Beiträge von Beorn

    Moin, Leute!


    Ich freue mich über eure Kommentare, über Lob, Kritik und Diskussion! :thumbup:
    Das mit dem Beschriften habe ich mir ja von Karl abgeguckt, allerdings ist manchnes bei mir da noch nicht ganz ausgereift, gerade wenn es um Arten geht, die ich zum ersten Mal zu Gesicht bekomme.
    Aber wenn da jemand was hilfreiches raus lesen kann, dann ist es gut so. :)


    Bei dem Schleierling auf Bild #4 fällt es mir schwer, etwas anderes zu erkennen. Ein Myxacium (Schleimfuß) ist das nicht. Hut und Stiel waren auch beim Anfeuchten trocken. Gut möglich, daß der Habitus nicht die Norm ist. Die Pilze standen in recht tiefem Moos und Gras, vielleicht haben sie deshalb lange Stiele entwickelt. Allerdings passt auch das ganz gut zur Beschreibung in den GPBWs. Das Wetter war zuvor sonnig und trocken, möglicherweise sind die Fruchtkörper darum etwas blasser. Hut und Stiel sind mit recht beständigem, weißlichem Velum belegt. Die violetten Farben befinden sich darunter. Auch das passt gut zur Beschreibung in den Großpilzen.
    Jedenfalls finde ich keine andere Telamonie mit dieser Färbung an passendem Standort und mit ähnlichem Habitus.



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!


    Bei den Rötlingen habe ich ganz bewusst nur die frischen Fruchtkörper beurteilt. Bei den eigetrockneten enthalte ich mich jeder Idee, das ist mir mit meiner Erfahrung (nämlich einer recht geringen) zu unsicher.


    Und bei Lacktrichterlingen mit rötlichen Farben gibt es immer Unsicherheiten, die Gruppe ist ziemlich verzwickt.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Auch in Naturschutzgebieten sind Hunde generell erlaubt, aber an der Leine zu führen. Hunde sind im Wald nicht verboten, ansonsten müsste es ein speziell ausgewiesener Privatwald sein. Aber das dürfte rechtlich ein großes Problem sein, da es eine bundesweit recht einheitliche Ordnung zum Betreten der Wälder gibt.
    Ob mit Hund oder ohne:
    Prinzipiell darfst du jeden Wald auch abseits der Wege betreten. Ausnahme sind Naturschutzgebiete, Wildruhezonen und junge Schonungen. Bei Baumfällarbeiten kann ein Waldstück und auch Wege gesperrt sein.
    Es werden teils regional und teils saisonal Betretungsverbote oder sogar Pilzsammelverbote erlassen. Auch wenn diese teilweise rechtlich auf ganz wackeligen Füßen stehen, dienen sie oft dem Schutz des Waldes und sind immerhin gut gemeint.
    Für solche regionalen und saisonalen "Pilzsammelverbote" gilt das Selbe.
    Und das alles hat nichts mit Hunden zu tun.
    Wenn der komplette Wald als Kinderspielplatz ausgewiesen wäre oder als medizinische Einrichtung, dann könnte man da rechtlich noch was draus machen, aber sonst...


    Die Verwarnung, die du erhalten hast, ist totaler Quatsch.
    Das nächste mal sag ihm einfach, er soll doch eine Anzeige erstatten. Dann kann er sich auf dem Polizeirevier auslachen lassen.
    Ich glaube auch nicht, daß das ein Förster ist. Denn der sollte sich doch zumindest rudimentär im Waldrecht auskennen.


    Leinenpflicht besteht auch längst nicht überall. Ist aber bei Hunden, die nicht aufs Wort gehorchen, auch außerhalb von Naturschutzgebieten oder anders gekennzeichneten Gebieten durchaus sinnvoll. Und sobald man die befestigten Wege verlässt, aus meiner Sicht schon angebracht.



    LG, pablo.

    Hallo, Karl - Heinz!


    Da hast du allerdings recht.
    OK, also können es meinetwegen Beringte Flämmlinge sein.
    Aber mal abgesehen davon, daß wir nicht wissen (ich zumindest nicht), was in Andalusien so alles vorkommen kann (# Stephan ;) ), meine ich schon vertrocknete Schüpplinge gesehen zu haben, die irgendwie auch so aussahen.



    LG, pablo.

    Hallo, Juliane!


