des Immunsystems und der Abwehr vo Fremdkörpern im Organismus. Von einer "Histamin - Unverträglichkeit" habe ich noch nie gehört. Das wäre doch auch extrem schlimm, da man quasi permanent starke Immunsupressiva einnehmen müsste, die die Synthese von Histaminen im Körper unterbinden. Was dann natürlich zu einer extremen Anfälligkeit führt.
Ein Histaminüberschuss allerdings ist eine allergische Reaktion. In solchen Fällen reagiert der Körper unangemessen stark auf bestimmte Fremdkörper (idR Eiweißverbindungen), selten auch auf andere körpereigene Eiweiße.
In diesem Fall wird zur Abwehr bestimmter Stoffe einfach viel zu viel Histamin ausgeschüttet. Auch das kann schon sehr heftig sein und sogar einen lebensbedrohlichen allergenen Schock auslösen.
Allergisch reagieren kann man auf die verschiedensten Dinge: Recht häufig sind Nüsse, aber auch Bienen- und Wespenstiche. Und natürlich bestimmte Pilzeiweiße.
Das muss aber nicht alle Pilze betreffen.
Wenn du allerdings ein mal ein sehr heftiges Erlebnis beim verzehr von ganz normalen Pilzen (Supermarktchampis, Pfifferlinge, Steinpilze, Austern) hattest, dann ist es wohl besser, auf weitere Experimente zu verzichten.
Damit meine ich jetzt nicht ein wenig Grummeln im Bauch oder einen schnellen Gang zur Toilette, sondern länger anhaltendes Erbrechen, Durchfall, Schweißausbrüche, Herzrasen, Atemnot und solche Sachen.
Vielleicht musst du auch einfach mal präzisieren, was genau dein Problem ist. Mit "Histamin - Unverträglichkeit" kann ich irgendwie trotz zwei medizinischen Ausbildungen und einiger Berufserfahrung nicht wirklich was anfangen.
LG, Pablo.