    Deine Porlingsbilder zu 5 sind stark! :thumbup:
    Geotropismus ist da zu sehen, was bedeutet, daß der Pilz auf eine Lageveränderung des Substrats (Umstürzen des Baumes) auch die Fruchtkörper anders ausreichtet, also um 90 ° dreht.
    Der Pilz ist eher ein >Zunderschwamm< (FomFom) als ein Lackporling.


    Pilz 1 ist auch FomFom.
    Pilz 2 sollte schon >FomPini< sein. Der Pilz ist ein besonders vielseitiges Chamäleon.
    Pilz 3 sollte der Laubholzhörnling (Calocera cornea) sein.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Momentan scheinen die Pilze fast überall eine Pause einzulegen. Jedenfalls hat die Dichte der Fruchtkörper und auch die Artenvielfalt stark abgenommen. Wenn man etwas rumguckt, kommt immer noch einiges zusammen. Und es gibt ja noch genug Bilder aus den letzten Wochen zu zeigen.
    Vielleicht mag ja jemand ein paar Bilder gucken, wenn es schon draußen gerade weniger zu sehen gibt.


    01: Aleuria aurantia = Orangebecherling

    Bildet klassischerweise recht große Fruchtkörper gerne auf gestörten Böden wie Wegen, Wegrändern und Böschungen, die außen mal körnig - kleiig sein können, aber nicht filzig oder gar haarig.


    02: Bankera fuligineoalba = Schmutziger Weißsporstacheling

    Ziemlich unglaublich: Ein leicht erkennbarer Stachling. Deutlich gestielt, in Hut und Stiel gegliedert, Fruchtkörper einzeln wachsend, weißes Sporenpulver und beim Antrocknen nach Maggi riechend. In der Gattung gibt es nicht viele Arten, diese hier wächst im Kiefernwald auf eher tockenen, gerne sandigen Böden, hat einen ungeschuppten, aber irgendwie wattigen Hut, in den gerne Partikel wie Kiefernnadeln, Zweiglein und sonstige Waldbestandteile einwachsen.
    Die Art dürfte in Deutschland eher selten dokumentiert sein.


    03: Coprinus comatus = Schopftintling

    Eine etwas häufigere Art. Der Pilz erscheint ziemlich überall, gerne auf Wiesen oder wie hier auch an Wegrändern.


    04: Cortinarius alboviolaceus = Weißvioletter Dickfuß

    Ein recht schlanker Schleierling aus dem Birkenwald, gerne an feuchteren Standorten. Auffällig sind die jung fast völlig weißen Fruchtkörper. Wenn sich das Velum vom Hut etwas abwäscht, kommen mehr blass violette Farbanteile zum Vorschein, die sich auch am Stiel und im Fleisch finden. Aber überall nie so richtig grell.


    05: Cortinarius infractus = Bitterer Schleimkopf

    Wenn man den Pilz ein oder zwei Mal probiert hat, verzichtet man auf die Kostprobe (üble Sache) und beschränkt sich auf die makroskopische Bestimmung: Irgendwie immer düstere Fruchtkörper, meist mit Olivtönen, Vorkommen im Laubwald, schmutzigweißes Fleisch und schon jung eher entfernt stehende, braune Lamellen, in die sich gelegentlich auch ein Olivton mischt.


    06: Cortinarius torvus = Wohlriechender Schleierling

    Zur Zeit ein regelrechter Massenpilz in den Laubwäldern. Auffällig ist hier der deutliche Ring, die untere Stielhälfte kann dabei fast gestiefelt wirken.
    Jung finden sich violette Farbtöne vorwiegend im Bereich der Stielspitze, aber schon bald blasst der ganze Pilz zu einem schmutzigen Ockerbraun aus.
    Interessanterweise riecht er überhaupt nicht wohl, sondern einfach nach gar nichts.


    07: Cortinarius trivialis = Natternstieliger Schleimfuß

    Eine ziemlich prägnante Erscheinung, die ich im Taunus zum ersten Mal mit der Gruppe der Pilzverrückten bewundern durfte. Myxacien mit so einer Stielzeichnung gibt es in Mitteleuropa wohl nur diesen einen.


    08: Cortinarius violaceus = Dunkelvioletter Schleierling

    Einfach schön. Ein ganz untypischer Schleierling, weil auf den ersten Blick schon sicher anzusprechen.


    09: Gymnopilus junonius = Beringter Flämmling

    Ist auch ein beeindruckender Pilz, den wir im Taunus fanden. Die Größe und Leuchtkraft der Fruchtkörper macht schon Eindruck.


    10: Gymnopilus picreus = Dunkelstieliger Flämmling

    Auch diese Art ist in Deutschland selten dokumentiert. Mir erst seit kurzem bekannt, aber in den Sandkiefernwäldern um Mannheim in diesem Jahr an vielen Stellen zu sehen und auch im Odenwald vor zwei Tagen vorgefunden. Immer an stark morschen Stämmen und Stümpfen von Kiefer. Wenn man die Gattung erkannt hat, ist hier auch eine makroskopische Bestimmung gut möglich wegen der dunklen, satt braunen Hutfarben, den dunklen Steilen und den dazu stark kontrastierenden, leuchtend gelben Lamellen.


    11: Hygrophoropsis aurantiaca = Falscher Pfifferling

    Leuchtende Flecken im dunklen Tann.
    Ich finde nach wie vor das wohl beste Merkmal für Einsteiger zur Unterscheidung von leckeren Leistlingen ist die Konistenz der Fruchtkörper. Der Falsche ist so biegsam, knautschig - elastisch, das kann kein Pfifferling. Ist jedenfalls einfacher als sich damit rumzuärgern, warum Lamellen manchmal wie Leisten aussehen und Leisten mal wie Lamellen. ;)


    12: Hygrophorus discoxanthus = Verfärbender Schneckling

    Neben den Verfärbungen (auf die man auch mal einige Zeit warten muss) ist der intensive, irgendwie unangenehme Geruch ein gutes Merkmal zu Bestimmung. In vielen Büchern steht Leuchtgas oder so. Im Nachbarforum schrieb kürzlich jemand "altes Pommes - Fett" oder so. Das könnte mir gefallen. Jedenfalls kommt das für meine Nase bisher am nächsten an diesen Geruch heran.


    13: Inocybe calamistrata = Blaufüßiger Rißpilz

    8|
    Gibt's das?
    Ein Rißpilz, der sich einfach mal makroskopisch ansprechen lässt?
    Aber ich finde tatsächlich keinen anderen struppigen Rißpilz mit blauer Stielbasis.
    Mein Weltbild gerät ins wanken.


    14: Inocybe geophylla = Weißseidiger Rißpilz

    Ach ja, den kann man ja auch so bestimmen, wenn man ihn ein paar Mal gesehen hat. Selbst wenn er aus einer Buchecker herauswächst.
    Gut. Alles wieder im Rahmen. :)


    15: Lactarius pubescens = Flaumiger Milchling

    Eine etwas angetrocknete Kollektion. Hier ist schon wieder zu viel schlechtes wetter in der Gegend.
    Die Art ist erkennbar an weißer, scharfer Milch, Vorkommen unter Birken, wolligem Hut, im Alter teils nur noch am Hutrand, Stiel ohne Grübchen und Hutoberfläche ohne Zonierung.


    16: Lactarius rufus = Rotbrauner Milchling

    Noch einer mit scharfer, weißer Milch. Etwas kleiner und aus Nadelwäldern, mit glattem Hut und kräftig rötlichen Farbtönen


    17: Lactarius salmonicolor = Lachsreizker

    Warum findet man die schönen Dapetes immer erst, wenn sie am Vermodern sind? Kennzeichnend für diese Art ist das Vorkommen bei Weißtanne, gezonter Hut, Stiel mit Grübchen und im Alter charakteristisch lachsrote Hutränder.


    18: Lactarius semisanguifluus = Spangrüner Kiefernreizker

    Leider nur unwesentlich frischer. Wächst unter Kiefern, hat auch Grübchen am Stiel, etwas stumpfere Hutfarben als der Edelreizker und eine starke Tendenz zum grün werden.


    19: Lactarius volemus = Brätling

    Den kennen sicher die meisten. Meist recht großer Pilz in warmen, freudigen Farben mit reichlich weißem Milchfluß. Die Milch sollte man nciht irgendwo auf die Kleidung bekommen. Und was zum Händewaschen sollte man dabei haben. Sonst läuft man lange mit Krabbenfingern rum.


    20: Macrocystidia cucumis = Gurkenschnitzling

    Für Karl. Es geht tatsächlich, auch von dieser Art einigermaßen passable Bilder zu produzieren. ;)


    21: Pholiota astragalina = Safranroter Schüppling

    Ein nicht ganz einfaches Pilzchen. Charakteristisch sind die Farben (eigentlich mehr Aprikose als Safran), das Vorkommen an morschem nadelholz und das erst bräunende, später schwärzende Stielfleisch.


    22: Psathyrella cotonea = Schwefelfüßiger Mürbling

    und...


    23: Psathyrella maculata = Gefleckter Mürbling

    Die beiden Arten mal nebeneinander auf dem Tisch liegen zu haben, ist schon aufschlussreich. Die schwefelgelbe Stielbasis bei P. cotonea habe ich vergelblich gesucht. Ob der Standort (P. cotonea auf vergrabenem Holz, P. maculata offen an Holzstumpf vergesellschaftet mit Stockschwämmchen) ein gutes UNterscheidungsmerkmal ist, scheint mir zweifelhaft.
    Blieben die Hutfarben und die Beschaffenheit der Schuppen. Aber auch hier gibt es wohl Übergänge, die jungen P. maculata an dem Stumpf waren recht hell. Im Alter sollte das aber funktionieren als Unterscheidungsmerkmal. P. maculata wird mit der Zeit immer dunkler.
    Mikroskopisch sind die beiden Arten ohnehin sehr verschieden in der Form der Zystiden sowie der Sporenform und -Größe.


    24: Rhodocollybia maculata = Gefleckter Rübling

    Taucht in diesem Jahr des öfteren mit ockerlichen Hutfarben auf, teils noch extremer und gleichmäßiger gefärbt als auf diesem Bild. Sorgt so unerlaubt für Verwirrung unter Pilzbestimmern.


    25: Russula sardonia = Zitronenblättriger Täubling

    Eine farblich hübsche Art aus dem Kiefernwald. Scharf, ohne Geruch nach Stachelbeerkompott und dafür mit jung schön gelben lamellen.


    26: Rutstroemia echinophila = Kastanienschalen - Stromabecherling

    Auf Ansage am selben Fundort wie im letzten Jahr gefunden. Leider schon etwas angetrocknet. Auf dem Substrat kaum verwechselbar.


    27: Tapinella panuoides = Muschelkrempling

    Die Art ist nicht so häufig wie der Samtfußkrempling, aber alles andere als selten. Ich denke, dieser Pilz wird nur oft übersehen.


    28: Tarzetta cupularis = Kerbrandiger Napfbecherling

    Ich hatte erst gehofft (befürchtet?), daß es was Anderes ist, weil er auf einer Brandstelle wuchs. Aber die Hoffnung (Befürchtung?) hat sich nicht bestätigt. Ich finde makroskopisch kaum etwas, was so aussieht und auch mikroskopisch passt alles zu den Beschreibungen, die ich mir angeschaut habe.
    Irgendwann kommt er noch, der Kracher auf dieser Brandstelle.


    29: Zwei Kumpels Vol. I

    Immer eine feine Sache bei Exkursionen, wenn man jemandem einen Gifthäubling neben die stockschwämmchen legen kann. :evil:


    30: Zwei Kumpels Vol. II

    Welches die Grünblättrigen und welches die Rauchblättrigen sind ist klar hier, oder?


    So Leute. Führt jetzt mal jemand einen :rain: - Tanz auf, damit wieder mehr Pilze rumstehen?
    vertrocknete Saftlinge angucken macht wenig Spaß.



    LG, Pablo.

    Hallo und Willkommen, unbekannt!


    Pilze sind schon eine faszinierende Welt.
    Mit den Bestimmungen ist das allerdings nicht so einfach, wie oft gedacht wird. Da sind insbesondere einige >Merkmale< zu beachten.
    Aber das entwickelt sich mit der Zeit wenn du dran bleibst.


    Erster Tip wäre mal, die Bilder zu nummerieren, damit man auch gezielt was zu den Bildern sagen kann.


    Ich versuchs mal so:
    Bild 1 ist ein Täubling. da gibt es sehr viele Arten, eine Bestimmung ist so nicht möglich (siehe Merkmale)
    Bilder 2-4 sind schon Lila Lackis (Laccaria amethystea). :thumbup:
    Auf den Bildern 8 und 9 hast du noch eine der Verwechslungsarten abgebildet, nämlich den Rosa Rettichhelmling (Mycena rosea).
    Bild 5: Kartoffelbovist (Scleroderma sp)
    Bild 6: unbestimmbar, siehe Merkmale
    Bild 7: Ein weiterer Täubling, diesmal eine andere Art
    Bild 10: unbestimmbar
    Bild 11: Eine andere Art der Gattung Laccaria
    Bild 12: modrige Ruinen. In dem Stadium sind Pilze auch mit Merkmalen nicht mehr zu bestimmen. :evil:
    Bild 13: Birnenstäublinge (Lycoperdon pyriforme)
    Bild 14 + 15: Höchstwahrscheinlich ein Bereifter Rotfuß (Xerocomellus pruinatus).


    OK, ein Anfang ist gemacht. Schon mal gar nicht schlecht.
    Wenn du Pilze zum Essen sammeln willst, dann lass dir noch ein wenig Zeit, konzentier dich am Anfang auf Röhrlinge und schau dir andere Pilze nur mal so an. Das kommt später. Hilfreich ist zum Einstieg ein gutes Forum (Häkchen machen), ein Gutes Pilzbuch (oder zwei) und vor allem mal irgenwo mit jemandem mitzugehen, die / der sich auskennt. Das macht Spaß und hilft enorm weiter.



    LG, pablo.

    Hallo, Hella!


    Der Bewohner auf dem Orangemilchenden wird wohl der Helmlingsschimmel (Spinellus fusiger) sein.


    Diese Schirmlinge sind schon interessant.
    7 cm Gesamthöhe? Das wäre auch für Macrolepiota excoriata schon etwas grenzwertig. Aber ich kenne die Art nicht aus eigenen Funden, halte aber doch zumindest den kleineren Fruchtkörper für ungewöhnlich. Alternativen sehe ich aber kaum. Man müsste mal bei Lepiota schauen, ob es da eine weißhütige Art mit solchem Ring gibt.
    Leucoagaricus wäre eine weitere Option, aber da kenne ich keine Art, die so ein schuppiges Aussehen hat und dabei nicht verfärbt.



    LG, pablo.

    Hallo, Ulla!


    Du hast sicher recht.
    Ich glaube, es ist Spielerei. Und wenn es die ersten Lachsreizker sind, die man in dem Jahr zu Gesichte bekommt, dann macht man sogar mal ein Photo von gammeligen Ruinen.
    Hat für mich ja eh nichts mit dem Speisewert zu tun.
    Wenn ich Reizker essen will, dann fahre ich schnell in den Käfertaler Forst und sammle ein Körbchen frische L. deliciosus ein.
    Das andere ist nur so ein Tick: Alles bestimmen zu wollen, solange es irgendwie möglich ist. Manchmal schadet das nichts, denn wenn es zB etwas Seltenes ist, dann will man sich ja die Stelle merken, um dort frische Fruchtkörper für ein paar Photos abzupassen. :)



    LG, pablo.

    Hallo, Beli!


    Die meisten Reizker - Arten werden im Alter grün. Der Fichtenreizker auch.
    Lachsreizker (Lactarius salmonicolor) sollten nicht so ganz extrem grün werden, hätten auch im Alter noch Reste einer schwachen Zonierung auf dem Hut und vor allem erkennbare Grübchen am Stiel.
    Hier mal zum Vergleich ein Bild von völlig vergammelten Lachsreizkern von vorgestern:



    LG, Pablo.

    Moinmoin!


    Es scheint ja Pilze zu geben im Norden. :thumbup:
    Sieht besser aus als hier unten im Moment.


    Dei 1 ist interesant, aber ich habe dazu gerade 0 Ideen...
    5 + 6: Gibt es den auch von unten? Thelephora - Verdacht würde ich mal sagen.
    7: Mycena crocata (Orangemilchender Helmling)
    8: Xerula radicata ("Lang & Dünn")
    13: wahrscheinlich Kerbrandiger Napfbecherling (Tarzetta cupularis)
    15: Denke ich schon, daß das eine Hallimasch - Art ist.



    LG, pablo.

    Hallo, Abeja!


    Für Reaktionen bei Porlingen braucht man auch starke Laugen. KOH 20% ist das Minimum, funktioniert zwar meistens, aber 40% ist da schon besser, vor allem bei alten Fruchtkörpern. Mit dem Zeug muss man aber schon ein wenig aufpassen, das ist nicht ganz ohne. Ins Auge sollte man das zB auf keinen Fall bekommen.


    Knötchen bilden können je nach Lage des Substrates sowohl P. ferreus als auch P. ferruginosus. Auf dem Makrobild tue ich mich schwer, Seten zu erkennen. Möglich wäre es schon.
    Daß keine mehrschichtigen Röhren vorhanden sind, schließt immerhin Phellinus punctatus und Phellinus ramni fast aus, aber mehr auch nicht.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Die Beringten Flämmlinge, die ich bisher in der Hand hatte, sahen schon etwas anders aus. :)
    Ich fürchte, daß muss man unter "Lernvorgang" abbuchen.
    Also ein Pilz, der wegen zu weniger bekannter Merkmale nicht zu bestimmen ist. Nicht weiter schlimm, es gibt genug andere Pilze. Und das wird sicher noch oft passieren. Passiert mir auch noch oft genug, trotz langen Untersuchungen, Mikroskopie und stapelweise Fachliteratur, daß PIlze unbestimmt bleiben.



    LG, pablo.

    Hi.


    Ungefähr 1% Restunsicherheit bei dem Fruchtkörper auf 6 Uhr.
    Zuzüglich der übelichen 0,5%, die es generell bei bestimmungen übers Netz gibt.
    Daß das Bild weit davon entfernt ist, die Mindestanforderungen für eine Bestimmungsanfrage zu erfüllen, weißt du ja sicher. ;)



    LG, pablo.

    Hallo.


    Och, das muss nicht gelöscht werden. Auch ohne dazu explizit eine Verzehrfreigabe zu geben, kann man ja bestätigen, daß es sich um die Krause Glucke (Sparassis crispa) handelt.
    Man muss ein bissel gucken, daß die Fruchtkörper frisch sind, also kein bräunliches Fleisch haben, gut riechen, nicht irgendwie wabbelig sind oder man Wasser rauspressen kann und so.



    LG, pablo.

    Hallo, Verena!


    Der dürfte schon selten sein. Daß er bei dir um die Ecke wächst, heißt ja nur, daß er bei dir um die Ecke wächst. Und sagt nichts darüber aus, wo er überall nicht um die Ecke wächst. Bei mir zum Beispiel. Und ich habe schon viele olle Nebelkappen gescannt.


    Aber in diesem Jahr hat man sicher gute Chancen. Irgendwie haben sich ja alle seltenen Pilze entschlossen, in diesem Jahr überall haufenweise Fruchtkörper zu bilden.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Das mit der PN - Benachrichtigung ist natürlich schon eine gute Idee. Aber man muss sich auch überlegen, daß es einen beachtlichen Mehraufwand für den Organisator des wettbewerbs bedeutet. Und der Aufwand ist schon ziemlich hoch.


    Bei der Abstimmung werde ich mich enthalten, da ich ja selbst keine Bilder einreiche und auch mit in der Jury sitze.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Das Latein in den Klammern sind die botanischen Namen der Arten.
    Also kein Geheimcode oder so, und muss man sich auch nicht unbedingt merken. ;)
    Bei den Schidenstreiflingen habe ich ein wenig geschummelt und die deutschen Namen mal weggelassen, weil die auch nicht einheitlich sind. Die sind aber leicht zu googeln.
    Das Problem ist, daß es bei den deutschen Namen keine einheitliche Gattungsbezeichnung gibt. Wenn man nur die Namen liest: Grüner Knollenblätterpilz, Perlpilz, Fliegenpilz, Porphyrwulstling, Kaiserling, Fuchsiger Scheidenstreifling, dann kommt man kaum darauf, daß alles in die selbe Gattung gehört. Bei den lateinischen Namen wird das deutlich.
    Da hat man immer den ersten Namen als Gattungsname (hier: Amanita, Gattungsname immer groß geschrieben) und als zweiten Namen die Artbezeichnung (zB "rubescens" für den Perlpilz, Artbezeichnungen immer klein geschrieben).
    In einer solchen Gattung ist es mit den lateinischen Namen deutlicher, weil man ja die Gattungszugehörigkeitz auf den ersten Blick sieht.



    LG, pablo.